Chris Montana - Miles Per Minute

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Chris Montana, im bürgerlichen Leben Christian Iberle, bespielt seit mehr als 15 Jahren die besten Clubs und Festivals rund um den Globus. Da die ganze Welt sein Arbeitsplatz ist, hat er eine beeindruckende Stempelsammlung in seinen Reisepässen angehäuft. In über 50 Ländern brachte er bereits die Massen zum Tanzen: vom glamourösen Formel-1-Happening beim Prinzen von Bahrain, einem VIP-Event eines Popstars in New York über die besten Clubs Ibizas bis zu Beach-Partys mit Tausenden von Feierwütigen in Brasilien.
In seinem Buch «Miles Per Minute» gibt Chris Montana einen tiefen Einblick in das Leben eines weltweit bekannten und agierenden DJs, Musikproduzenten und Labelinhabers. Ein DJ, der dennoch stets seiner Heimat und Wiege des Erfolgs verbunden geblieben ist. Wie lebt es sich als «Star im Mikrokosmos Club»? Was ist das Erfolgsrezept und wie bleibt man trotz Konkurrenz oder harter Rückschläge so lange im Geschäft und an der Spitze? Bekanntschaften in Städten auf der ganzen Welt und die mit ihnen erlebten Geschichten werden neben interessanten, tragischen, lustigen oder traurigen persönlichen Erlebnissen des Lebemannes Chris zum Salz in der Suppe von «Miles Per Minute».

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5. Der reiche Geschäftsmann, an die fünfzig. Sehr erfolgsverwöhnt, hat einen VIP-Tisch direkt neben der Bühne. Daran tummeln sich lauter attraktive Frauen, sehr jung und sehr betrunken. Er kommt mit einem Glas Champagner in der Hand zu dir und wünscht sich genau den Hit, den du gerade vor fünf Minuten abgefeuert hast: „Tut mir leid, ich habe die Nummer gerade gespielt, haben Sie es nicht gehört?“ Er, ganz entgeistert: „Nein, spiel es doch einfach noch mal, das bekommt sowieso keiner mit!“ Ich, genervt: „Natürlich bekommt es jemand mit, nämlich jeder, der hier im Club zu Gast ist. Ich spiele es nicht noch mal.“ Er hört dir gar nicht zu. Wahrscheinlich ist er es gar nicht gewohnt, dass ihm mal jemand widerspricht. „Also, wann spielst du jetzt mein Lied?“ Hat er mich nicht gehört oder will er nicht verstehen? „Gar nicht mehr. Es lief ja schon.“ Er fährt mit der linken Hand in seine Hosentasche und kramt ein Bündel Geldscheine heraus: „Wie viel willst du? Ich zahle dir 200 Euro.“ Ich, unbeeindruckt: „Auch wenn Sie mir 1000 Euro zahlen, ich spiele es nicht mehr.“ Er, total empört: „Was? Ich gehe jetzt zum Chef, der ist mein Freund und dann kommen wir wieder.“ Ich winke ab und denke bei mir n a, dann tu, was du nicht lassen kannst. Soll der Chef halt dein Lied spielen – wenn ich fertig bin.

6. Der junge Geschäftsführerdes neuen VIP-Clubs in München, der noch am Anfang des Abends einen auf dicke Hose bei dir gemacht hat und meinte, sie seien der coolste Club der Stadt und würden nur die hippste Musik spielen. „Weißt du, wir wollen hier echt einen Trend setzen, fernab vom Kommerz, nicht so wie alle anderen.“ Na also, das ist doch mal eine Ansage , denke ich bei mir.

Der Laden ist voll und es ist kurz vor Mitternacht und du willst gerade vom Warm-Up-DJ übernehmen, als der junge Mann aufgeregt zu dir kommt: „Du, äh, wir haben da so einen Gast, der ist uns sehr wichtig, weil der lässt echt viel Kohle hier liegen. Du hast doch sicherlich Happy Birthday, vielleicht in so einem coolen Electro-House-Mix dabei, oder?“ Meine linke Augenbraue geht nach oben: „Nein, habe ich nicht!“ Er, überrascht: „Echt? Ja, was machen wir dann jetzt?“ „Na, wie wär‘s wenn ich jetzt einfach die Musik ausmache und du stellst dich hin und singst Happy Birthday? Danach fange ich dann mit meinem Set an.“ Er, ganz erschreckt: „Nee, das kann ich nicht ...“ Ich: „Na, dann halt nicht. Überleg dir einfach; was du machen willst, aber ich fang dann mal an.“

7. Der coole farbige Hip-Hopper, hinter sich zwei Bodyguards, jeder mindestens 250 Pfund schwer, der dich in Ibiza fragt, ob du nicht seine neue Nummer spielen kannst. Irgendwoher kennst du ihn, bis dir auffällt, dass das Puff Daddy ist: „Hey, it’s an honour to have you here in our club, but sorry, i won't drop any R'n'B-Music tonight.“ Woraufhin er schulterzuckend einem seiner Affen deutet, kurz zu seiner Limousine zu gehen. Zwei Minuten später steht der mit einer selbstgebrannten CD in der Hand da und Puff Daddy meint nur: „Well, this is the new and unreleased Deep-Dish-Remix of my latest track. You gonna play this one?“ Na klar, spiele ich den . He loved it!

8. Der Metall-Freak,irgendwo im Allgäu anno 1998. Der Club hatte sich trotz seiner etwas ländlichen Lage als ein Ort für musikalisch anspruchsvollere Clubber, fernab der Radio Top 40, etabliert und war für seine stylishen und hübschen Gäste bekannt. Trotzdem verirrten und mischten sich immer wieder ein paar „Exoten“ unter die Menge, so wie der ältere, langhaarige Mann mit einem ausgetragenen Van Halen-T-Shirt. Ich war am selben Abend erst mit den neuesten Nummern im Gepäck von Ibiza zurückgekehrt und legte gerade „Stardust – Music Sounds Better With You“ auf, den Hit des Sommers '98: „... du, jetzt dusch a mol an Metal nei!“ Was sollte ich darauf nur antworten?

9. Die Lehramtsstudentin, schon ein wenig angetrunken: „Ich weiß nicht, wer es singt, und ich weiß auch nicht den Namen des Liedes, aber es geht irgendwie so ...“ und dann trällert sie los, irgendwas, was du noch nie gehört hast. Bitte, sing nicht für mich. Ich stehe nachts bei voller Lautstärke in einem oft verrauchten Club. Da muss ich nicht auch noch eine sehr freie Interpretation deines Lieblingssongs ertragen.

10. Coole südamerikanische Jungs.Du spielst gerade eine Open-Air-Party am Strand in Punta D‘el Este in Uruguay, als sich eine Gruppe vermeintlich cooler Typen den Weg durch die Menge zu dir bahnt:

„Yo, bro! Nice Music, but can you play ... hm ... something different?“ Ich bin schon geneigt, die Jungs von einem Security-Typen verscheuchen zu lassen, als ich einfach sage: „Yo, Bruder, bist du schon mal an die Bar gegangen und hast dir ... hm ... something different – etwas anderes bestellt? Erst nachdenken, dann reden!

11. Jeder, der seine eigene Musik macht

Es gibt nichts, wirklich absolut nichts Schlimmeres, als wenn einer der Warm-up-DJs bei einem deiner Gigs, kurz bevor du anfängst, die Musik ausmacht und sagt: „Hey Leute, hier ist was, woran wir gerade im Studio gearbeitet haben. Es ist noch nicht ganz rund, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem.“ Diese Geste wird normalerweise mit der allerschlimmsten Art falscher Bescheidenheit ausgeführt; es ist die Künstlervariante des absichtlichen Handtuch-Fallenlassens im Fitness-Center. Wenn du sie so richtig ärgern willst, dann sag in solchen Momenten einfach, dass das Becken falsch gestimmt ist und der Ride zwei Dezibel zu laut ...

Caipirinha, Picanha e mais – Miles per Minute: 6.337

In den ersten beiden Februarwochen 2012 wurden in Deutschland reihenweise die Temperaturrekorde gebrochen. Unglücklicherweise was die Minusgrade anging. Als ich in jener Woche morgens mit dem Auto unterwegs war, zeigte das Thermometer tatsächlich -20° Grad an! Das waren fast schon sibirische Verhältnisse. Daher kam mir ein Auftritt in Ribeirao Preto in Brasilien sehr gelegen. Ein kurzes Wochenende einfach der deutschen Kälte entfliehen. Ich hatte schon zwei Jahre zuvor einmal in der sehr reichen Stadt, 40 Flugminuten von Sao Paulo gelegen, gespielt und konnte mich noch sehr gut an die freundlichen und offenen Menschen dort erinnern.

Um dort hinzugelangen, musste ich aber vorher zuerst einen 24-Stunden-Reise-Marathon hinlegen. Ulm – München – Madrid – Sao Paulo Guarulhos – Sao Paulo Congonhas – Ribeirao Preto. Schon in München meinte es Frau Holle etwas zu gut mit uns und wir konnten aufgrund starken Schneetreibens erst mit einer fast zweistündigen Verspätung Richtung Madrid abheben. Damit wurde die Zeit bis zu meinem Anschlussflug nach Sao Paulo recht knapp. Nur 55 Minuten vor Beginn des Weiterflugs landeten wir in der spanischen Hauptstadt. Der Flughafen Madrid Barajas ist richtig groß, und wenn man es eilig hat, dann erscheint er einem noch viel größer. Also hieß es, den Trolly in die Hand nehmen und lossprinten. Trotzdem war ich erst 20 Minuten vor Abflug am Gate und konnte als einer der letzten Gäste an Bord der schon etwas betagten Maschine gehen. Liebe Leser, wenn Sie sich bei ihrer nächsten Reise Ihren Flug selbst aussuchen können – dann entscheiden Sie sich niemals für die größte spanische Fluggesellschaft! Das Englisch der extrem unfreundlichen Stewardessen klingt eher wie ein dahingeschludertes Spanisch, durchsetzt mit ein paar angloamerikanischen Brocken. Das Essen – eine Katastrophe! Die Pasta war ein undefinierbarer Brei aus Nudeln, Thunfisch und ganz viel cremigem Käse. Kein Bildschirm im Vordersitz. Und um den Film auf den Monitoren, die alle fünf Meter in der Mittelkonsole verbaut waren, zu sehen, brauchst du ein Fernglas. Wenigstens hatte ich einen netten Sitznachbarn, Phil aus London, der für drei Monate eine Rucksack-Tour durch Südamerika machte und mich eigentlich nur danach ausfragte, wie die Frauen in Brasilien so seien und wo man denn die schönsten finden könne. Witzigerweise traf ich ihn zufällig ein paar Wochen später am Strand von Jurere International bei Florianópolis wieder. Genau dort also, wo man wirklich die Schönsten der Schönen trifft. Er hatte also einen sehr guten Riecher bewiesen.

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