Hans J. Unsoeld - Jenseits von Wo und Wann

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Jenseits? Ist das nicht etwas für Predigten in Gotteshäusern? Doch auch Künstler haben sich viel­fach damit beschäftigt. Jetzt kommen sogar unerwartete Äußerungen aus der wissenschaftlichen Ecke. Abschalten, nicht hinhören, ist sicher kein Krimi! Aber woher kommt die Welt, – aus dem Nichts?
Überall gelten dieselben Naturgesetze. Die winzigen Atome in uns und in allem und die noch viel klei­neren Elementar­teilchen kennen sie genau, verstehen sie genau, gehorchen ihnen genau. Die riesi­gen Sterne über uns, und die Sonne ist einer von ihnen, und die noch viel gewaltigeren Gala­xien, die aus einer immensen Zahl von Sternen bestehen, kennen diese Naturgesetze genauso, verstehen sie genauso, gehorchen ihnen genauso. Wir selber, unser persönliches Leben, befinden sich irgendwo zwi­schen die­sen Extremen, vielleicht etwa in der Mitte. Hier müssen dieselben Natur­gesetze genauso gelten,
Wenn wir diese Welt verstehen wollen, haben wir die Auswahl zwischen mehreren grundlegend ver­schieden erscheinenden Disziplinen. Die älteste Art, sich dem Unverständlichen zu nähern, ist sicher eine religiöse Einstellung, klar zu trennen von einer institutio­nalisierten Religion, und zur Philosophie führend. In der Antike folgte dann die Kunst mit Methoden der Darstellung. Erst in der Neuzeit kamen als dritte Art die Natur­wissen­schaften dazu, welche mathematische Beschreibun­gen und die moderne Technik mit sich brachten. Alle diese Bereiche müssen denselben Natur­gesetzen gehorchen. Doch es sind auch noch weitere, teils gefundene und teils geschaffene Gesetze dazu gekommen.
All diese weiteren Gesetze gelten jedoch nicht universell, sondern immer nur beschränkt.

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Das Ego vergaß völlig die angegraute Farbe seines Rabengefieders bei den nun häufigeren, aber meist nicht langen Besuchen des schönen Kätzchens, welches selber genauso vergesslich schien. Die banale Möglichkeit, dies könne nur an dem alles überdeckenden Interesse an der dunkler gefärb­ten flüssigen Kohle liegen, kam ihm wenig in den glücklichen Sinn. Überflüssig erschien ihm nur, auch noch jeweils für das Kommen und Gehen per Taxi oder mit einem Motorradfahrer noch zahlen zu dürfen. Ein eige­nes Motorrad würde sich in wenigen Monaten rentieren. Freudestrahlend wurde der Vorschlag ange­nommen, sich einen eigenen Knatterbock anzuschaffen. Ja, ein einfaches kleines nagelneues solches Gefährt würde nur 12000 - 15000 Baht kosten. Nixx wie ab zum ATM und diese Summe aus dem wunderbaren Kasten ziehen!

Kaum war das wirklich geschehen, stand das schöne Kätzchen bald routiniert auf einem viel dickeren, optisch eindrucksvollen Racer vor besagter Stahltür und gestand, das Ding habe aber leider 18000 Baht gekostet. Dass es sich um ein gebrauchtes Schmuckstück mit allerlei Macken handelte, kam erst später heraus. Jedes mal war wieder Kohle fällig. Doch die Papiere seien in Ordnung, sie habe diese nur leider nicht dabei, wolle sie aber zeigen. Dazu der liebste Augen­aufschlag der Welt!

Trotz des Motorrades fanden nun Besuche seltener als zuvor statt. Dafür häuften sich andere Pro­bleme. Die Miete daheim war nicht bezahlt, der elektrische Strom ebenso wenig, beides über einen längeren Zeitraum. Jetzt fing der nicht völlig unerfahrene Rabe deutlich zu knurren an. Doch das arme Kätzchen fing erneut an, von dem schweren Leben zu erzählen, das es bisher gehabt habe. Wieder erzählte es, mit 14 Jahren sei es vergewaltigt worden, habe dann nie mehr sich mit einem Mann einlassen können. Erst vor etwa zwei bis drei Monaten hätten sich die häuslichen Probleme so gehäuft, dass kein anderer Ausweg als Prosti­tution mehr möglich gewesen sei. Wieder sagte es, der Anfang sei schrecklich gewesen, weil jegliche Erfahrung fehlte. Wie gut, dass diese Zeit nun schnell ein Ende hatte, pflichtete der betrübte Rabe bei und plusterte sich.

Am liebsten wäre er ein weiteres Mal in seinen Ferienort an der Küste geflattert und hätte das Kätz­chen samt Sohn auch gerne dorthin mitgenommen. Erholung und gemeinsames Plantschen standen ihm im Sinn. Schon wieder strahlte es vor Freude. Dort sitze seine Halbschwester, die einen ameri­ka­nischen Vater habe, schon seit einem Jahr wegen Prostitution außerhalb des tolerierten Gebietes seit über einem Jahr im Kittchen, insgesamt für drei Jahre. Ein Besuch und eine Petition für ihre vorzeitige Entlassung wären doch möglich.

Wie sollte das nun weitergehen? Das arme schöne und gewiss nicht dumme Kätzchen wusste sofort die richtige Lösung. Es wollte mit seinem Sohn in die Bohème unter dem Mangobaum ein­ziehen. Die Mutter, die bislang noch im gemeinsamen Haushalt gemeinsam für den Sohn gesorgt hatte, würde in den Isaan, den Nordosten von Thailand, zurückkehren. Zuvor solle er die Mutter und den inzwischen wieder einigermaßen genesenen fünfjährigen Sohn kennenlernen. Sie würden zu Besuch kommen. Doch das geschah nicht. Die (Ur-)Großmutter im Isaan war angeblich krank geworden und sie hatten dringend dorthin fahren müssen. Damit wurde auch der reichliche Geld­verbrauch erklärt.

Kaum war die Mutter mit ihrem Enkelkind nach wenigen Tagen zurückgekehrt, starb die nur siebzig-jährige Urgroßmutter. Sie musste den Sitten des Landes gemäß nach drei Tage währender Aufbahrung durch Verbrennen in einem Wat, einem Tempel, eingeäschert werden, was wegen der offenen Hände der Mönche nicht ganz billig ist. Dazu kamen wieder die Reisekosten für die Fahrt mit der proleta­rischen Schmalspur-Eisenbahn und die Spe­sen für Mutter, Tochter Beautykatze und das Kind. Mit weinerlicher Stimme miaute die geliebte Katze so lange, bis sie von dem mitfühlen­den und darüber alle Kontroll­möglichkeiten außer Acht lassenden Raben die notwendigen Scheine erhalten hatte.

Auf der Eisenbahnfahrt dorthin meldete sie sich mit lieben Worten, doch am nächsten Tag schon wieder mit schlechtem Klang und dem selten verstummenden Wunsch nach mehr Kohle, welche statt für drei nur für einen Tag Aufbahrung reiche. So kam sie schneller als vorgesehen mit ihrem Tross zurück und stand auch alsbald wieder vor der grauen Stahltür, nachdrücklich um mehr fle­hend. Doch diese Kohle war nun endgültig alle. Sie musste sich mit einer normalen Tagesration zufrieden geben. Damit war sie natürlich überhaupt nicht zufrieden. Was tun? Es gab nur zwei Möglichkeiten: Entweder den Motor­roller oder sich selbst wieder auf jener Straße verkaufen. Nein, das Motorrad wollte sie auf keinen Fall verkaufen, sah dann aber, schlau wie sie war, schnell ein, dass dies kein guter Schachzug war, und änderte ihre Strategie. Bevor sie aber zu Hause den Verkauf in die Wege leite, müsse sie noch dringend etwas essen und dann könne der Rabe sie nehmen, wie es auf Thai wenig poetisch heißt.

Wieder kam sie nicht zurück, ließ das Gebimmel der Quatschmühle unbeantwortet, nahm das Gespräch jedoch an, als der Rabe ohne Anzeige seiner Rufnummer anrief. Heftige Straßen­geräusche waren im Hintergrund zu hören, die aber verstummten, als der krächzende Rabe mit seiner wohl unverkennbaren Stimme auch nur “hallo” sagte. Jetzt dachte der Rabe, er sei von dem Beauty­kätzchen übers Ohr gehauen worden und verfiel in trübe Gedanken. Wie froh war er, als es sich nach einem reichlichen Tag per Telefon wieder meldete. Es sei von der Polente in einem abge­legenen Vorort ohne Sturzhelm und Papiere geschnappt worden und müsse 4000 Baht bezahlen, die unbedingt sofort überwiesen werden müssten. Vorher sei kein Entkommen aus der Polizeizelle möglich. Das Kätzchen wolle dann schon sofort in sein Nest einziehen.

Der Rabe fühlte sich am Ende seiner Weisheit und rief seine Freunde zur Hilfe. Der englische Angry Bird kam in die Bohème mit seinem echten Siamkätzchen, welches sich meist sofort an den Computer setzte, während der eigenwillige Vogel gerne eine Bierdose öffnete. Kaum waren sie da, da klingelte auch schon wieder das Telefon. Das Siamkätzchen verwickelte das Beautykätzchen in ein asiatisches Gespräch. Anschließender Kommentar: In einer Polizeizelle darf man doch gar kein Telefon haben. Außerdem bellten im Hintergrund Hunde, was in der Polizeikultur dieses Landes absolut unüblich ist. Und wieder klingelte das Telefon. Das kluge Siamkätzchen teilte dem schlauen Beautykätzchen nicht ganz der Wahrheit entsprechend mit, der Rabe flattere bereits zu jener Poli­zei­station, was pures Ent­setzen hervorrief. An diesem Tag geschah dann nichts wesentliches mehr.

Am nächsten Tag kam das Beautykätzchen zurück, hatte einen Kredit aufgenommen, den der geplagte Rabe nun bezahlen sollte. Zwar von Zweifeln genagt, aber immer noch von vielleicht imaginärer Liebe umnebelt, konnte er dem erneut geäußerten Wunsch nach gemeinsa­mem Wohnen nicht widerstehen. Er händigte das Geld aus und gleichzeitig fuhren sie los, um den Kredit zu bezahlen und den Umzug in die Wege zu leiten. Unterwegs ging das Kätzchen in ein Büro bei einem Marktzentrum, um den Kredit zu bezahlen, kam dann aber nicht wieder. Nur langsam dämmerte dem dummen Raben, dass er nun wirk­lich gründlich übers Ohr gehauen worden war. Nach langem Warten flatterte er allein heim.

Noch nicht genug. Wieder tauchte das raffinierte Wesen auf und wollte Kohle haben. Diesmal ließ er sich nicht mehr darauf ein, sondern nahm überraschend den Schlüssel vom Motorrad weg. Mit wildem Gezeter zum Motorrad rennend, es mit voller Kraft fort schiebend, verschwand die geliebte Katze schneller, als der über 50 Jahre ältere Vogel fliegen konnte. Er wusste nicht, dass sogar frau in Asien ein Motorrad durch anschieben starten kann, weil der Zündschlüssel die Lenkung nicht blockiert. Abenteuerlich! Plötzlich, wie bei einer biologischen Mutation, schien die Story einen völlig unerwarteten Verlauf zu nehmen.

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