Shey Koon - Vatermissbrauch

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Shey, ein Krieger, der keine Gnade kennt, genießt sein ausschweifendes Leben. Jedoch ein unerwartetes Treffen mit einer längst verdrängten Vergangenheit, verändert schlagartig sein Leben. Er, der Unerschütterliche, wird von der bitteren Realität eingeholt.

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„Shan Zeibo hütet hier ein Geheimnis.“, informierte mich Eve, rümpfte wissend ihre Nase und hielt inne.

„Welches Geheimnis hütet sie hier, Eve? Willst du es mir denn nicht verraten?“

Ich verfiel in eine verspielte Stimme. Eve fand Gefallen daran, und sie antwortete spielerisch zurück.

„Weil ich es eben weiß?“, donnerte sie heraus.

„Komm schon, bleib ernst. Die Frau ist überaus gefährlich, wir sollte die Sache professionell angehen. Uns wird kein Fehler erlaubt sein.“

Ich rüttelte Eve auf, schließlich war ich kein kleiner Bub.

„In den letzten fünf Jahren ist sie wahrscheinlich mehr als dreizehnmal nach Kenia eingereist, vermittelte aber bisher nur vier Verträge in diesem Land. Es gibt also einen anderen Grund für sie, das tolle Kenia zu besuchen.“

„Kenia ist doch für seine Großwildjagden bekannt. Vielleicht hegt sie ein Hobby. Ich vermute mal, sie ist eine Jägerin.“, warf ich ein.

„Nein, das ist eher unwahrscheinlich. Was immer es auch ist, das gilt es rauszufinden. Genau dort finden wir die Möglichkeit, bei der wir sie aufspüren werden.“

Wir schmiedeten bis spät in die Nacht die ersten Pläne und schliefen kuschelnd ein.

Die kommenden Tage waren ausgefüllt. Frühmorgen gab es ein gemeinsames Sportprogramm, danach ein leichtes Frühstück, wir erkundeten Marokko, suchten stille Buchten auf, ich sollte mich entspannen, während Eve und Melanie einen genauen Schlachtplan gestalteten. Ich ließ ihnen freie Hand. Eve war eine ausgezeichnete Strategin, hatte ihre Ausbildung beim russischen Geheimdienst durchlaufen. Gegen Nachmittag absolvierte ich unter ihrer strengen Aufsicht ein Work-Out-Programm. Sie quälten das Heroin aus meinen Körper, plagten mich als Zeichen ihrer unerbittlichen Strenge. Niemals hätten sie mir etwas verboten, aber sie hatten ihre Methode entwickelt, mich ihren Unmut spüren zu lassen.

Endlich war der Freitag da. Der Wecker zeigte fünf Uhr in der Früh, ich reckte und streckte mich wohl gelaunt, trällerte ein Lied und bereitete schwarzen Kaffee zu.

„Eve, Melanie, los aufstehen. Wir wollen doch eine Runde joggen.“

Ich zog ihnen die Decke vom Kopf und erhielt müdes Murren. Nur, ich hätte unmöglich nachgeben können, denn um den Terror zu stoppen, braucht es eine gehörige Portion Gegenterror.

„Aufstehen, sonst hole ich kaltes Wasser!“, drohte ich ihnen.

Ich konnte die Mordlust in ihren Gesichtern ablesen. Jedoch, der Erfolg ließ nicht allzulange auf sich warten und sie schlurften beide Händchenhaltend zur Dusche. Nach nur wenigen Minuten waren sie bei mir.

„Wie schön, dass du endlich fit bist.“, stellten sie unisono fest, zogen mich rücksichtslos aufs Bett und fielen ausgehungert über mich her. Wir küssten, streichelten und liebten uns stundenlang. Ich sog ihren zarten Duft in mich auf, biss Eve in die Schulter, leckte Melanies feuchte Muschi, während beide glücklich schnurrten. Ich liebte sie bis in die Wolken und spritzte meinen Liebessaft in ihre nassen Pussys. Nach unserem Liebesfest war die Hitze derart unerträglich, dass der Frühsport ausfiel.

Die Hotelanlage lag zwar innerhalb der Stadtmauer Marrakeschs, war also gut abgeschirmt, dennoch schien es mir sicherer, Steve von einem anderen Hotel aus anzurufen. Ich freute mich darauf, den verrückten Haudegen bald begrüßen zu können. Er war für mich die Verkörperung eines unbezähmbaren Glücksjägers, der aus allen Regeln fiel. Ob er jetzt lebte oder vor dreihundert Jahren gelebt hätte, er wäre derselbe geblieben, nur die Kulisse hätte sich um ihn herum verändert.

Ich schritt die Rue Abou Abbas El Sebti entlang, begab mich in den inneren Stadtkern, bis zum Oued Issil, der zu breit für einen Bach war und zu schmal für einen Fluss. Die Marokkaner, ein lautes Volk, stellte ich amüsiert fest. Der Tee dampfte in den Zinnkannen über den dreifüßigen Holzkohleherden, Schlangenbeschwörer hypnotisierten ihre giftig geschuppten Tänzerinnen, der Lärmpegel wurde nur durch die Betriebsamkeit der Menschen übertroffen. Im Riad Jade gönnte ich mir einen grünen Tee mit Minze und wählte meinen alten Weggefährten an.

„Steve, wo steckst du Meiner?“ Die Verbindung war dieses Mal rauschfrei.

„Island. Hier werde ich mich im hohen Alter niederlassen. Was gibt es so Dringliches, dass du mich von der Barentssee wegholst? Die Kamtschatka-Krabben lassen sich dieses Jahr reichlich einsammeln. Kaum sind die Reusen von Bord, können wir sie bis zum Anschlag gefüllt wieder reinholen.“

Ich rührte mir reichlich Zucker in den Tee.

„Steve, lass die Königskrabben und besuch mich in Marokko. Ich habe einen Auftrag für dich, da schlotterst du mit den Beinen. Lass uns nicht zu lange telefonieren. Du kannst dir bestimmt denken, wo ich nächtige.“

Abrupt legte ich auf. Das Gefühl beobachtet zu werden war mein stetiger Begleiter, seit ich die Spiele auf den Markt gebracht hatte. Ich nahm noch einen Schluck Tee, ließ die Minze länger als nötig drin, denn ich bevorzugte den bitteren Geschmack. Jeder Marokkaner wäre mir entweder ins Gesicht gesprungen oder hätte wahrscheinlich noch mehr Zucker dazu gegeben. Ich begab mich zurück ins Royal Mansour Marrakech, vermisste meine beiden Ladys. Eve nahm mich in den Arm, küsste mich, während Melanie noch immer telefonierte.

„Setz dich, wir wollen mit dir reden.“, forderte Eve mich streng auf. Oh, oh, was kam jetzt wieder auf mich zu. Ich schenkte mir Champagner ein, breitete mich gemütlich auf dem Diwan aus, legte meine Füße hoch und harrte der Dinge. Melanie blickte wie eine Oberlehrerin über ihren Brillenrand, fixierte mich solange bis ihr Telefonat beendet war. Ich wartete, freute mich auf Steves Ankunft. Dann setzte sich Melanie und Eve zu mir, schenkten sich den Champagner in die Gläser, nippten, und die Spannung war auf dem Höhepunkt.

„Was ist los? Was liegt euch auf den Herzen?“, begann ich das Gespräch.

„Shey, genau. Was ist los mit dir? Das hat doch einen Grund, dass du wieder zum Heroin greifst.“, fragte mich Melanie mit besorgter Miene.

Eve blickte mich abwartend an, stimmte ihr ohne Worte zu.

„Weil es da ist!“, antwortete ich schnippisch. Gab aber sofort nach, denn die Kunst unserer beständigen Liebe lag darin, dass wir das Wort als die erste Güte des Lebens huldigten. Schon in der Bibel stand geschrieben, zuerst war das Wort. Wir logen uns nicht an. Selbst das Verschweigen einer Tatsache kam einem Hintergehen gleich. Bevor sie ihre Münder öffneten, purzelte ich heraus und erzählte ihnen von der kurzen Begegnung mit Sandra und meinem Sohn. Sie guckten sich nur an und lachten lauthals los.

„Du hattest Kontakt mit dem Miststück. Jetzt verstehen wir dich. Ja klar, da hätten wir auch sofort zum Heroin gegriffen.“, brüllte Eve heraus.

Ich wurde von ihrem Lachen angesteckt, obwohl ich es nicht sonderlich amüsant fand.

„Wie soll es weitergehen?“, fragte Melanie interessiert nach und nahm meine Hand.

„Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.“, zuckte meine Schultern und drückte ihre Hand.

Sie küssten mich auf meine Wangen, schmiegten ihre erhitze Körper gegen meinen und liebkosten meinen Hals.

„Steve ist auf dem Weg zu uns. Wenn alles glatt läuft, ist er morgen Mittag bei uns. Ich werde auf euch gucken und wehe ihr liebäugelt mit ihm.“ Ich lächelte frech. „Dann Date ich Shan Zeibo in Kenia und werde ihr mein Leid klagen.“

Eve küsste Melanie. „Die wird uns bestimmt lebendig häuten und grillen. Wir sollten aufpassen.“

Melanie stimmte zu. „Wir sind zu zweit. Einer lenkt unseren Prinzen ab, dann kann die andere ungestraft flirten.“ Sie gaben sich High Five und lachten.

„Wer sagt denn, dass ich euch grillen lassen? Ich sprach von Steve. Dann könnt ihr mit einem Grillhähnchen flirten.“

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