Sonya Ruben - Krebs ist eine Chance
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In der Zange, mit der er ihn hielt, sah der Bobbel noch irgendwie weich aus. Ich nickte leicht, wollte es schnell hinter mich bringen. Alles was mit Operationen, Spritzen, Blut zu tun hat, mag ich nicht. Deswegen wollte ich auch nie einen Beruf ergreifen, der mit Medizin zu tun hat. Allein der Gedanke an Spritzen, jagt mir immer einen dunklen Schauer über den Rücken. Wenn ich zu meinen Blutabnahmen gehe, schaue ich grundsätzlich weg. Er legte das Ding in ein wassergefülltes Gefäß. Mir wurde irgendwie schlecht, dennoch war ich erleichtert.

Dieser Raum, dieses Blut, einfach alles, waren mir etwas zu viel. Es konnte mir gar nicht schnell genug gehen, das Ganze abzuschließen. Der Chirurg erklärte mir nebenbei: „so nun beginnen wir mit dem Nähen der Wunde, da ich ziemlich tief schneiden musste.“ Gütiger Himmel! Warum musste er mir nur alles berichten. Ich wollte das gar nicht wissen.
Ich wendete meinen Kopf erneut von ihm ab. Doch seitlich konnte ich genau wahrnehmen, wie er meine Haut zunähte. Der Faden hatte eine Länge von bestimmt 30 Zentimeter, die er immer wieder in die Luft hob. Ich schloss meine Augen und das beruhigte mich. Im Raum bewegte sich die Arzthelferin. Ich hörte, wenn er was von ihr verlangte. Das war eine gute Ablenkung und dafür war ich dankbar. „So nun sind wir fertig“, hieß es plötzlich. Halleluja, rief ich innerlich und atmete tief ein und aus. Nach dem Säubern, erklärte er mir, diesen Bereich die nächste Woche nicht zu waschen. Danach kommen die Fäden raus. Die Arzthelferin räumte inzwischen alles ab. Er fügte noch hinzu: „Wir schicken das Ding ins Labor und ich werde sie benachrichtigen, was dabei rausgekommen ist.“ Wieso gab er dem Ding keinen Namen, fragte ich mich. Während unserer Unterhaltung nahm er das Tuch vorsichtig von meinem Gesicht. Zu all seinen Erklärungen kam von mir nur ein Nicken. Mir fiel erst jetzt auf, dass seine Haare heute kürzer waren und die Locken damit fast weg. Das wirkte irgendwie strenger. Er befahl der Arzthelferin, mir gleich einen Termin zum Fäden ziehen zu geben.
Die freundliche Dame fragte, ob ich Hilfe beim Anziehen benötige. Ich nickte und sie half mir in meinen weiten Pulli. Zum Glück hatte ich im Vorfeld daran gedacht, mir etwas Bequemes anzuziehen. Sie bat mich anschließend zur Information zu kommen. Ich nickte erneut. Ganz langsam und leicht benommen, ging ich dorthin. Es fiel mir schwer, zu reden. Wir vereinbarten einen Termin. Beim Verlassen der Praxis, atmete ich tief ein und wieder aus und fühlte mich erleichtert. Mein Auto stand im Innenhof. Ich setzte mich vorsichtig auf den Fahrersitz. Mit dem Lenkrad vor mir wollte ich starten, aber es ging nicht.
Eine Starre kam über mich. Erneut atmete ich aus und holte mich aus meinen Gedankenchaos. Was ist eigentlich los mit mir? Egal, ich versuchte sofort wieder den nächsten Schritt zu sehen.
Ich fuhr direkt meinen Sohn abholen. Zuhause angekommen, wollte ich mich nur hinlegen und mich ausruhen, aber der Haushalt schrie nach mir. Den Kleinen legte ich schlafen und begann sofort Essen zu kochen.
Am Abend, nach meinen Haushaltsalltag, war ich sehr froh, dass dieser Tag ein Ende hatte. Im Bett liegend hatte ich noch immer dieses Gefühl der Erleichterung. Woher das kam wusste ich nicht, ich dachte nur: endlich vorbei. Nach über einem Jahr in meinem Arm war der Bobbel endlich weg. Am nächsten Morgen piekte mich was im Arm. Davon bin ich aufgewacht. Es war natürlich meine Narbe, die mich weckte. Klar, die Betäubung hatte nachgelassen und die Schmerzen begannen.
Zum Glück konnte ich auch auf dem Bauch schlafen, was den Arm beim Schlafen entlastet. Ich drehte mich zur Seite, schaute auf mein Handy und war glücklich, dass ich noch eine Stunde weiter schlafen konnte. Plötzlich weckte mich der Wecker. Huch, das ging schnell vorbei. Ich bereitete meine Tochter für die Schule vor. Der Kleine schlief noch ganz friedlich. Das wiederum brachte mich erneut ins Bett. Mit einen freudigen Grinsen, schlummerte ich wieder ein. Es gibt nichts Schöneres für eine Mutter, als ausschlafen zu können, murmelte ich in Gedanken und schlief schließlich wieder ein.
Die Verheilung
Heute ist der Tag gekommen, die Fäden zu ziehen. Ich war wirklich gespannt wie groß die Narbe ist und ob sie gut verheilt ist. Es war schon etwas umständlich, meinen Arm beim Duschen auszulassen. Doch es funktionierte alles soweit gut. Den Kleinen verfrachtete ich noch schnell zur Oma. Perfekt, alles geklappt und los zur Praxis.
Mit großer Vorsicht zog die Arzthelferin Faden für Faden und schnitt sie ab. Es war etwas unangenehm, denn ich spürte alles. Damit hatte ich nicht gerechnet. Es war alles dunkelrot verkrustet. Die Helferin bedeckte mit einem Pflaster vorsichtig die Narbe. „Sieht ganz gut aus, es ist schön verheilt“, sagte sie. Zum Glück, dachte ich und stand gleich auf.
Der Arm fühlte sich aber immer noch schwach an, weil ich ihn die gesamte Woche geschont habe. Ich bedankte mich freundlich bei der Arzthelferin, nahm meine Handtasche und lief fröhlich hinaus. Die Tage vergingen und ich freute mich, dass nun endlich alles vorbei ist. Klar habe ich wieder eine Narbe, aber ich werde mir diese Narbensalbe besorgen und damit verheilt sie besser. Die Wunde bemerkte ich kaum. Nur wenn ich den Kleinen auf den Arm nahm, spürte ich hin und wieder ein Ziehen. Am Wochenende verbrachten wir einen schönen Tag mit der ganzen Familie. Ich liebe solche Tage, auch wenn sie manchmal anstrengend sind, aber sie gefallen mir. Nun sind mehr als zwei Wochen, nach dem Fäden ziehen vergangen. Am Mittwochvormittag rief die Arzthelferin der chirurgischen Praxis an. Sie bat mich freundlich, ich solle doch am Freitag vorbeikommen. Der Herr Doktor möchte mit mir sprechen. Ich fragte warum, sie antwortete: „Das bespricht der Doktor mit Ihnen um 9:30 Uhr oder um 11:30?“ Ich nahm den Termin um 11:30 Uhr. Bis Freitag fragte ich mich des Öfteren, was will er mir mitteilen?
Der Freitag kam schnell und weil ich mir dabei nichts dachte, nahm ich den Kleinen mit in die Praxis. Ich wusste ja, es wird sich nur um ein Gespräch handeln. Ich war pünktlich und um circa 11:50 Uhr an der Reihe. Das Behandlungszimmer war noch leer. Der Kleine zappelte die ganze Zeit hin und her, mittlerweile läuft er mir schon richtig weg. Ich versuchte ihn zu bändigen, aber er wollte ständig alles anschauen. Es klopfte kurz und dann betrat mein Chirurg das Zimmer. Der Kleine rannte sofort zu mir und versteckte sich hinter meinen Beinen. Ich saß so leicht schräg mit einem Schenkel auf der Liege. Er wusch sich die Hände mit Seife. Dann desinfizierte und trocknete er sie ab. Dabei sagte er zu mir: „Nun Sie sind eine erwachsene Frau und Mutter von zwei Kindern, Sie haben eine große Verantwortung.“ Ja gut das weiß ich auch und nun? Sein Blick war sehr ernst. Langsam kam er in meine Richtung. Mich würgte es auf einmal, ich musste richtig tief schlucken und dachte mir ok was kommt denn jetzt bitte?
Der Kleine fing wieder an zu zappeln. Ich versuchte ihn zu halten, hob ihn auf den linken Arm und sagte „halt still“. Der Chirurg setzte fort: „wir haben den Befund an zwei Labore gesendet.“ Warum an zwei, fragte ich mich. Er erklärte mir: „wenn der erste Befund bösartig ist, sendet man es aus Sicherheitsgründen zu einem weiteren Labor.“ Kann er meine Gedanken hören? „Es kam beim zweiten Labor genau der identische Befund mit der gleichen Diagnose heraus.“ Ja und nun? Hä ich verstehe irgendwie nur Bahnhof. Ganz langsam kamen seine Worte: „Ich muss Ihnen etwas sagen, das ist jetzt eine sehr ernste Sache.“ Seine Miene war noch ernster wie vorher. Wie bitte? Mir verschlug es den Atem. Oh Gott, was kommt jetzt, eine Entzündung oder was weiß ich? Ich hielt den Kleinen noch fester.
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