Margret Jacobs - Abstellkammer - Makabere Kurzgeschichten

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Abstellkammer - Makabere Kurzgeschichten: краткое содержание, описание и аннотация

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Beklemmendes, Amüsantes, Grausiges – all das wird dich, lieber Leser, in diesen makaberen Kurzgeschichten begleiten. Dich erwartet ein Mix aus Erzählungen, die nicht Alltägliches berühren und doch in unserer Welt vorkommen. Geschichten, die die dunklen Seiten unserer Gesellschaft zeigen.

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Frau B kannte diesen Unterton, der ihr klar machte, dass es keinen Sinn hatte zu sagen, dass sie noch zuerst dies und jenes erledigen musste, bevor sie seinen Befehl umsetzen würde. Das war so sinnlos, wie zu behaupten, sie hätte keine zwei Kinder.

Sie seufzte. Wieder das Gleiche. Essen machen. Essen essen. Essen wegräumen. Essen verdauen. Essen wegbringen.

ES lauschte an der Kinderzimmertür. Die Beiden unterhielten sich auf der Höhe der Küche. Also, war der Weg nicht frei. ES musste warten, bis ihre Ohren ihr sagten, dass Frau B weit entfernt von Herrn B steht. Das konnte eigentlich nur dann sein, wenn Frau B in den Keller ging. Manchmal ging sie in den Keller, um der Essenszubereitung und um Herrn B, wenn er Zuhause war, aus dem Weg zu gehen.

Die andere Möglichkeit war, sie kam nach oben. Aber das nützte ES nichts. Frau B musste viele Meter Abstand zu ihrem Mann und zu ihrem Kind haben. Dann war für ES der Weg frei. Und das konnte dauern.

Die Knie von ES zitterten vor Anstrengung. ES war gespannt darauf, ob es die Treppe nach unten überhaupt schaffen würde. Die Aussichten waren nicht gut. Denn die Käfer kamen wieder. Dicke, schwarze mit ekeligen Beinen. Sie krabbelten an der Tapete vor ES hoch. Die ganze Tapete schien zu leben. ES schluckte laut. Doch der Laut war nicht ein Stock tiefer zu hören.

Frau B war in der Küche und knallte Teller auf die Arbeitsfläche. Essen machen. Essen essen. Essen schlucken.

ES wollte schon für heute aufgeben und sich wieder in das schützende Bett zurück ziehen. Da hörte ES, wie Frau B aus der Küche trat und im Eilschritt nach rechts abbog. Rechts lagen nur die Tür zum Gästezimmer, wo jetzt das Telefon stand, die Tür zum Wohnzimmer, wo Herr B saß und die Treppe ganz nach unten. Zum Keller.

Ja! Ja!, dachte ES. Ich habe Glück!

ES machte sich zum Lauf bereit. Es wusste, es hatte nur wenige Augenblicke. Wenn Frau B im Eilschritt nach unten verschwand, würde sie im Eilschritt auch wieder oben angelangt sein. ES brauchte feste Knie und etwas Mut, um in ihrem Zustand, die Treppe runter zu eilen.

Steintreppe aus hellem Marmor. Ein mal ausrutschen und man hatte sich etwas verstaucht oder schlimmeres.

ES ergriff das Treppengeländer. Ohne Geländer würde ES es nicht schaffen. Ein verräterisches Knacken kam aus dem Schwarz des Plastikgeländers. Zu leise, befand ES und setzte schon mal den Fuß auf die nächste Treppenstufe. Nochmal horchen. Vorsichtshalber.

Frau B hatte die Angewohnheit, nie etwas gezielt zu tun. Ständig vergaß sie etwas oder musste sich auf den Rückweg machen. Chaos in ihren Handlungen. Nur, wenn es darum ging, etwas zu tun, was nicht richtig war, dann war Frau B sehr zielgenau.

ES hatte richtig vermutet. Frau B war nur die Hälfte der Kellertreppe herunter geeilt, dann hatte sie kehrt gemacht und war jetzt wieder an der Küchentür angelangt.

ES fluchte leise. Und setze den Fuß schnell wieder zurück auf den Teppichboden vor der ersten Treppenstufe. Abwarten, ES musste einfach nur abwarten.

Vater! Das dachte ES leise. Vielleicht würde er ES hören. Obwohl, das wäre schon ein unverschämtes Glück, bedachte man, dass Vater an beiden Ohren ein Hörgerät hatte und oftmals mit der Nase vor dem TV saß, um überhaupt etwas mitzubekommen. Oder war es Berechnung? Nichts mehr hören und sehen, um in Ruhe leben zu können?

ES versuchte es erneut. ES schlich die Treppe runter. Frau B war in der Küche. Ziemlich nahe. Vielleicht würde es reichen. Von hier aus konnte ES die Hand von Vater sehen. Er hielt die Fernbedienung fest umklammert.

ES brauchte nur mehr Willen, um es zu schaffen. Da saß die Erlösung und wusste von nichts..

Frau B legte den Kopf schief. Ein Geräusch? Von oben? Leise schlich sie zur Küchentür und spähte um die Ecke. Tatsächlich! Das Kind hatte sich wieder ihr widersetzt. Es hatte das Bett verlassen, das Kinderzimmer verlassen und war auf dem Weg nach unten.

Doch hoffentlich nicht zu Vater!

Frau B schnaubte. Das Kind würde es doch nicht erneut wagen, sie zu blamieren? Aber war die Blamage dann nicht ganz auf der Seite des Kindes? Ein Kind hatte zu gehorchen. Den Eltern zu gehorchen. Und sie war als Mutter ein Elternteil. Also.

Und war es nicht noch viel mehr als das? Sollte ein Kind seine Eltern nicht in Ehren halten? Was immer auch das hieß. Sich widersetzen gehörte nicht dazu! Eindeutig nicht!

>>V A T E R!<< Wie eine Eruption mit Unterbrechung kam das Wort aus ES Mund. Hatte er es gehört? Die Rettung!

Ja, war es die Rettung?! Es dem Vater sagen? Und dann? Was passierte dann? Schlimmeres?

Frau B schob ihren Körper wie eine Dampflok aus der Küche.

ES zuckte zusammen. Klar, Frau B hatte ihren Schrei zuerst gehört. Nicht die Rettung. Hatte Vater es überhaupt gehört?

Wie wild schoben sich zwei Körper in Richtung Wohnzimmer, wo Vater saß und nichts von dem Geschehen mitbekommen hatte. Er war ganz vertieft in die Sportnachrichten, eine Welt, die er verstand.

Verständnislosigkeit machte sich erneut in Frau Bs Kopf breit. Dieses undankbare Kind! Dieses Gör! Dieses Aas! Was immer es vor hatte, sie würde es zu verhindern wissen!

Beide rannten in das Wohnzimmer hinein. Versuchten es. Blieben fast in dem Türrahmen mit ihren Leibern stecken und zogen sich Schrammen zu. Diejenige, die zuerst da sein würde, könnte triumphieren.

ES sog alle Kraft in ihren Mund und schrie wild: >>Vater! Darf ich kalte, nasse Umschläge auf meinen Körper legen? Und darf ich etwas trinken? Ich habe Fieber!<<

Abstellkammer

Wann immer ich zum spielen rüber ging, wunderte ich mich, dass meine Freundin keine Zeit hatte. Wir waren gleich alt, gingen in die gleiche Schule und hatten die gleichen Hausaufgaben auf. Aber Petra hatte keine Zeit. Nur ich.

So klingelte ich und klingelte ich, bis eine entnervte Stimme mir Gehör schenkte.

>>Die kann jetzt nicht! Die muss Hausaufgaben machen!<<

Was für Hausaufgaben? Wir hatten keine auf!

Doch ich war jung und so antwortete ich nicht, sondern ging.

Verwundert stand ich vor dem Mietshaus und schaute nach oben, wo Petra ihr Zimmer hatte. Ich ging noch ein Stück weiter zurück auf die Wiese, um besser sehen zu können. Aber Gardinen versperrten mir den Blick. Nichts schien sich zu bewegen.

Aber ich hatte Petra nach Schulende nach Hause begleitet. Sie war also da. Warum sah ich sie dann nicht? Wollte sie nicht raus und mit mir spielen? Konnte ich mir nicht denken.

Wir hatten schon so oft und viel miteinander gespielt. Das würde sich nicht ändern und wenn ich erwachsen bin auch nicht.

Ich hüpfte ein paar mal die Wiese entlang, in der Hoffnung, Petra würde zufällig raus sehen und mich dann entdecken. Dann würde sie doch raus, nach unten kommen. Ich hüpfte und schlug zwei Räder. Nur Purzelbäume wollte ich auf dem harten Untergrund nicht machen. Das grüne Gras war trügerisch. Es sah weich aus, aber wenn man hin fiel, tat der ganze Körper weh. Tückisches Zeug dieses Gras!

Ich schlich auf die andere Seite des Miethauses. Dort gab es auch eine Wiese und ein Kellerfenster, was immer offen war. Das hatte mir Petra mal gezeigt. Ist noch gar nicht lange her.

Dieses Fenster stand immer offen, damit Petra, sollte es mal regnen, durch das Fenster ins Innere klettern konnte, um es warm und trocken zu haben. Ich fand das von Petras Mutter sehr nett, dass sie Petra erlaubte, durch ein Fenster zu klettern, um im Warmen zu sein.

Etwas unentschlossen sprang ich auf der zweiten Wiese herum. Sollte ich in den Keller klettern? Vielleicht war Petra ja dort! Im Warmen. Kühl genug war es ja. Herbst. Auch mir war kalt. Meine Mutter hatte kein Kellerfenster für mich offen gehalten.

Petra war bestimmt dort! Wo sollte sie sonst sein? Oben? Beim Hausaufgaben machen, die es gar nicht gab? Oder wollte Petras Mutter mich eben einfach los werden?

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