Marco Gruber - DELTA OPERATOR

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Stell dir vor,
du wirst verraten,
im Stich gelassen,
dem Feind ausgeliefert,
ohne Aussicht auf Rettung…
du wirst für tot erklärt,
und vergessen…
und ein Mann ist dafür verantwortlich…
du kämpfst, überlebst trotz allem…
Jahre später triffst du ihn wieder,
er ist allein,
hilflos seinen Feinden ausgeliefert,
und nur du kannst sein Leben retten…
Was wirst du tun?
Verrat, Gefangenschaft, Folter, Flucht…
All das hat Stefan Berger überlebt. Doch sein Wunsch, alles hinter sich zu lassen und neu zu beginnen, bleibt nur ein Traum.
Dunkle Schatten der Vergangenheit holen ihn wieder ein, als er völlig unerwartet seinem schlimmsten Feind erneut gegenübersteht.
Und dieses Mal liegt es an ihm, jenem Mann das Leben zu retten, der ihn einst in die Hölle geschickt hat.

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„Unglaublich, der alte Stevie Crowe“, lachte Joe Gibson und hieb seinem Freund ein weiteres Mal seine rechte Pranke auf die linke Schulter. Mit der linken Hand wischte er sich die Feuchtigkeit aus seinen Augen.

„Komm mit, du hast mir einiges zu erzählen, Mann.“

Crowe nippte an dem heißen Kaffee, den er mit beiden Händen hielt und beobachtete seinen alten Kameraden und ehemaligen Vorgesetzten, der ihm gegenüber auf einem klapprigen Campingstuhl Platz genommen hatte. Joe Gibson hatte sich kaum merklich verändert, dachte Crowe, seit er ihn das letzte Mal gesehen hatte. Das wiederum war nun schon eine Ewigkeit her, schien es ihm und außerdem hatte der Colonel damals in seinem Nachtkampfanzug und dem tief geschwärzten Gesicht völlig anders ausgesehen.

Nun, da er ihn nach Jahren wiedersah, bemerkte Crowe die grauen Haare, die von der feuchten Morgenluft leicht zusammenklebend unter der blauen Yankees-Mütze hervor lugten, viel länger, als er sie jemals zu seiner aktiven Zeit getragen hatte. Und die leicht gekrümmte Marlboro, an der er genüsslich saugte und den bläulichen Dunst nach einem tiefen Lungenzug langsam ausblies, die musste auch zu Colonel Joes neuesten Lastern gehören.

Ansonsten sah der ehemalige Delta Force Offizier so aus, als ob er nach einem Haarschnitt und einer Rasur ohne Probleme in seine alte Uniform passen würde. Crowe sah die kräftigen Unterarmmuskeln und das breite Kreuz, zweifellos gestählt durch ein regelmäßiges Training, das vermutlich reduziert worden war, aber immer noch alles überstieg, was die meisten anderen Menschen jemals zu leisten im Stande wären.

Und er sah noch etwas.

Es war Verärgerung, vielleicht sogar Zorn.

Und er sah es in den wässrig blauen Augen des ehemaligen Offiziers, mit denen er Crowe nachdenklich musterte.

„Ich hätte nie geglaubt, dich jemals wieder zu sehen, Hawk“, sagte Gibson und benutzte damit unbewusst Crowes alten Spitznamen, den nur die engsten Mitglieder seines Teams kannten. Er selbst wusste nicht mehr genau, warum man ihn nach einem Habicht benannt hatte, vermutete aber, dass es mit seiner unglaublichen Schnelligkeit und seinen Reflexen zu tun haben musste. Die Geschichte, wie Crowe als junger Sergeant bei einer Nachtübung in der Wüste Nevadas auf dem Bauch robbend auf eine schlecht gelaunte Klapperschlange getroffen war, war mit den Jahren immer spektakulärer geworden, obwohl die Originalstory ohne hinzugedichtete Elemente auch schon aufregend genug gewesen wäre.

Crowe war es damals gelungen, die giftige Schlange, die gerade nach vorne peitschte, um ihre Giftzähne in sein Gesicht zu stoßen mit seiner linken Hand an der Kehle zu packen und sie so an ihrem tödlichen Angriff zu hindern. Es war nur ein Reflex gewesen, eine unglaublich schnelle Bewegung seines Armes und seiner Hand, schneller wie die Bewegungen der Schlange. Dieser Reflex hatte ihn damals gerettet – und ihm einen Spitznahmen verliehen, der an die Schnelligkeit des Habichts erinnern sollte.

„Nicht nachdem der verdammte Hubschrauber umgekehrt ist und euch da draußen allein gelassen hat“, ergänzte der ehemalige Offizier.

Gibson hob die Dose Bier an seine Lippen und nahm einen tiefen Schluck.

„Verdammte Sache, was Hawk?“, murmelte er und nahm einen weiteren Schluck.

Crowe nippte an seinem Kaffee - es war ihm noch zu früh für Alkohol - und versuchte die schrecklichen Bilder, die wieder in ihm hochstiegen, zu verdrängen. Das Bild des Blackhawks, der mitten in diesem schweren Feuergefecht mit den Chinesen abgedreht und verschwunden war, würde er niemals aus seinem Gedächtnis streichen können.

„Was ist damals passiert, Joe?“, fragte Crowe.

Gibson sah ihn über den Rand der Bierdose an und schüttelte den Kopf.

„Wenn ich dir das sage, dann müsste ich dich nachher erschießen, Stevie.“

„Macht nichts, Joe. Ich bin ja schon tot, wie ich erst vor ein paar Tagen aus hoch offizieller Stelle erfahren habe“, ätzte Crowe.

„Im Ernst, ich darf über alles, was damals passiert ist, nichts erzählen, sonst krieg ich massenhaft Probleme.“ Gibson wand sich, er war nicht glücklich mit dem, was er zu seinem alten Freund sagen musste.

„Probleme kriegst du erst, wenn du mir nicht erzählst, was damals für eine Sauerei gelaufen ist, Colonel“, sagte Crowe emotionslos. „Dann werde ich nämlich zurück nach Bragg spazieren und Colonel Arschgesicht zusammen mit seinem schwulen CIA-Waschlappen filetieren und dir die Schuld daran geben, dass du mich nicht daran gehindert hast“, ergänzte er trocken.

Joe Gibson ließ sein Bier sinken und sah säuerlich in die kalten, ernsten Augen seines ehemaligen Kameraden, seines Freundes und wusste nicht, was er denken und was er tun sollte. Er wusste, wozu Crowe fähig war, hatte er ihn doch auf einige spezielle Einsätze geschickt, die sonst niemand durchführen hätte können. Er wusste, dass es Crowe zweifellos gelingen würde, zurück nach Fort Bragg zu gelangen und sowohl einen Colonel, als auch einen CIA-Mann, von denen es dort mehrere gab, zu töten. Wenn Crowe wollte, würde er dann lautlos und unerkannt verschwinden, doch Gibson war sich alles andere als sicher, dass er das auch wollte.

Dann sah er das Grinsen auf Crowes Gesicht und entspannte sich.

„Scheiße, Crowe. Ich hab dir die Geschichte um ein Haar abgekauft.“

„Und jetzt spuck´s schon aus, Joe“, beharrte Crowe. „Erzähl mir, was damals wirklich passiert ist. Und wenn du schon mal dabei bist, dann sag mir auch, warum der beste Offizier der gesamten Delta Force seine Karriere an den Nagel gehängt hat, bevor er seinen ersten Generalsstern am Hemdkragen hatte. Warum hast du´s hingeschmissen, Joe?“

Joe Gibson nahm einen tiefen Schluck aus der Dose, schluckte das kalte prickelnde Bier hinunter und genoss das beruhigende Gefühl der goldenen Flüssigkeit in seinem Magen. Dann kippte er den Rest des Bieres hinterher und rülpste lautstark.

„Ach was soll´s“, sagte er, zerquetschte die leere Dose und warf sie durch die offene Tür ins Wohnmobil.

Und dann begann er zu erzählen.

Bowen Island, Kanada

4.August 2016

Dr. Clifford Baxter schwitzte stark, als er den imposanten Lachs endlich vom Haken gelöst und in die knallrote Plastikbox gewuchtet hatte, die er am Kiel des schlingernden Motorbootes verstaut hatte. Der Fisch zappelte unaufhörlich weiter und drohte wieder aus der Box und hinein in die eiskalten Gewässer des Howe Sund zu springen, wo er bis jetzt in Ruhe und Frieden gelebt hatte. Doch Baxter hatte da eindeutig etwas dagegen, drückte den passenden Deckel fest auf die Box und verschloss sie. Dann atmete er erleichtert auf und setzte sich auf die ungepolsterte Holzbank des kleinen Bootes. Mit dem Handrücken wischte er sich den Schweiß von der Stirn, dann blickte er entspannt auf den spätnachmittäglichen Horizont hinaus. Er nahm die rote Baseballkappe ab, und fuhr sich mit den Fingern durch sein silbergraues Haar, das an einigen Stellen bereits bedenklich dünn war. Der frische Meereswind, der salzige Luft vom Pazifik heranwehte, kühlte seine erhitzte Haut und erfrischte ihn. Baxter schloss die Augen und atmete tief ein. Dann setzte er seine Mütze wieder auf. Er spürte die untergehende Sonne in seinem Rücken und genoss die Wärme. Wieder betrachtete er gedankenverloren den Horizont.

Im Osten konnte er den Leuchtturm von Point Atkinson erkennen, dessen leistungsstarkes Signallicht in der roten Turmspitze die anlaufenden Schiffe sicher in die Horseshoe Bay und danach nach Vancouver hinein leitete. Der ansonsten weiß lackierte Turm thronte weithin sichtbar auf blankem Fels, flankiert von zwei nur mehr schwach erkennbaren weißen Häusern mit roten Dächern. Dahinter erstreckte sich dichter Nadelwald, so wie fast überall hier in British Columbia. Die kanadische Flagge, die einige Meter entfernt des Turmes im böigen Wind flatterte, konnte Baxter hingegen nicht erkennen. Dazu waren seine Augen nicht mehr stark genug.

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