Wilhelm Wechselberger - Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares

Здесь есть возможность читать онлайн «Wilhelm Wechselberger - Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Dies ist die Geschichte des Pioniers und Bandeirante Antônio Raposo Tavares, seiner Eroberungszüge, seiner Liebe zu Amparo, seiner Liebe zur Heimat Brasilien, seinen Abenteuern und seinem Leben von mit und in der Wildnis.
Es ist ein Bild von Brasilien, jenem großen Land mit den so vielen Facetten.
Es ist das Bild aus dem Blickwinkel jener Pionierzeit von 1620 bis 1651, als São Paulo noch eine abgelegene staubige Ansammlung von Fazendas und Zuckerrohrplantagen war.
Tavares zog in vier Bandeiras mehr als 10.000 km quer durch Brasilien und dem südamerikanischen Kontinent vom Atlantik bis zum Pazifik.
Was ist eigentlich eine Bandeira, wer ist eigentlich ein Bandeirante?
Bandeira, das Wort bedeutet ganz einfach Fahne, und steht auch für einen Zug, für eine Expedition durch die Wildnis, durch den Dschungel durch den Sertão.
Und Bandeirantes waren die Siedler, meist aus São Paulo, die unter ihrer Fahne in die Wildnis zogen, um neues Land zu erobern.
Wie durch ein Brennglas zeigt sich mir dabei das Leben eines dieser Bandeirantes als ein Spiegel dieser Entwicklungen. Dieser Mann war Antônio Raposo Tavares. Geboren in São Miguel do Pinheiro, Portugal und doch ein Kolonialist und Brasilianer durch und durch. Antônio Raposo Tavares lebte von 1598 bis 1659.
Für die Portugiesen war er der Held, für die Spanier der leibhaftige Teufel und für die Jesuiten und viele Indianerstämme der personifizierte Tod.
Für ihn aber war Amparo der Ast von dem der Kondor Raposo zu seinen Abenteuer startete und Amparo war auch das Nest zu dem der Vogel Raposo zurückkehrte um Kraft zu schöpfen, Kraft für neue, für größere Aufgaben.
Tavares war die herausragende Persönlichkeit im entscheidenden Feldzug zur Zerstörung der stolzen und großen spanischen Republik Guayrá. Einem Gebiet, damals eine Urwaldlandschaft, heute bekannt durch die Wasserfälle des Iguaçu. War es ein Volksfest, wenn 900 Bandeirantes und 3.

Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Weiter geht's.

Costa das Baleias, Küste der Wale, Porto Seguro und die anderen Flussmündungen? Schön und interessant. Auch andere sollen ihre Kolonie aufbauen.

Weiter geht's.

Rio de Janeiro. Das ist kein Fluss, das ist eine Bay mit einer engen Einfahrt. Zum Strand des Atlantiks klettert man über schroffe Berge, kraxelt eine Serpentine hoch. Schlecht zu verteidigen. Da braucht man schon mehrere Posten am Zuckerhut und der Landzunge. Und der Corcovado, gewiss ein schöner Blick, aber erst mal dort hoch, da sträubt jeder Esel. Und dann diese Indianer, die Tupinambas. Stolz, arrogant und kriegerisch. Die sollen sogar Menschen in ihre Töpfe stecken. Haben wir zwar nicht gesehen, trauen ihnen aber so etwas zu. Nein diese Kolonie kann man nur als Reserve nehmen.

Weiter geht's.

Martim Afonso de Sousa hat den größten Teil seiner Reise hinter sich. Was wird der Rest noch bringen? Werden die Siedler unverrichtet Dinge wieder zurück nach Portugal fahren? Nun sind sie schon über einem Jahr unterwegs, eine lange Zeit, in der alles zur Routine wird und die Langeweile um sich greift.

Routine auch der tägliche Eintrag des aktuellen Datums ins Logbuch: 21. Januar 1532.

Ja, das sieht doch gut aus!

Eine schone große Insel. Weitere Nachbarinseln, Kanäle für die Anlage eines Hafens. Da gibt es sogar mehrere Optionen. Die kleine Bucht am Atlantik oder einer der kleinen Meeresarme rund um die Insel. Die beiden besten Standpunkte waren die Bucht von São Vicente und der Meeresarm zwischen Santos und der Insel Santa Amaro.

Und dann steht da auch noch plötzlich ein stämmiger Landsmann am Strand, braun gebrannt, nicht alleine, mit seiner ganzen Familie, mit seiner Frau und den 11 Kindern, Caboclos, braune, kleine aufgeweckte und freche Halbblüter. Wie die Kleinen die Schiffe stürmten, rauf in die Takelage, runter unter Deck, hoch auf die Reling und mit Hechtsprüngen ins Wasser.

Martim Afonso de Sousa entschied sich für São Vicente, das sollte seine Capitania werden, São Vicente wurde seine Capitania.

Kleine Flüsse kamen vom Hinterland, der Hochebene und den Bergen der Serras und ein großer Fluss ebnete nach Norden ein Tal. Ein interessanter Küstenstreifen.

Und wie sieht es mit den Eingeborenen aus? Der Empfang der Tupiniquim war freundlich. Auf ihrem weiten Weg hatten die Portugiesen Kontakt mit den unterschiedlichsten Indianerstämmen gehabt. Man bekam ein Gespür, mit wem man auskam, wo es schwierig war, wo es schwierig blieb. De Sousa hatte gelernt zu erkennen und zu unterscheiden, welche Häuptlinge ihre Macht beweisen wollten und welche kooperativ waren, mit welchen man zusammenarbeiten konnte und mit welchen man Handel treiben konnte.

Die Tupiniquim waren bereits sesshaft und betrieben Landwirtschaft. Sie waren aufgeschlossen und an den Geräten und Fertigkeiten der Weißen interessiert. Auch lernten sie schnell den Geldhandel. Kurz es wurde ein Nehmen und Geben. Und sie hatten hübsche Frauen.

De Souza brauchte nicht lange zu fragen wer von seinen Leuten in der Kolonie bleiben und São Vicente weiterentwickeln wollte. Es gab genügend Freiwillige die eine neue Heimat gefunden hatten. Die erste Capitania, die erste portugiesische Kolonie in Brasilien war gegründet.

De Sousa blieb noch eine Weile in São Vicente. Hier war es angenehm die Berichte aufzuarbeiten, die Karten zu erstellen und den Rapport für den König vorzubereiten. Dann noch eine kurze Expedition in den Süden zur Grenzlinie zwischen Spanien und Portugal um die Aufgabe abzuschließen, seine Aufgabe die Kolonisation Brasiliens vorzubereiten.

Im Oktober 1532 kam die Erlaubnis der Rückkehr nach Lissabon.

Ein erfolgreicher Martim Afonso de Sousa verließ Anfang 1533 seine Siedlung, seine Kolonie.

Vom König João III wurde er später zum Gouverneur und Donatário der Capitania São Vicente auf Lebenszeit ernannt. Obwohl er seine Kolonie und Brasilien nie wieder gesehen hat, so hat er doch den Grundstein gelegt. Den Grundstein für das heutige Brasilien.

Aufbruch vom Litoral

Die Gründung von São Paulo

Nach den ersten Expeditionen entlang der Küste war es das Ziel, das Litoral zu besiedeln. In Deutschland kennen wir diese Küstenregion nicht. An der deutschen Küste gibt es keine Gebirgszüge und die Alpen sind Hunderte Kilometer entfernt.

In Brasilien ist das auf 1500 km anders. Der Küstenstreifen ist schmal und dahinter beginnen die Serras, die Gebirge, manchmal fast 2.500 Meter hoch. Diesen Küstenstreifen nennen die Brasilianer Litoral.

Das Litoral hatte man als Erstes in der Capitania São Vicente überwunden. Das Litoral von São Vicente ist schmal mit einigen der Küste vorgelagerten Inseln. Dahinter erhebt sich eine Wand, eine Wand von 700 m. Der Beginn einer Hochebene, die Hochebene von Piratininga.

Erster Siedler dieser Hochebene war João Ramalho. Er hatte bereits 1512 seine Heimat Portugal verlassen und suchte die sagenhafte Insel Paradies, der Ilha do Paraíso. Das Schiff war vor der Küste der Insel São Vicente gestrandet und so ging es für die kleine Mannschaft, ohne Hoffnung auf Rückkehr nach Portugal, ums nackte Überleben. Ramalho stieg auf die Hochebene und versuchte dort oben eine Farm zu gründen. Die Erde war fruchtbar und es gab gute Ernten. Nur leider hatte João das falsche Stück Land ausgesucht. Er war in das Gebiet der Tupinambas geraten und bekam nur Ärger. Beinahe hätte er aufgegeben.

Doch dann traf er auf Tibiriçá. Tibiriçá war Häuptling der Tupiniquim. Tibiriçá, das ist die Zusammensetzung der Wörter der Tupí Sprache yby = Erde und esá = Auge, oder frei übersetzt: "Augen der Erde". Oder traf João zuerst Mbicy?

Jedenfalls lud Tibiriçá João ein in seinem Gebiet eine Fazenda anzulegen. Beide wurden Freunde, und nicht nur Freunde. Beide, Tibiriça und João lernten voneinander, beide profitierten von der neuen Zusammenarbeit.

João verliebte sich in Mbicy und Mbicy verliebte sich in João. Tibiriça wurde vielfacher Großvater und irgendwo wird zitiert, dass mehr als eine Million Brasilianer von seiner Tochter Mbicy abstammen sollen. Die Fazenda von João und Mbicy entwickelte sich und auch ein weiterer Gestrandeter wurden Siedler auf der Hochebene.

Als dann 1532 Martim Afonso de Sousa mit seinen fünf Schiffen und den Siedlern und Soldaten in São Vicente landete und Zuckerrohr Setzlinge mitbrachte, ließen sich weitere Siedler hier auf der Hochebene nieder.

Bis 1549 ging alles gut. Ob Indianerin oder Portugiese, ob Cabolco oder Cabolca, ob Mameluca oder Mameluco, die Gemeinschaften wuchsen. Leider nur in São Vicente und Pernambuco.

Die anderen Capitanias waren nicht so erfolgreich. Aber wenigsten doch so erfolgreich, das die Regierung in Lissabon und König João III sich für Brasilien zu interessieren begann. Für Brasilien? Ja seit der Zeit der Capitanias hatte das Land jetzt wenigsten einen eigenen Namen und nicht mehr "Land des heiligen Kreuzes"

1549 wurden zwar die Capitanias nicht abgeschafft, aber die Erblichkeit der Lehen wurde gestrichen und eine einheitliche Kommandozentrale in Salvador eingerichtet.

Waren es die vielen persönlichen Schicksalsschläge, waren es die Heiraten im engen Familienkreis? König João III hatte zwar oft die Geburt einer Tochter, die Geburt eines Sohnes erlebt, aber nur ein Enkel und ein Bruder konnten ihm auf den Thron folgen, der Thron der dann doch schon 1580 vakant wurde und in Personalunion an Philipp II von Spanien viel.

Waren es diese Schicksalsschläge, war es ein Erdbeben das Lissabon erschütterte, oder war es die Zeit der aufkommenden Kirchenspaltung, oder waren es alle diese Gründe.

Auch in Portugal setzte sich die Inquisition durch, auch in Portugal stärkte sich der Einfluss der Jesuiten. So bekam Brasilien nicht nur eine einheitliche Hauptstadt und einen General-Gouverneur, Brasilien bekam auch die Mission der Jesuiten. Und wo Siedler und friedliche Indianer zusammenlebten, waren damals die Jesuiten nicht weit.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Bandeirante Antônio Raposo Tavares» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x