B. L. Hach - Die Elf Augen

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Am Morgen ihres zwölften Geburtstages bekommen die Zwillinge Agatha und Arnold einen gehörigen Schreck: Ihre Eltern sind verschwunden! Sie wurden entführt! Bald erfahren die Kinder, dass ihre Eltern Geheimagenten sind und dem Bund der «Elf Augen» angehören. Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Königreich Mirada von seinem Tyrannen zu befreien. Die Kinder schnappen sich ihre Babyschwester und den Familiendackel und machen sich auf, um die Eltern zu befreien. Ihre Reise führt sie nach Banilea, ein Land, in dem die Menschen auf Bäumen leben und mit Teppichen durch die Lüfte fliegen. Mehr als einmal geraten die Kinder in Lebensgefahr, dabei entdecken sie nach und nach ihre besonderen Fähigkeiten. Aber ob die ausreichen, um das Abenteuer zu bestehen?

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Er stand mitten im Flur, den Telefonhörer hatte er sich unter das Kinn geklemmt. Mit dem Kopf machte er eine kleine Bewegung Richtung Garderobenspiegel. »Da oben, siehst du? Eine Kamera!«

Agatha folgte seinem Blick. Tatsächlich: An der Kante des Spiegels hing eine etwa daumengroße Kamera.

Agatha drehte sich zu ihrer Tante, die erdbeerdoppeldeckerrot anlief. »Bist du immer noch der Meinung, ich hätte alles nur geträumt?« Agatha schob sich eine Haarsträhne in den Mund und kaute nervös darauf herum.

»Nachtisch, irgendjemand?«, fragte Tante Cleo mit schwacher Stimme.

Die Zwillinge antworteten nicht. Mit über der Brust verschränkten Armen standen sie einfach nur da und sahen ihre Tante an.

»Leo, euer Vater …«, begann Tante Cleo. »Er, wie soll ich sagen, er, also … er ist ein …«

»Er ist ein – was?«, platzte es aus Agatha heraus. Die Strähne fiel aus ihrem Mund.

Ihre Tante kratzte sich am Kopf. Dann lächelte sie: »Er ist ein Erfinder. Ja, genau. Ein Erfinder. Und ich habe mich bereit erklärt, seine Erfindungen zu testen. Bevor er sie patentieren lässt. Das macht man nämlich so.«

»Was soll das hier für eine Erfindung sein?«, fragte Arnold skeptisch. Er nickte noch einmal Richtung Kamera.

»Eine ... eine Rund-um-die-Uhr-Überwachung. Euer Vater hat Spaß am Basteln und da dachte ich, tu ich meinem Bruder den Gefallen.« Tante Cleo holte hörbar Luft. »So, jetzt muss ich aber mal schauen, ob die Vanilletörtchen fertig sind.« Damit ließ sie die Kinder stehen.

Schwanzwedelnd folgte Herr Schmidt Tante Klo in die Küche, voll froher Erwartung – so einer Tante fällt ja auch mal etwas Leckeres runter. Freundlicherweise würde er sich dann darum kümmern. Nach wenigen Metern wurde der Dackel von den Zwillingen überholt. Auch wenn die Vanilletörtchen die besten Törtchen der Welt waren: So leicht würden sie sich nicht abspeisen lassen!

6. Kapitel

Ein Geheimnis kommt ans Licht

Erschöpft lehnte Tante Cleo am Kühlschrank. Sie machte keine Anstalten, die Vanilletörtchen aus dem Ofen zu holen. Herr Schmidt, der durch die Glasscheibe mitverfolgen konnte, wie die Törtchen immer dunkler wurden, winselte leise. Aber niemand achtete auf ihn. Hier ging es um Wichtigeres.

»Tante Cleo«, begann Arnold mit bebender Stimme. »Du musst uns die Wahrheit sagen. Vielleicht brauchen Mama und Papa Hilfe!«

»Du willst doch nicht schuld sein, wenn ihnen etwas zustößt«, legte Agatha nach.

Das war clever. Die Tante zuckte zusammen, dann seufzte sie tief und nickte. Sie schien eine Entscheidung getroffen zu haben. »Sie brauchen sogar ganz bestimmt Hilfe«, sagte sie mit fester Stimme. »Ich verstehe gar nicht, was da passiert ist. Auf jeden Fall sind sie nachts noch zurückgekehrt.«

»Wovon zurückgekehrt?«, fragten Agatha und Arnold gleichzeitig.

»Gestern Nacht fand eine Konferenz statt, zu der eure Eltern eingeladen waren.«

»Der Brief!«, rief Agatha. »Der Brief mit der seltsamen Marke!«

Tante Cleo ging nicht darauf ein. »Vor Sonnenaufgang wollten eure Eltern wieder zu Hause sein, weil doch heute euer Geburtstag ist. Also bekamen sie die Sondergenehmigung, früher abzureisen. Dem Blut nach …«, ihre Tante sah sie entschuldigend an, »ich meine, es deutet alles darauf hin, dass sie wie geplant zu Hause angekommen sind. Das bedeutet, dass später jemand bei euch eingebrochen ist, um die beiden …« Tante Cleo brach ab.

»… zu entführen«, beendete Agatha den Satz.

Mit zusammengepressten Lippen warf Tante Cleo einen Blick auf die Uhr an der Wand. Offenbar war ihr etwas eingefallen. »Ich muss mal kurz telefonieren«, sagte sie und zog ein Handy aus ihrer Schürze.

Die Zwillinge sahen sich erstaunt an. Nie hätten sie gedacht, dass ihre altmodische Tante so etwas besaß. Es war ein sehr kleines Gerät mit einer langen Antenne, die sich im Kreis drehte. Arnold musste an all die Maschinen in der Dachkammer seines Vaters denken.

»Würdet ihr mich bitte einen Moment allein lassen.« Tante Cleo winkte die Kinder und Herrn Schmidt aus der Küche. »Danach beantworte ich auch all eure Fragen.«

Kaum hatte Tante Cleo die Küchentür zugezogen, pressten die Zwillinge ihre Ohren dagegen. Auch Greta legte ihren Kopf an die Tür, sie ahmte ihre großen Geschwister einfach gern nach.

Zwar hören die Zwillinge die Stimme ihrer Tante, aber da diese klugerweise den Mixer angeschaltet hatte, verstanden sie nur einzelne Wörter. Verschwunden , hörten sie. Blutspuren , die Kinder , in Sicherheit und, wenn sie sich nicht täuschten, auch Fürstin . Kaum wurde es spannend, schaltete Tante Cleo den Mixer höher und man verstand gar nichts mehr.

Enttäuscht ließen die Zwillinge sich auf das Sofa im Flur plumpsen. Die über und über mit Marmelade bekleckerte Greta krabbelte zwischen ihnen in die Ritze und Herr Schmidt, der auch eine Ladung abbekommen hatte, sprang auf Arnolds Schoß. Aneinander gekuschelt saßen sie einfach nur da und warteten.

Es kam ihnen wie eine Ewigkeit vor, bis Tante Cleo zu ihnen kam. »Ich habe gerade mit der Leiterin der Konferenz telefoniert«, erklärte sie. »Leo und Thea haben den Saal wie geplant um halb vier verlassen. Es werden nun Untersuchungen angestellt und ein erster Suchtrupp wird ausgeschickt«

»Ich verstehe das alles nicht«, sagte Arnold. »Papa ist Postbote und Mama Lehrerin. Da gibt es nachts doch keine geheimen Konferenzen!«

Tante Cleo nickte. »Stimmt. Aber eure Eltern haben noch einen zweiten Job.« Sie hielt einen Moment inne, ehe sie fast tonlos sagte: »Sie sind Geheimagenten.«

Zuerst reagierten die Zwillinge gar nicht. Sprachlos saßen sie da, nur das Ticken der Uhr war zu hören.

»Geheimagenten?«, flüsterte Agatha schließlich. »Geheimagenten?« Sie schluckte. »Ich dachte, die gibt's nur im Film. Und vor allem: Wieso wissen wir das nicht?«

»Kein Grund, sich aufzuregen«, sagte Tante Cleo. »Ich habe doch schon gesagt, dass ich euch jetzt alles erzähle, was ich weiß.« Sie schloss die Tür ab und senkte die Stimme: »Dass ihr das hier niemanden verraten dürft – keinem Menschen und auch keinem anderen – versteht sich von selbst.«

Keinem anderen? Was sollte das sein, ein anderer, der kein Mensch war? Aber die Zwillinge nickten, damit Tante Cleo endlich weitersprach.

»Eure Eltern gehören zu den sechs besten Agenten der Welt. Man nennt ihren Geheimbund die Elf Augen . Ich habe meinen lieben Herrn Bruder schon vor Monaten gebeten, euch einweihen. Leo meinte aber, dass ihr so sicherer wäret.« Sie stöhnte. »Und jetzt darf ich es wieder ausbaden.«

»Wenn sie wirklich so tolle Agenten sind, kann ihnen doch eigentlich gar nichts passieren?«, fragte Arnold. Es klang beinahe trotzig.

Tante Cleo seufzte tief. »Fest steht, dass Thea und Leo sich gut verteidigen können. Thea sogar extrem gut. Das Zimmer im Keller ist ihr Trainingsraum. Der Roboter ihr Trainingspartner. Dank ihm ist Thea körperlich unglaublich fit.« Der Gedanke daran ließ sie ein wenig lächeln.

»Gehörst du auch zu diesen zwölf Augen?«, wollte Arnold wissen.

»Elf!«, verbesserte ihn Agatha. »Es heißt Elf Augen . Hör doch mal richtig zu.«

Tante Cleo hob abwehrend die Hände. »Um Himmels willen, nein! Ich habe anderes zu tun!«

Agatha wollte mehr über die Aufträge der Geheimagenten wissen, doch Tante Cleo behauptete, darüber nicht informiert zu sein. Sie begann über die Bettenaufteilung für die kommende Nacht zu sprechen. Sie ging davon aus, dass die Kinder bei ihr bleiben würden.

»Ich will lieber nach Hause«, murmelte Arnold. »Wenn Mama und Papa versuchen uns zu erreichen, werden sie das dort tun und nicht hier bei dir.«

Tante Cleo wollte davon zunächst nichts hören. Niemals würde sie die Kinder in dieser Situation allein lassen. Erst als Agatha ihr vorschlug, bei ihnen einzuziehen, war sie einverstanden.

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