Sieglinde Breitschwerdt - Spuren im Sand
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Plötzlich vermischt sich Julias Leben mit der Fernsehserie.
Wer steckt dahinter?
Der neue Junge in ihrer Klasse? Ihr Klassenkamerad, der nebenan wohnt? Aber warum will man nach Julias Leben trachten?
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Seine lockere Art verwirrte sie, und sie schenkte ihm ihr strahlendstes Lächeln. Ihr Herz klopfte ein wenig schneller, als er ihr Lächeln erwiderte.
Tanja, Sven und Melli beobachteten die beiden amüsiert und warfen sich vielsagende Blicke zu. Nervös spielte Julia mit ihren Haaren. Plötzlich trommelte Julias Herz so laut, dass sie Angst hatte, man würde es hören. Ob es Oliver ebenso erging wie ihr? Fühlte er vielleicht dasselbe wie sie?
Die erste Werbepause begann.
„Mann, du siehst Jessica wirklich sehr ähnlich!“, murmelte Oliver und musterte sie bewundernd.
„Blödsinn“, stammelte Julia. „Ich?“
„Ich war letztes Jahr lange im Krankenhaus. Ich habe mir sämtliche Soaps reinzuzogen, sogar die Talk Shows!“, behauptete er grinsend.
„Was hat dich denn dorthin verfrachtet?“, mischte sich Tanja ein. Die Arme vor die Brust verschränkt mustere sie ihn unverhohlen.
„Komplizierter Bruch. Es war der reinste Knast!“, erwiderte er knapp und sein Lächeln verdüsterte sich schlagartig.
Melli griff nach Olivers Arm.
„Sorry, Olli, du kannst Julia später anbaggern. Wir sollten doch Herrn Hahn fragen, ob er im Wochenendhaus den Elektroherd reparieren kann und dann müssen wir gleich los!“
Innerlich schnaubte Julia. Melli! Diese saublöde dumme Kuh. Die hatte es nicht nötig, sich Serien anzusehen, um ein wenig von der großen Welt zu träumen. Ihr Leben glich dem von Jessica fast aufs Haar. Genug Geld für teure Boutique-Klamotten und ein Pferd besaß sie auch. Natürlich sattelte Miss Supergirl ihr Pferd nicht selbst, mistete den Stall nicht selbst aus oder kümmerte sich um die empfindlichen Hufe. Dafür gab es schließlich Personal.
Oliver schien Melli überhaupt nicht zuzuhören, entfernte sich zwei Schritte und lächelte Julia zu.
„Wenn du so kurze Haare hättest wie Jessica, würd‘ ich schwören, du bist es!“
„O my goodness, wäre das nicht romantisch?“, stichelte Melli und musterte Julia verschlagen.
„Aber er dauert sowieso nicht mehr lange bis sie Jessi abmurksen, damit mal wieder Action in die Story kommt!“
Zufrieden registrierte Melli Julias Erschrecken und zauberte von einer Sekunde zur anderen ein bedauerndes Lächeln auf ihr Gesicht.
„O Baby, bleib cool. Ich wollte dich nicht erschrecken. Aber in jedem Käseblatt steht doch, dass A manda Jonsen, wieder zum Theater will. Bin mal gespannt, wie sie Jessi sterben lassen!“
Melli stich sich eine Strähne aus der Stirn und setzte noch eins drauf: „Vielleicht fällt sie auch so einem perversen Katzenkiller in die Hände. Bis jetzt hat er nur kleine, süße Kätzchen abgemurkst...“
Abrupt stockten ihre Ausführungen, als sie vier entsetzte Augenpaare auf sich gerichtet sah.
„Was soll das?“, rief Tanja und ihre Lippen zitterten.
Melanie straffte ihre Schultern und warf mit gekonntem Schwung ihre rote Lockenmähne in den Nacken.
„Sorry! To much fantasy. Natürlich wünsche ich niemanden etwas Böses.“
Lächelnd wandte sie sich an den Hausmeister und säuselte: „Herr Hahn, können wir mit Ihrer Hilfe rechnen.?"
Der Hausmeister nickte widerwillig. „Ich fahre morgen mal raus. Den Schlüssel hab‘ ich ja noch!“
„Thanks“, flötete Melli, dann zerrte sie an Oliver Arm. „Nun komm schon!“
Oliver grinste Julia über die Schulter hinweg entschuldigend zu.
„Ha, sie wünscht niemanden etwas Böses!“, zischte Tanja und zog ironisch die Augenbrauen in die Höhe.
„Sie ist ‚ne hohle Nuss“, fauchte Julia. Sie und Melli konnten sich nicht ausstehen. Und seit sie die Hauptrolle in `Was ihr wollt`spielen sollte – auf diese Rolle war Melli so scharf gewesen - erst recht.
„Sag‘ mal Sven, wer war das?“, erkundigte sich Julia beiläufig.
„Ein Neuer“, erwiderte er. „Wir haben die gleichen Kurse.“
Verträumt zwirbelte Julia eine Haarsträhne zwischen Daumen und Zeigefinger. Der Werbespot war zu Ende...
Die Kamera zoomte auf eine behandschuhte Hand, die eine weiße Lilie auf Jessicas Nachttisch legte...
Julia spürte wie ein eisiger Finger über ihr Rückgrad strich. In dieser Folge wurde dieses Geheimnis noch nicht gelüftet. Die Titelmusik setzte ein, der Abspann lief, anschließend kam ein Werbespot für strahlend weiße Zähne.
„Was glaubst du, wer der Lilientyp ist?“, fragte Julia, als die drei zur nächsten Stunde zurückhetzten.
Sven feixte und führte den Zeigefinger wie eine Messerklinge über die Kehle, dabei zog er die Luft durch die Zähne.
„Nie! Jessica ist der Star!“, behauptete sie hitzig. Sven warf ihr einen kritischen Blick zu.
„Begreif's doch, Julia. Es ist doch nur eine Soap. Ein modernes Märchen für jedermann und ganz weit von der Realität entfernt!“
Julia lag schon eine scharfe Antwort auf der Zunge, doch sie unterließ es. Es hatte keinen Sinn.
Die restlichen Meter, bis sie die Schule erreichten, verliefen schweigend. Mit einem „bis dann“ schoss Sven den Flur entlang zu seinem Workshop, während Julia und Tanja zu ihrem Deutschkurs gingen.
Gedankenspiel
Julia lehnte sich zurück. Zum ersten Mal seit langer Zeit drehten sich ihre Gedanken nicht um ‚Spuren im Sand‘.
Sie verspürte ein Kribbeln, ein süßes Ziehen im Magen, und Olivers Gesicht mit diesem unglaublichen Lächeln schaukelte durch ihre Gedanken. Ein völlig neues Leben würde sich für sie entwickeln, genauso wie es für Jessica mit Lutz begann.
Verträumt saß s ie im Deutschunterricht, vernahm das Getuschel ihr Mitschüler, das Kratzen der Stifte auf dem Papier und das Knarren der Sitzbänke. Ihr fiel eine lang zurückliegende Folge ein.
Jessica tauchte vor ihren Augen auf. Sie saß in ihrer Klasse, und versank - genau wie Julia - manchmal in ihre eigenen Träume...
Manchmal konnte sie es kaum glauben, dass Jessica im wirklichen Leben nur eine Schauspielerin war. Vor ein paar Wochen hatte sie mit Sven und Tanja eine ältere DVD angesehen. Es war die Truman-Story. Der Hauptdarsteller Jim Carrey spielte diese Rolle sehr überzeugend.
Könnte es nicht sein, dass Spuren im Sand‘ ein ähnliches Projekt war. Überall Kameras, die Jessica auf Schritt und Tritt verfolgten...
In diesem Moment spürte Julia, wie sich eine Kamera auf sie richtete, ihren Blick und das leichte nachdenkliche Stirnrunzeln einfing....
„Noch ein Blick in Weg und Weite...“, vernahm sie Frau Werder, die das Gedicht „ Einen Sommer lang“ von Detlev von Liliencron vorlas, „ ...ruhig liegt die Welt! Und es hat an ihrer Seite – mich der Sturm gesellt!“
„Ja“, flüsterte Julia und wandte ihr Gesicht so, dass die Kamera ihren Ausdruck des Begreifens einfangen konnte, während sie einsam im Sturm traurig ihren Blick in die Weite sandte. Um sie herum das Tosen des Meeres, die gischtende Brandung und der peitschende Wind. Dies alles schien so fern zu sein.
Grob stieß Tanja sie in die Seite. „Haste jetzt ein Rad ab oder knalltste nun total durch?“, zischte sie aufgebracht, dem ein heiteres Raunen und Getuschel folgte.
Julia blickte in grinsende Gesichter, fühlte, wie es heiß in ihre Wangen kroch. Eilig steckte sie den Kopf ins Buch und gab vor, den Versen des Gedichtes zu folgen!
Gott sei dank, dass Oliver nicht in ihrem Kurs war.nAber Melli war es, das war genauso, als wenn sie Flugblätter über die Schule herabwerfen würde.
Die Pausenklingel schrillte und Frau Werder schlug das Buch zu.
„In der nächsten Stunde machen wir hier weiter!“, rief sie über den Lärm hinweg.
Mit fahrigen Händen raffte Julia ihre Sachen zusammen.
„Bye-bye, Jessi“, lästerte Melli im Vorbeigehen.
Tanja und Andy
Tanja war schon vorausgeeilt zur Sammelstelle, um ihren Bruder in Empfang zu nehmen. Der Bus der Behindertenwerkstätte hielt und Andy stieg aus. Fürsorglich drückte sie seine Hand und Andy sah sie erwartungsvoll an.
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