Marlene Lytke - Island für Anfänger

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10 Mio Jahre sind in der Geschichte der Erde nur ein kurzes Augenzwinkern, das ausgereichte, im hohen Norden eine Insel namens Island zu erschaffen. Brodelnd heiße Quellen, von hartem, braunen Gestein zerklüftete Felsen und kochende Vulkane üben einen unerklärlichen Reiz auf Adele aus und so beschließt sie kurzentschlossen, ein neues Abenteuer zu wagen. Ausgerüstet mit einem Jeep, GPS und einen dickbäuchigen, sprechenden Kater im Handgepäck. Die Erkenntnis, dass sie den Kater lieber zu Hause gelassen hätte, kommt zu spät. Auf ihrer Flucht vor dem beleidigten Leiter des Isländischen Meteorologischen Instituts jagen sie in rasanten Tempo durch ein wahrhaft märchenhaftes Land.

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Dazwischen weites, dunkles Land und Islandpferde samt Islandpferdkacke.

Unendliche Lavafelder, rauchend-blubbernde Schlammlöcher und wieder Schafe, die am kargen Gewächs zwischen den Steinen grasten.

Ein Land durchzogen von holprigen, unpassierbaren Feldwegen.

Na gut “, dachte Minzer zu Islands Ehrenrettung. „ Jedes Dorf hat hier ein Schwimmbad. Aber was interessiert das mich, wo ich Wasser überhaupt nicht leiden kann? “ Er schüttelte sich erneut. „ Und überhaupt “, führte er sein inneres Zwiegespräch fort. „ Die haben hier in Island nur eine einzige richtige Stadt!

Die Stadt, die Minzer im Sinn hatte, ist Reykjavik, die Hauptstadt Islands und ein Besuch dort würde Minzer sicherlich nicht erspart bleiben. Adele wollte das ganze Land bereisen. Minzer war nicht glücklich bei diesem Gedanken, sehnte er sich doch zurück nach Albern am Buckel, dahin, wo sie einst ein schönes Haus mitten in der Stadt ihr Eigen genannt und ein glückliches, zufriedenes Leben geführt hatten. Bis Adele sich einbildete, den Rathausplatz in einem Park umbauen zu wollen, obwohl dort gerade ein Einkaufszentrum errichtet werden sollte. Weltweit stand das Ereignis in den Zeitungen. „ Hexerei am Rathausplatz“, hatte es geheißen und „ War da Zauberei im Spiel?“ Adele und ihre Helfer bekamen weltweit Publicity und sie hatten es nicht einmal genießen können!

Jäh wurde Minzer aus seinen Gedanken gerissen. Er schreckte hoch und machte einen Buckel nach Katzenart. Vor ihm stand hocherhoben ein Herr in graubraun-karierten Knickebockerhosen. Er trug eine gleichfalls karierte Weste und darüber eine rote Stickjacke mit weißem Kragen.

Der Kopf des Mannes lugte lustig unter einem Käppi hervor.

„Mach dich weg, dickes Vieh!“, meckerte der feine Herr in seiner Heimatsprache isländisch.

Minzer, der wie man weiß, Sprachen sehr schnell und flüssig erlernt, hatte auch isländisch längst für sich entdeckt und hielt es für unhöflich, zu schweigen.

Sig þykkur naut!“ Mit diesen Worten erhob sich Minzer gemächlich und dem Herrn in der Kniebundhose blieb der Mund noch etwas länger offen stehen.

Noch nie hatte eine Katze > Selber dickes Vieh< zu ihm gesagt. Der Herr sah an sich hinunter und betrachtete seinen Körper.

„Ich bin doch gar nicht dick“, stammelte er verlegen und verfolgte mit seinem Blick den Weg des langsam auf den gepflegten Wegen des Golfplatzes davon schlendernden Katers….

Sigurd Lasse Sigurdson, der Mann in den Knickerbockers, spielte gern Golf und war darüber hinaus Leiter des Meteorologischen Instituts von Island. Heute war sein freier Tag und den wollte er sich nicht von einer vorlauten Katze verderben lassen.

Nach dem Zusammentreffen mit der Katze spielte er deshalb zunächst unbeirrt weiter. Er setzte zum Abschlagen des Golfballs an. Stehend und nach vorne gebeugt, hielt er dann doch jäh inne und schüttelte verwundert den Kopf. Seine hübsche Golfer-Mütze fiel hinunter und landete neben dem Golfschläger.

„Was war denn jetzt BITTE SCHÖNdas?“, fragte er laut in den Wind, verlor die Kontrolle über seinen Abschlag und verfehlte die Richtung, so dass der Golfball mit einem nicht hörbaren Platsch im Atlantik landete.

Wütenden Schrittes folgte er entschlossen dem Kater, der es nicht eilig zu haben schien. Der Kater lief hinter einer jungen Dame in einer blauen Hose und einer gelben Jacke her, deren blondes Haar steil im Wind stand. Diese stand reglos am letzten Loch des Golfplatzes und war offenbar hoch konzentriert.

Keine 5 Minuten später hatte Sigurd Lasse Sigurdson zeitgleich mit dem Kater die junge Frau erreicht. „Guten Tag“, sagte der Herr auf Englisch, hatte er doch sofort erkannt, dass die junge Frau keine Einheimische sein konnte.

Adele antwortete höflich und wünschte das Gleiche. „Schönen guten Tag!“ Fröhlich blickte sie den Herrn an, der seine schlechte Laune nicht ganz hinter der aufgesetzten Freundlichkeit verstecken konnte.

„Ist das ihre Katze?“ Der Blick des Mannes schweifte zu Minzer, der ein wenig verlegen nicht weit von Beiden lag und gespannt in ein Loch starrte. Minzer versuchte, sich wie eine normale Katze zu benehmen, das war offensichtlich für Adele. Der Kater täuschte Mäusefang vor.

„Katze?“, Adele´ s Blick schweifte scheinbar suchend über den Golfplatz, fand Minzer und antwortete: „Nein, ich nehme doch keine Katze mit auf den Golfplatz!“

„Aha“, der Mann drehte sich abrupt um und erreichte innerhalb weniger Sekunden Minzer, bückte sich und wollte den Kater ergreifen. „Keine Marke!“, brüllte er wütend. Seine Hand hing jetzt nur noch wenige Zentimeter über Minzer´ s Nacken, schwebte quasi über ihm und war kurz davor, zuzugreifen, als Minzer mit einem beleidigtem „Miau“ aufsprang und schneller als man es ihm zugetraut hätte, davonlief.

Adele verkniff sich ein Lächeln, als sie dem Mann hinter her blickte, der mit stampfenden Schritten versuchte, den Kater zu fangen. „ Das wird dir nicht gelingen “, dachte Adele vergnügt. Sie schulterte den Golfschläger und machte sich geraden Schrittes in entgegengesetzter Richtung davon.

Minzer würde sie bei der „Hexe“ treffen, einer alten Damen, die sehr hässliche, aber trotzdem gemütliche Zimmer auf Vestamannayjar vermietete und bei der sie die letzten Nächte verbracht hatten. Die Hexe war nicht nur Besitzerin einer kleinen Pension, nein, sie kochte auch für ihre Gäste Spiegeleier auf den noch glimmenden Resten eines kleinen Vulkans namens Helgafell. Adele hatte keine Zweifel, das Minzer den Knickebockerhosenmann abhängen würde.

Womit sie recht hatte, denn Sigurd Lasse Sigurdson gab seine Jagd auf den Kater am Fuße des Eldfell auf, einem Zwillingsvulkan, direkt gegenüber dem Helgafell gelegen.

Der Vulkan Eldfell entstand im Jahr 1973 durch 6 Monate andauernde, heftige Erdbeben. Die Insel Vestamannejyar wuchs durch die ausbrechende Lava einige Quadratkilometer und das Örtchen Heimaey wurde stark zerstört. Viele Menschen verließen die Insel, auf der nun wieder beinahe 4000 Menschen leben. Wie durch ein Wunder überlebten alle Bewohner der Insel und konnten mit Schiffen gerettet werden – bis auf einen.

Das ist eine aber andere Geschichte.

Vor dem Herrn vom Golfplatz flüchtend, kletterte Minzer auf den Rest des halbrunden Vulkans und blickte von oben hinab in den Krater. Die Umgebung war schwarz und braun von Lavagestein und der Verfolger farblich kaum von seiner Umgebung zu unterscheiden. Nur seine rote Jacke leuchtete fröhlich. Keuchend hatte der Mann die Hälfte des Eldfells erklommen, war dann auf dem lockeren Schotterboden hingefallen und 80 Meter auf seinem Hosenboden nach unten gerutscht.

Jetzt saß er dort und versuchte, den schwarzen Staub von seiner Jacke zu wischen und die Schürfwunden an den Waden mit einem Taschentuch zu verbinden. Selten in seinem Leben war Sigurd Lasse Sigurdson so wütend gewesen. Nicht einmal, als die Hälfte seines Vermögens von der großen isländischen Bankenkrise im Jahr 2008 dahingerafft worden war. Nicht einmal deswegen hatte er so eine blinde Wut verspürt. Damals teilten viele Menschen in Island sein Schicksal. Nicht nur der Staat war zahlungsunfähig geworden, auch die Hälfte der Bevölkerung verlor einen Teil der Ersparnisse.

Sigurd Lasse jedenfalls konnte damit Leben, Geld zu verlieren.

Was er aber überhaupt nicht verkraften konnte - und das war ihm verschmutzt und gedemütigt soeben klar geworden - das waren Katzen . Er hasste Katzen. Jede Art von Katzen. Sein ganzes Leben lang hatte er Katzen nicht gemocht, nicht einmal als Kind.

Katzen waren nicht niedlich, weich und kuschelig.

Nein, Katzen waren überheblich und niederträchtig.

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