Sieglinde Breitschwerdt - Spuren im Sand

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Eine spannende und unheimliche Geschichte. Julia identifiziert sich mit Jessica, dem Star aus der täglichen Fernseh-Soap «Spuren im Sand».
Plötzlich vermischt sich Julias Leben mit der Fernsehserie.
Wer steckt dahinter?
Der neue Junge in ihrer Klasse? Ihr Klassenkamerad, der nebenan wohnt? Aber warum will man nach Julias Leben trachten?

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„Julia kommt gleich!“

Tanja wusste was er gefragt hätte. Wie kein anderer verstand sie in seinem Gesicht zu lesen und seine Gestik zu deuten. Ihr Bruder war von Geburt an geistig behindert und sprach nie. Andy war sehr gutmütig und einfachen Aufforderungen und Anleitungen konnte er folgen. Aufgeregt deutete er auf die andere Straßenseite.

Nach einem kurzen rechts-links-Blick huschte Julia über die Straße.

„He“, grüßte sie und reichte Andy die Hand. Blitzschnell griff er danach, hielt sie fest. Strahlend sah er sie an.

Julia zwang sich zu einem Lächeln.

„Was macht das Cyber-Race?“

Er hob zwei Finger.

„2. Platz? Geil!“

„Europaweit!“, fügte Tanja hinzu. Ihr gereizter Unterton ließ Julia aufhorchen.

„Is was?“

„Nö!“

Tanja musterte ihre Freundin und Andy. Julia war es unangenehm und gleichzeitig schämte sie sich für das Gefühl. Andy war schließlich ein ganz lieber Junge und zudem der Bruder ihrer besten Freundin. Sie riss sich zusammen, schenkte ihm ein flüchtiges Lächeln und löste sich sanft aber bestimmt aus seinem Klammergriff.

„Na los, kotz dich aus!“, forderte sie Tanja auf, die abrupt stehen blieb.

„Na gut! Du merkst nicht mal, dass du wegen einer dämlichen Soap völlig abdrehst. Du quatscht mit dir selbst – mitten im Unterricht!“

Julia zog ihre Augenbrauen hoch und ließ sie arrogant aussehen.

„Ist es dir peinlich, dass wir befreundet sind?“

Tanjas bockiger Gesichtsausdruck gab die Antwort.

Grußlos eilte Julia weiter.

Unwillig zupfte Andy am T-Shirt seiner Schwester. T njas Miene wurde sofort weich. Fast zärtlich strich sie ihm über die Wange.

„He, nun hab‘ dich mal nicht so!“, rief sie, eilte Julia hinterher und hielt sie am Ärmel fest.

„Ich bringe dich in Verlegenheit, stimmst?“, erkundigte sich Julia lauernd. „Aber du kannst mir ja einen Text schreiben, damit ich niemanden mehr erschrecke!“

Die Szene war ausgezeichnet! Sie sprach, als wenn es Jessica gesagt hatte. Wie oft hatte sie schon vor dem Spiegel gestanden und geübt, so zu sprechen wie Jessica.

Achselzuckend wandte sich Tanja ab und zog Andy hinterher, der seiner Schwester nur widerstrebend folgte.

Ein bitteres Lächeln umspielte Julias Mund, als sie den beiden nachblickte.

„Geh, Tanja“, murmelte sie und verstummte. „Ich hab‘ einen Hänger“, schoss es ihr durch den Kopf und ihre Gedanken wanderten zu ‚ Spuren im Sand‘.

Jessica hätte es bestimmt genauso gesagt. Sie konnte sich genau vorstellen, wie die Scheinwerfer sie auf Schritt und Tritt verfolgten und die Kamera ihre nachdenklichen Züge einfing.

J.B.

Julia schlenderte durch die Fußgängerzone, blieb vor den teuren Modeboutiquen stehen und gönnte sich später ein Softeis. Der nächste Bus fuhr erst in einer Stunde. Sie hatte keine Lust, weiter durch die Stadt zu trödeln, nur um die Zeit totzuschlagen.

Aus ihrem Rucksack kramte sie ihr Smartphon und tippte auf die App. Dort hatte sie den Sound Track von ‚ Spuren im Sand‘ . Sie würde durch den Park gehen, keiner würde sie stören, wenn sie von Jessica träumte.

Verträumt summte sie die sanften Klänge der Musik mit. Um diese Zeit war kaum jemand im Park, weil die Kids schon beim Mittagessen waren.

Julia genoss diese Einsamkeit. Die Sonne glitt durch die Baumkronen und Lichter tanzten auf den Blättern. Es war fast so wie damals, als Jessica Blumenhagen vor vielen Folgen mit Tim Hand in Hand durch den Park spazieren ging und sie sich das erste Mal leidenschaftlich küssten.

Ob sie mit Lutz Berger auch dorthin ging? Vorerst wohl nicht, solange sie im Krankenhaus lag und ein Geheimnisvoller ihr weiße Lilien schickte.

Die Musik war zu Ende und Julia und nahm den Ohrstöpsel raus. Plötzlich hörte sie etwas! Rascheln und das Schwingen von Zweigen. Ihr Puls beschleunigte sich und das Blut rauschte in ihren Ohren. Voller Argwohn huschte ihr Blick hin und her, dabei beschlich sie das untrügliche Gefühl, dass jemand sie beobachtete. Vielleicht stand er dort hinten und beobachtete sie? Oder warf der Baum nur einen Schatten? Es kostete sie eine ungeheure Überwindung nicht nach hinten zu sehen. Angespannt lauschte sie nach einem verdächtigen Geräusch, aber sie vernahm nur das Zirpen der Grillen, Vogelgezwitscher, leises Rascheln von huschenden kleinen Tieren über Gras und Laub – oder waren es weglaufende Schritte? Doch wer lief vor ihr weg? Vielleicht der Geheimnisvolle, der...

„Bleib cool... ganz cool“, versuchte sie sich selbst die Angst zu nehmen. Unstet huschten ihre Augen nach rechts und links und suchten die Umgebung ab. Da war niemand. Gott sei dank, dachte sie erleichtert und bog bei der großen Eiche rechts ab. Wie angewurzelt blieb sie stehen und starrte auf einen schwarzen Karton mit einer roten Schleife, an der ein herzförmiger Geschenkanhänger hing. Eine Mischung zwischen Angst und Neugier ließ ihre Hand danach greifen. Als sie den Zettel umdrehte, stand darauf:

„Für J.B.“

Ihr Herzschlag hämmerte. Aufgeregt benetzte sie ihre trocken gewordenen Lippen.

War das für sie bestimmt, Julia Brandt? Oder für Jessica Blumenhagen? Nein, Jessica lebte in einer Soap! Also hatte jemand diesen Karton für sie hingestellt. Unsicher hob sie leicht den Kopf.

Erlaubte sich jemand einen Scherz mit ihr? Sollte das ein Seitenhieb sein, weil sie so süchtig nach einer Fernsehserie war? Das musste es sein... Wo war die versteckte Kamera, die jede Mimik von ihr einfing? Mit fahrigen Händen streifte sie das rote Band zur Seite und hob den Deckel...

Julia stieß einen markerschütternden Schrei aus.

Ein kleiner zusammengequetschter Katzenkörper lag in dem Karton und zwischen den kleinen Pfoten klemmte eine weiße Lilie!

Das Blut rauschte in ihren Ohren und rote Pünktchen tanzten vor ihren Augen. Bewegungslos stand sie da, nicht fähig, sich auch nur einen Zentimeter zu rühren. Julias Atem ging stoßweise und es kostete sie ungeheuer viel Kraft einen klaren Gedanken zu fassen.

Vielleicht war das dieser Perverser, von dem Melli vorhin gesprochen hatte. Oder es war Melli, diese saublöde arrogante Ziege? Vielleicht beobachtete sie sie gerade in diesem Moment von seinem Versteck aus ? Aber die tote Katze? Nein, das passte trotz allem nicht zu Melli, die ihren Kater abgöttisch liebte und verhätschelte. Egal, wer immer das sein mochte, sie würde dieser Person nicht zeigen, dass sie Angst hatte. Sie versuchte gleichgültig zu wirken, obwohl ihr Herz wie wild klopfte. Julia drehte sich um und schlenderte, als wäre nichts passiert, weiter. Es kostete sie ungeheuere Überwindung nicht über ihre Schulter nach hinten zu sehen, ob ihr jemand folgte.

Wer wollte sie in Angst versetzen?

Sollte sie das eben Gesehene der Polizei melden?

Dann stand es morgen sicher in der Zeitung, womöglich noch mit Bild. Was wurde dann aus ihr, wenn der Typ sie auflauerte?

In diesem Augenblick hatte sie den Park verlassen. Ihr schauderte. Nie wieder würde sie diesen Weg wählen. Das vertraute Geräusch eines kaputten Auspuffs ließ sie aufatmen.

„He, Julia!“, rief Sven, hielt neben ihr und stieß die Beifahrertür auf. Sie klettere in sein verbeultes Auto, und er knatterte los.

„Mann! Du siehst vielleicht fertig aus!“,

„Bin nur müde“, log sie und bedauerte zugleich, dass sie zu ihm in den Wagen gestiegen war.

Ob Sven der Katzenmurkser war, schoss es ihr durch den Kopf. Sven hasste Katzen. Wenn sie nur an seine dummen Sprüche von Alf dachte. Aber Katzen töten? Nein, das würde er niemals.

„Haste Zoff mit Tanja?“

Es war keine Frage eher eine Feststellung, und er musterte sie abschätzend.

Ja“, erwiderte Julia gereizt.

Er gab keine Antwort.

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