Dabei gibt es die Minze gar nicht, sondern eine Vielzahl an Arten, die sich auch munter miteinander kreuzen, um neue Varianten in Duft und Geschmack zu ergeben. Oder wie die Botaniker sagen: die Minzen neigen zur Bastardisierung. Unter den kultivierten Arten ist sicherlich die Pfefferminze am bekanntesten. Allerdings ist sie noch gar nicht so alt. Sie wurde erst im 17. Jahrhundert als Bastard aus Wasserminze ( Mentha aquatica ) und Grüner Minze ( Mentha spicata ) entdeckt und zeichnet sich durch einen hohen Mentholgehalt aus. Die andere recht beliebte Gartenpflanze ist die Grüne oder Krause Minze (auch Marokkanische bzw. Nanaminze genannt, wobei Nana auch Minze heißt) mit dem typischen Spearmint-Aroma. Sie darf im marokkanischen Tee und im Mojito nicht fehlen. Daneben gibt es viele Züchtungen wie Erdbeerminze, Schokominze, Orangenminze, Ananasminze etc. Jede hat ihr ganz eigenes Aroma und es lohnt sich in einer Gärtnerei einmal alle in Ruhe „durchzuriechen“. Da findet bestimmt jeder seinen Liebling. Außer den kultivierten Sorten gibt es noch zahlreiche einheimische Minzarten. Seit der Antike wird die Minze als Heilpflanze geschätzt und für verschiedene Leiden eingesetzt, aber auch in der Küche machen sich die Minzen prima. Als Sirup oder Eis, im Obstsalat, in Kombination mit Schokolade kennt man sie, doch auch zu deftigen Gerichten kann sie passen. Es muss ja nicht die berühmte englische Minzsoße zum Fleisch sein, sondern z.Bsp. in Kombination mit Couscous, Tomaten und anderem Gemüse als Tabouleh, einem traditionellen nordafrikanischen Salat.
Milchauszug und sommerlich leichte Mousse Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Die Rose Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Blütenzucker Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Die Linde Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Blütenlimonade Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Die Ringelblume Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Ölauszug und Salbe Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Der Lavendel Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Kräutergeist/-spiritus und duftig-frisches Körperspray Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Der Estragon Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Kräuteressig Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Die Himbeere Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Fruchtmaske Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Der Beifuß Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Kräuterwein Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Die Heidelbeere Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Beerenküchlein Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Dann kommt der Herbst Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Zum Weiterlesen Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
Danke Mirjam Falge Sommer im Hexengarten Kräuterrezepte für Gesundheit, Schönheit und Genuss Dieses ebook wurde erstellt bei
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Endlich Sommer! Die Tage werden länger, die Natur grünt und blüht und, wer gerne gärtnert, hat jetzt genug zu tun, aber hoffentlich auch viel Freude an seinen grünen Lieblingen. Egal, ob im Garten, auf dem Balkon oder nur der Fensterbank: Einen Hexengarten braucht jetzt jede Kräuterhexe. Und selbst ohne Platz für eigenes Grün muss niemand ganz auf die sommerliche Vielfalt verzichten, denn es gibt für uns alle als großen Garten die Natur. Wer gerne Kräuter- und Heilpflanzenrezepte ausprobiert, für den ist jetzt genau die richtige Jahreszeit. In diesem kleinen Büchlein möchte ich eine Auswahl an Pflanzen und Rezepten vorstellen, die lecker schmecken oder sich für Gesundheit und Schönheit verwenden lassen. Dafür wechselt sich immer die Beschreibung einer Pflanze mit einem Rezept ab, für das man diese verwenden kann. Die Rezepte sind dabei immer als Grundrezepte angegeben, die sich einfach mit anderen Pflanzen variieren lassen. Einige Variationsideen finden sich im Anschluss an jedes Rezept und geben Anregungen, wie man selbst kreativ werden und die Rezepte abwandeln kann. Schließlich sind wir alle verschieden und unsere Lieblingsrezepte dürfen das auch sein.
Wann ist denn endlich Sommer?
Meteorologisch beginnt der Sommer jedes Jahr am 1. Juni, astronomisch mit der Sommersonnwende, deren Termin je nach Jahr auf den 20., 21. oder 22. Juni fällt. Aber manchmal zeigt sich das Wetter schon Mitte Mai derart sommerlich, dass man sich schon ins Freibad legen kann. In anderen Jahren dagegen hat sich das Aprilwetter auch Anfang Juni noch nicht verabschiedet. Mit dem gefühlten Sommerbeginn haben diese Daten also nicht unbedingt etwas zu tun. Für unser Empfinden stimmt wohl am ehesten die Einteilung einer dritten Definition, wann welche Jahreszeit beginnt, nämlich die der phänologischen Jahreszeit. Die Phänologie (vom altgriechischen phaino – ich erscheine ) ist die Wissenschaft von den jährlich wiederkehrenden Erscheinungen in der Natur. Dazu gehören die Entwicklungsstadien von Pflanzen, sprich, wann welche Pflanzen Blätter bekommen, blühen oder Früchte tragen, und Verhaltensweisen von Tieren wie der Vogelzug. Phänologisch wird das Jahr nicht nur in vier, sondern sogar in zehn Jahreszeiten eingeteilt. Dabei bestehen Frühling, Sommer und Herbst je aus drei „Jahreszeiten“, während der Winter weiterhin nur eine bleibt.
Für den phänologischen Sommer brauchen wir eigentlich nur eine so genannte Zeigerpflanze: den Holunder. Mit dem Beginn seiner Blüte fängt der Frühsommer an und, wenn seine Früchte reif werden, kommt der Herbst. Nach dieser Definition von Sommer wollen wir uns hier richten. Es macht auf jeden Fall Spaß, zu beobachten, wie verschieden der Sommerbeginn von Jahr zu Jahr ausfällt. Mit ein bisschen Übung kann man dann auch an Hand bestimmter Pflanzen erkennen, welche anderen gleichzeitig blühen oder Früchte tragen sollten. Genau einteilen lässt sich der phänologische Sommer mit folgenden Pflanzen:
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