Regine Roeder-Ensikat - Pech

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Zackige Blitze spalteten den Abendhimmel in schwarze Teile. Das Rauschen des Windes wurde nur vom Donner übertönt. Peter Pech, ein schwergewichtiger Mann von fünfzig Jahren, zog die Tür seines Reihenhäuschens zu und trat in das Unwetter hinein. Die Bäume im Lindenweg verströmten einen süßen, klebrigen Duft. Er holte tief Luft und dann begann es wie auf Knopf-druck zu regnen. Abgesehen von einem Jogger war die Straße leer, Hundekläffen in der Ferne. Ohne Ziel lief er durch viele kleine Straßen um den Orankesee, bog dann in die Manetstraße in Richtung Konrad-Wolf-Straße ein.
Er musste Ordnung in seine Gedanken bringen. Sechs Zahlen schwirrten in seinem Kopf herum. Das Lottoglück hatte ihn, den Taxifahrer Peter Pech aus Berlin Hohenschönhausen, gefunden.

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Er lag oft lange wach in dem übergroßen Ehebett und dachte an die junge Kollegin. Ein letztes Mal wollte er alle seine Säfte aktivieren, ehe seine Hormone in den ewigen Schlaf fielen.

Seine Sehnsucht nach Liebe würde Lisa erfüllen, aber wenn er am Einschlafen war, erschien wieder Elli, der Mensch, den er tagsüber ignorierte, und der dann doch auch noch seine nächtliche Welt beherrschte.

Eberhart versuchte sich zu entziehen, wollte frei sein, arbeitete immer etwas länger, kam spät nach Hause, und hoffte seine Ehefrau schon schlafend vorzufinden.

Elli ertrug das nur schwer. Sie tobte, schrie, und aß heulend einsam das Abendessen für zwei Personen. Ihre Trägheit wechselte in Hysterie und ein täglicher Kleinkrieg brach aus.

Ihre schrille Stimme ratterte los, wenn er nur das Haus betrat. Vor diesen wilden Wortausbrüchen und der Art wie sie ihn ansah, wie ihre Blicke ihn zerlegten, fürchtete er sich, wurde verstockt und wortkarg. Er wollte nur seine Ruhe, keine sinnlosen Auseinandersetzungen.

Trotz ständiger Verletzungen sorgte sich Elli weiter um ihn. Sie versorgte, meist etwas angetrunken, den Haushalt, entstaubte die kleine Bibliothek von Fachliteratur ihres Mannes, goss seine fleischigen Zimmerpflanzen, kochte lieblos viel und schlecht, und hielt seine Garderobe penibel in Ordnung. Sie wusch seine Hemden hingebungsvoll mit der Hand, bügelte und bürstete seine pflegeintensiven Leinenanzüge mit Inbrunst und entdeckte dabei eines Tages mehrere Zettelchen, Briefentwürfe, die sie neugierig glättete und las.

„Liebe Lisa, ich würde so gerne mit dir reden. Es wäre schön wenn du mir hilfst mein Leben neu zu sortieren.“

„Liebe kleine Lisa, uns beiden kann die Zukunft gehören, doch noch muss ich vernünftig sein, Hab Vertrauen...“

Diese Worte trafen Elli wie ein Blitz, der ihr Dasein zerstörte, sie geriet in Panik. Aufgestaute Ängste krochen aus ihr hervor. Wenn sie schon nicht Eberhards Treue erhalten konnte, so sollte ihn auch keine andere Frau bekommen. Nie mehr würde er sie berühren und sie würde nie mehr seinen großen warmen Körper spüren. Er würde sie verlassen, einfach gehen, mit dieser Lisa vielleicht ein Kind zeugen und sie einsam mit allen traurigen Erinnerungen zurücklassen.

Ein kleiner kalter Mond schickte sein Licht in das Schlafzimmer. Eberhard lag schon im Bett und schlief. Elli stieg das Blut ins Gesicht und ihr aufgedunsener Körper verkrampfte sich. Schweißgeruch und Weinausdünstungen mischten sich mit der kühlen Nachtluft und den Schnarchgeräuschen ihres Mannes. Sie kniff den Mund zusammen, ihre Lippen liefen vor Zorn bläulich an.

Plötzlich hatte sie Angst vor seiner neuen Stärke und ihrer Schwäche. Sie legte sich neben ihn, fror und bebte vor Zorn und Eifersucht. Rote Punkte tanzten vor ihren Augen, ihr Mund war trocken, ihre Kinnlade zitterte. In ihren Ohren dröhnte es laut, als schlüge eine Kirchturmuhr.

Eberhard sah eigentlich schon tot aus, er war blass, sein Mund stand leicht offen. Langsam erhob sie sich, ging zielsicher in die Küche, entnahm dem Spind ein Küchenmesser mit einer langen, scharfen Klinge, kehrte zu ihrem Mann zurück und stach ihm mehrere Male kräftig in die linke Brust. Sein pulsierendes Blut spritzte ihr ins Gesicht, sie musste blinzeln und sah auf Eberhard herab wie durch einen roten Schleier.

Seine Augen und sein Mund öffneten sich in einem geradezu entsetzten Erstaunen.

Langsam, ganz langsam begriff er seine aussichtslose Lage und seine Gesichtszüge verzogen sich vor Schmerz und Furcht zu einer Grimasse.

„Elli, warum, warum?“, röchelte er.

„Ich hatte doch immer nur Träume, nur Träume, immer nur Träum…, Träu…, Tr...“

Sein Körper erschlaffte, und der Blutstrom wurde zu einem Rinnsal, das nur noch die Laken rötete.

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