Magnus Drechshage - Auf Umwegen...

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Die Geschichte eines inspirationslosen Autors, der in seinem Stamm-Café das Tagebuch eines Australienreisenden findet. Zurück an seinem Schreibtisch, beginnt er in dem Tagebuch zu lesen, sucht nach dem Autor und findet heraus, dass Malcolm der Name des Reisenden ist. Sie treffen sich. Sie unterhalten sich. Der Traum von Australien beginnt. Der Traum von Abenteuern und Weite, Feuer und Blaubeeren und der Liebe. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch den roten Kontinent und zu sich selbst. Schafe werden geschoren und Rinder getrieben. Das Outback glüht für den Reisenden, doch in München, dort wo der Autor lebt, liegt Schnee. Er sehnt sich nach Wärme und Abenteuer. Bis sein routiniertes Leben umgekrempelt wird und seine Träumereien für immer verändert werden.

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Zehn Stunden Flug sind überstanden…noch etwas über eine Stunde…hab in der Nacht etwas geschlafen und gerade gefrühstückt…das Essen ist schon etwas Besonderes…hehe…bin gerade wenig kreativ…etwas matschig im Hirn…Am Flughafen Singapur…bin noch keine fünf Minuten auf einer herrlichen Terrasse, schon klebt alles…was ein Klima…ein leichter Wind weht…sehr angenehm!

Flug nach Darwin: Sitze zwar endlich im Flugzeug nach Darwin, gehe aber mittlerweile aufm Zahnfleisch! Flieger startet mit über einer Stunde Verspätung…Sitze sind sehr eng und keine Unterhaltung hier…aber das Essen war die Härte…Noodles…so matschig…hoffe bald im Hostel zu sein…Zweifel kommen, aber ich glaube nach einem Schlaf und Kaffee sieht das alles wieder besser aus!

Kapitel 2: Ballett

Es hat mich sofort gefangen! Australien! Wer ist Katharina und was ist mit München? Ich bin fasziniert und wie ein drogenabhängiger kann ich der Versuchung nicht widerstehen und muss weiter lesen. Das ist genial, das ist umwerfend, das ist…das ist…das ist genau das, wonach ich gesucht habe! Das ist meine Inspiration! Das ist mein nächstes Buch!

Während ich meinen Kaffee schlürfe und ein Zwiebelmettbrötchen esse, versinke ich immer tiefer in die Lektüre. Der Autor nimmt mich mit auf ein Abenteuer, ans andere Ende der Welt. Ich tauche ein in die exotische Landschaft, tropisch, heiß und wild. Erkunde eine verwirrte Gefühlswelt, welche von beflügelter Glückseligkeit in eine befremdliche sorgenvolle Tiefe zu stürzen scheint. Aber ich will hier dem werten Leser nicht zu viele Informationen vorweg geben. In wenigen Seiten wirst du selbst die Gelegenheit haben in die Geschichte einzutauchen.

Die Stunden vergehen und die Bedienung hat schon längst meinen Tisch abgeräumt, da merke ich etwas erschrocken, dass ich fast das halbe Tagebuch gelesen habe. Ich raffe meine Sachen zusammen, lege den Schal um und setze mir den Hut auf und verlasse in Gedanken versunken das Café. Das schwarze Büchlein unter meiner Jacke, um es vor dem Schnee und neugierigen Blicken zu schützen. Mein Schatz. Ich habe den Namen ‚Malcolm Dreibuchenhain′. Dieser Name scheint mir ziemlich einmalig, wäre doch gelacht, wenn ich diese Person nicht ausfindig machen könnte. Im 21. Jahrhundert, im Informationszeitalter, im Internet.

Keine Ahnung wie ich nach Hause gekommen bin. Die ganze Zeit über schwebt mir das rote Australien vor den Augen. Sehe Kängurus durch die glühend untergehende Sonne hüpfen. Spaziere an einem von monströsen Krokodilen gesäumten Fluss entlang. Umrunde den magischen Fels Uluru und entdecke mysteriöse Malereien im tropischen Top End Down Under. Doch der Schnee, er rieselt in großen Flocken vor meinem Bürofenster, raubt mir die Illusion von einer heißen trockenen Steppe. Er wirkt mehr wie eine eisige Dusche, die mich aus einem wohligen Schlaf reißt und hellwach rüttelt.

Während der Computer hochfährt und seine Aufwärmphase durchläuft brühe ich mir einen Aufgusskaffee auf, schnappe mir eine Packung Kekse und mache es mir in meinem uralten urgemütlichen Bürostuhl bequem. Ich suche nach dem Namen ‚Malcolm Dreibuchenhain′ im Netz. Muss ihm sagen, dass ich sein Tagebuch gefunden habe und natürlich, ob ich seine Geschichte für mich, für den darbenden Schriftsteller nutzen dürfte. Dank einer jedermann bekannten Suchmaschine und sozialer Netzwerke ist eine Person mit diesem Namen schnell gefunden. Sehe Bilder von in die Kamera grinsenden Kängurus, vom Uluru im Herzen des Kontinents und von Blaubeeren.

Das muss der Gesuchte sein. Die Bilder passen zu dem Geschriebenen im Büchlein. Schnell ist eine Nachricht verfasst, dass ich sein Buch gefunden und wie von fremder Hand geführt, angefangen habe zu lesen. Dass ich total begeistert bin und mich gerne mit ihm treffen würde, um mehr zu erfahren, um mit ihm zu sprechen und zu besprechen. Und jetzt heißt es warten. Qualvoll warten auf eine Antwort. Ich blättere wieder im Tagebuch, nippe am Kaffee und tunke ab und an einen Kecks in den selbigen. Blink, Blink, Blink, Blink. Der Computerbildschirm zuckt, jubelt und winkt mir zu. Da hat mir jemand eine Nachricht geschickt. Etwas nervös führe ich die PC-Maus in meiner Hand zu den Nachrichten und öffne die Neuste:

„Jolie brauchen es so richtig! Du seien Mann genug?“

Okay, die neunundneunzigste Spam Mail heute. Löschen. Vergessen und weiter Warten.

„Eberhard aus Goma am Kivu See…bla bla bla“

Ich hasse, ja wirklich hasse diese vielen Junk Mails. Liest die eigentlich jemand? Bitte lieber Leser, wenn du einer jener bist, dann meldest du dich bitte bei mir, damit ich dir deine Mund mit Kernseife auswaschen kann.

„Tagebuch!“

Mein Herz hört für einen Augenblick auf zu pochen und ich vergesse Luft zu holen. Den fehlenden Sauerstoff im Hirn schnell mit einem doppelt tiefen Einatmer auf Normal-Niveau zurück geführt und schnell die Mail öffnen. Ich zittere. Ich bin nervös. Tatsächlich, er hat sich gemeldet! Malcolm Dreibuchenhain hat sich auf meine Nachricht gemeldet. Es kann endlich losgehen. Er schreibt:

„Hallo,

Sie glauben gar nicht wie froh ich bin, dass Sie sich bei mir gemeldet haben! Mein größter Schatz…wertvolle Erinnerungen…mein Leben…vielen Dank, dass sie mein Tagebuch gefunden haben! Und noch viel größeren Dank, dass sie sich bei mir gemeldet haben! Ich werde noch zwei Tage in der Stadt sein, bevor ich nach Papua Neuguinea aufbrechen werde…auf unbestimmte Zeit…weit weg von jeglicher westlicher Zivilisation. Ich würde mich also sehr gerne mit Ihnen treffen, um mein Geschriebenes zurück zu bekommen und mich bei Ihnen bedanken zu können…und ja, gerne können wir uns unterhalten…bin schon gespannt wer Sie sind und was Sie besprechen wollen!

Schreiben sie mir einfach den Ort und die Zeit und ich werde da sein!

Liebe Grüße und vielen Dank noch mal!

Malcolm“

Yes and Yeah! Super und Duper! Geil und Spitze! Genau auf die Antwort hab ich gewartet. Ich schreibe ihm schnell, dass ich ihn gerne in dem Stamm-Café treffen würde, in welchem er sein Tagebuch vergessen hatte. Ich werde am Vormittag dort sein und einige Stunden mit Schmausen und Lesen verbringen. Er soll vorbeikommen, wann immer es ihm passe.

Ich blicke aus dem Fenster, bin nicht bei mir selbst. Meine im spiegelnden Glas zu sehen, wie ich neben mir stehe, mich doppelt sehe, bis sich meine Augen auf den noch immer nieselnden Schnee fokussieren. Es ist pechschwarze Nacht. Nur das Licht der Straßenlaterne lässt die Flocken im Scheinwerferlicht erstrahlen und lädt die Eiskristalle zum Onegin Ballett ein. Dort ist Er, der gescheitert stolze Onegin. Wie er auf der Zeitreise zum Älterwerden immer weiter zu Boden sinkt. Die Augen müde, der Kopf auf der Brust, an seinem Lebensglück vorbei segelnd. Mein Blick verschwimmt. Ich meine eine zusammengekauerte Person in mir zu sehen, im Spiegelbild, jenes neben diesem.

Ich rede wirr. Entschuldigung lieber Leser. Es wird Zeit für mich ins Bett zu gehen. Meinem Hirn Ruhe zu gönnen und runter zu fahren, damit es morgen, das große Morgen, wieder voll funktionstüchtig ist. Ich bin etwas nervös, aber kaum da ich mir die Decke über die Nase gezogen habe und mein nackter Körper wohlig warm im Bett gehüllt ist, falle ich in einen tiefen, bis zum nächsten Morgen dauernden Schlaf. Nur Onegin…er tanzte weiter…

Kapitel 3: Das Treffen

Ich ziehe mir den Kragen der Jacke tief ins Gesicht, bis fast über die Nase und versuche den Nacken so gut es geht zu bedecken. Keiner mag kalten nassen Schnee im Genick und ich noch viel weniger. Der Schneefall hält seit dem vorigen Abend an und auf dem Bürgersteig türmen sich die aufgeschobenen Eisberge zu einem fast unüberwindbaren Himalaya.

Der arme Kerl in seinem orangenen Overall und einer Schneeschaufel in seinen bloßen Händen tut mir leid. In diesen polaren Verhältnissen sollte keiner draußen arbeiten müssen. Ich blicke zurück und bemerke, dass der Trottoir schon längst wieder zugeschneit ist und der Orangene so gleich er zum Ende seiner Arbeitsstrecke gekommen ist, von vorne anfangen kann. Ich sage nur Sisyphos. Fließband auf zwei Füßen.

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