Simone Lilly - Der letzte Monarch

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Louis ist verwöhnt, arrogant, selbstsüchtig und reich. Enorm reich denn er ist der Sohn des französischen Königs. Nicht der Erstgeborene, sodass er sich jegliche Freiheiten erlauben kann. Bald aber hat sein Vater von seinem Benehmen genug. Er ist 17 und muss lernen Verantwortung zu übernehmen. In seinem Zorn verbannt er Louis aus Versailles und verlangt von ihm, allein zu überleben.
Zunächst wenig begeistert findet er Unterschlupf bei einer Bauersfamilie außerhalb der Stadt. Was ihm wie ein Fluch erscheint, beginnt sich schon bald zum Besseren zu wenden. Auch durch die ein Jahr jüngere Tochter der Familie, Marléne.
Schon bald vergisst er sein früheres Leben, möchte mit ihr alt werden. Doch dann erkrankt sein Bruder, der Dauphin und Louis sieht sich vor neuen Problemen: versteckt er sich, oder steht er seinem Vater bei? Kann er Marléne die Wahrheit sagen – und sie überhaupt noch heiraten?

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Gérard besaß ein großes Mundwerk, für die Art und Weise wie er mit ihm sprach, konnte Louis ihn mit Leichtigkeit verhaften lassen, doch er verzichtete darauf. Er war ein Ehrenmann, hielt sein Versprechen. Sich des Zorns seines Vaters sicher, nickte er in Dámiens Richtung. „Hole das Pferd.“

2.

„Denkst du nicht, dass wir Ärger bekommen?“

Vom ständgen Gejammer Dámiens genervt kaute Louis lässig auf einem Strohhalm. Unschicklich, aber es war ihm egal. Hier, mitten in den Stallungen des Schlosses konnte ihn so gut wie niemand dabei sehen. Selbst wenn würde es keiner von ihnen wagen, seinem Vater davon Bericht zu erstatten. Wenn, dann bekommst nur du Ärger. Schon etwas freundlicher, nahm er den Halm aus dem Mund, betrachtete ihn mürrisch zwischen seinen Fingern und warf ihn dann in eine der Boxen. „Warum sollten wir Ärger bekommen? Papan hat mehrere Pferde.“

Mit Papan meinte er seinen Vater, den König von Frankreich, den mächtigsten Mann des Landes. Eigentlich ziemte es sich nicht, in der Öffentlichkeit, zu keinem Familienmitglied den Namen Papan auszusprechen. Aber Louis tat es. Was kümmerte ihn das Ansehen seines Vaters?

Dámien schien es anders zu sehen. Die Nervosität stand ihm ins Gesicht geschrieben, die Bürste, mit welcher er das Pferd, auf welchem er geritten war, striegelte, zitterte in seiner klammen Hand und er musste sie desöfteren absetzen. Erst nach längeren Pausen, in denen er Louis gebannt musterte, konnte er seine Arbeit wieder aufnehmen. „Ich fühle mich trotzdem nicht wohl, könnt Ihr das nicht verstehen?“

„Nein“, gestand er knapp und ging ein Stück weit aus den Stallungen. Es dämmerte, es war ein schöner Sonnenuntergang. In violetten Strahlen durchzog sie den dunkelblauen Nachthimmel, stahl sich zwischen düstere Wolken und verschaffte ihnen somit ein freundlicheres Gesicht. Von Weitem erkannte Louis große Kutschen, die auf das Eingangstor zu – und durch es hindurchrollten. Das Fest seines Vaters begann. Geschäftig zupfte er sein kratzendes Hemd zurecht und wandte sich an Dámien. „Ich muss mich jetzt ankleiden. Wir sehen uns morgen.“, sagte er kurz und machte sich auf den Weg ins Schloss.

Feigling. Die Art und Weise wie er über Dámien sprach, der ihn in so manchen Situationen die Haut gerettet hatte, regte in ihm beinahe etwas, was er bisher nicht kannte. Ein schlechtes Gewissen.

Mittsmutig schlenderte er über den weiten Innenhof des Schlosses. Umgeben von den goldenen Zäunen, die das Anwesen umgaben, wurden seine Schritte immer schneller. Auch wenn er sich sicher war, keinerlei Strafen zu erwarten zu haben, ollte er wenigstens zum Fest seines Vaters pünktlich erscheinen. Damit hätte er schon einmal einen wichtigen Schritt unternommen, ihn milde zu stimmen. Jeder auf seinem Weg zückte den Hut, knickste oder verbeugte sich, sobald Louis ihn passierte. Doch in seiner Hecktik stob er einfach an jedem vorüber. So wie jeden Tag. Warum sollte er mit seinen Dienstboten reden? Sie zurückgrüßen oder überhaupt von ihnen Kenntnis nehmen?

„Sire?“

„Jaja.“, schnaufend preschte er in seine Gemächer, vorbei an Lounos, seinem persönlichem Kammerdiener, der ihm hilfsbereit die Aufwartung machen wollte und ihm bei dieser Gelegenheit, beim Ankleiden behilflich sein wollte.

In Windeseile stülpte er sich sein altes Hemd sowie seine Ledernen Hosen vom Körper, warf sie Lounos in die Arme und schnipste anweisend in seine Richtung.

„Gerne Sire.“, gab dieser unterwürfig zurück, legte sie Sachen ordentlich über einen Stuhl und reichte ihm sein Festgewand.

Weich lag der Stoff auf seiner Haut, zog ihn mit seinem Gewicht an den Schulter nach unten und Louis hatte seine Probleme damit, sich aufrecht hinzustellen. Wie sehr er doch das Gewand liebte. Es war rot, aus wunderbarer roter Seide, jeweils an den Rändern mit weißem Fell geschmückt und glitt hochheitsvoll an seinem Rücken hinunter, reichte bis zum Boden und schleifte sachte über ihn. Keiner, außer sein Vater trug ein noch Schöneres. Noch Edleres und noch Längeres.

„Louis.“

Verschwinde! Innerlich brodelnd ließ er sich demonstrativ seine kleine Prinzenkrone reichen, setzte sie hochmütig auf seine struppigen schwarzen Haare und rückte sie prüfend zurecht. Im Spiegel, von denen es in seinem Zimmer, sowie im gesamten Schloss genügend gab, da sein Vater und auch sein Großvater es liebten, geliebt hatten, sich bei jeder Bewegung betrachten zu können, blickte er schelmisch hinter sich. Ein großer Mann war neben ihn getreten, fixierte ihn aus seinen finsteren, unnahbaren Augen, abfallend kam er näher, biss in einen Apfel und lehnte sich gegen den Stuhl der Garderobe. „Mein Bruder scheint mir den Rang ablaufen zu wollen?“

Kühl wandte er sich zu ihm, zeigte ihm sogleich wieder den Rücken und machte Anstallten, den Raum verlassen zu wollen. Aus dem Festsaal drangen schon die ersten Töne der Instrumente zu ihnen. „Das möchte ich nicht, denn ich kann nicht so gemein sein wie du.“

Sein Bruder lachte, warf den Apfel abfallend auf den Boden und begleitete ihn. Verkrampft ließ Louis seine Anwesenheit über sich ergehen. Sein vier Jahre älterer Bruder, ebenfalls Louis, hatte sich nie etwas aus ihm gemacht, wollte ihn immer ärgern, wann und wie sich die Gelegenheit dazu ergab. Immer wenn er ihn „Bruder“ nannte, konnte er es kaum ertragen es zu hören. Eben diese Worte erinnerten ihn tagtäglich daran, wie nahe verwandt sie doch waren. Dabei wäre es selbst nicht genug, wären sie entfernte Cousins.

Mit klebringem Mund, über den er sich nicht zu wischen gedachte, trottete er ihm hinterher. Für den Augenblick eilten beide Brüder, eigentlich die bittersten Rivalen, friedlich nebeneinander in den Festsaal. Den langen, von Spiegeln gesäumten Gang entlang, bis hin, zu einer gewaltigen Flügeltür, von zwei Butlern, wurde sie ihnen erst nach einem aussagekräftigen Nicken geöffnet.

„Benimm‘ dich.“

Louis rollte entnervt mit den Augen, merkte, dass die Flügel der Tür nach außen schwangen und nahm sofort Haltung an. „Natürlich tue ich das. Louis.“, sarkastisch lächelnd stärkte er seinen Nacken, da die Krone ihn zu erdrücken drohte. „Immerhin, bist du der Thronerbe, alle sehen auf dich.“

Worüber ich froh bin, denkst du etwa, ich will König werden? Diese Last ist dir zurecht auferlegt worden. Gott wusste anscheined schon bei ihrer Geburt, wem er das Glück zuteil werden ließ und welchem von ihnen beiden, er ein Leben im goldenen Käfig, von Neidern und von Mördern umgeben, überreichte.

Noch ehe sie den Saal betreten hatten, bevor sie auch nur einen einzelnen, der vor ihnen stand, sich tatkvoll zur Musik drehte, erkennen konnten, verstummten die Musikanten. Ein einsamer jämmerlicher Ton flog noch über ihren Köpfen hinweg, dann war es still. Die Umdrehungen erstarrten und alle blickten stumm auf die Prinzen. Davon wenig beeindruckt schlenderten sie durch die sich vor ihnen erstreckende Gasse an Bewunderern, begaben sich zu den an der Spitze des Saales stehenden Stühlen, stiegen das kleine Plateau hinauf und setzten sich würdevoll. Sobald sie die weichen Kissen berührt hatten, wurde der Tanz wieder aufgenommen. Als wäre nichts gewesen, tanzten die Gäste weiter, niemand beachtete sie, niemand hörte sie, denn die Lieder waren zu übermächtig und übertönten sogar Louis‘ innerste Gedanken.

„Guten Abend, Papan“

Ruhig legte er seine schwitzigen Hände auf die kalten Lehnten seines Stuhles, umrundete mit seinen BLIcken den Saal und musste bei den schnellen Umdrehungen der Gäste schwindelnd blinzeln.

Ihr Vater hatte einen weitaus höheren Sitz, konnte locker auf seine beiden Söhne hinunterstarren, behielt sie streng im Auge. Sein Bruder hatte sich schmeichelnd zu ihm gebeugt, redete mit ihm. Nicht lange Sätze, doch es beunruhigte Louis. Er sollte ihn nicht für sich einnehmen. Obwohl er das schon an dem Tag, an dem er das Licht der Welt erblickte, getan hatte. So sehr, dass Louis selbst, keine Gelegenheit dazu erhalten hatte, ihm den Platz streitig zu machen.

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