B. L. Hach - Die Elf Augen

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Am Morgen ihres zwölften Geburtstages bekommen die Zwillinge Agatha und Arnold einen gehörigen Schreck: Ihre Eltern sind verschwunden! Sie wurden entführt! Bald erfahren die Kinder, dass ihre Eltern Geheimagenten sind und dem Bund der «Elf Augen» angehören. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Königreich Mirada von seinem Tyrannen zu befreien. Die Kinder schnappen sich ihre Babyschwester und den Familiendackel und machen sich auf, um die Eltern zu befreien. Ihre Reise führt sie nach Banilea, ein Land, in dem die Menschen auf Bäumen leben und mit Teppichen durch die Lüfte fliegen. Mehr als einmal geraten die Kinder in Lebensgefahr, dabei entdecken sie nach und nach ihre besonderen Fähigkeiten. Aber ob die ausreichen, um das Abenteuer zu bestehen?

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Agatha wandte sich wieder der Bedienleiste zu. Sie begutachtete die kleinen Schnitzereien, die sich auf den Knöpfen befanden, die zu den einzelnen Stockwerken führten.

Ein kleiner Brief prangte auf dem rosa leuchtenden Knopf, der sich neben ihrer eigenen Adresse befand. Zu Frozzor wiederum gehörte ein spitzer Eiszapfen, zu Banilea ein Baumstumpf, auf dem Knopf von Aqualar war ein Seepferdchen zu sehen, aus dessen Auge eine Träne quoll, und auf dem Knopf von Kashonda konnte Agatha einen Vulkan erkennen. Auch auf dem Knopf, der zu dem Land namens Borvalla gehörte, war eine kleine Schnitzerei – sie zeigte einen Totenkopf.

»Wissen Sie«, sagte Arnold zu Herrn Bodewald, »wir suchen unsere Eltern! Die beiden sind verschwunden und ein gewisser Orville de Montagne Blanche scheint auch auf der Suche nach ihnen zu sein.«

Zum ersten Mal verlor Herr Bodewald sein Lächeln. Ein besorgter Ausdruck erschien auf seinem Gesicht. »Ach, du lieber Himmel! Zwei der Elf Augen sind verschwunden? Isses tatsächlich wahr? Ick hab' ja schon so wat munkeln hören in Banilea. Aber gleich zwei auf einmal? Und dat gerade jetzt! Dat is' nich' gut, dat is' gar nich' gut.« Die Sorge in Herrn Bodewalds Stimme war nicht zu überhören. »Also, es geht mich ja nich' direkt wat an«, fuhr er fort, »aber ick an eurer Stelle würde dem Monsieur Orville nachfahren. Dat is' ein exzellenter Spurensucher, dat weiß jedes Kind. Und es kann nie schaden, sich so einem Mann an die Fersen zu heften! Der weiß schon, wohin es geht!«

»Die Idee ist nicht schlecht«, überlegte Agatha laut.

Herr Bodewald murmelte immer noch besorgt vor sich hin: »Oje, oje, hoffentlich is' der Königlichen Hoheit nichts passiert.«

»Welcher Königlichen Hoheit?«, wollte Arnold wissen.

»Ach, da fragt mal lieber den Monsieur Orville. Ick will nichts Falsches sagen. Is' ja alles top secret, wenn ihr wisst, wat dat heißt.« Der Aufzugsführer schüttelte bedauernd den Kopf.

»Aber dann verraten Sie uns doch wenigstens, wohin Orville gefahren ist«, bat Arnold.

»Dat is' kein Problem«, meinte Herr Bodewald. »Den Monsieur Orville hab' ick im zweiten Stockwerk abgesetzt, in Banilea. Gern fahr ick euch hin.«

Agatha sah ihren Bruder an. »Arnold, lass uns noch einmal kurz überlegen, ob wir das wirklich tun sollten …«

Greta, die sich immer noch von Arnold tragen ließ, wurde langsam sauer. Jetzt hatte sie schon so lange darauf gewartet, dass sich der Aufzug endlich in Bewegung setzen würde. Und jetzt sollte noch einmal darüber diskutiert werden? Das konnte doch nicht wahr sein! Ehe sich die Zwillinge versahen, streckte sie ihren kleinen Arm und den noch kleineren Zeigefinger aus, und drückte mit aller Kraft den Knopf mit dem Baumstumpf.

Die Innenkabine begann zu ruckeln, hin und her, vor und zurück. Dann erklang ein lautes Klingeln und übertönte den erschreckten Aufschrei Herrn Bodewalds: »Alle juut festhalten«, rief er laut.

Da fing der Aufzug auch schon an, sich wie ein wildgewordener Kreisel zu drehen. Erst rechtsherum, dann stoppte er abrupt ab und weiter ging es mit einer nicht weniger rasanten Linksdrehung. An der Decke des Aufzugs leuchteten bunte Lämpchen auf.

»Ist der zweite Stock nicht oben?«, rief Arnold. Es war fast nicht zu spüren, dass der Aufzug sich erstaunlicherweise abwärts bewegte.

»Ihr jewöhnt euch besser daran, dass hier andere Regeln gelten«, rief Herr Bodewald zurück und gab weitere Anweisungen: »Haltet euch an den Notgriffen fest! Wir sind alle nich' angeschnallt! Passt auf den Dackel und die Kleene auf, sonst werden die rausgeschleudert. Hätt' icke doch mal die Notbremse repariert!«

Arnold hielt Greta fest, die ihre Augen schloss, um das wunderbare Gefühl in der Magengegend besser genießen zu können. Auch Herrn Schmidts Augen waren zu, wenn auch aus einem anderen Grund; ihm wurde übel.

Wirbelnd und rasend schnell ging es weiter in die Tiefe. Die Kinder verloren die Orientierung. Der Aufzug knarrte und ächzte, das Eisengitter klapperte, die Lichter flackerten, sodass die Passagiere für einige Sekunden im Dunkeln saßen. Der Lärm war ohrenbetäubend. Agatha schrie vor Angst und auch Arnold, den schon die Achterbahn auf dem Jahrmarkt überforderte, war sich sicher, dass diese Fahrt kein gutes Ende nehmen würde.

Da verlangsamten sich die Drehungen mit einem Mal und bald bewegte sich der Aufzug wie in Zeitlupe. Auch der Lärm ließ nach und die grellbunte Beleuchtung wechselte zu einem sanften Grünton. Erleichterung breitete sich bei den Reisenden aus.

Herr Bodewald ließ ein tiefes Ausatmen vernehmen. »Geschafft«, murmelte er. »Schwein gehabt. Ick hätt' nich' gedacht, dass wir dat unverletzt überstehen. Man darf nie«, fuhr er fort und bedachte Greta mit einem strengen Blick, »man darf wirklich niemals den Aufzug alleene in Betrieb nehmen. Deshalb gibt es mich. Jeder Fahrgast muss angeschnallt sein, sonst gibt es Verletzte oder Tote!«

Mitten in der Strafpredigt, die Greta völlig unbeeindruckt ließ, blieb der Aufzug mit einem Ruck stehen.

»Wo sind wir denn nun eigentlich?«, krächzte Agatha. Sie war vom Schreien ganz heiser. Außerdem befürchtete sie, dass die rasende Geschwindigkeit ihren Blutgefäßen geschadet haben könnte. Sie kannte viele Geschichten von Menschen, die nach einer Achterbahnfahrt einen Herzinfarkt bekommen hatten oder zumindest ein schmerzhaftes Halswirbelsäulentrauma.

»Wo wir sind?«, fragte Herr Bodewald und lachte schon wieder. »Na, in Banilea. Dafür hat die Kleene doch gesorgt.« Er deutete zur Bedienleiste. Der Knopf mit dem geschnitzten Baumstumpf blinkte grün.

»Dann machen wir uns am besten gleich auf die Suche nach Orville«, schlug Arnold vor.

Der Aufzugführer schüttelte bedauernd den Kopf. »Den werdet ihr hier so leicht nich' finden.«

»Aber ich denke, den haben Sie auch nach Banilea gefahren?«

Herr Bodewald nickte. »Ja, aber zu einem Nebeneingang. Dat hier is' der offizielle Haupteingang. Ihr habt ja keene Vorstellung, wie groß dat hier alles ist!«

»Dann fahren Sie uns doch einfach auch zu diesem Nebeneingang«, verlangte Agatha.

»Dat kann ick nich'«, sagte Herr Bodewald nach einem Blick auf seine Uhr. Er klang sehr entschlossen. »Ick hab jetzt Pause und die muss ick unbedingt einhalten. Dat is' gesetzlich geregelt. Als Aufzugführer muss ick alle zwei Stunden fünfzehn Minuten Pause machen und nach acht Stunden muss ick mindestens zwei Stunden schlafen. Außerdem muss ick regelmäßig was essen, sonst krieg ick schlechte Laune.« Der Aufzugführer hatte sich richtig in Rage geredet. »Und falls ick mal länger als acht Stunden arbeiten will, muss dat beantragt werden. Und zwar bei der Gewerkschaft. Zwei Tage vorher. Mindestens! Selbst wenn ick wollte, dürft ick jetzt nich' fahren …«

Greta fing an, sich zu langweilen. Sie krabbelte aus der Aufzugstür und fand sich auf einer weichen Wiese wieder. Als sie eine hellblaue Lichtschranke passierte, setzte sie damit eine Ansage in Gang: »Willkommen in Banilea, dem Land der tausend Wälder«, flötete eine herzliche Frauenstimme.

Die Zwillinge beratschlagten sich. Sie wollten keine weitere Zeit verlieren und trotz allem direkt hier mit der Suche zu beginnen.

Herr Bodewald wollte die Kinder nicht einfach so gehen lassen. Aus seiner Hosentasche kramte er eine orangefarbene Trillerpfeife und drückte sie Agatha in die Hand. »Falls ihr in Not kommt und einen Aufzug braucht, irgendwas klemmt oder ihr euch verflogen habt, wat weiß ick – dreimal kräftig pfeifen. Dann kommt jemand von unserer Notfall-Abteilung, für die ick auch arbeite.« Er lächelte beruhigend. »Am besten, du hängst dir dat Ding um den Hals. Wisst ihr, es kann gefährlich werden in Banilea. Nicht wegen der Bewohner, die sind friedlich. Aber wenn die Borvallen herausfinden, dat sich Kinder der Agenten hier herumtreiben, dann …« Herr Bodewald ließ den Satz unbeendet, doch sein Gesichtsausdruck verhieß nichts Gutes.

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