Martin Cordemann - POLIZEIT-Detective

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Kann man Krimi mit Zeitreise mischen? Und wenn, was kommt dann dabei heraus? Die Antwort ist einfach: Dinge, die eigentlich nicht möglich sind. Möglicherweise nicht logisch. Wahrscheinlich schwer nachvollziehbar. Oder sagen wir es so: Wenn Sie darauf bestehen, dass dieser Text geschrieben worden ist, bevor Sie ihn gelesen haben, dann könnten Sie in Sachen Zeitreisen vielleicht Schwierigkeiten bekommen. Denn vielleicht waren diese Sätze noch gar nicht erdacht, als Sie sie lasen, doch in ferner Zukunft kam ihrem Autor die Idee, sie zu Papier zu bringen und dann in der Zeit zurückzusenden, wo Sie, werter Leser, sie gerade zu diesem Zeitpunkt lesen. Denn in einem Universum, in dem es Zeitmaschinen gibt, müssen Reiz und Reaktion keineswegs in chronologischer Reihenfolge ablaufen. Kausalität ist da, geht aber mitunter andere Wege.
Der Kriminalroman spielt viele der Möglichkeiten durch, die Zeitmaschinen bieten würden – für den Verbrecher gleichermaßen wie für die Polizei. Oder Polizeit in dem Fall. Bei jedem der Verbrechen spielt eine Zeitmaschine eine Rolle – für die Tat oder für die Auflösung. Denn sonst wären es ja keine Zeitreisekrimis und die Polizeitbehörde würde ihren Namen zu Unrecht tragen.
"POLIZEIT-Detective" zeigt, wie Detective Inspektor Ethan Cause ermittelt, während er einen jungen Kollegen in die Materie einführt. Dabei gibt es jede Menge Kriminalfälle – und es gibt jede Menge Theorie und Philosophie zum Thema Zeitreisen. Die Fälle sind mitunter komplizierter, als es die Metaphysik zulässt. Und das heißt: «POLIZEIT-Detective» ist keine Gutenachtlektüre, bei der man sich von einem Krimi einlullen lassen kann! Es fordert den Leser heraus, konfrontiert ihn mit Problemen, bei denen die Lösung möglicherweise für mehr Verwirrung sorgt als für Verständnis. Dies sind keine gewöhnlichen Wald- und Wiesenkrimis, es sind Zeitreisekrimis. Ob die Theorien und Ideen in diesem Buch allerdings stimmen… nun, natürlich nicht. Denn Zeitreisen sind völlig unmöglich… oder?

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„Sehen Sie, ich habe Lady Chang nur des Geldes wegen geheiratet. Ich war adelig und sie war reich. Nu is das Geld futsch – aber ich bin immer noch adelig. Also hat unsere Beziehung ihren Zweck überschritten, wenn Sie verstehen, was ich meine.“ Lord William leerte sein Glas halb. „Ich würd gern wieder meinen alten Namen annehmen. Aber sie hat einen gerissenen Anwalt. Einen aus der Grafschaft. Bluthund. Verklagt mich auf jeden Buchstaben in meinem ‚Lord’, macht mir das Leben richtig zur Hölle. Sein Name ist Lord Horst von Debenham, falls Sie von ihm gehört haben?“

„Haben wir.“

„Würd ich Ihnen empfehlen. Also, wenn Sie einen Anwalt brauchen. Besser, als wenn er auf der anderen Seite ist.“ Er leerte das Glas und füllte sich umgehend nach.

„Und wenn Lord Debenham von dem Fall... zurücktreten würde?“ fragte Cause vorsichtig.

„Das wäre natürlich großartig. Sehen Sie, wenn der am Ball bleibt, dann verlier ich wahrscheinlich alles, was ich habe“, er deutete müde auf die Hologramme, „nicht, dass noch viel davon übrig wäre.“

„Nun, in dem Fall habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie.“

„Na, da bin ich aber mal gespannt.“

„Die gute Nachricht ist, dass sich Lord Debenham wohl nicht mehr mit Ihrem Fall befassen wird.“

„Phantastisch. Und was ist die schlechte?“

„Er wurde ermordet.“

Lord William sah Ethan mit leerem Blick an. „Und?“

„Oh, und Sie sind verdächtig.“

„Ah“, der Adelige lachte, „so wird n Schuh draus. Okay, der alte Deby ist tot und ich bin verdächtig. Okay, damit kann ich leben.“

„Das freut uns sehr.“

„Wollen Sie... soll ich... den Test?“

„Oh, klar, mein Assistent wird sich gleich darum kümmern.“ Cause deutete auf die Tasche und schon viel routinierter holte Lou Tenant den Lügendetektor daraus hervor. „Sie besitzen doch eine Zeitmaschine, Lord Chang, bin ich da richtig unterrichtet?“

„Sind Sie, Inspektor, sind Sie. Das wertvollste Stück, das ich noch habe, weit wertvoller als das Haus. Ich hatte mir schon überlegt, ich verpiss mich mit dem Ding, bevor das mit der Scheidung den Bach runtergeht.“ Er zuckte die Schultern. „Aber ich wüßt nicht, wannhin. Da hat man schon son teures Ding“, seufzte er, „und dann weiß man nix vernünftiges damit anzufangen.“ Er sah auf. „Kommt jetzt der Test?“

„Ja. Haben Sie Lord Horst Debenham ermordet?“

„Nein!“ Lord Chang schüttelte den Kopf. Und auch in diesem Fall bestätigte das Gerät den Wahrheitsgehalt.

„Vielen Dank“, Ethan erhob sich. „Wir finden allein hinaus“, lächelte er, schüttelte dem Adeligen die Hand und machte sich dann auf dem Weg zur Tür. Unterwegs hielt er noch einmal inne. „Ach ja, eine Sache noch. Wir haben am Tatort etwas gefunden, was nicht dorthin gehörte.“ Er deutete auf eine kleine, goldene Nadel, die der Lord am Revers trug. „Man hat diese Nadel dort hinterlassen – wahrscheinlich, um den Tatverdacht auf Sie zu lenken. Sie war völlig blutverschmiert, als man sie gefunden hat. Ich fürchte, in nächster Zeit wird der Täter seine Zeitmaschine benutzen, um Sie zu bestehlen. Informieren Sie bitte umgehend Constabler Jones, wenn dies geschehen ist.“

Diesmal bekam er die Landschaft zu sehen. Und zu riechen. Denn Lord Francois de Honc hatte sich aus dem Landsitz zurückgezogen und pflegte in den Stallungen zu leben. Was zum Teil damit zusammenhing, dass das Haus einem Feuer zum Opfer gefallen war.

„Sie wissen, wer das Feuer gelegt hat?“ schrie Lord de Honc, als sich die beiden Polizisten ihm und seinem Lieblingspferd Hürdonator näherten.

„Ähm“, gab Ethan zur Antwort und sollte nicht enttäuscht werden.

„Lord Horst von Debenham!“ war die rhetorische Antwort, „er hat das Haus angezündet. Weil ich angeblich was mit seiner Frau hatte. Vor deren Tod, versteht sich. Und mit seiner Haushälterin. Vor deren Abschiebung, versteht sich. Und mit seiner Magd. Vor deren Geschlechtsumwandlung, versteht sich.“

„Versteht sich“, bestätigte Ethan.

„Da kann oder kann nicht etwas wahres dran sein“, gestand seine Lordschaft ein, „aber das rechtfertigt doch noch lange nicht, mein Haus niederzubrennen.“

„Ist dabei jemand zu Schaden gekommen?“

„Na ich “ rief der Lord aufgebracht.

„Ich meinte, ist dabei jemand verletzt worden?“

„Meine Ehre, falls das zählt?“

„Ich fürchte, das tut es in diesem Zusammenhang nicht“, meinte Ethan mit Bedauern. „Also ist nur Sachschaden entstanden.“

„Für den keine Versicherung aufkommt… die ich nicht habe!“ nickte Lord de Honc. „Alles, was mir geblieben ist, ist mein Pferd. Und meine Erinnerungen. Und ein paar…“ Er rieb sich im Schritt. „Für deren Behandlung ich mir jetzt keinen Arzt leisten kann.“

„Das tut mir aufrichtig leid.“

„Das sollte es auch. Ich bin ein gefallener Mann. Alles, was mir geblieben ist, ist mein Pferd… und meine Zeitmaschine, aber die hat, wie Sie ja wissen, keinen praktischen Wert.“

„Hat sie nicht?“

„Nicht für mich! Sie war ein Erbstück, hab sie nie benutzt, hätte lieber nen Rolls Royce gehabt. Schönes Pferd, das Rolls Royce, eins der schönsten auf der ganzen Welt.“ Lord de Honc schien ein Gedanke zu ereilen. „Ich könnte natürlich… wer waren Sie noch mal?“

„Cause und Tenant, von der Polizeit.“

„Ja, dann sollte ich Ihnen das vermutlich gar nicht sagen, aber mein Onkel Herbert hat immer gesagt, dass man die Zeitmaschine auch profitbringend einsetzen kann. Ich könnte zum Beispiel zum Rennen in Ascott reisen und alles auf Sieg setzen. Davon hat er immer gesprochen, alles auf Sieg setzen. Mich hat nur immer eins irritiert: Warum braucht er eine Zeitmaschine, um nach Ascott zu reisen? Er hatte einen Chauffeur. Mir ist das nie aufgegangen.“

Lou Tenant wollte etwas sagen, aber Cause schüttelte nur leise den Kopf.

„Das Pferderennen. In Ascott. Und eine Zeitmaschine.“ Man hörte regelrecht, wie es im Kopf des Adeligen zu arbeiten schien. „Ich habe ein Pferd. Ich könnte…“ Das Gesicht erstrahlte. „Ich habe es! Ich könnte mit meinem Pferd aus der Zukunft, einem schnellen Pferd, einem Zukunftspferd, in die Vergangenheit reisen und es in Ascott an den Start bringen. Und da es aus der Zukunft ist, ist es schneller als alle anderen Pferde – und ich gewinne!“

„Ein interessanter Plan.“

„In der Tat, das ist er“, lachte der Lord. „Aber vorher werde ich noch diesen miesen, kleinen…“ Er sah auf. „Wer, sagten Sie noch mal, sind Sie?“

„Wir sind von der Polizeit und wir haben ein paar Fragen an Sie.“

„Polizeit?“

„Ganz recht.“

„Und was für Fragen haben Sie?“

„Nun, Sie sind, wie Sie gerade sagten, der Ansicht, Lord Debenham habe Ihr Haus niedergebrannt?“

„Ja.“

„Und Sie wären durchaus nicht abgeneigt, sich an ihm zu rächen?“

„Äh, nein. Warum?“

„Er ist tot.“

„Oh.“

„Ermordet.“

„Oh oh!“

„Unter Zuhilfenahme einer Zeitmaschine!“

„Oh oh oh!“

„Ist das alles, was Sie dazu beisteuern möchten?“

„Ich… ich… ich…“

„Auch nicht viel besser. Lord de Honc, Sie besitzen also eine Zeitmaschine?“

„Ja.“

Er deutete auf ein Gerät, das hinter ihm im Stall stand.

„Wer hat Zugang dazu?“

„Nur ich und mein Pferd.“

„Wie bewandert ist Ihr Pferd in der Benutzung der Maschine?“

„Äh, gar nicht.“

„Und sonst kann niemand das Gerät benutzen?“

„Nein.“

„Dann hätte ich noch eine Frage für Sie, wenn Sie gestatten.“ Ethan gab Tenant ein Zeichen. „Nur fürs Protokoll.“

„Klar.“

Tenant baute den Lügendetektor vor dem Adeligen auf.

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