Simone Lilly - Der letzte Monarch

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Louis ist verwöhnt, arrogant, selbstsüchtig und reich. Enorm reich denn er ist der Sohn des französischen Königs. Nicht der Erstgeborene, sodass er sich jegliche Freiheiten erlauben kann. Bald aber hat sein Vater von seinem Benehmen genug. Er ist 17 und muss lernen Verantwortung zu übernehmen. In seinem Zorn verbannt er Louis aus Versailles und verlangt von ihm, allein zu überleben.
Zunächst wenig begeistert findet er Unterschlupf bei einer Bauersfamilie außerhalb der Stadt. Was ihm wie ein Fluch erscheint, beginnt sich schon bald zum Besseren zu wenden. Auch durch die ein Jahr jüngere Tochter der Familie, Marléne.
Schon bald vergisst er sein früheres Leben, möchte mit ihr alt werden. Doch dann erkrankt sein Bruder, der Dauphin und Louis sieht sich vor neuen Problemen: versteckt er sich, oder steht er seinem Vater bei? Kann er Marléne die Wahrheit sagen – und sie überhaupt noch heiraten?

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Alle Männer trugen sauber polierte Uniformen, die Damen festliche Kleider, welche in langen Scherpen über den Boden wirbelten, mehr noch, wenn sie sich schwungvoll über die Tanzfläche drehten.

Uninteressant.

Seine Gedanken verstummten, als sein Blick an einer, in ein haufarbenes Kleid gekleideten Frau hängen blieb. Sie hatte hüftlange, zu einem mit Proschen verziehertem Zopf geflochtene Haare, ihr Kleid war mit glitzernden Steinen besetzt, funkelte mit ihren zynischen Augen um die Wette. Sie trug einen Fecher in der Hand, mit welchem sie sich galant Luft zu wedelte. Seine Hände verkrampften, seine Nägel bohrten sich in das Gold des Stuhles. Unsicher sah sie sich um, wurde einmal zum Tanz aufgefordert, welchen sie kalt ablehnte. Ihr Gesicht war von schwachem Puder bedeckt, wirkte blaß, ihre silberne Kette fiel tief in ihr auffallendes Dekoleté, forderte einen jeden dazu auf, unweigerlich hineinzusehen.

Claudette Mescharde. Finster und mit in Falten gelegter Stirn folgte er ihrem Gang zu Bekannten Gesichtern, sah, wie sie sie überschwänglich begrüßte, sich zuwedelte, lachte und sich von einem der Männer die Hand küssen lies. Eine Mätresse seines Vaters. Zugegeben, eine gutaussehende, doch war konnte sie in Louis‘ Augen nicht genug Schönheit besitzen, um den Verrat an seiner vor Jahren gestorbenen Mutter wieder gutmachen zu können. Tatsache war, dass sie seinen Vater in ihre Fänge gelockt hatte. Man musste ihr und auch ihm zugestehen, dass es erst nachdem seine Mutter von ihnen gegangen war, geschah, doch Louis wollte ihr nichts gutheißen. Nicht, dass sie kaum versuchte Einfluss auf seinen Vater auszuüben, dass sie selten kostbare Geschenke von ihm entgegennahm, dass sie bis jetzt kein Kind von ihm erwartete. Wäre das der Fall, hätten sie alle ein Problem. Ganz besonders sein Vater.

Aus den Augenwinkeln und unter wütendem Gezitter merkte er, wie sich einer der Diener zu seinem Vater beugte, ihm etwas zuflüsterte, sich dann verbeugte und ihn wieder verließ.

Verflucht! , seine Gedanken überschlugen sich. Vergessen war sein Hass auf Claudette, auf ihre falsche Schönheit, ihre falsche Reinheit, sie galten nur dem Gesagten des Dieners. In seinem lächerlichen Frack stand er am Rande der Feierlichkeiten, tuschelte mit anderen und führte ein Tablet mit Getränken mit sich. Was hatte er gesagt?

Stürmisch schnellte sein Vater nach vorne. Alles wurde still. So plötzlich hatte niemand mit einer Regung des Königs gerechnet. Alle blieben stehen, sahen ihn an.

Mit einem kurzen Nicken in Richtung des Orchesters wurde die Melodie wieder aufgenommen, barsch ging sein Vater an ihm vorüber, schnipsste anweisend mit dem Finger und verießt den Saal. Nun in die Stellung eines niedernen Bediensteten gerückt, schwang auch Louis sich aus dem Stuhl, diesmal reagierte keiner. Ängstlich aber auch gelangweilt ging er seinem Vater hinterher, nach draußen, in den Gang, von dort in das große und ungemütlich eingerichtete Regierungszimmer seines Vaters. Als die Türen von den Wachmännern geschlossen wurden, war es angenehm still. Zu still.

„Papan?“

Befangen hob er die Hand, seine goldenen Ringe funkelten im fahlen Licht der Kerzen, strahlten in sein Gesicht und ließen Louis jäh verstummen. Schüchtern blickte er zu Boden.

„Sieh‘ mich an.“

Sofort reagierte er. „Sie müssen …“

„Ich sagte, sieh mich an, nicht sprich zu mir.“

„Wie Sie wünschen, Papan.“

Geschäftig ging er auf und ab. Seine schweren Schuhe kratzen dumpf über den Boden. Am Schreibtisch angelangt, legte er seine Hand gedankenverloren auf eines seiner Bücher, schob es hin und her, richtete es auf, biss sich auf die Lippen und ließ es wieder fallen. Ohne ihm ins Gesicht zu sehen, begann er streng zu sprechen. Seine tiefe Stimme bebte, seine weiße Perrücke rutschte und sein leichtes Doppelkinn wackelte unter seinen Worten: „Louis, ich habe genug von deinen Manieren.“

„Papan …“

„Falle mir nicht ins Wort, Louis Gérard!“

Er nannte ihn beim vollständigen Namen. Louis Gérard. Ein dicker Klos stahl sich in seinen Rachen, belegte seine Stimme, ließ sie verstummen. Das verhieß nichts Gutes.

„Was habe ich falsch gemacht?“, überlegend stützte er sich mit seinem massigen Körper auf dem harten Holz des Tisches ab, sah ihn an und verzog unliebsam das Gesicht. „Du“, seine Stimme wankte vor Zorn. Gefährlich. „… machst dir nichts aus der Etikette, du missachtest meine Regeln,stiehlst dich jeden Tag, wie ein Landstreicher aus dem Palast, verwettest mein Pferd und brüskierst damit unser Haus!“

„Woher wissen Sie das …“

„Hüte deine Zunge!“

Erschrocken fuhr Louis herum. Sogar draußen, hinter der dicken Tür, mussten die Wachen womöglich furchterregt in sich zusammengefahren sein. Anders konnte er es sich bei der forschen Stimme seines Vaters nicht vorstellen. Am ganzen Körper schlotternd setzte er zur Antwort an. Doch der König wollte nichts hören. „Nicht schon wieder, Louis. Verschohne mich mit deinen Worten!“, müde fasste er sich an die Stirn, knetete seine überantstrengten Schläfen. „Louis … ich weiß nicht mehr weiter. Du bist eine Schande für unsere Familie! So viele großen Könige sind aus ihr hervorgetreten … doch du …“, sein strafender Finger deutete direkt auf ihn, trieb ihm feuchte Schweißperlen auf die Stirn. „… du …“, ihm fehlten die Worte, noch schlimmer, als wenn er ihn nur beschimpfen würde. „… du nicht.

„Papan, lassen Sie mich erklären.“

„Schweig‘! Ich habe genug von deinen Erklärungen. Du hast ein edles Geburtsrecht erlangt, durch Gottes Gnade! Doch was wärst du ohne sie? Nichts!“

Beleidigt zuckte er zusammen, wie konnte sein Vater seinen eigenen Sohn nur derart beleidigen. Wie konnte er ihn beleidigen? „Papan, hören Sie doch …“

„Ich habe lange genug gehört. Du wärst ein Niemand.“

„Lassen Sie es mich unter Beweis stellen.“, was sagte er da? Unter Beweis stellen? Das wollte er doch gar nicht. Denn es bedeutete Arbeit und Anstrengung.

„Oh … dazu wirst du Gelegenheit haben!“

„W … wie meinen Sie das?“

„Sieh mich nicht an, wie ein wimmernder Esel!“, keifte sein Vater höhnisch und trat dicht an ihn heran. Louis war größer gewachsen als er, überragte ihn um einiges. Was ihm nur noch mehr Respekt vor seinem Vater verschaffte.

„Geh‘, ab heute kannst du sehen, wo du ohne deine durch Geburt erlangte Stellung wärst!“

„Wie bitte?“

„Du hast mich schon verstanden! Noch diese Nacht verweise ich dich aus diesem Haus!“, sein Finger wies zur Tür, Louis‘ Pupillen verengten sich gefährlich, füllten sich mit Wasser.

„Papan, das wollen Sie mir antun? Ich bin einer Ihrer Söhne! Ich soll in Armut leben?“

Hysterisch lachend winkte er ab, legte seine Hand auf die Tür, ein Zeichen dafür, dass das Wort gesprochen worden war und er im Begriff war, das Gespräch zu beenden. „Ja, und genau das, Louis Gérard ist es. Du bist einer meiner Söhne …“, flüsternd öffnete er die Tür und trat auf den luftigen Gang. „… der Zweitgeborene, um präzise zu sein.“

3.

Ratlos stand er da. Bewegte sich nicht, atmete kaum. Was hatte sein Vater zu ihm gesagt? hatte er es überhaupt zu ihm gesagt? Louis musste Schlucken. Hatte er es zu weit getrieben? Ja hatte er, es brauchte viel, damit sein Vater ihn aus dem Schloss verwieß. Impulsiv wollte er ihm hinterher, wollte sich entschuldigen, Besserung versprechen, fragen, ob er es wirklich ernst gemeint hatte, ob Louis schon diese Nacht Versailles verlassen musste. Lust hatte er keine. Es war dunkel, er würe keinen Schlaf bekommen und er wäre jeder Gefahr schutzlos ausgesetzt. Räubern, Krankheiten, Hunger und Durst.

Es polterte, seine Miene erhärtete sich, nur für den Fall sein Vater würde erbarmend zurückkehren, würde er sich nichts anmerken lassen wollen.

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