Edgar Wallace - Töchter der Nacht

Здесь есть возможность читать онлайн «Edgar Wallace - Töchter der Nacht» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Töchter der Nacht: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Töchter der Nacht»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Jim Bartholomew hat sich schon in jungen Jahren zum Direktor einer Band emporgearbeitet. Sein Freund Frank Cameron vertraut ihm ein Schmuckstück seiner Frau zur Aufbewahrung an: eine Kopie des berühmten Rings ›Die Töchter der Nacht‹, der aus dem Louvre in Paris entwendet wurde. Da Bartholomew einen Überfall auf die Bank befürchtet, überlässt er seinem Assistenten Stephan Sanderson seine Waffe. Kurz darauf wird Sanderson erschossen, mit Bartholomews Revolver. Inspektor Brown ist ratlos.

Töchter der Nacht — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Töchter der Nacht», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Frank nickte.

»Ja, wir haben die Flucht B der Staatskabinen, die besten Passagierräume auf dem Schiff. Eine gute Freundin von Cecile fährt auch mit, Mrs. Dupreid. Jane fährt doch mit uns?« wandte er sich an seine Frau.

»Ja, ich habe heute morgen noch einen Brief von ihr bekommen. Sie haben vollkommen recht, Mr. Bartholomew, man braucht nicht viele Bekannte an Bord des Schiffes. Seereisen deprimieren mich immer so schrecklich. Ich glaube, daß meine Freundin gerade keine große Errungenschaft ist, wenn sie uns auf der Reise begleitet.« Sie lächelte ein wenig. »Jane wird leicht seekrank und hält sich gewöhnlich in ihrer Kabine auf, bis das Schiff Sandy Hook erreicht.«

Das Gespräch drehte sich jetzt um Schiffe und Passagiere und wurde hauptsächlich von Frank Cameron und Jim geführt.

Margot war außerordentlich ruhig und nachdenklich, so daß es Cecile schließlich auffiel.

»Aber Margot, du beteiligst dich ja gar nicht an der Unterhaltung – was ist denn los?«

Margot schrak aus ihren Träumen auf.

»Ach, es ist doch schlimm, daß du auch alles gleich merkst«, entgegnete sie lachend. »Es ist fast wie mit den Schiffsmaschinen. Wenn die auf der Fahrt plötzlich anhalten, wacht man auch auf. Wenn ich offen sein soll, bin ich ein wenig traurig gestimmt, daß ich diese Gegend hier verlassen soll.«

Frank sah von seiner Schwester zu Jim hinüber und lächelte.

»O ja, das verstehe ich schon«, sagte er dann.

»Ich glaube, ich werde vor der Zeit alt«, meinte Margot. »Seit einiger Zeit mag ich nicht mehr sooft meinen Aufenthaltsort wechseln.«

»So geht es mir auch«, erklärte Frank. »Aber einer von uns beiden muß nach den Staaten hinüberfahren, Margot. Wir müssen die Angelegenheit mit dem Landsitz von Tante Martha regeln.«

Er sah, daß Jims Augen aufleuchteten und grinste.

»Das klingt, als ob wir nur kurze Zeit drüben bleiben und bald wiederkehren würden. Aber wenn ich einmal nach den Staaten hinüberfahre, dann muß ich auch die Minen besuchen, für die ich mich interessiere. Und den Winter muß ich in Kalifornien zubringen.«

Jim seufzte.

»Nun, Sie werden mich, wenn Sie zurückkommen, wieder hier finden mit allem, was zur Stadt gehört. Und wenn Sie dann zurückkehren, habe ich inzwischen Tafeln an all den verschiedenen Gebäuden angebracht zur Erinnerung an Ihren Aufenthalt hier. Ich werde eine recht traurige und einsame Zeit erleben.«

»Vielleicht kommt ein Zirkus und bringt Ihnen ein wenig Zerstreuung«, neckte ihn Margot.

»Mir bleibt nur zweierlei übrig«, sagte Jim feierlich. »Entweder eröffne ich eine Farm für Schafe oder ich werde ein Räuber, plündere die Depots unserer Bank und knalle alle Leute nieder, die mir in den Weg treten. Zur Zeit lohnt es sich schließlich auch noch, einen solchen Einbruch zu versuchen«, sagte er und nickte nachdenklich. »Die schöne Mrs. Markham hat ja ihre Diamanten bei uns deponiert.«

»Warum sagen Sie immer ›die schöne Mrs. Markham‹? fragte Margot ein wenig gereizt.

»Weil mir nichts Besseres einfällt.«

»Nun, ich würde Ihnen aber den Rat geben, nicht eher mit Ihrer verbrecherischen Laufbahn zu beginnen, als bis wir die Stadt verlassen haben«, sagte Frank und reichte Cecile die leere Tasse zurück.

»Ach, was für ein wundervoller Ring«, bemerkte Jim plötzlich und sah auf die Hand von Mrs. Cameron, die errötete.

»Ist er nicht schön?« fragte Frank. »Ich möchte ihn Bartholomew einmal zeigen.«

Sie zögerte einen Augenblick, zog ihn dann vom Finger und gab ihn dem Gast. Es war ein breiter, goldener Reifen, gehämmert und handmodelliert. Die besondere Form hatte Bartholomews Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Er trug den Ring zum Fenster und prüfte ihn aufmerksam. Es waren drei Schlangen mit Frauenköpfen, herrlich ausgearbeitet, obwohl die Gesichter kaum drei bis vier Millimeter groß waren.

Bewundernd betrachtete er, wie sich die Schlangenleiber ineinander verflochten. Dann brachte er den Ring Mrs. Cameron zurück.

»Die Töchter der Nacht«, sagte er. »Ein wundervolles Stück Goldschmiedearbeit!«

»Die Töchter der Nacht?« Mrs. Cameron runzelte die Stirn. »Ja, es sind die drei Furien, die römischen Göttinnen, die die Verbrecher bestrafen.«

»Ich habe noch nie gehört, daß man sie die ›Töchter der Nacht‹ nennt«, sagte Cecile Cameron langsam, während sie den Ring wieder an den Finger steckte.

»Die Töchter der Nacht!«

»Meine mythologischen Kenntnisse sind auch nicht die besten.« Jim lächelte. »Auf die Bezeichnung kann ich mich jedoch noch sehr genau besinnen. Aber ganz abgesehen davon, es ist ein wirklich ausgezeichnetes, prachtvolles Stück.«

»Sie haben Glück, daß Sie den Ring sehen«, meinte Frank. »Meine Frau trägt ihn nur an einem Tag im Jahr, und zwar an dem Datum, an dem ihr Vater starb. Stimmt das nicht, Liebling?«

Mrs. Cameron nickte.

»Mein Vater hatte zwei gleiche Ringe, einen gab er meiner Schwester, einen mir. Er war ein großer Spezialist und Kenner in diesen Dingen und hat den Ring nach einem Original kopiert, das sich jetzt im Louvre befindet. An den Ring selbst knüpfen sich unangenehme Erinnerungen, aber mein Vater war sehr stolz darauf. Einmal im Jahr, an seinem Todestag, trage ich ihn zur Erinnerung.«

Sie erwähnte ihre verstorbene Schwester nicht, aber Jim vermutete, daß das die unglückliche Erinnerung bedeutete.

»Der Ring ist wertvoll«, bemerkte er, »denn Sie werden wohl erfahren haben, daß das Original im Jahre 1908 aus dem Museum gestohlen wurde. Und dann wären dies die einzigen Kopien, die davon existieren.«

Margot hatte sich erhoben, ging zu dem Flügel und spielte leise. Jim war regelmäßig ein andächtiger Zuhörer, und auch jetzt nahm er seinen Stuhl und setzte sich neben sie.

»Spielen Sie doch etwas, damit meine aufgepeitschten Nerven zur Ruhe kommen«, sagte er.

»Sie haben gar kein Recht, hier aufgepeitschte Nerven zu haben. So ein junger Mann wie Sie!« erwiderte sie und schwieg dann plötzlich. »Wo werden wir nur nächste Woche alle sein?« fragte sie nach einer Weile nachdenklich.

»Mit welchem Dampfer fahren Sie denn?«

»Mit der ›Ceramia‹.«

»Ach so, mit dem modernen, schönen Dampfer. Das ist ja ein merkwürdiger Zufall! Der alte Stornoway ist der Kapitän, und der alte Smythe der Chefingenieur an Bord.«

Sie drehte sich in dem Stuhl um.

»Was mögen das für alte Herren sein, Frank!« rief sie über die Schulter. »Komm doch einmal her und höre, welche alten Tapergreise Mr. Bartholomew zu Freunden hat.«

»Sie müssen nicht denken, daß das alte Männer sind«, erklärte Jim. »Im Gegenteil, es sind Freunde von mir. Während des Krieges habe ich bei der Marine gedient und alle möglichen Posten bekleidet, ich habe sowohl Heizer gespielt als auch Offizier des Nachrichtendienstes. Stornoway war damals Kommandant von B 75, einem Torpedobootszerstörer für besondere Zwecke, und ich war Nachrichtenoffizier an Bord. Wir fuhren Patrouille an der Küste bis zur äußersten Nordspitze von Schottland. Smythe war damals unser Chefingenieur, und so lernten wir uns sehr gut kennen. Und als wir dann aufgefischt wurden –«

»Was meinen Sie denn damit?« fragte Margot.

»Nun sehen Sie, wir wurden an einem kalten Februartag torpediert, und da waren wir drei zwölf Stunden lang im Wasser, und unter solchen Umständen wird man wirklich gut miteinander bekannt. Da lernt man sich gegenseitig kennen.«

Margot lachte.

»Haben Sie Ihre Freunde aus dem Wellengrab gerettet?« fragte sie etwas ironisch. »Oder wurden Sie von ihnen gerettet?«

»Das kann man nicht so genau sagen. Wir haben uns wohl gegenseitig gerettet.«

Sie vermutete gleich hinter diesen etwas zögernden und schüchternen Erklärungen eine Heldentat und nahm sich vor, bei nächster Gelegenheit Stornoway auszufragen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Töchter der Nacht»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Töchter der Nacht» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Töchter der Nacht»

Обсуждение, отзывы о книге «Töchter der Nacht» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x