Georg Alfons Schmucker - Europas Kreuz

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Diesen Problemen und Fragen stellt sich der Autor:
* Wie die unterschiedlichen sprachlichen Problemen innerhalb Europas zu bewältigen sind
* Auf welche Weise die verschiedenen Religionen auf einen gemeinsamen Nenner gebracht werden können
* Was die ,,Nationale Denkweise" ablösen wird
* Wie das Problem mit der Ukraine zu lösen ist
* Was das wahre Problem des russischen Bären ist und wie er gebändigt werden könnte
* Mit welchen technischen Neuerungen man ein vollständig neues Zeitalter in Europa einzuläuten vermag
* Welche technologischen Durchbrüche unmittelbar vor der Tür stehen und unsere nahe Zukunft verändern werden

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C. G. Geon schüttelte dem englischen Premierminister und dem französischen Staatspräsidenten freundlich die Hände.

Deutschland, England und Frankreich besaßen nach wie vor den größten Einfluss in den Vereinigten Staaten von Europa, obwohl man auch die Stimmrechte aller anderen Bundesstaaten respektierte. Besonders den Italienern, den Spaniern und den Polen hörte man genau zu. Aber was heute, hier und jetzt im kleinsten Kreis besprochen werden würde, war morgen die politische Richtlinie Europas.

Der englische Premierminister war im Moment in Personalunion der Außenminister der USEU, der französische Staatspräsident zusätzlich der europäische Finanzminister. Zusammen mit Geon, dem Präsidenten der United States of Europe, ein Amt, in das er für sechs Jahre gewählt worden war, hielten „die großen Drei“, wie sie von den Medien bezeichnet wurden, momentan die Macht ganz Europas in den Händen.

C. G. Geons lächelte seine beiden Kollegen mit seinem ganzen Charme an, über den er verfügte. Er musste sie unter allen Umständen auf seinen Plan einschwören. „Prime Minister! Président de la République française! Es ist wirklich erfreulich, Sie persönlich so kurzfristig treffen zu können, meine Herren, auch wenn der Anlass alles andere als erfreulich ist!“, stellte der deutsche Kanzler als erstes fest. „Setzen wir uns doch!“, fügte er mit einer einladenden Handbewegung hinzu.

C. G. Geons sprach deutsch. Aber das hielt ihn nicht zurück, je und je auch ein paar englische oder französische Vokabeln einfließen zu lassen, denn das schuf Affinität.

Die drei Amtssprachen in den Vereinigten Staaten von Europa waren englisch, deutsch und französisch, aber das Französische hatte mittlerweile an Einfluss verloren.

Englisch stand natürlich an erster Stelle.

Das war nicht verwunderlich: Die Überlegenheit einer Sprache definierte sich immer aufgrund eines Wissensvorsprungs oder einer militärisch-politisch-religiös-kulturellen Vormachtstellung. Das bewies die gesamte Geschichte. Vor 3000 Jahren hatte deshalb das Griechische dominiert, und vor 2000 Jahren das Lateinische, weil die Römer einen enormen Wissensvorsprung in Bezug auf militärisches Know-how besessen hatten, sowie hinsichtlich Bautechniken und dem Handel. Und jetzt war eben das Englische an der Reihe, denn im 19. Jahrhundert hatten die Briten dominiert, im 20. Jahrhundert die USA. Doch das Deutsche war momentan stark auf dem Vormarsch, vielleicht aufgrund der Tatsache, dass deutschen Ingenieuren der entscheidende Durchbruch gelungen war, was das Drehkreuz anging.

„Erlauben mir meine Herren Kollegen, dass ich deutsch spreche?“, fragte C. G. Geons dennoch höflich. Vor allen den französischen Präsidenten durfte er nicht vor den Kopf stoßen.

Der englische Premier, Sir Chamberlain, ein hochgewachsener, hagerer Engländer mit schmalen zusammengekniffenen Lippen, signalisierte mit einer sparsamen Geste der rechten Hand sofort Zustimmung.

Der Franzose, der Président de la République française, Monsieur Godart, kommentierte nur: „Mais non! If you really have to. Wenn es denn sein muss!“ Absichtlich sprach er erst französisch, dann englisch und daraufhin deutsch, sicher um ein Zeichen zu setzen. Bei dem Präsidenten der Republik Frankreichs handelte es sich um einen kleinen, dickwanstigen Zeitgenossen, dem man ansah, dass er der Küche im eigenen Land ein wenig zu oft zusprach. Die kleinen, listigen Äuglein verschwanden fast zwischen einigen Speckfalten im Gesicht. Mit seinen Wursthänden unterstrich er seine Rede, wie es ansonsten eigentlich nur die Italiener taten.

Geon ging auf die kleine Spitze nicht ein und fuhr fort: „Wie Sie längst wissen, meine Herren, steht Putschjew kurz davor, den Vereinigten Staaten von Europa, uns also, den Krieg zu erklären. Wir müssen das mit allen Mitteln verhindern.“

„Soweit besteht sicherlich Einigkeit zwischen uns!“, antwortete Chamberlain, der britische Premier, steif. Kurz dachte er daran, dass er vielleicht doch besser darauf bestanden hätte, die Konversation in englischer Sprache zu führen. Englisch stand unbestritten auf dem Siegertreppchen auf Platz 1, was die Weltsprachen anging. Man sprach englisch in den USA, Großbritannien, Kanada, Australien, Irland, Südafrika und Neuseeland. Aber englisch wurde auch in weiten Teilen Indiens gesprochen, als Zweitsprache, sowie in vielen Ländern Afrikas, in Fernost, in Nahost und in Südamerika. Hinzu kam das Phänomen Internet. Über 90 % aller weltweit elektronisch gespeicherten Informationen existierten nur in englischer Sprache. Aber selbst er musste zugeben, dass die Entwicklung des Drehkreuzes mit den Shuttles eine deutsche Ingenieur-Leistung war, die die Welt revolutioniert hatte.

„D´accord! Einverstanden!“, ließ sich nun auch der kleine, pummlige französische Staatspräsident vernehmen. Doch er zögerte merklich. Er konnte es nicht lassen, immer wieder ein paar französische Vokabeln einzuflechten.

„Ich freue mich sehr, dass Einigkeit über den wichtigsten Punkt besteht!“, antwortete C. G. Geon höflich. Alle waren sie also der Meinung, dass der Krieg verhindert werden müsse. Einen Moment lang dachte er daran, dass man auch gewaltige Fortschritte in der Friedensforschung gemacht hatte. Ein deutscher Autor namens Frank Fabian hatte die Geschichte revolutioniert, als er ein Aufsehen erregendes Werk mit dem Titel „Die Kunst des Friedens“ publiziert hatte. Vielleicht hatten die Deutschen zwei Weltkriege verloren. Aber möglicherweise waren sie gerade dabei, den Frieden zu gewinnen.

„Grundsätzlich müssen wir uns darüber einig werden, wie wir Putschjew Paroli bieten. Unsere Geheimdienste sowie unsere Spionage-Satelliten haben uns darüber informiert, dass er im Augenblick wieder einmal russische Truppen an der Grenze zur Ukraine zusammenzieht.“

„Wir sollten Putschjew zeigen, dass die Vereinigten Staaten von Europa sich nicht ungestraft provozieren lassen. Ich bin dafür, unsere Truppen ebenfalls an der Grenze zur Ukraine aufmarschieren zu lassen. Europa sollte klarstellen, dass wir la guerre , den Krieg, nicht fürchten! Sobald Putschjew mit seinen russischen Soldaten die Ukraine überfällt, weiß er, dass wir zurückschießen! Ne pas faire de sentiment – Nicht zimperlich sein. So sollte unsere Motto lauten, Messieurs!“

Godart, der französische Präsident, wischte sich mit einem Taschentuch, das die Farben der französischen Nationalflagge trug, den Schweiß von der fettigen Stirn.

Wieder hatte er geschickt einige Wörter der französischen Sprache untergebracht.

Mon Dieu! Es durfte nie in Vergessenheit geraten, dass im 12., 13. und 14. Jahrhundert, und erst recht im 17. Jahrhundert das Französische in Europa dominiert hatte. Im 12. bis 14. Jahrhundert war dafür das französische Rittertum verantwortlich gewesen, mit seiner höfischen Kultur. Im 17. Jahrhundert hatte Französisch Aufwind durch bedeutende französische Könige erhalten. Jeder Gebildete, der etwas auf sich hielt, hatte im 17. Jahrhundert französisch parliert, was unter anderem damit zusammenhing, dass Ludwig XIV., der Sonnenkönig, ganz Europa durch seine Eleganz bestochen hatte, durch seine Förderung der Künste und seine höflichen, einzigartigen Umgangsformen. Weiter hatte Ludwig jedoch auch durch das blanke Schwert überzeugt. Und also musste man nun auch diesem russischen Diktator die Zähne zeigen.

„Ne pas faire de sentiment – Nicht zimperlich sein!“, wiederholte Godart deshalb noch einmal im Brustton der Überzeugung den letzten Satz, den er zu seinem Motto erhoben hatte.

Ein betretenes Schweigen folgte. Geon realisierte, dass der französische Präsident gerade eine Kehrtwendung um 180° gemacht hatte. Er würde es auf bewaffnete Auseinandersetzungen ankommen lassen. Leise warnte er: „Wenn wir unsere Truppen aufmarschieren lassen, so bedeutet das mit Sicherheit Krieg!“ Er fügte hinzu: „Noch hat Putschjew nicht zugeschlagen. Wir sollten deshalb zunächst Alternativen ins Auge fassen!“

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