Steffen König - ER

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ER ist kein Thriller für sensible Gemüter.
ER ist kein Buch für Kinder und Jugendliche.
ER ist tödlich. Dieses Buch ist gefährlich. Lass die Finger davon und wenn Du es doch liest: Pass auf, was Du dir wünschst! Der Film als Trailer zum Buch: vimeo.com/128235644
ER kommt unerwartet, aber nicht zufällig, sondern mit einem teuflischen Auftrag. Die Speicherstadt ist sein neues Zuhause und er bringt das Grauen nach Hamburg. Er kennt die Stadt lange vor Gründung der Hanse und auch die Zeit, als «Wandrahm» und «Kehrwieder» noch Elbinseln waren. Damals war es, als seinem Meister alles genommen wurde. Seine Güter, seine Träume und sein Leben. Doch jetzt wird sich alles ändern, alles! Das Jahrhunderte lang verschollene «Buch der Bücher» weist IHM den Weg. ER tötet nach einem uralten Plan, der jedoch viel mehr, als nur den Tod beinhaltet. Hauptkommissar Niels Behrendt, die «Soko Speicherstadt», die Presse und der Senat stehen vor einem so blutigen, wie perfide konstruiertem Rätsel. Wieso müssen zwei Ermittler der Soko sterben und was weiß die 86jährige Lieselotte-Johanna Venkerken über die Vergangenheit wirklich? Warum zieht die geheimnisvolle Schönheit aus Singapur in die Speicherstadtwohnung, dessen Holzfußboden noch blutgetränkt ist? Könnte Petra in Gefahr sein und wird der 12jährige Daniel jemals wieder erwachen? Sicher ist nur eins: Jetzt wird sich alles ändern. Tock, Tock, Tack.

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14. Mai, 7:00 Uhr. „Warum?“, fragt Niels Behrendt bei der Frühkonferenz nach der Zusammenstellung einer Sonderkommission. „Cui bono, wem nützt es, was ist das Motiv?“, Behrendt schaut langsam durch die Runde und lässt die Bilder aus dem Beamer auf sein Team wirken. „Ein Irrer? Mehrere Irre? Mordlüsterne Sektenmitglieder? War es ein Ritualmord? Fakt ist derzeit nur, das wir keine verwertbaren Spuren haben. Wir haben weniger als nichts. Und doch gibt es Ansätze, die zum Nachdenken anregen. Die Tatwaffe. Eindeutig ein Messer oder ein edles, kräftiges und sehr scharfes Werkzeug. Bernd, dein Part!“. Bernd Struck macht einen Schritt nach vorne, sieht quer durch den Raum und räuspert sich. „Wir haben die Nacht zu dritt durchgearbeitet, zwei Pathologen ebenfalls. Heute Morgen haben wir unsere Erkenntnisse abgeglichen und wir gehen davon aus, dass wir noch ein paar Puzzle Teile in den nächsten Tagen erarbeiten können. Ein paar Tests brauchen noch mehr Zeit. Nun denn, wir können folgendes Fazit ziehen: Am Tatort gibt es keine Spuren eines Kampfes. Die Opfer haben sich nicht gewehrt oder nicht wehren können. Die medizinische Abteilung hat keine Fremd-DNA an den Leichen gefunden, keine Spuren an den Händen, Fingernägeln oder sonst wo. Nichts am Fußboden, außer dem Blut der Opfer, nichts an der Tür. Obwohl es zur Tatzeit trocken war, hätten wir dennoch Straßenschmutz und sei es nur von den Opfern und deren Eltern finden müssen. Wir haben nur auf der Schwelle Straßenschmutz sichergestellt, der eindeutig aus der Gegend eingeschleppt wurde und wahrscheinlich von den zuerst eintreffenden Beamten stammt. Die Wohnung war ansonsten sauber, lupenrein, abgesehen vom Blut. Der oder die Täter sind hineingelassen worden. Die Wohnungstür hat keine Klingel, man muss klopfen. Klingeln geht nur von unten, vom Haupteingang ins Treppenhaus. Das Klingelschild zur Wohnung der Johannsens hat noch kein Namensschild. Der oder die Täter haben die Wohnung zufällig ausgesucht oder gezielt aufgesucht und sich unten Zugang verschafft. Im letzteren Fall heißt das, dass sie genau wussten, wo sie hinwollten. Die Gerichtsmedizin hat festgestellt, dass beide Opfer kaum etwas gegessen, jedoch ein Glas Sekt getrunken hatten. Kurz vor der Tat hatten beide miteinander Sex. Sexuelle Handlungen von oder durch Dritte sind nicht feststellbar. Beide Opfer sind schnell gestorben, sie waren in wenigen Sekunden tot. Der oder die Täter trennten mit zwei Schnitten die Köpfe vom Rumpf, hierbei haben die Opfer gestanden, der Tod kam im Stehen. Beide Opfer sind innerhalb der Wohnung im kleinen Flurbereich knapp 3 Meter vor der Wohnungstür getötet worden. Differenzen des Tatzeitpunkts sind nicht ersichtlich. Einzelheiten stehen im Bericht. Es gibt an den Schnittstellen keinen Abrieb. Weder Metall noch anderes Material. Die Klingenbreite hat zirka 4 bis 5 cm betragen und die Dichte ungefähr 1 bis 2 Millimeter, die Länge muss mindestens 18cm betragen haben. Dem ersten Anschein nach könnte es sich um ein spezielles und äußerst hochwertiges Schlachtermesser mit glatter Klinge ohne Sägeschliff gehandelt haben. Wir haben aber keine Hinweise, die eine weiterführende Recherche ermöglichen. Der oder die Täter müssen überdurchschnittlich kräftig sein, mindestens 1,90m groß. Diese Art Schnitt haben sie oder er nicht das erste Mal ausgeführt. Diese Fertigkeit muss man lernen und üben, das war präzise und perfekt mit immenser Kraft umgesetzt. Das ist neben der plakativen Platzierung der Köpfe und der Körper momentan noch der einzige Ansatzpunkt.“ Sechs erfahrene Polizistinnen und Polizisten hängen wie gebannt an den Lippen von Bernd Struck. „Können wir damit eine Frau als Täter ausschließen?“, fragt Karmen Westphal, eine der beiden einzigen weiblichen Kolleginnen in der Sonderkommission. „Gute Frage, die ich Ihnen nicht konkret beantworten kann“, erwidert Bernd Struck. „Ich denke, die Schnitte sind von einem Mann ausgeführt worden, aber das ist eine Vermutung und beruht nicht auf faktischen Erkenntnissen. Zum einen ist die Körpergröße des durchführenden Täters auffällig und die hierfür erforderliche Kraft, die aus dem Gesamtkomplex der Arm- und Schultermuskulatur resultieren, ist eher männlich als weiblich einzuordnen. Zu guter Letzt wurden die toten Körper die Treppe hinauf zum Bett getragen. Jochen!“, mit einem Blick auf Jochen Schrader vom KDD beendet Struck seinen nüchternen Vortrag. Jochen Schrader nimmt seine Unterlagen zur Hand und steht von seinem Holzstuhl auf. „Wir wurden um 21:05 Uhr von der Zentrale informiert und trafen nur wenige Minuten nach den Streifenbeamten ein. Das sind erfahrene Kollegen, die den Tatort nur für einen ersten Blick betreten haben und danach mit den Eheleuten Johannsen die Wohnung sofort verließen. Die Opfer sind Roswitha-Liselotte Johannsen, 27, Studentin, bzw. Hochschulabsolventin und Jan Bukowski, 29 Jahre alt. Sie ist die Tochter des angesehenen Kaufmanns Frieder-Ludwig-Peerfried Johannsen und Friederike-Liselotte Johannsen. Wohlhabend, vermögend um die 25 Millionen, einflussreich. Eine alte hanseatische Familie mit Kultur und Anstand. Frieder-Ludwig-Peerfried Johannsen hat die JCSG, die „Johannsen Container & Shipping Group“ aufgebaut und bis 2012 als Inhaber geführt. Heute gehört das Unternehmen einem Reederei- und Container Konzern aus Schweden. Wir konnten die Eheleute Johannsen noch nicht befragen. Sie haben die Opfer um zirka 20:50 Uhr aufgefunden, weil sie nicht zur verabredeten Zeit in einem Szene-Restaurant in der Hafen-City, namens „Giovannis“ zum Essen erschienen. Die Polizei wurde sofort angerufen, Johannsen ist nervenstark, aber seit dem Anruf nicht mehr klar ansprechbar. Seine Frau liegt im AK Wandsbek, Frieder-Ludwig-Peerfried Johannsen weicht nicht von ihrem Bett. Sie hat einen Totalzusammenbruch erlitten, die Organe drohen zu versagen. Natürlich ist ein gezielter Anschlag oder ein Racheakt gegen die Familie beziehungsweise gegen den Alten nicht auszuschließen. Die Umstände und der Tathergang passen jedoch nicht zu dieser Spekulation. Kontakte zum Milieu, zu Russengangs oder Triaden und zur Mafia sind nicht aktenkundig und unwahrscheinlich. Dennoch sollten wir das präzise hinterfragen. Ein Erbschaftsstreit ist auch nicht anzunehmen, ihr solltet diese Richtung dennoch berücksichtigen. Die Angehörigen von Jan Bukowski sind heute Nacht vom Krisenteam in Kiel informiert worden, ein Gespräch steht noch aus. Die Eltern leben in Kiel, wo Jan auch geboren wurde. Er hat einen Bruder in Flensburg, der als nautischer Seemann bei einer Reederei arbeitet. So viel zu den Personen. Sofort nach in Augenscheinnahme des Tatorts in der Wohnung haben wir den Ort gesichert und selbst bis zur Ankunft der KTU am direkten Tatort nichts unternommen, um den Tatort nicht zu verschmutzen. Über die Zentrale haben wir um 21:20 Uhr eine Fahndung in der Gegend ausgelöst und nach Personen gesucht, die Blut an ihrer Kleidung haben. Ergebnislos. Zeitgleich haben vier Beamte meines Teams und vier Streifenkollegen und Kolleginnen die Anwohner und Passanten befragt. Wir haben mit 24 zusätzlichen Polizisten den Radius von der Hafen-City bis Landungsbrücken und zur Nicolaikirche ausgedehnt. Die Befragungen wurden die ganze Nacht durchgeführt. Ohne Ergebnisse, die uns weiterhelfen. Im besagten Block sind bisher nur zwei ehemalige Speicher zur Eigentumswohnung umgebaut, in zwei weiteren sind Büros und in zwei unteren sind Lagerräume untergebracht. Die andere, also die zweite Wohnung ist derzeit ungenutzt. Sie gehört einem niederländischen Unternehmen und dient als Gästewohnung bei Besuchen in Hamburg. Wir haben die Genehmigung für eine Untersuchung erhalten und uns die Wohnung noch in der Tatnacht angesehen. Es gibt keine Hinweise darauf, dass sich dort jemand aufgehalten hat, die Tür war verschlossen. Die Büros ebenfalls. Zu den Lagerräumen haben wir noch keinen Zugang bekommen. Es handelt sich aber um sehr sicher und neuwertig verschlossene Türen, die völlig unversehrt und verriegelt waren. Es gibt Kellerräume ohne Zugangsmöglichkeit, da sie schon vor Jahrzehnten zugemauert wurden. Die Haupteingangstür zeigt keine Einbruchsspuren. Es hat uns jedoch irritiert, dass wir nach dem gigantischen Blutbad keine Blutspuren im Treppenhaus oder in der Gasse gefunden haben.“ Jochen Schrader macht eine Pause um durchzuatmen und sieht dabei in die hochkonzentrierten Gesichter der spontan zusammengestellten Crew. „Es ist immer noch ein Team vor Ort. Sie suchen die Wege, Straßen und Brücken momentan bei Tageslicht nochmals akribisch ab und zwei Spürhunde sind im Einsatz. Die Hunde sind auf Blut und Körperabsonderungen trainiert. Die Gegend ist abgesperrt und Zugang wird nur nach Feststellung der Personalien und den üblichen Überprüfungen gewährt. Ich habe noch keine Meldung erhalten.“ Von der hinteren Stuhlecke fragt der bislang nur zuhörende Dezernatsleiter Joachim Bruckfels mit seiner festen Stimme „Ok, was erzählen wir der Presse? Die ersten Bilder und Handyvideos sind im Netz, Morgenpost, Bild, Abendblatt und der NDR haben heute früh angerufen, die Mopo und der Bild-Mann schon heute Nacht, sie waren schon kurz nach Eintreffen unserer Leute vor Ort, wie üblich. Ich denke nicht, dass wir die Tatumstände geheim halten können. Abgeschnittene Köpfe lassen sich nicht verschweigen, das wird öffentlich werden. Wir müssen etwas ausarbeiten. Behrendt, “ Bruckfels schaut seinen Ermittlungschef an, „Du legst fest, welche Details wir veröffentlichen, Text macht die Pressestelle. Eine PK wird es noch nicht geben. Wir sollten jedoch öffentlich machen, dass wir nach Personen mit Blut an der Kleidung und den Händen suchen. Was meinst Du?“, Behrendt nickt und weiß schon jetzt, dass sich der grausame Doppelmord die nächsten Tage zum Hamburger Medienereignis der Superlative entwickeln wird.

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