Margret Jacobs - Abstellkammer - Makabere Kurzgeschichten
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Immerhin, es gab einen Boden. Wenn auch einen harten.
Ich tastete umher. Irgendwo musste hier der Tisch stehen mit der Taschenlampe darauf. Hoffentlich hatte Petra diese nicht wieder mit nach oben genommen. Die Deckenlampe hier drin ging seit langer Zeit nicht mehr, so hatte Petra es mir gesagt. Ich tastete trotzdem nach der Wand. Irgendwo dort musste der Schalter sein. Der Tisch war wohl von einem Loch im Boden verschlungen worden.
Die Wand war noch da. Alles sah tief schwarz aus. Auch meine Hand auf der Betonwand. Sie musste dort sein, denn ich konnte fühlen, wie ich den Beton nach einer größeren Unebenheit abtastete. Ich wurde nicht enttäuscht. Etwas Eckiges tauchte an meinen Fingern auf. Ich drückte drauf, es machte ein „Klick“ und ich wurde schmerzhaft geblendet.
Ah! Die Deckenbeleuchtung ging wieder. Auch bei ganz viel Pech gab es mal einen Lichtblick. Der Tisch war tatsächlich weg. Alles war weg. Auch die Taschenlampe. Ebenso der Stuhl, der sonst hier stand, damit Petra sich dort hinsetzen konnte und abwarten konnte, bis ihre Mutter sie wieder in die Wohnung ließ. Auch Petras Mutter hatte ein Ruheproblem. Musste an der Tatsache liegen, dass auch Petras Mutter eine Frau war. Frauen brauchten wohl viel Ruhe. Ich war gespannt, wie es mir später, wenn ich eine Frau sein würde, ergehen würde. Würde ich dann auch mein Kind im Keller unterbringen?
Ich probierte mein Glück an der Kellertür. Die war verschlossen. Ich hatte mein Glück ja auch schon eben aufgebraucht. Man konnte nicht alles haben. Ich ging die Wände ab. Vielleicht gab es ja eine Geheimtür, wie man das im Fernsehen immer sah. Dadurch konnte man dann entschlüpfen. Aber ich war nicht in einem Fernsehfilm, sondern in dem Keller von Petras Mutter. Zuviel Realität.
Es ging weiter. Ich ging weiter. Man musste sich bewegen, um Veränderungen herbei zu führen. Das wusste ich.
Fünf Schritte in die eine Richtung und zehn Schritte in die andere. Der Raum war großzügig angelegt. Man konnte hier sehr gut drin spielen. Wenn nur Sachen zum spielen hier drin gewesen wären. So sah es aus wie ein Verlies. Eine Gefängniszelle. Mein Kinderzimmer war da besser, auch wenn die Tür oftmals abgeschlossen war, wie die Tür hier.
Ich machte ein Geräusch. Es hallte.
Ich lauschte. Es war nichts zu hören. Der Beton schluckte jedes Geräusch.
Es gab Menschen dort oben.
Ich würde nicht ohne Stuhl oder Tisch raus klettern können. Das war unmöglich!
Ich schluckte. Kein Wasser hier drin. Nichts zu essen. Alles war weg. Eine Falle. Ein Gefängnis.
Ich hämmerte gegen die Tür. Sie war aus Stahl. Ich konnte kaum meine eigenen Geräusche hören.
Sie würden mich finden.
Petra saß auf einem Schemel in der Abstellkammer der Wohnung. Sie hatte das Klingeln an der Wohnungstür gehört. Es würde sinnlos sein, sich bemerkbar zu machen. Ihre Mutter hielt nichts davon, sie vor einer gefühlten Ewigkeit aus der Abstellkammer zu lassen. Aber hier war es wenigstens warm, wärmer als im Keller unten. Und hier gab es etwas zu essen.
Skiurlaub
>>Ja, das machst du fantastisch!<< Herr A war ganz hin und weg und überschüttete das andere Mädchen mit Lob und Motivation.
Das andere Mädchen tat ihr Bestes, Herrn A zu gefallen. Es war auch ganz hin und weg. So viel Aufmerksamkeit, damit hätte es nicht gerechnet! Die Skier fühlten sich zwar an wie zwei Fremdkörper an ihren Füssen, aber mit etwas Übung war es ihr gelungen, diese vorne wie ein Dreieck hinzustellen und so zu halten. Das war, so sagte Herr A, die wichtigste Stellung beim Ski fahren. Der Pflug. Nur so könne sie sicher und langsam den Hügel herunter gleiten.
Es fühlte sich an, als würde sie in Höchstgeschwindigkeit herunter schießen. In Wirklichkeit war sie so langsam, dass sie kaum einen Meter gerutscht war. Herr A war begeistert. Das Mädchen hatte Talent. Talent musste man fördern. Es war egal, dass es kein Junge war. Dieses Mädchen hatte seine Aufmerksamkeit verdient.
Erschöpft ließ sich Angelika hinfallen. Es war anstrengend in dieser Haltung zu bleiben. Sie wollte aufhören. Aber Herr A ermutigte sie eindringlich weiter zu üben. So raffte sie sich an den Skistöcken wieder hoch und versuchte erneut, ein Stückchen den leicht abschüssigen Hang herunter zu rutschen. Auf dem Hosenboden wäre es einfacher gewesen. Aber was sollte es, sie musste es versuchen. Hier oben die Skier auszuziehen, das hätte Herrn A sicher nicht gefallen. Also, nicht aufgeben!
Meine Güte, war das ein netter Vater! Sie schwärmte heimlich für diesen Vater, der ihr so viel Geduld und Aufmerksamkeit entgegen brachte. Was hatte ihre Freundin doch für ein Glück, so einen Vater zu haben!
Ihre Freundin stand am unteren Rand des Hangs und schaute hinauf. Sie konnte es nicht fassen. Ihr Vater war wie ausgewechselt! Sie kniff die Augen zusammen. War der Mann da oben tatsächlich ihr Vater?
>>Weiter so. Du schaffst das! Ich bin ja so stolz auf dich, wie schnell du das lernst! Ja, du bist sportlich und gibst nicht auf. Das gefällt mir!<< Herr A hörte mit den Lobeshymnen nicht mehr auf.
Seine Tochter stand unten am Rand des Hügels und hörte nur Bruchstücke. Aber das genügte, um den Eindruck zu bekommen, Herr A hätte den Verstand verloren.
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Frau L stand vor mir. Sie war die Mutter von Angelika. Sie ist es immer noch. Frau L war sehr klein und musste hoch schauen, wenn sie mit mir sprach. Sie lächelte stets, wenn sie mit mir sprach, als wäre es das Liebste, was ihr an diesem Tag geschehen war. Sich mit mir unterhalten. Ich hatte stets den Eindruck, dass es sehr einfach war, etwas von ihr zu wollen oder zu bekommen. Etwas zu trinken haben wollen? Kein Problem! Sie sagte stets, ich solle selbstständig an ihren Kühlschrank gehen, wenn ich durstig bin und Limo trinken wolle.
Limo! Gab es bei uns nicht! Freundlich ins Gesicht schauen, gab es bei uns nicht. Sich über meine Anwesenheit freuen. Gab es bei uns nicht. Meine Güte, was hatte meine Freundin Angelika für ein Glück, solch eine Mutter zu haben!
Busfahrt
Ich saß einigermaßen angespannt auf dem unbequemen Sitz und bemühte mich nicht herunter zu rutschen. Doch wollte ich am liebsten aufspringen. Doch ich ließ es. Schande über mich! Wie konnte ich nur! War es mir in jüngeren Jahren nicht oftmals ebenso ergangen und war es nicht so, dass ich froh gewesen wäre, wenn mir jemand in dieser Situation geholfen hätte?
Mein Vordermann rutschte auch hin und her. Aber aus ganz anderen Gründen, wenn auch nicht aus vollkommen anderen Gründen. Er wäre am liebsten auch aufgesprungen.
Das Objekt unserer gemeinsamen Beobachtung saß auf der anderen Seite des Ganges. Ebenso unbequem und genervt von dem Ruckeln wie wir.
Nackte, gut geformte Schultern und langes, braunes Haar hatte sie. Es war heiß heute.
Ich trug wie immer T-Shirt mit wenig Ausschnitt – hätte ein Herren-T-Shirt sein können – und lange Stoffhose. Dunkelblau. Beides.
Sie ein oranges Röckchen. Nein, ein Rock war es eher nicht, dafür war es zu kurz. Sandalen und ein Schulterfreies, weißes Oberteil mit Spitze daran. Keine gute Wahl für den Bus, in dem man saß und nicht fliehen konnte.
Er, schon mit grauem Haar. Unrasierte Beine in viel zu kurzen Shorts. Die Shorts eines Achtjährigen. Bunt auch noch dazu. Hin und her ruckeln seiner Beine. Blicke rüber auf die andere Seite des Gangs. Zu offensichtlich.
Ein Grinsen bei ihm, was einem das Blut gefrieren lässt.
Ich sollte aufspringen und sie auf den Spanner aufmerksam machen.
Sie merkte nichts. Er geiferte und hatte hoffentlich nichts Schlimmeres vor!
Ich rutschte hin und her. Völlig unschlüssig. Dabei war die Situation klar!
Ob er zu schlagen würde? War er gewalttätig oder „nur“ so ein Spinner, der sich aufgeilte an jungen Mädchen?
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