Ines Vasku - Und ich lebe noch!!°

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Vorwort
Ich bin gerade 24 Jahre alt und habe beschlossen, meine Lebensgeschichte aufzuschreiben. Vielleicht wunderst du dich, warum ich in so jungem Alter schön auf eine solche Idee komme und zunächst scheinst du da ja auch Recht zu haben. Ich habe auf den ersten Blick kein allzu schweres Leben. Ich wurde nie geschlagen misshandelt oder missbraucht. Ich lebe in einer relativ normalen Familie, habe drei Geschwister und meine Eltern sind glücklich verheiratet. Es fehlt uns eigentlich an nichts. Soweit scheint alles perfekt und deine Skepsis berechtigt, doch da gibt es etwas, was du noch nicht weißt: Ich kam mit einer Körperbehinderung auf die Welt und das macht mein Leben um einiges komplizierter. Ich bin seit meiner Kindheit nahezu ununterbrochen krank gewesen und habe seit meinem 16. Lebensjahr eine schwere Depression. Gleich einer Selbsttherapie möchte ich hier mein Leben niederschreiben um es mit anderen zu teilen und vielleicht dem einen oder anderen damit zu helfen.
Zwar weiß ich nicht, ob alles was ich hier schreibe wirklich genau so passiert ist, da es
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größere Passagen meines Lebens gibt, die ich nur noch aus Erzählungen anderer kenne, doch das hier ist die Geschichte meines Lebens wie ich sie kenne.An die ersten Jahre meines Lebens habe ich nur noch wenige Erinnerungen, also sind auch die ersten Kapitel dieses Buches recht kurz. Je weiter die Zeit jedoch verstreicht, umso dichter verwoben wird meine Erinnerung und mit ihr wachsen natürlich auch die Kapitel.

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Wie man sieht, schmeißt das Schicksal gerne einer Familie mehrere Brocken zu.

Trotz allem entschieden sich meine Eltern zwei Jahre nach der Geburt meines Bruders, ein weiteres Kind zu bekommen. Der Wunsch erfüllte sich schneller als gedacht.

Einen Tag bevor meine Mutter den Frauenarzt besuchen wollte, da sie schon den Verdacht hatte schwanger zu sein, träumte sie, sie würde Drillinge bekommen.

Tags darauf war sie daher kaum überrascht, als der Arzt ihr mitteilte, dass es drei Babys werden sollten.

Die erste Reaktion meines Vaters, als er seine Frau mit drei Mutter-Kind-Pässen nach Hause kommen sah, war die ebenso einfache wie praktische Feststellung: „Das Auto ist zu klein.“

(Männer eben - denken immer zuerst ans Auto)

Mama erzählt noch heute, dass sie im zweiten Monat schon aussah wie andere Mütter im sechsten Monat.

Es ist vielleicht auch noch erwähnenswert, dass wir auf natürlichem Weg entstanden sind und dreieiige Drillinge sind.

Die Schwangerschaft verlief zu Beginn problemlos. Das Einzige, was meine Mutter heute noch als sehr nervig beschreibt, war, dass der Arzt bis zum Schluss nach einem vierten Kind suchte. Er war der festen Überzeugung, dass wir im Kreis lagen und im Raum zwischen uns ein viertes Baby versteckten.

„Ich bekomme nur Drillinge, da ist kein viertes!“, fuhr sie den Arzt an, als er wieder mal beim Ultraschall am Monitor danach suchte.

Und so bin ich wortwörtlich auf der Bildfläche erschienen.

Die Zeit verging und endlich durfte meine Mutter ihren Bauch wieder für sich alleine haben.

Am 30.08.1991 wurden wir 10 Wochen zu früh per Kaiserschnitt auf die Welt geholt.

Mama erzählt immer, dass der OP voll mit Leuten war - für jedes Baby ein eigenes Team mit Arzt, Kinderkrankenschwester und anderen wichtigen Leuten. Könnte ich mich aktiv daran erinnern, wüsste ich wohl wie es ist, im sogenannten Blitzlichtgewitter zu stehen.

Nur Mama musste wohl sehr erschrocken gewesen sein über den Menschenauflauf im Kreissaal, noch dazu war mein Vater in Wien und wollte gerade seinen Nachtdienst antreten, als es hieß, Kommando zurück, auf los geht´s los - die Babys werden geholt. Also hat er sich schleunigst wieder auf den Rückweg gemacht.

Die Geburt verlief also soweit ganz gut und ironischerweise muss man dazu sagen, dass ich selbst am "gesündesten" zur Welt kam.

Im Gegensatz zu meinem Bruder, der zu faul zum Atmen war und meiner Schwester, die störrisch gegen das Beatmungsgerät arbeitete und aufgrund eines Lungenplatzers fast gestorben wäre, benötigte ich nur einen Tag an der Lungen-Maschine.

So gut mein Start war, so schnell änderte sich mein junges Leben, da ich mein Frühchengewicht ewig nicht auf das normale Geburtsgewicht bringen konnte. Und vorher durfte ich nicht zu meinen Geschwistern heim.

Meine steile Krankenhauskarriere habe ich also bereits mit wenigen Tagen begonnen und das sollte sich auch nicht ändern - ich bin halt ein treuer Stammgast, der immer wieder kehrt. (oder kehren muss)

Obwohl ich schon zugeben muss, dass ich gerne mal verschiedene Lokalitäten besuchen - es muss(te) nicht immer dasselbe sein - man möchte ja auch etwas Abwechslung im Leben.

Als ich dann endlich zu meinen Geschwistern nachhause durfte, war soweit alles gut. Jedoch stellte der Kinderarzt nach wenigen Monaten fest, dass ich in der Entwicklung immer mehr zurück blieb.

Mit 6 Monaten wurde diagnostiziert, dass ich Spastiker bin - kurz gesagt, meine Bänder sind verkürzt und die Ärzte meinten, ich werde niemals gehen, geschweige denn frei sitzen können.

Wie man sich vorstellen kann, war das für meine Eltern ein großer Schock, doch sie haben sofort mit den notwendigen Physiotherapien für mich begonnen.

Allgemein muss man sagen, dass meine Eltern immer akzeptiert haben wie ich bin. Egal was war und was noch kommen wird, meine Eltern haben mich in allem unterstützt, sie haben mich nie aufgegeben und immer an mich geglaubt. Sie haben mir geholfen und dabei einen unglaublich Einsatz geleistet und tun das heute immer noch. Ich hoffe, dass sie wissen, wie sehr ich Ihnen dafür dankbar bin und dass ich das niemals genug zeigen oder sagen könnte.

Es gibt einige Menschen in meiner Familie, die meine Behinderung nicht akzeptieren können und auch ganz schlecht damit umgehen. So zum Beispiel meine Oma, von der ich immer glaubte, dass sie ein schlechtes Gewissen mir gegenüber hat. Oder als anderes Beispiel ist zu erwähnen, dass niemand mein Taufpate sein wollte, außer meine Tante Petra.

Leider habe ich in meiner eigenen Verwandtschaft viel Ablehnung erlebt, das sollte sich auch in den kommenden Jahren nicht ändern.

Mein Vater hat mir immer versucht zu erklären, dass viele Menschen die perfekte Familie anstreben. Nun, in dieses Bild passe ich eventuell nicht - ich denke, dass sie mit der Situation überfordert waren und es heute noch sind.

Ich möchte hier auch nur meine subjektiven Empfindungen teilen und ganz sicher niemanden verletzen oder beleidigen.

Das beste Ergebnis wäre natürlich, den einen oder anderen zum Nachdenken anzuregen, denn was ist schon normal? Was passt in eine perfekte Familie und was nicht?

Wer bestimmt, was normal ist oder perfekt?

Und wer setzt eigentlich und leider so oft fest, dass man Menschen mit Behinderung nicht in perfekte oder normale Familien integrieren kann?

Sogar im Kindergarten hatten wir es geschafft, dass ich das erste Integrationskind mit Behinderung war und ich konnte weder gehen noch stehen.

Obwohl ich nur sehr wenige Erinnerungen an die Kindergartenzeit habe und meine Schwägerin in Spe, Anke, Lebensgefährtin meines Bruders Stefan, mir auf die Sprünge helfen muss, kann ich mich an eine besondere Situation erinnern und sehe diese noch immer vor mir.

Wir sollten alle bei einer bestimmten Stelle rutschen und die Tante meinte, ich soll das auch versuchen. Da hat sich mein Bruder aufgeplustert, die kleinen Ärmchen in die Hüfte gestemmt und zur Tante gesagt: "Die Ines kann das aber einfach nicht!"

Wie man sieht kann sich auch ein kleiner Mensch für andere einsetzen - schade, dass dieser Wesenszug vielen erwachsenen Menschen verloren geht.

Unfall

Ich bin ein sehr ehrgeiziger Mensch, oder war es zumindest mal. Viele meiner Fähigkeiten, die ich nie hätte erlernen sollen, habe ich auch meinen Geschwistern zu verdanken.

Ich wollte immer genauso sein wie sie und habe mich sehr bemüht, ihnen hinterher zukommen. Gegen alle ärztliche Prognosen lernte ich bis zu meinem vierten Lebensjahr zu sitzen und nach einer orthopädischen Operation auch laufen.

Zwar konnte ich nie so gehen wie gesunde Menschen, aber ich konnte mich alleine und ohne Hilfe fortbewegen. Das war für alle ein kleines Wunder, vor allem für die, die es mir nicht zugetraut haben.

Doch all diese Fortschritte wurden von einem schlimmen Unfall überschattet, welcher noch immer Spätfolgen nach sich zieht und ich bis heute nicht verstehen kann, warum das so ist.

Meine Mutter macht sich, wie ich vermute, heute noch Vorwürfe für diesen Vorfall, der wie folgt passiert sein kann und von dem es zwei Versionen gibt.

Meine, und die meiner Eltern.

Sie war nur eine Minute bei meinen Geschwistern im Wohnzimmer und da passierte das Unglück.

Die Version meiner Eltern besagt, dass ich versucht hätte, mich in der Badewanne hinzustellen. Da ich noch nicht richtig stehen konnte, bin ich dann angeblich umgefallen. Dabei sei ich mit der Hand an den Drehknopf für das heiße Wasser gekommen, woraufhin sich dieses über mich ergoss.

In meiner Erinnerung hingegen spielte ich mit einem Waschlappen. Um diesen mit Wasser zu füllen, drehte ich den Hahn auf, doch leider erwischte ich statt dem kaltem das heiße Wasser. Ich dürfte das nicht sofort bemerkt haben, da sich zuerst der Waschlappen füllte und erst dann auslief.

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