Patty May - Sieben Tage

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Altersfreigabe ab 13 Jahre.
Der Amoklauf an einer Gesamtschule im Alten Land erfüllt die Bewohner eines idyllischen kleinen Elbdorfes mit Entsetzten.
Mehrere Jungen sind in den Vorfall verstrickt, doch inwiefern ist die 15-jährige Anne darin verwickelt?
Ein dunkles Geheimnis liegt wie ein Schatten über der Familie des Mädchens und gibt Rätsel auf. Und auch die Jungs haben so einiges zu verbergen.
Aber wer von ihnen könnte zu solch einer furchtbaren Tat fähig sein?
Innerhalb einer Woche setzt sich eine verhängnisvolle Kettenreaktion in Gang, die das Leben aller Beteiligten von Grund auf verändert.
Was geschah in den letzten sieben Tagen?

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Anne erreichte gerade die Bushaltestelle, und zufrieden

bemerkte er gerade noch, dass sie Kopfhörer trug und recht abwesend wirkte, bevor sie aus seinem Blickfeld verschwand. Mit ein wenig Glück konnte sie ihn nicht mehr rechtzeitig wahrnehmen, aber sicher fuhr sie gleich langsamer, um die Straße zu überqueren, also ließ er sich von seinem Fahrrad riskant um die Kurve tragen und heftete seinen Blick so weit nach unten, dass er mehr ahnte, als dass er sah, wo genau das Mädchen sich befand. Dann ging alles sehr schnell.

Wie durch Nebelschwaden hörte er ihren entsetzten Aufschrei, bevor die Räder krachend gegeneinander stießen. Als sich der Lenker schmerzhaft in seinen Bauch grub, ließ er die Tüte los und versuchte seinen Sturz etwas abzufangen, dabei verfehlte er nur knapp das Busschild und landete ungelenk auf dem Rasenstreifen. Nik brauchte einen Moment, um sich wieder aufzurappeln und nach dem Mädchen zu sehen.

Der Zusammenstoß war viel heftiger gewesen, als er es vorgesehen hatte. Eigentlich wollte er sie nur ein wenig streifen und nicht gleich umbringen. Erschrocken stellte er fest, dass sie vor Schmerzen jammerte und halb über ihrem Fahrrad lag. Das hatte er so nicht gewollt!

Es war allein seine Schuld, wenn sie sich dabei verletzt hatte. Eilig half Nik dem Mädchen aufzustehen.

„Bist du in Ordnung?“, fragte er ängstlich.

Sofort stellte diese das Stöhnen ein und starrte ihn finster an. Für drei Sekunden herrschte absolute Stille, bevor ihre Stimme lautstark und wütend aus ihr herausbrach.

„Bist du völlig bescheuert? Hast du keine Augen im Kopf? Kannst du nicht gucken oder bist du immer so rücksichtslos? Du bist einfach so in mich reingebrettert! Du Vollidiot!“

In diesem Augenblick fühlte er sich so erleichtert, dass ihr nichts Schlimmeres zugestoßen war, sodass ein breites Grinsen sein Gesicht überzog.

„Du siehst echt total süß aus, wenn du so wütend bist!“

Sprachlos und mit großen Augen sah Anne den Jungen an.

„Außerdem bist du in mich reingebrettert!“

„Ich bin WAS?“

„In mich reingebrettert! Schließlich bist du auf der falschen Straßenseite gefahren!“, erwiderte Nik lächelnd.

„Jetzt hör mal gut zu. Ich hab dich genau gesehen, als du um die Ecke gefahren bist. Du warst viel zu schnell! Ich hab sogar noch versucht anzuhalten, aber du hast nicht mal geguckt! Das ist alles deine Schuld, denn du bist in mich reingefahren! Man könnte fast glauben, du hast das mit Absicht gemacht!“

„Okay, okay, du hast recht. Ich hab nicht geguckt und ich war wohl möglicherweise etwas zu schnell, aber du bist trotzdem auf der falschen Seite gefahren. Also trifft uns beide wohl ein wenig Schuld!“

„Ach ja? Und wenn nun hier Fußgänger längs gekommen wären? Dann hättest du die doch ebenso umgekachelt! Oder spazieren die dann auch auf der falschen Seite?“

Zwar hatte er Anne mit seiner Behauptung ein wenig aus dem Konzept gebracht, aber sie war immer noch furchtbar wütend.

„Ehrlich, es tut mir wirklich leid. Ich entschuldige mich!“ Der Junge versuchte seine Worte mit einem möglichst niedergeschlagenen Gesichtsausdruck zu unterstreichen.

„Entschuldigung angenommen?“

Statt einer Antwort kam von Anne nur ein Grunzen, was Zustimmung oder auch Ablehnung bedeuten konnte, aber immerhin hatte sie das Schreien eingestellt.

„Gut, dann wollen wir uns mal die Räder ansehen!“

Nik zog Annes Fahrrad am Lenkergriff herauf, und bevor sie etwas dagegen unternehmen konnte, schwang er sich auf den Sattel, fuhr ein paar Meter den Weg zurück, wendete und kam mit einem bedauernden Gesichtsausdruck zurück.

„Der Lenker ist ein bisschen verzogen, und der Bautenzug ist leider gerissen.“

„Na super! Und jetzt?“

Er beteuerte ihr, das sofort wieder in Ordnung zu bringen.

„Danke, ich verzichte. Nachher machst du es noch ganz kaputt!“

Das lief ganz und gar nicht gut. Hätte er sich ja gleich denken können, dass die ganze Geschichte sich nicht so entwickelte, wie er sich das vorgestellt hatte.

„Kann ich jetzt mein Fahrrad zurückhaben?“

Fordernd stand sie vor ihm, als sein Blick auf die an der Wegseite verstreuten Lebensmittel fiel. Er sollte sich an seinen Plan halten, vielleicht hatte er ja noch eine Chance.

„Nein!“

Er zog Annes Fahrrad einfach am Lenker mit sich und hob theatralisch den freien Arm.

„Meine Einkaufstüte ist gerissen!“, bemerkte Nik vorwurfsvoll.

Anne schaute verwirrt auf die am Boden verstreuten Pakete, machte jedoch keine Anstalten, ihm zu helfen. Also bat er sie darum, mit ihm die Sachen nach Hause zu schaffen.

Entrüstet stemmte sie die Fäuste in die Hüfte.

„Das glaubst du doch wohl selber nicht!“

„Ich kann das doch nicht einfach so liegen lassen, und du hast einen Fahrradkorb! Dauert auch nicht lange, ich wohn praktisch gleich um die Ecke.“

Sie schien überhaupt nicht begeistert zu sein.

„Bitte! Außerdem könnte der Vollidiot auch gleich dein Fahrrad reparieren. Sozusagen als Wiedergutmachung!“

Unentschlossen sah Anne zu ihm hinüber.

„Lass bloß diesen Hundeblick!“

Überraschenderweise setzte sie sich in Bewegung und hob die verstreuten Sachen auf.

„Und beeil dich, ich hab schließlich nicht ewig Zeit!“

Während Nik innerlich triumphierte, dirigierte er Anne zu seinem Haus, und sie trugen die etwas angeschlagenen Lebensmittel in die Küche. Er versuchte ein aufmerksamer Gastgeber zu sein und bot ihr etwas zu trinken an, aber Anne lehnte schulterzuckend ab.

„Mein Fahrrad, schon vergessen?“

Behände nahm Nik zwei Gläser aus dem Schrank, drückte sie ihr einfach in die Hand, klemmte sich eine Colaflasche unter den Arm und forderte sie auf, ihm zu folgen. Er führte sie durch den am Flur angrenzenden Lagerraum in die große, völlig in Finsternis gehüllte Garage des Einfamilienhauses, wo Anne instinktiv im Türrahmen stehen blieb. Der Junge spürte ihre Verunsicherung und verschwand in der Dunkelheit. Ohne große Schwierigkeiten fand er den Weg zum Rolltor, um es zu entriegeln und mit einem kräftigen Stoß nach oben zu befördern. Scheppernd rastete es in die Halterung ein und ließ helles Tageslicht in die Garage fluten.

Nachdem er die beiden Fahrräder hereingebracht hatte, stellte er das kleine Werkstattradio an und bot er ihr, ganz Gentleman, einen Klappstuhl an. Sie sollte sich bei ihm wohlfühlen. Er selbst nahm neben Anne auf einer alten Holzkiste Platz und breitete die ausrollbare Werkzeugtasche vor ihren Füßen aus.

Zuerst richtete er den Lenker und Sattel ihres Fahrrades, danach kümmerte Nik sich um die Gangschaltung, was, wie er zufrieden feststellte, etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen würde. Geduldig erklärte er ihr während der Reparatur die einzelnen Werkzeuge und ihren Gebrauch.

Tatsächlich taute Anne langsam auf, ihre einsilbigen

Kommentare wurden von neugierigen Fragen abgelöst, und

allmählich begann sich ein richtiges Gespräch zwischen ihnen zu entwickeln. Dass er Anne dabei ausfragte, bekam sie gar nicht mit. Obwohl er sich mit der Reparatur extra viel Zeit ließ, verging der Nachmittag wie im Fluge.

Er war ihr noch nie so nahe gewesen und genoss diese Zeit. Während Anne erzählte, musterte er unauffällig ihr Gesicht mit den frechen Sommersprossen auf der Nase.

Die Sonnenstrahlen ließen ihr Haar schimmern, und er fand, dass sie wundervolle grüne Augen hatte, fast geheimnisvoll.

Ihre natürliche Art und ihr glockenhelles Lachen gefielen ihm. Ein erstes zartes freundschaftliches Band begann sie beide zu verknüpfen, er spürte, dass sie ihm vertraute und Sympathie empfand. Stundenlang hätte er hier hocken und ihren Worten lauschen können, es kam ihm vor, als würden sie sich bereits ewig kennen.

Plötzlich fuhr ein Wagen die Einfahrt hinauf und zerstörte den magischen Moment. Niks Gesicht verfinsterte sich.

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