Chris Montana - Miles Per Minute

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Chris Montana, im bürgerlichen Leben Christian Iberle, bespielt seit mehr als 15 Jahren die besten Clubs und Festivals rund um den Globus. Da die ganze Welt sein Arbeitsplatz ist, hat er eine beeindruckende Stempelsammlung in seinen Reisepässen angehäuft. In über 50 Ländern brachte er bereits die Massen zum Tanzen: vom glamourösen Formel-1-Happening beim Prinzen von Bahrain, einem VIP-Event eines Popstars in New York über die besten Clubs Ibizas bis zu Beach-Partys mit Tausenden von Feierwütigen in Brasilien.
In seinem Buch «Miles Per Minute» gibt Chris Montana einen tiefen Einblick in das Leben eines weltweit bekannten und agierenden DJs, Musikproduzenten und Labelinhabers. Ein DJ, der dennoch stets seiner Heimat und Wiege des Erfolgs verbunden geblieben ist. Wie lebt es sich als «Star im Mikrokosmos Club»? Was ist das Erfolgsrezept und wie bleibt man trotz Konkurrenz oder harter Rückschläge so lange im Geschäft und an der Spitze? Bekanntschaften in Städten auf der ganzen Welt und die mit ihnen erlebten Geschichten werden neben interessanten, tragischen, lustigen oder traurigen persönlichen Erlebnissen des Lebemannes Chris zum Salz in der Suppe von «Miles Per Minute».

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Schon immer hat mich das Reisen fasziniert. Es wurde mir praktisch in die Wiege gelegt. Meine Eltern, vor allem mein Vater, haben mit mir schon sehr früh – wie sie es nannten – „Abenteuerurlaube“ unternommen. Schon bevor ich in die Pubertät kam, hatte ich die mexikanischen Pyramiden, den Nil, die Mangroven-Wälder Floridas und den Grand-Canyon gesehen. Ich liebte es, neue Dinge zu erleben und ich empfand auch die Reise an sich nie als Tortur, sondern eher als eine Art Faszinosum.

Das war auch der Grund, warum ich nach dem Abitur entschied, Geografie und Sport auf Lehramt zu studieren. Leider galt zu Beginn des Studiums mein Interesse mehr dem Ausgehen und Beachvolleyball spielen als der „vertikalen Struktur eines Podsol-Bodens in Schleswig-Holstein“. Es war zu verlockend, sich dem Dolce-Vita hinzugeben. Seitdem ich 18 bin, habe ich jedes Wochenende mindestens zweimal als DJ in verschiedenen Clubs oder auf Partys gespielt. Meine Gage war damals schon ganz ansehnlich, sodass ich schon sehr früh finanziell von meinen Eltern unabhängig war. Ich konnte in Urlaub fahren, wohin ich wollte, mir ein Cabrio kaufen, Mädchen ausführen. Einfach traumhaft. Und so nahm ich mein Studium an der Universität von Karlsruhe auch anfangs nicht zu ernst, sondern genoss das Leben.

Diese Einstellung wurde mir dann auch beinahe zum Verhängnis und erst nach einem Härteantrag bei der geografischen Fakultät bestand ich die Zwischenprüfung endlich beim dritten Anlauf. Dann aber brachte ich den Rest meines Studiums schnell und gut zu Ende und schloss mein Examen überdurchschnittlich gut ab.

Parallel dazu entwickelte sich meine musikalische Karriere recht erfolgreich und zum Ende des alten Jahrtausends war ich ein in Süddeutschland sehr gut gebuchter DJ. Warum also nicht etwas riskieren und mal sehen, wie weit man als Plattenaufleger kommen kann? Das dachte ich mir nach Abschluss meines Studiums und begann mich voll auf die Musik zu konzentrieren und ließ mein Lehrerleben sein.

Dass ich über zehn Jahre später an die 50 Länder bereist und mir tatsächlich einen international anerkannten Status erspielt haben würde, konnte ich mir damals nicht einmal im Traum vorstellen.

Wie alles begann – von Show Me Love bis Put Your Hands Up For Detroit – Miles per Minute: 2

Es muss so 1990 gewesen sein, als ich begann, mich intensiv für die Musik zu interessieren. „Pump Up The Jam“ von Technotronic war ganz vorne in den Hitparaden und ich wünschte mir von meinen Eltern zu meinem 15. Geburtstag ein kleines und günstiges Zweikanalmischpult.

Mich faszinierten immer schon eingängige Melodien, vor allem, wenn sie künstlich mit Synthesizern oder anderen Instrumenten erzeugt werden. Ich hatte in meiner Jugend drei Jahre Cello-Unterricht genommen, konnte aber keine Beziehung zu diesem Instrument aufbauen. Es ist schwer in Worte zu fassen: Ich konnte zwar die Noten vom Blatt sehr gut spielen, aber es floss keine Melodie aus meinen Fingern. Da war einfach keine Affinität zwischen mir und dem Streichinstrument.

Dafür ließ ich mich umso mehr von Technik begeistern und experimentierte ruhelos mit dem kleinen Mischer. Ich schloss den damals schon 20 Jahre alten Dual-Plattenspieler meiner Eltern an und versuchte über den kleinen Geschwindigkeitsdrehregler, rechts unten, Musik von meinem neuen „Best Of 1990“-Album mit Liedern, die ich auf Kassette hatte, zu mischen und nahtlos deren Beat in Einklang zu bringen mit dem der Platte. Ich war total hypnotisiert von der Tatsache, dass man mehrere Lieder ohne Pause und Stolpern des Rhythmus‘ ineinander mischen kann. Mit zwei gleichen Musikstücken war es mir mit ein wenig Übung sogar möglich, deren prägnante Stellen sogar endlos zu wiederholen. Heutzutage kann das jedes Kind. Einfach den „Loop“-Button am CDJ drücken und schon hat man einen perfekten Ein-Takt-Loop. Ich brauchte Wochen dafür, bis ich eine Technik heraushatte, per Kassette und Dual-Plattenspieler wenigstens zwei bis drei einigermaßen saubere Wiederholungen von 20 oder 30 Sekundenabschnitten hinzubekommen. So wie im legendären „The Adventures of Grandmaster Flash on the Wheels of Steel“, wo die Hip-Hop-DJ-Legende Grandmaster Flash einen Live-DJ-Mix an drei Turntables auf Vinyl verewigt hat.

Um mein Repertoire und Musikwissen zu vergrößern, stand ich daraufhin stundenlang im Plattenladen und hörte mir ganze Berge von Vinylscheiben an. Ich brauchte unbedingt neues Material zum Mischen, vor allem Maxi-Singles. Eine Maxi, landläufig und global meist 12inch oder 12'' genannt, ist die lange Version eines Liedes, extra für DJs produziert und auf Vinyl gepresst, mit längeren Drum-Parts zu Beginn, in der Mitte und am Ende des Titels. Dadurch ist es für einen DJ leichter, die Titel ineinander zu blenden, ohne dass der Gesang oder die Instrumente der zwei Musikstücke sich gegenseitig stören.

Helmut, der damalige Besitzer des besten Plattenladens in Ulm, des Record Express, musste mich gehasst haben. Ich stand stundenlang bei ihm im Laden, neben mir ein mannshoher Stapel von 12'', von denen ich am Ende vielleicht gerade einmal ein bis zwei Stück kaufte. Zu mehr reichte mein Geld einfach nicht aus, denn Musik war teuer damals – hier noch mal zur Erinnerung an alle jungen Musikfreunde im Jahr 2013. Musik war nicht immer grenzenlos, kostenlos und frei verfügbar im Netz zu finden. Man musste vor 20 Jahren tatsächlich noch in einen Laden gehen und dann im Regal, das alphabetisch oder genremäßig sortiert war, nach seiner Musik suchen – und sie dann an der Kasse teuer bezahlen (ich weiß, es gibt auch noch heute Menschen, die im Internet für ihre Musik bezahlen, oder gar Liebhaber, die sich Vinyl-Platten bestellen, doch ich will an dieser Stelle einfach mal behaupten – und das ist natürlich empirisch nicht gestützt –, dass mindestens 90 Prozent aller Konsumenten heutzutage nichts für ihre Musik bezahlen, ja sich nicht einmal dessen bewusst sind, dass Musik etwas kosten könnte).

Jedenfalls kostete damals eine Platte bis zu 20 D-Mark. Ich ging noch zur Schule und mein Taschengeld und das Geld, was ich mir durch Ferienjobs erarbeitet hatte, ging für meine ersten Urlaube oder fürs Ausgehen drauf. So besuchte ich Platten-Flohmärkte wie z. B. den in der Ulmer Donauhalle, die damals sehr populär waren. Hier konnte ich für wenig Geld viel Musik zum Üben an meinen Plattentellern finden. Vor allen Maxis aus den 80ern und 90ern. Heute seltene Raritäten.

Es muss gegen 1992 gewesen sein, da hatte ich endlich genügend Geld gespart, um mir ein komplettes DJ-Set zu kaufen. Zwei Technics SL-1200 MK2-Plattenspieler, ein Mischpult und zwei große Boxen, um eine Party beschallen zu können. Ich liebe diesen Plattenspieler und genau diese beiden ersten 1210er stehen immer noch bei mir in der Wohnung und tun ihren Dienst wie am ersten Tag. Technik und Design für die Ewigkeit gemacht.

Ich richtete mir also im Partyraum im Keller des Hauses meiner Eltern ein kleines Studio ein, in dem ich zu dem erwähnten Equipment nach und nach immer mehr Hardware kaufte. Nächtelang mussten in den folgenden Jahren meine Eltern und unsere Nachbarn die Bässe meiner Musik ertragen. Zu Beginn der 90er gab es noch nicht so inflationär viele DJs wie heutzutage - фото 2

Zu Beginn der 90er gab es noch nicht so inflationär viele DJs wie heutzutage. Ich war im Prinzip der einzige Plattenaufleger in meinem Alters- und Bekanntenkreis. So spielte ich bald jedes Wochenende für Gagen von 100 Mark pro Abend auf jeder Geburtstags-, Faschings- oder Schulabschlussparty in der Umgebung. Das war hart verdientes Brot. Musste ich doch die gesamte Anlage und mehrere Kisten voller Platten aus dem Keller in meinen alten Toyota Corolla wuchten und vor Ort wieder aufbauen. Die Partys gingen meistens so von abends um acht bis zwei oder drei Uhr in der Früh. Danach musste ich alles wieder abbauen. Das war richtige Knochenarbeit, aber so verdiente ich bereits mein eigenes Geld und war sehr stolz darauf. Ich war jedes Wochenende unterwegs, spielte in irgendwelchen Turn- und Gemeindehallen, Garagen, Schrebergärten oder den Gewölben der alten Festungsanlagen rund um Ulm.

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