Shey Koon - Vatermissbrauch

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Shey, ein Krieger, der keine Gnade kennt, genießt sein ausschweifendes Leben. Jedoch ein unerwartetes Treffen mit einer längst verdrängten Vergangenheit, verändert schlagartig sein Leben. Er, der Unerschütterliche, wird von der bitteren Realität eingeholt.

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Ich schüttelte den Kopf zum wachwerden, die Narkotika hatte mich im Griff.

„Ja, sie können.“, antwortete ich spontan und fühlte mich in einer Schlüsselszene von Fear and Loathing in Las Vegas gefangen. „Shanghai!“, presste ich heraus, bemühte mich die Umgebung zu erfassen. „Shanghai!“, dieses Mal konzentriert betont.

Die Dame blickte mich durch ihre Brillengläser an, doch ich bemerkte, wie sich ihre Stirn runzelte. Wenn ich ihr nur einen Moment ließ, dann würde sie von einem Gedankenblitz heimgesucht. Und tatsächlich das Wunder geschah.

„Ah, sie sind der Freund von der jungen attraktiven Frau mit dem russischen Akzent, die gestern etliche Rollen erworben hatte.“ Ich nickte. „Folgen sie mir. Sie werden erstaunt sein, ich habe tatsächlich eine Karte ersteigern können. Welch ein wundervoller Kupferstich. Da haben sie wirklich Glück. Nicht zu glauben, dass es so einen seltenen Schatz noch zu erwerben gibt.“

Ich lief brav mit, ließ mir die prachtvolle Karte zeigen, nutzte den Moment meine Sinne zu schärfen und bat die Dame, dass die Karte mit einem Eilboten zu meinem Domizil überbracht werden sollte. Ich bedankte mich herzlich für den Einsatz und benötigte unbedingt frische Luft.

„Wow, dachte ich mir, das war eine Dröhnung. Wo steht mein Wagen?“

Bevor ich unnötig ins Grübeln kam, suchte ich den nächsten Straßenbäcker auf, bestellte mir einen doppelten Espresso und atmetet bewusst tief ein. Ich nippte an der Tasse und wen sah ich da urplötzlich im Augenwinkel. Ben, mein Junge, stromerte mit abgerissenen Typen durch die Straße. Sie waren dem Aussehen nach durchweg älter als mein Sohn. Ich beobachtete die abstrakte Szene. Ben hatte seinen Kopf gesenkt, seine ungepflegten Wuschelhaare benötigten unbedingt Shampoo und einen Kamm. Er trug noch immer dieselbe zerrissene Hose. Seine Kollegen, oder Freunde, oder wer immer auch diese zwielichtigen Kerle waren, lebten nach ihrem verkommenen Äußeren zu urteilen, unter der Brücke.

Ben sprach einen alten Passanten an, der sofort seinen Stock erhob.

„Geh was arbeiten, du Gesindel. Arme Rentner am helllichten Tage anzubetteln, schäm dich.“

Ben schimpfte, probierte es beim Nächsten. Doch meinem Jungen war das Glück nicht hold. Ich bezahlte meinen Espresso, folgte ihm unauffällig, hielt mich im Hintergrund. Bedauerliches Bild.

„Armer Junge, bei deiner durchgefickten verlogenen Schlampenmutter wäre es zu viel erwartet, dass etwas Anständiges aus dir geworden wäre. Dein unschuldiges Leben in den Händen eines dummen und gemeinen Miststücks. Jetzt sehe ich das trostlose Ergebnis.“, fluchte ich leise vor mich hin.

Er streunte mit seiner Clique die Zeil entlang, die Leute hielten gebührenden Abstand, nicht aus Respekt, wie ihren angewiderten Mienen zu entnehmen war. Dann verschwanden sie wie ein Rudel zerfledderter Köder durch den Torbogen in einen Hinterhof. Ich stoppte, überlegte, ob ich ihm folgen sollte, ging dann aber doch meines Weges. Ich besorgte mir an einem Kiosk einen kleinen Wodka, winkte ein Taxi herbei und bat ihn auf den kürzesten Weg nach Bischofsheim zu fahren. Nur es gab in Frankfurt keinen einzigen Taxifahrer, der jemals die kürzeste Strecke gekannt hätte. Ich ließ mich in Bischofsheim Mitte absetzen, schnorrte unterwegs einen Passanten an, rauchte und schlenderte zum Haus von Sandra. Es lag ein breiter Zeitstreifen zwischen dem Jetzt und der Vergangenheit. Viel war seitdem passiert. Meine 35er Glock lag im Safe, Sandra war zumindest vor dem finalen Schuss erst mal sicher. Ekel kroch in mir hoch, ich spukte aus und schnalzte die Kippe auf die Straße. Schrittweise näherte ich mich dem Haus, unschlüssig ob ich läuten sollte oder nicht. Die Uhr tickte in meinem Kopf, aber meine Beine trugen mich weiter, entfernten mich wieder von ihr, suchten sich selbständig ein Taxi. Doch um diese Uhrzeit verirrte sich keine gelbe Kutsche in dieses Kaff. Ich nahm mein Smartphone zur Hand und wählte.

„Melanie, frag bitte nicht und bestell mir ein Taxi nach Bischofsheim.“

Ich nannte ihr die Straße und verabschiedete mich zügig. Es dauert keine zehn Minuten bis der Jaguar um die Ecke rauschte. In der Villa angekommen, schlich ich mich wortlos rein, schlüpfte unter die Dusche, fühlte mich elend, die Erinnerungen krochen in mein Gemüt und versauten mir die Stimmung. Warum konnte sie mich nicht in Ruhe lassen? Ich hatte diese Episode erfolgreich aus meinem Leben verdrängt. Weshalb also jetzt? Ich trocknete mich ab, zog mir warme Kleidung über, denn mich fröstelte, und setzte mir eine Nadel, ballerte mir Black Tar Heroin in die Vene. Der graue Trübsinn löste sich auf, ich küsste Eve und Melanie, fiel aufs Bett und tauchte ab ins süße Vergessen. Die Welt kappte ihre Verbindung zu meinem Geist, ich verlor mich in den Tiefen des Unterbewussten, ohne Bilder und Stimmen, niemand der mich verfolgte. Himmlischer Frieden.

„Wach auf, komm schon. In drei Stunden sind wir in der Luft, winken der afrikanischen Sonne entgegen, vorausgesetzt du willst uns begleiten.“ Eve rüttelte spielerisch an mir.

Melanie lag neben mir, streichelte mein Gesicht, freute sich, dass ich meine Augen öffnete. Die Zunge klebte an meinen Gaumen, schläfrig drehte ich mich um, vielleicht konnte ich noch ein paar Stunden schlafen. Doch Melanie ließ mich nicht mehr einschlafen.

„Bitte, steh jetzt auf. Du sollst doch die Finger vom BTH lassen. Das weißt du auch. Wir stecken inmitten eines Auftrags. Ein kalter Entzug würde uns nur unnötig aufhalten.“

Sie zerrten und zogen an mir und so stand ich auf, noch immer schwer betäubt. Ich kümmerte mich um nichts, ich schwieg, schlief im Sitzen, im Stehen und im Gehen. Eve und Melanie packten meinen Koffer, brachten mich zum Jaguar, halfen mir ins Flugzeug, schenkten mir Gin in den Becher und schmusten mit mir. Der Flug verging im Fluge. In Marokko checkten wir ins Royal Mansour Marrakech ein, richteten uns in dem vor Prunk strotzenden traditionellen Riad mit seinem innen liegenden Garten ein. Alle Wünsche konnten in Erfüllung gehen, alles war möglich. 1001 Nacht überdauerte die Epochen, trug ihr orientalisches Kleid für uns auf. Exotik streifte mein Dasein, verstärkte mein verrauschtes Runterkommen. Gemeinsam entführten meine Ladys mich in die Sauna, wuschen mich mit lauwarmem Wasser, kneteten fürsorglich meinen Rücken, massierten mir die Füße, liebkosten mir die Hände. Erst gegen späten Abend war ich wieder ansprechbar und tierisch hungrig. Doch ich hätte es ahnen können. Mir wurde lediglich Wasser und das marokkanische Nationalgericht Tajine, als vegetarische Variation aufgetischt.

„Shey, das ist nur zu deinem Besten. Du brauchst deine Kraft. Und wir auch.“, ermunterte mich Eve süffisant, während Melanie mich fütterte.

Füttern, ja natürlich empfand ich das als übertrieben, aber es beruhigte sie ungemein, also ließ ich es geduldig über mich ergehen. Doch dieses Mal, dass war mir klar, brauchte ich kaum den Versuch zu starten, dass ich später irgendwann ein Glas Champagner oder einen Spliff genießen durfte. Ich war in den Heroinrausch geflüchtet, jetzt ist in beiden die Notfall-Schwesternschaft aufgeblüht. Sinnlos, dagegen anzukommen. Nach dem Essen munterten sie mich auf, mit ihnen die Mission zu besprechen. Auf Sex hatte ich keinen Bock. Das war für die beiden liebeshungrigen Amazonen eine wirklich schlimme Situation. Sie brauchten meinen Körper, mein leidenschaftliches Wesen, sie gierten und lechzten nach meinen lustvollen Lenden.

„Wir haben uns lange beratschlagt. Unsere Entscheidung ist gefallen. Hier in diesem wunderbaren Ort wirst du sie schnappen.“ Eve deutete mit ihrem Finger auf Kenia. „Wir haben den Kontinent Afrika nur aus einem Grund gewählt.“

Ich war sofort Feuer und Flamme. „Kommt schon, spannt mich nicht auf die Folter.“, bettelte ich.

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