Charlie Meyer - Killertime

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Dylan Crispin, ein Ex-Polizist, stolpert im Wald über zwei Leichen und gerät in Verdacht, selbst der Mörder zu sein. Von seinem Bruder, einem einflussreichen Politiker, erpresst, bleibt ihm keine Wahl. Er beginnt selbst zu ermitteln und gerät in ein tödliches Netz aus Intrige und Korruption. Währenddessen tötet der Serienmörder ungehindert weiter.

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Sie hieß Stella Markowitz und war die Chefpathologin der Berliner Charité, eigens zur Obduktion der beiden Leichen noch am Vorabend aus der Hauptstadt in die Provinz beordert.

»Nachtschicht«, erklärte sie lakonisch, strich den Fransenpony zur Seite und strahlte mich mit ihren großen dunklen Augen an. »Meine ganze Abteilung, sechs Mann hoch. Zwei Pathologen, zwei Assistenten, ein Entomologe, ein Forensiker. Morgen früh werten wir noch den Rest der Laborproben aus, dann geht es wieder zurück.«

Ich schätzte sie auf Anfang dreißig, aber im Schätzen von Frauen bin ich nicht gerade ein Genie.

»Gab es was Außergewöhnliches, was noch nicht in ihrem vorläufigen Bericht steht?«

Sie zog die Augenbrauen hoch. »BND? Kripo oder der neue Wunderprofiler, von dem jeder spricht?«

Na toll, wenn Gerüchte erst einmal die Runde machten.

»Ein Wunderheiler wäre wohl nützlicher. Das Mädchen war noch keine sechzehn«, wich ich aus. »Nennen wir es externer Mitarbeiter irgendeines der Ministerien. Suchen Sie sich eins aus.«

Ich nahm die Karte und schlug sie auf. Wir waren im Mexiko gelandet, dem einzigen Lokal in der Stadt, von dem Lucy neidvoll zugibt, der Koch, ein kleiner stachelhaariger Mexikaner, überträfe ihre Kochkünste bei Weitem. Allerdings gibt es außer dem Mexiko nur noch zwei Pizzerien, eine Sushi-Bar und einen Döner-Laden. Ich bestellte Enchiladas, Stella eine Vorspeisenplatte. Dazu tranken wir mexikanisches Bier.

»Fall oder privat?« Sie nahm schon einen kräftigen Schluck aus der Flasche, während der Kellner, ein kleiner Italiener, der Maurizio hieß und seine Oberkellnerallüren für ein Fünfsternehotel raushängen ließ, ihr missbilligend ein Glas vor die Nase knallte. Sie seufzte zufrieden, setzte die Flasche ab und wischte sich den Schaum von der Oberlippe.

»Fall oder privat?«, wiederholte sie ungeduldig. »Wollen wir über brutale Morde sinnieren, oder uns vorsichtig herantasten, ob einer von uns einen eifersüchtigen Partner hat, der seine Schrotflinte herausholt, wenn wir zum Vögeln im Bett landen?« Sie starrte in mein fassungsloses Gesicht und grinste. »Oh, Entschuldigung, ich dachte immer, ihr Jungs aus der Provinz reißt jedem Mädel das Höschen herunter, das bei drei nicht auf dem Schafstall ist.«

Es dauerte einen Moment, bis ich meine Sprache wiederfand, und auch da wusste ich noch nicht, ob ich sauer oder amüsiert war. »Na ja«, entgegnete ich lahm. »Nur, wenn die Ziegen nicht kuscheln wollen. Es mag ein Gerücht sein, aber sind die Großstadtmachos nicht diejenigen, die sich durch alle Betten schlafen?«

»Wie lautet eigentlich die weibliche Entsprechung für Macho? Macha? Machine?«

Sie lachte, ohne meine Frage beantworten zu wollen, und die Hälfte aller Männer im Lokal schielte unauffällig an ihren Frauen und Freundinnen vorbei auf die Pathologin. Die andere Hälfte saß zu weit entfernt.

»Also«, wiederholte sie. »Worüber wollen wir uns unterhalten?«

»Wieso entscheidet sich eine Frau eigentlich für den Beruf einer forensischen Pathologin?«, fragte ich zwei Biere später.

»Vielleicht aus demselben Grund, aus dem sich Tausende als Freiwillige für das erste Marsshuttle 2025 beworben haben, obgleich sie genau wissen, sie kommen nicht mehr zurück. Entdecken wollen. Welten sehen, die einzigartig sind. Jeder Mordfall, zu dem ich hinzugezogen werde, ist einzigartig, weil jeder menschliche Körper einzigartig ist. Mit etwas Erfahrung kann man ihn lesen, und was er einem mitzuteilen hat, reicht häufig genug aus, seinen Mörder zu überführen. Ich liebe meinen Beruf.« Sie warf mir einen herausfordernden Blick zu. »Und wie wird man ein Wunderprofiler?«

»Oh, indem man Hunderte von Serienkillern enttarnt und Tausende von hübschen jungen Mädchen rettet, die ihre Väter überreden, dir aus überbordender Dankbarkeit Millionen von Euros zuzustecken.«

Diesmal erwischte ich sie mit offenem Mund.

»April, April. Man hat einen großen Bruder, der große Pläne hat und kleine Brüder gern als Trampolin nutzt. Eigentlich habe ich mit Profiling nichts im Sinn. Ich bin Schiffsführer und Freelancer und liebe sowohl das eine als auch das andere.«

Sie lachte. »Ach du meine Güte, ein ehrenwertes Mitglied der Christlichen Seefahrt. In jedem Hafen eine andere Seemannsbraut.«

Sie summte die Melodie von Lili Marleen, und ich nutzte die Gelegenheit und stibitzte ihr eine Peperoni vom Teller.

Schärfer konnte der Abend eigentlich nicht werden, eine Fehleinschätzung, die mir wieder mal zeigte, dass ich mit diesem Psychokram ein- für allemal aufhören sollte. Schuster bleib bei deinem Leisten, hatte mein Großvater immer gesagt. Ich war Schiffsführer und übersetzte Computerspiele. Darin war ich gut.

Ich versuchte ihr den Unterschied zwischen den Kapitänen zur See und einem grundsoliden Binnenschiffer zu erklären, aber dummerweise hatte sie vor nicht allzu langer Zeit in eine Dokumentation im Fernsehen gezappt, in dem ein bigamistischer Binnenschiffer mit drei Frauen und elf Kindern zu Wort kam. Gegen die Macht der Bilder kam ich mit grundsolide nicht an, zumal sie wie ein Floh von einem Thema zum anderen hüpfte und nichts ernst zu nehmen schien.

Stunden später begann unsere Unterhaltung anstrengend zu werden. Immer wieder entglitten uns Rede und Gegenrede ins Absurde, wobei einer den anderen zu übertrumpfen suchte. Es war wie ein Tennismatsch mit Wasserbomben. Slapstick. Speedy Gonzales und der Road Runner, keine Chance für ein gemeinsames Grillen am Lagerfeuer.

Sie gab das Tempo vor und ich hielt mit, angefeuert von dem lockenden Preis des Abends.

Gegen Mitternacht wurde mir klar, dass sich der Preis betrunken hatte. Bevor es peinlich werden konnte, beendete ich unser Date mit einer lahmen Entschuldigung. Sie wohnte in einem Hotel im Zentrum von Hollerbeck, und ich reichte ihr meinen stützenden Arm. Es hatte kein zu mir oder zu dir gegeben, und ich denke, uns beiden war das Scheitern des Abends klar.

Sie war zweifelsfrei eine tolle Frau, und jeder einsame Kerl, der uns entgegenkam, warf ihr einen sehnsüchtigen Blick zu, aber sie war wie ein auf- und abhüpfender Jo-Jo – nicht zu packen. Von Furien gehetzt, die nur sie kannte. Am Ende des Abends stolperte sie betrunken über die Trümmer ihres Charisma und kam nur deshalb nicht zu Fall, weil ich sie umfasste und aufrecht hielt.

»Gute Nacht du Wunderheld«, murmelte sie, als ich sie in ihrem Hotelzimmer aufs Bett sinken ließ und ihr die High Heels von den Füßen streifte. »Du bist viel zu gut für diese beschissene Welt.«

Dann schlief sie auch schon, und ich stand in den Pedalen und astete enttäuscht zu meiner Jagdhütte hoch.

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