Magnus Drechshage - Auf Umwegen...

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Die Geschichte eines inspirationslosen Autors, der in seinem Stamm-Café das Tagebuch eines Australienreisenden findet. Zurück an seinem Schreibtisch, beginnt er in dem Tagebuch zu lesen, sucht nach dem Autor und findet heraus, dass Malcolm der Name des Reisenden ist. Sie treffen sich. Sie unterhalten sich. Der Traum von Australien beginnt. Der Traum von Abenteuern und Weite, Feuer und Blaubeeren und der Liebe. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch den roten Kontinent und zu sich selbst. Schafe werden geschoren und Rinder getrieben. Das Outback glüht für den Reisenden, doch in München, dort wo der Autor lebt, liegt Schnee. Er sehnt sich nach Wärme und Abenteuer. Bis sein routiniertes Leben umgekrempelt wird und seine Träumereien für immer verändert werden.

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Durch das weiße Gestöber ist kaum mein Stamm-Café zu entdecken, dabei muss ich schon fast da sein. Ich kenne die Anzahl der Schritte, 66 von der U-Bahn Station bis zur Türschwelle, ganz genau und mein Gefühl sagt mir, ich bin mindestens das Doppelte gelaufen. In Workuta Verhältnissen scheint das nicht zu zählen.

Ich entdecke große runde Spuren im Schnee. Sie müssen frisch sein, sind noch nicht zugeschneit. Fühle mich fast wie Reinhold Messner und fantasiere von einem Yeti, als ein schwarzes tapsiges Fellwesen seine Nase aus einer Wehe zieht und anfängt mit dem Schwanz zu wedeln. Es sieht mich an und grübelt, nur für eine halbe Sekunde. Es stürmt, hopst und tapst auf mich zu und setzte sich aufgeregt, aber brav direkt vor meine Füße. Aqua! Ja, das ist Aqua! Auch ich brauche eine halbe Sekunde, aber ohne Zweifel, diese treuen braunen Augen erkenne ich sofort wieder. Ohh, wie schön warm ihr Plüsch ist, welche wohltat meine Hände in ihren Kragen zu graben. Darf ich sie mitnehmen, unter die Bettdecke stecken und sie als Heizkissen unter meinen Kopf schieben?

Aber bevor ich diesen wohligen Gedanken zu Ende denken kann, tritt auch schon jener junge Mann hervor und lächelt mich mit einem „Hatte ich es mir doch gedacht.“ Grinsen entgegen.

„Sie sind es, nicht wahr, sie haben mein Tagebuch?!“, schießt es aus ihm hervor, „Und Hallo!“, schiebt er hastig hinterher.

„Hallo!“, stottert es aus mir heraus.

Ich bin tatsächlich weniger überrascht, als ich hätte sein sollen. Innerlich wusste ich es. Ich wusste, dass das Tagebuch zu den Beiden gehört, aber gedacht hatte ich diesen Gedanken nie. Es war mehr so ein unterbewusstes Fühlen, eine Idee, von der eine Ahnung zwischen den Zeilen verweilt und sich mehr durch ein „Jep“ als durch ein „Nö“ bemerkbar macht. Wenn Sie verstehen was ich meine.

„Jep, ich hatte es gefunden, auf einem Stuhl gleich neben mir, in dem Café. Wir sollten schnell dort einkehren und ein bis fünf Tassen Kaffee trinken, um uns aufzuwärmen. Nur dir kleines schwarzes Wollknäul ist es bestimmt warm genug, in diesem seidigen Pelzmantel“, wende ich mich wieder Aqua zu und vergrabe meine gespreizten Finger noch einmal in ihre Mähne.

Wir machen uns gemeinsam auf, um endlich das gut geheizte und gemütliche Kaffeehaus zu erreichen. Nur die Neufundländerin hat es nicht sehr eilig. Schnüffelt lieber noch mal dort und hier. Schmeißt sich rücklings in eine Häufung Pulverschnee, streckt alle Viere in die Luft, strampelt und fabriziert einen Schneeneufundländerinnenengel. Sie rollt sich wieder auf die Beine, schüttelt einen Blizzard aus ihrem üppigen Fell und trottet wieder langsam hinter uns her. Ich bin so fasziniert von diesem Geschöpf, dass ich nicht auf die Idee komme, eine Unterhaltung anzufangen.

Wobei wir Drei nach wenigen Minuten endlich am Eingang stehen und es Aqua nachmachen und uns den Schnee von den Mänteln schütteln. Ohh, diese Wärme, welche uns entgegenschlägt, in dem gleichen Moment, da wir das Stargate namens Tür passieren und diese andere Welt betreten.

Ein freier Tisch ist schnell gefunden. Nicht viele Menschen sind so tough wie wir und schlagen uns durch Sibirien, um einen frisch gebrühten Kaffee genießen zu können. Weicheier. Wir legen unsere Mäntel über die Stuhllehnen und Aqua sich unter den Tisch. Während wir Beide uns ein Gourmet-Frühstück bestellen, zur Feier des Tages darf es ruhig noch üppiger als sonst sein, fängt Hundi schon gemütlich an zu Schnarchen. Die Stimmung ist perfekt, für ein relaxtes, inspirierendes, tiefgründiges, anregendes und erregendes Gespräch.

„Ich hatte ihr Tagebuch da drüben am Tisch gefunden, auf dem Stuhl links. Kaum hatte ich mich gesetzt, schon fing es meine Aufmerksamkeit und ich griff es mir“, fange ich lächelnd die Unterhaltung an.

„Als ich Zuhause ankam und das Buch aus der Tasche ziehen wollte“, antwortet Malcolm etwas hastig „fiel es mir auf, dass es nicht da war, wo es sein sollte und tatsächlich…da war einer dieser Momente…da bleibt einem kurz der Atem stehen und ich musste erst wieder zu mir kommen. Der Puls fing an zu rasen und Panik setzte sich in meinen Kopf! Ich durchsuchte alles…all meine Klamotten, Schränke und Schubladen.“ Ich grinse ihn weiterhin an und auch sein Mund verzieht sich zu einem leichten Lächeln, also eher ein Schmunzeln und atmet einmal tief, kaum bemerkbar, ein.

„Ich wollte im Internet nach dem Fundbüro suchen, vielleicht hatte jemand mein Tagebuch gefunden und geben. Im gleichen Augenblick blieb mir schon wieder der Atem stehen und mein Herz setzte ein weiteres Mal aus…das sollte ihm nicht zu oft passieren! Ich sah ihre Email mit der Überschrift ‚Tagebuch′ und mein gerade etwas beruhigter Puls schnellte wieder in die Höhe. Bis ich ihre erlösende Nachricht gelesen hatte“, prustet er mit Erleichterung hervor, so als ob er diesen Moment körperlich und geistig ein weiteres Mal durchlebt.

Zur gleichen Zeit wird unser Frühstück serviert. Super! Erst mal eine Tasse heißen Kaffee! Doch kaum habe ich diese Zeilen geschrieben, hat Malcolm sein Kännchen schon in sich hineingekippt und bestellt ein weiteres.

„Ein Kaffeeliebhaber?!“, werfe Mr. Kaffee einen verwunderten Blick zu.

„Ohh ja…gleich nach Bier ist Kaffee das beste Getränk der Welt…und seien wir ehrlich…ein Bier zum Frühstück sehe etwas blöd aus“ er untermalt seine Aussage mit einem ironischen Blick, so als wolle er meine Art von Humor testen, herausfinden wer ich bin.

Doch als Schriftsteller habe ich immer eine passende Antwort auf Lager und probiere es mit dieser, „Deshalb trinke ich mein Frühstücksbier Zuhause, im Bett vorm Fernseher. Die Gewissensbisse vergehen nach ein paar Jahren“ Und tatsächlich, die Antwort scheint ihm zu gefallen, er wirft mir einen verschmitzten Blick zu und nickt mit einer kleinen feinen Kopfbewegung.

„Hier ist übrigens ihr Tagebuch. Ich muss mich entschuldigen! Ich hab recht viel und ausversehen darin gelesen…das macht man eigentlich nicht…ich weiß!“, versuche ich die heitere Stimmung für mich zu nutzen.

„Und…gefällt es ihnen?!“, schmunzelt er mich weiterhin an, nimmt das Buch entgegen und legt es neben seinen Teller.

„Was halten sie davon?“, stochert er ungeduldig nach.

„Wie ich ihnen schrieb, ich bin begeistert! Ihre Geschichten lassen mich träumen…nehmen mich mit nach Australien. Doch fangen wir von vorne an, ich habe mich noch gar nicht richtig vorgestellt.“ Seine Augen werden noch aufmerksamer, er blinzelt mich an.

„Ich bin Schriftsteller. Habe einige Romane und Novellen veröffentlicht. Vielleicht haben sie mal eines von mir gelesen?“

„Nein, ich glaube nicht…in letzter Zeit habe ich viel von russischen Autoren gelesen…von Puschkin über Turgenjew bis Solschenizyn…und sie scheinen mir keiner von diesen zu sein…aber erzählen sie weiter…ich liebe die Literatur und finde es sehr spannend einen richtigen Autor zu treffen!“, wirft Malcolm ins Gespräch und blickt mich immer noch mit großen begeisterten Augen an.

„Ich wünschte ich wäre wie Puschkin und hätte Onegin geschrieben.“

„Das Werk ist in meinen Top drei der besten Bücher ever…das Ballett…ich hatte es tatsächlich gesehen…wird dem literarischen Meisterstück in keiner Weise gerecht.“

„Ja, es ist ein Meisterwerk! Wie viel Grübelarbeit es gekostet haben muss! Wie dem auch sei…wie gesagt, ich bin Schriftsteller und Momentan sitze ich ein bisschen auf dem Trockenen. Mir fällt einfach keine gescheite Story ein. Ich sitze an meinem Computer, an dem alten eichernen Schreibtisch in meinem urgemütlichen Bürostuhl, aber nix! Ich kann einfach keinen sinnvollen Satz schreiben.“

„Mir hilft immer laute und gute Musik über Kopfhörer direkt aufs Ohr…ein zwei Bier…und die Sätze fließen.“

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