Edgar Wallace - Töchter der Nacht

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Jim Bartholomew hat sich schon in jungen Jahren zum Direktor einer Band emporgearbeitet. Sein Freund Frank Cameron vertraut ihm ein Schmuckstück seiner Frau zur Aufbewahrung an: eine Kopie des berühmten Rings ›Die Töchter der Nacht‹, der aus dem Louvre in Paris entwendet wurde. Da Bartholomew einen Überfall auf die Bank befürchtet, überlässt er seinem Assistenten Stephan Sanderson seine Waffe. Kurz darauf wird Sanderson erschossen, mit Bartholomews Revolver. Inspektor Brown ist ratlos.

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Sie wartete, aber er sprach nicht weiter, und sie wollte ihn auch nicht fragen. Sie hatten die wilde Gegend des oberen Moors erreicht. Fern am Horizont erhob sich Hay Tor und sah fast aus wie eine blaugraue Wolke. Unten im Tal zog sich wie ein silbernes Band der Dartfluß durch die grüne Landschaft.

»Dies ist der einzige Platz in England, wo man leben kann«, sagte sie und atmete tief.

»Sie haben unsere Einwilligung«, entgegnete Jim großartig, hielt sein Pferd an und zeigte mit der Reitpeitsche über das Moor hin. »Sehen Sie drüben das weiße Haus? In Wirklichkeit ist es gar keins. Ich glaube, es ist als Jagdschloss für einen Kaiser oder als Irrenhaus erbaut worden.«

»Ja, ich sehe es«, erwiderte sie und hielt die Hand über die Augen, um die Sonnenstrahlen abzublenden.

»Es heißt Tor Towers. Haben Sie schon einmal Mrs. Markham getroffen?«

»Markham?« fragte die junge Dame und runzelte die Stirn. »Nein, ich glaube nicht.«

»Sie stammt auch aus den Vereinigten Staaten und ist eine ungeheuer reiche Dame.«

»Ach, eine Amerikanerin?« sagte sie erstaunt. »Merkwürdig, daß wir sie nicht getroffen haben, nachdem wir doch ein ganzes Jahr lang in der Gegend waren.«

»Ich habe sie selbst auch nur ein einziges Mal gesehen«, gab Jim zu. »Sie ist eine Kundin unserer Bank. Aber gewöhnlich wird sie von Sanderson bedient, wenn sie irgendwelche Fragen hat.«

»Ist sie jung oder alt?«

»Oh, noch sehr jung«, entgegnete Jim begeistert. »Und sie ist so schön wie – nun, haben Sie das Gemälde ›Der tote Vogel‹ von Grenze im Louvre gesehen? Sie erinnert mich immer an dieses schöne Bild, und man könnte sich denken, daß Greuze es nach ihr gemalt hätte. Nur die Farbe der Haare stimmt nicht ganz.«

Sie sah ihn an und zog die Augenbrauen hoch. Ob Erstaunen oder vielleicht auch Belustigung in ihrem Blick lag, konnte er im Augenblick nicht sagen.

»Nun, das ist ja sonderbar«, entgegnete sie mit spöttischem Ernst. »Diese Begeisterung –«

»Ach, Margot, so müssen Sie das nicht auffassen«, erwiderte er, wurde aber trotzdem rot. »Ich habe sie nur ein einziges Mal gesehen.«

»Nur einmal? Sie hat aber allem Anschein nach einen tiefen Eindruck auf Sie gemacht.«

»In gewisser Weise, ja«, entgegnete er ernst. »In mancher Beziehung auch nicht.«

»Ich weiß nicht recht, wie ich das verstehen soll.«

»Wenn man sie zuerst sieht, muß man sie bewundern. Und doch wird man traurig in ihrer Gegenwart.«

Margot lachte kurz auf.

»Nun, durch eine gewisse melancholische Stimmung macht man am besten Eindruck auf einen Mann. Wir wollen heimreiten.«

Sie lenkte ihr Pferd auf einen Weg, der zum Tal des Dart-Flusses und von dort aus nach Moorford führte.

»Warten Sie noch ein wenig.«

Jim hielt sein Pferd an. Margot wandte sich um und bemerkte, daß er sie bewundernd ansah. Tiefe Verehrung und Zuneigung lagen in seinem Blick. Ihr Herz schlug schneller.

»Margot, ich werde Sie jetzt lange Zeit nicht mehr sehen«, begann er etwas heiser. »Sie gehen von mir fort, und wer weiß, wann Sie zurückkommen werden. Und wenn Sie diesen Platz verlassen haben, den wir beide so schön finden, dann ist er nur noch eine entsetzliche Einöde.«

Sie schwieg und sah an ihm vorüber in die Ferne.

»Ich muß in der Stadt bleiben und kann nicht von hier fort, denn ich bin an meine Tätigkeit in der Bank gebunden. Und das ist vielleicht die einzige Beschäftigung, die für mich paßt. Womöglich muß ich mein ganzes Leben hier zubringen, bis ich schließlich ein alter Mann von siebzig Jahren bin und einen kahlen Schädel habe. Eigentlich bin ich ja nicht zum Bankdirektor geboren«, sagte er etwas lebhafter, fast sogar schelmisch. »Es stand nicht in den Sternen geschrieben, daß ich in einem Büro an einem grünen Tisch sitzen sollte, um Leuten den Standpunkt klarzumachen, die einen Kredit von tausend Pfund verlangen, wenn ihre Einlage auf der Bank nur fünfhundert Pfund beträgt. Nein, ich sollte zur See gehen«, sagte er halb zu sich selbst, »oder wenn ich schon etwas mit einer Bank zu tun haben müßte, so wäre ich lieber ein Bankräuber. Im Grunde meines Herzens bin ich eigentlich verbrecherisch veranlagt, aber ich habe nicht genug Unternehmungsgeist.«

»Wozu erzählen Sie mir das alles?« fragte sie und schaute ihn groß an.

»Das alles führt uns zu der großen wichtigen Tatsache«, entgegnete Jim und richtete sich hoch im Sattel auf, »daß ich Sie liebe. Sie sollen das Land nicht verlassen, ohne daß ich Ihnen das gesagt habe. Warten Sie einen Augenblick«, fügte er schnell hinzu, als er glaubte, daß sie ihm antworten wollte. Aber er konnte Frauen schlecht beurteilen; in Wirklichkeit fiel ihr nur das Atmen schwer. »Ich weiß, was Sie mir erwidern wollen. Sie meinen, ich hätte es nicht sagen dürfen. Aber ich fühle mich freier und wohler, wenn ich Ihnen sagen darf, daß ich Sie liebe. Ich mache Ihnen keinen Heiratsantrag, das wäre nicht recht von mir. Ich wollte Ihnen nur sagen, daß ich Sie liebe, und daß ich arbeiten werde – ich will diese langweilige, graue Stadt verlassen ... eines Tages vielleicht ...« Er sprach immer zusammenhangloser.

Sie lachte leise und leicht, obwohl sie gegen die Tränen ankämpfte, die ihr in die Augen stiegen.

»Jim, Sie sind ein sonderbarer Mann«, erwiderte sie kurz. »Erst machen Sie mir einen Antrag, und dann lehnen Sie ihn selbst ab. Es bleibt mir nichts zu sagen übrig, höchstens, daß ich Ihnen gegenüber niemals die Rolle der schwesterlichen Freundin spielen werde. Und dann habe ich auch Cecile versprochen, Sie zum Tee mitzubringen.«

Jim schluckte schwer. Mit einem tiefen Seufzer trieb er sein Pferd an, und gleich darauf war er an ihrer Seite.

»Also, das wäre erledigt«, sagte er.

»Nun, ich möchte aber nicht erklären, daß Ihre Ansichten immer meine Ansichten sind. Aber jetzt wollen wir noch recht viel über die schöne Mrs. Markham plaudern.«

Das taten sie, und sie sprachen auch noch über viele andere Dinge, bis sie durch den großen steinernen Torbogen von Moor House ritten, dem schönen Herrensitz an der Grenze von Moorford, den die Camerons für die Dauer des Sommers gepachtet hatten.

2

Frank Cameron war ein großer, hübscher Amerikaner von fünfunddreißig Jahren. Als die beiden näher kamen, kehrte er gerade vom Tennisplatz zurück und grüßte Jim und seine Schwester von weitem.

»Ich hatte Besuch von Ihrem Assistenten«, sagte er, nachdem der Reitknecht die Pferde fortgeführt hatte und Margot ins Haus gegangen war.

»Von Sanderson?« fragte Jim erstaunt. »Zum Teufel, was hat der denn hier gewollt? Haben Sie Ihr Konto überzogen?«

Frank grinste.

»Nein, um so prosaische Dinge handelte es sich nicht. Er kam in einer viel interessanteren Angelegenheit. Übrigens ist er ein Amateurdetektiv, das wissen Sie doch wahrscheinlich?«

Jim seufzte.

»Er ist doch nicht etwa hiergewesen, um irgendein Verbrechen aufzuklären?«

Frank lachte.

»Das gerade nicht, aber vor einem Monat bat er mich, ihm ein Empfehlungsschreiben an einen persönlichen Freund von mir zu geben. Zufällig habe ich nämlich, als ich einmal auf der Bank war, erwähnt, daß ich den berühmten Staatsanwalt John Rogers besonders gut kenne. Er ist als Kriminalist bekannt und hat eine umfangreiche Kenntnis von Verbrechern. Er besitzt auch die beste Bibliothek über Kriminologie in den Vereinigten Staaten. Schließlich gab ich Sanderson ein Empfehlungsschreiben an John Rogers, und heute machte er mir nun einen Besuch. Allem Anschein nach hat John ihm eine Anzahl interessanter Angaben mitgeteilt, und Sanderson ließ sich von mir verschiedenes erklären. Vor allem wollte er über die Stellung der Gouverneure in den einzelnen Bundesstaaten und über ihre Vollmachten orientiert sein, ebenso über ihr Begnadigungsrecht.«

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