Rudolf Hopmann - Der Angriff kam morgens um 7

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Georg Hopmann, gestandener Anwalt am Landesgericht in Köln, meldet sich 1914 freiwillig zum Dienst an der Waffe. In seinen Aufzeichnungen und Briefen schildert er nüchtern und unprätentiös die täglichen Begebenheiten, Freuden und Mühsalen des Frontsoldaten. Zuerst von der Winterschlacht in der Champagne 1914/15, wo er ein erstes Mal verwundet wird, dann von der Aisne-Front 1916, wo er ein zweites Mal verwundet wird, und schliesslich von seinem zweiten Einsatz an der Aisne, wo er 1917 den Heldentod findet. Wie viele seiner Kameraden ruht er unbestattet in französischer Erde.
Die Suche seines Vaters nach der Wahrheit und dem Verbleib seines Sohnes hinterlässt einen vielfältigen und eindrücklichen Schriftverkehr, mit ganz einfachen und mit gebildeten Leuten, mit dem Militär, den Behörden und den Suchdiensten.
Vor dem geistigen Auge des Lesers entsteht ein lebendiges Bild jener Zeit, der Leser sieht die Nöte und Hoffnungen, die die Menschen in schwerer Zeit begleiten. Authentisches Bildmaterial ergänzt die Schilderungen.

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Die (Feld)Postkarten sind sehr oft Propagandakarten, von denen acht vorliegen, aber auch eine ganze Anzahl Ansichtskarten bzw. Ansichtskarten große Fotografien hat Georg nach Hause geschickt, die bis auf einige aufgenommen wurden.

Leider war Georg in der Beschriftung des Bildmaterials, der Benennung der Orte und der Bezeichnung der auf den Fotografien dargestellten Personen, sehr nachlässig, so daß oft nur indirekt datiert oder bezeichnet werden kann. Einige Fotografien sind in der Qualität zu schlecht, anderes Bildmaterial erscheint zu lose im Bezug oder zu unklar im Dargestellten, als daß sich eine Wiedergabe gelohnt oder gerechtfertigt hätte. Dies bezieht sich leider insbesondere auf eine numerierte Serie von 28 Fotografien, die sich in einem Pergaminumschlag befinden, angeschrieben in lateinischer Schrift mit „Lt. Hopmann, 28 Bilder à 0,15, Sa 4,20 M“, die offenbar aus der Aisne-Schlacht am Chemin des Dames stammen und Januar/Februar 1917 aufgenommen wurden. Einige sind trotzdem abgedruckt worden, weil sie einen guten Eindruck über die Verhältnisse an der Front vermitteln. So lang sie instruktiv und illustrativ für die Umstände sind, ist die Wiedergabe gerechtfertigt. Einige Fotografien, und zwar insbesondere solche mit Personendarstellungen, sind beschnitten worden, um eine vergrößerte Wiedergabe zu ermöglichen, die es erlaubt, beim Vergleichen der Fotos Personen besser identifizieren zu können.

Abb 1 Ers Landw Bat Inf Reg 29 1914 Georg oben rechts Das - фото 2Abb. 1: "Ers. Landw. - Bat. - Inf. - Reg. 29 - 1914 -". Georg oben rechts. Das Foto stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Zeit in Bayenthal.

Auf der Schrifttafel in der Abb. 1 fallen die beiden Worte „Ersatz“ und „Landwehr“ ins Auge. Ersatz oder Reserve umfaßt jene Wehrpflichtigen, die nicht im (aktiven) Wehrdienst stehen, weil sie nicht gedient oder ihre Wehrpflicht abgeleistet haben. Der Landwehr gehörten die im 26. bis 39. Altersjahr stehenden Männer an. Georg, 1914 also 32 Jahre alt, gehörte genau gesagt sogar zur Landwehr II. Gleich zu Beginn des Krieges wurde sicherlich (noch) nicht die Landwehr II zu den Waffen gerufen, was nahelegt anzunehmen, daß Georg sich freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet hat. Ob die auf dem Foto abgebildeten 29er etwas mit den im Bericht vom 23./24.12.1914 erwähnten 29er etwas zu tun haben, ist unklar.

Besonderes Interesse wecken die im 14. Brief vom 27.3. erwähnten Fotos. Das „Einzelbild“ zeigt Vfw. Georg vor Steinquadern. Es ist wohl nicht aus der Luft gegriffen zu behaupten, daß es sich um eine Ecke des Gehöfts des Touvent-Stützpunktes handelt. Das andere Foto zeigt zehn Personen vor einem Hintergrund mit Schnee. Die Witterung stimmt mit der in den Brief vom 5./6. 3. erwähnten überein. Das Foto wird mit großer Wahrscheinlichkeit um diese Tage aufgenommen worden sein, da die Kompanie zu dieser Zeit in Reserve lag, eine Woche später aber im Graben, und nur in der Ruhe sich wirklich Gelegenheit für Gruppenfotos bot. Die eine Person, mit dem Fernglas sitzend hierarchisch betont, muß Kompaniechef Lt. Dewies sein. Die anderen drei Offiziere (Schirmmützen!) sind also die Zugführer der Kompanie, rechts Lt. Steinbach. Die restlichen sechs Personen sind Unteroffiziere, also die Gruppenführer (... da wir 6 Gruppen im 2. Zug haben ...“, 5. Brief), darunter dritter von links Georg. Sechs der zehn Männer sind mit dem EK II ausgezeichnet!

Allen Fotos der oben erwähnten Serie gemeinsam ist die Jahreszeit: Es liegt Schnee, es ist Winter. Unter ihnen befindet sich ein Foto, Nr. 6, das in Bezug zur Bemerkung „Schon mal ein General, vor dessen Ankunft ...“ im Brief vom 16.1.17 gesehen werden kann, aber vor allem zwei Fotos, die Bezug haben zu der Ortsangabe von Divisionspfarrer Höping in dessen Brief vom 20.4.1918, so daß eine einwandfreie Zuordnung in die Zeit von Februar 1917 möglich ist. Auf dem Foto „23“ lesen wir „Colligis“ und, halbverdeckt durch einen Baum, die Richtungsangabe „Pancy - Courtecon Pfeil rechts“. Auf dem Bild numeriert „67“, übrigens das Foto mit der höchsten Nummer der vorliegenden, ist unter der Lupe zu erkennen “Pfeil links Monthenault Pancy Pfeil rechts“ (siehe Ausschnitt der Michelinkarte). Dadurch ist die eindeutige Zuordnung zur Aisne‑Schlacht 1916/17 (und Georgs letztem Einsatzgebiet) gegeben.

Colligis, mit archäologischen Funden aus dem Neolithicum, ist berühmt wegen seines Steines höchster Qualität, zuerst oberirdisch, dann unterirdisch gebrochen, daher die vielen Höhlen in der Umgebung, von den Römern, Merowingern, im Mittelalter und sogar zum Bau des Louvre verwendet. Diese Höhlen boten den Truppen beider Seiten sehr sicheren Schutz und wurden ausgiebig genutzt. Verglichen mit der Ansichtskarte ist Colligis heute nicht wiederzuerkennen.

Abb 2 ColligisenLaonois Der fünfte Teil enthält den Schriftverkehr der - фото 3Abb. 2: Colligis-en-Laonois

Der fünfte Teil enthält den Schriftverkehr, der nach Georgs Tod insbesondere durch des Vaters Suche nach dem Verbleib seines Sohnes angefallen ist. In seiner Form und seinem Inhalt nach ist er der vielfältigste. Er stammt von einfachen und gebildeten Leuten, von Militärs, Vorgesetzten, Behörden, und beeindruckt oftmals durch die menschlichen Regungen und die Anteilnahme, die in ihnen zum Ausdruck kommen.

Zu den Umständen

England hatte gegen Ende des 19. Jhd. den Gipfel seiner imperialen Macht erreicht (und bis nach dem 2. Weltkrieg verteidigen können). Seinem imperialen Bestreben mit der großen geographischen Ausdehnung konnte sich kaum ein anderer Staat entziehen. Einige wie Frankreich konnten auf Kosten insbesondere Spaniens ihre Machtgelüste befriedigen, Deutschland fühlte sich mit seinen Kolonien in Afrika benachteiligt und schließlich, auch anderer Umstände wegen, „eingekreist“. Allgemein beherrschte die Politiker imperiales Großmachtdenken, in dem auch der Chauvinismus Serbiens seinen Platz fand, das sich auf dem Balkan als Erbe des osmanischen Reiches wiederfand.

Die Abgrenzung und Sicherung von Einflußbereichen führte zu einer Zementierung der Machtverhältnisse durch Bündnisse. Die Reibereien und Eifersüchteleien waren groß und es war allen klar, daß es auch zur militärischen Konfrontation kommen würde. Die Frage war nur noch: Wer würde mit wem zusammengehen? Als sich die Gewichte deutlich zu Gunsten Deutschlands verschoben hatten, insbesondere wegen der industriellen Entwicklung, und Deutschland anfing, eine mächtige Kriegsschiffflotte aufzubauen, sah sich England in seinen Interessen zu tiefst bedroht. Das dritte auslösende Moment waren die ungelösten Nationalitätenfragen, die besonders nach dem Zusammenbruch bzw. dem Rückzug des osmanischen Reiches große Spannungen auf dem Balkan erzeugten, in die an erster Stelle Serbien verwickelt war. Der Schuß in Sarajevo war logischerweise der zündende Funke zum „Stahlgewitter“ (Ernst Jünger) des ersten Weltkrieges.

Eine konzise Darstellung findet sich in Barbara Tuchmans Buch „August 1914“, Fischer Taschenbuch Verlag 2001. Auch: Neil Ferguson „Der falsche Krieg. Der erste Weltkrieg und das 20. Jahrhundert“, mit 34 Fotos; Deutscher Taschenbuch Verlag München 2002.

Karte 1 Der geplante Aufmarsch der deutschen Truppen an der Westfront gemäß - фото 4Karte 1: Der geplante Aufmarsch der deutschen Truppen an der Westfront gemäß dem Schlieffenplan

Entschieden wurde der Weltkrieg durch die schwindenden menschlichen und materiellen Ressourcen der Mittelmächte und den sozialen Problemen, die auf einen unabgearbeiteten Berg struktureller und politischer Reformen zurückzuführen waren.

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