Jörg Dendl - Im Schatten des Baffomet

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Verehrten die Rittermönche des Templerordens ein Idol? Waren sie eine Geheimgesellschaft mit dem Auftrag, ein großes Geheimnis zu wahren? Seit Jahrhunderten werden diese Fragen diskutiert. Der vorliegende Band nimmt sich dieser und weiterer Rätsel um die Templer an und führt sie auf ihre historischen Hintergründe zurück. Ein spannender Einstieg in die Welt der Templermythen.

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Im Templerorden selbst wurde eine Geschichte der Grün­dung weitergegeben, die noch zur Zeit der Ver­haftungen am Beginn des 14. Jahrhunderts erzählt wurde. So be­rich­tete am 11. März 1311 der Notar An­tonio Sicci de Ver­celli, dass er ”... sagen hörte, dass zwei Ritter aus Bur­gund den besagten Orden der Ritter­schaft vom Tempel auf die folgende Art begründeten: Diese bei­den Ritter bewachten einst den Pass, der heute „Pilgerburg“ genannt wird, weil Reisende auf dem Pass, der damals „Reiseweg der Pilger“ genannt wurde, auf ihrem Weg zum Grab in Jerusalem be­raubt und sogar getötet wurden. Diese Ritter blieben dort und bewachten den Pass für annähernd neun Jahre, während sich lediglich neun andere ihnen anschlossen. Wegen der mili­tä­rischen Tapferkeit, mit der sie den Pass für den katho­lischen Glauben und die Sicherheit der Pilger bewachten, bil­ligte der damalige Papst für sie den genannten Orden mit dem Habit, den sie angenommen hatten.“ [zit. n. Bar­ber/Bate, 2002, S. 116; dt. J. Dendl]

Der ausführlichste Bericht über die Gründung des Templer­ordens und die Zeit bis zu seiner Bestätigung durch das Kon­zil von Troy­es wurde allerdings erst in den siebziger Jahren des 12. Jahrhun­derts verfasst. Erzbischof Wilhelm von Tyrus berichtet in seiner „Ge­schichte der in Übersee voll­brachten Taten“:

„In dem­selben Jahre beschlossen ei­nige Edle aus dem Ritter­stande, gottergebe­ne und gottes­für­ch­tige Männer, als regulierte Kanoniker dem Dienste Christi zu leben, und legten in die Hand des Herrn Patriar­chen [War­mund; JD] das Gelübde der Keuschheit, des Gehor­sams und der Armut ab. Die ersten und ausgezeich­netsten unter ihnen waren die ehrwürdigen Männer Hugo von Payens und Gott­fried von St. Aldemar. Weil sie weder eine Kirche noch ein be­stimmtes Haus hatten, wies ihnen der König [Balduin II.; JD] für die nächste Zeit in dem Teile seines Palastes, der gegen Süden an den Tempel des Herrn grenzt, eine Wohnung an. Die Kanoni­ker am Tempel des Herrn [des Felsendoms; JD] überließen ihnen unter ge­wis­sen Bedingungen, die ihnen gehörige Straße an dem ge­nan­nten Palast für ihre Magazine, und der König mit sei­nen ers­ten Rittern, wie auch der Patriarch mit den Prälaten sei­ner Kir­che, wiesen ihnen von ihrem Eigentum teils für eine bestimmte Zeit, teils für immer, die nötigen Einkünfte an. Ihre erste Aufgabe, die ihnen auch von dem Herrn Patri­archen und den übrigen Bi­schöfen, als ein Mittel, Ver­gebung der Sünden zu erhalten, beson­ders anempfohlen wur­de, war, die Wege, hauptsächlich der Pilger wegen, nach ihren Kräften vor Überfällen der Räuber zu sichern. In den ersten neun Jahren trugen sie weltliche Kleider, wie sie ih­nen das Volk, um ein gutes Werk zu verrichten, schenkte.“ [Wil­helm von Tyrus, XII, 7]

Die zitierten Berichte liefern ein zum Teil von Legen­denbildung überlagertes Bild, haben aber Details, in denen sie übereinstim­men. Die Ordensüberlieferung zeigt die starke Betonung des Pil­gerschutzes als erste Aufgabe des Ordens, wobei eine Beteili­gung des Kö­nigs bei der Gründung des Ordens außen vor bleibt. Dagegen verweisen die Berichte des Armeniers und Bernards auf eine starke Beteiligung des Königs von Jerusalem. Auffällig ist auch, dass sich die Berichter­statter anscheinend nicht einig sind über die Zahl der ursprünglichen Templer. Und Wilhelm von Tyrus be­hauptete: „In diesen ersten neun Jahren bestand ihr Orden auch aus nicht mehr als neun Rittern, ...“ Die Legende von den neun Gründern hatte sich also schon im Verlauf des 12. Jahrhun­derts verfestigt. Doch trifft diese Legende zu?

Für die spekulative Templer-Literatur wurde die Be­hauptung Wil­helms zum Dreh- und Angelpunkt der „geheimen Geschichte“ des Temp­ler­­ordens. Zahlrei­che Spekulationen wurden darüber ange­stellt, was die Gruppe in dieser langen Zeit tat. Viele Au­to­ren folg­ten der Idee des französischen Autors Louis Char­­pentier, der da­von sprach, sie hätten im Heiligen Land nach geheimen Schriften gesucht, die sie dann nach Europa brachten.

Aber waren es über die gesamte Zeit bis zum Konzil von Troyes tatsächlich nur neun Ordensritter? Zu­nächst ist fest­zu­halten, dass es nicht wirklich möglich ist, die Ritter eindeu­tig zu identifizieren, die zur Grup­pe der Gründer gehör­ten. Nur Hugo de Payens und Gottfried von St.–Omer wer­den in den Quellen unter den Grün­dern namentlich genannt, wenn überhaupt. Von neun Rittern spre­chen nur Wilhelm von Tyrus und der ihm folgende Jakob von Vi­try. Michael der Syrer nennt 30 Rittern, bei Bernard le Trésorier bleibt die Zahl unbestimmt, während es nach der Aussage des Notars insgesamt 11 Ritter waren.

Eine genaue Betrachtung der vorliegenden Quellen er­bringt einige Namen. In der Einleitung zur Templerre­gel wird die Neun­zahl nicht genannt, doch heißt es dort im siebten Ab­schnitt der Vorre­de: „Und Bruder Hugo von Payens, der Mei­ster der Ritterschaft, war selbst in eigener Person an­wesend mit einigen seiner Brüder, nämlich Bruder Rot­land, Bruder Godefroy, Bruder Goffroy Bisot, Bruder Pay­ens von Montdidier, Bruder Archambaud von Saint-Amand.“ Es wa­ren in Troyes also sechs Templer anwesend. Bei dem hier genannten Godefroy handelte es sich wahrscheinlich um Gottfried von St. Omer. In ei­nem Brief des Königs Balduin II. wer­den noch die Templer Gun­­de­mar und Andreas genannt und eine Urkunde von 1125 wurde von einem „Robert, von der Miliz des Tem­pels“ mit unter­zeichnet, während ein Templer namens Hein­rich in einer wei­teren Urkunde dieses Jahres genannt wird. Graf Hugo de Champagne kann auch noch zu den frü­hen Mitgliedern gerechnet werden, wenn er auch we­nige Mo­nate nach sei­nem Or­densbeitritt im Jahr 1125, wahr­scheinlich auf der Reise nach Jeru­salem, starb, ohne Wir­kung im Orden entfaltet zu haben. Hinzu kommt auch noch Robert von Craon, der spätere Großmeister, der nach der „ Historia pontificum et comitum Engolismensium “ um das Jahr 1125 nach Pa­lästina ging und dem Orden beitrat. [Bulst-Thiele, 1974, S. 31] Es sind also aus der Zeit vor 1128 zwölf Mitglieder des Templerordens namentlich gesichert, was den Schluss zulässt, es habe wohl noch mehr ge­geben. Die Zahl von 30 Mitgliedern, die Michael der Syrer nennt, erscheint so durchaus realistisch.

Und wenn es um die Behauptung geht, die ersten Templer seien auf dem Tempelberg einer geheimen Tätigkeit nach­gegangen, dann wird das durch die An­wesenheit des Grafen Fulko von Anjou in Frage ge­stellt. Wie Odericus Vitalis berich­tet, schloss sich der spätere König von Jerusalem im Jahr 1120 als „Ritter auf Zeit“ den Templern an und wohnte in ihrem Hauptquartier in der Mo­schee al-Aksa. Er lohnte ih­nen die Gastfreundschaft, indem er An­weisung gab, dem Ritter­orden jährlich 30 angevinische Pfund aus zu zah­len. [Ode­ricus Vitalis, Historia Ecclesiastica , Pars III, Lib. XII, cap. XV (PL, Vol 188, Sp. 893-894)] Vor die­sem einflussrei­chen Mann hätten die Templer ein Geheimnis nicht lange verber­gen können. Auch ist davon auszugehen, dass er auch in dieser Zeit nicht der ein­zige Affiliierte des Ordens gewesen sein dürfte.

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