Charlie Meyer - Killertime

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Dylan Crispin, ein Ex-Polizist, stolpert im Wald über zwei Leichen und gerät in Verdacht, selbst der Mörder zu sein. Von seinem Bruder, einem einflussreichen Politiker, erpresst, bleibt ihm keine Wahl. Er beginnt selbst zu ermitteln und gerät in ein tödliches Netz aus Intrige und Korruption. Währenddessen tötet der Serienmörder ungehindert weiter.

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Seine Stimme klang gepresst, und jedes seiner Worte verursachte ihm Unwohlsein, was mich nicht wunderte. Gleichzeitig schummelte sich nach einer Weile ein Hauch von Erregung dazu, den ich als Ausdruck unterschwelligen Voyeurismus wertete. Die Art, die Autofahrer bewegt, schreckliche Unfallstellen im Schritttempo zu passieren, obgleich ihnen das Grauen schon im Nacken hockt.

Es gibt unterschiedliche Beweggründe, zur Polizei zu gehen: Macht ausüben, Verbrechen aufklären, die Welt besser machen, irgendetwas tun müssen, um seine Miete zu bezahlen, grausige Dinge zu sehen bekommen, die anderen verwehrt bleiben und noch Dutzend anderer Gründe. Was Bremersson bewogen haben mochte, konnte ich nicht sagen, mein Bauchgefühl tendierte allerdings zu einer Fehlentscheidung in seiner Berufswahl, und das lag nicht an der ersten Antwort auf meine Frage.

Auf der anderen Seite war er ein junger Mann, der sich die Ecken erst noch abscheuern musste. All zu viele Leichen hatte er bestimmt noch nicht gesehen, und wenn, dann klemmten sie in irgendwelchen Autowracks. Mit Sicherheit war er gestern nach Hause gegangen und hatte seinen Freunden oder seiner Freundin von all den grausigen Dingen auf der Lichtung erzählt.

»Weiter. Wonach sah es aus? War der Täter wütend?«

h wandte mich um, vermied aber den Blickkontakt und beobachtete stattdessen eine Spinne, die sich von der Deckenlampe abseilte und vielleicht noch zehn Zentimeter bis zu seinem roten Schopf brauchte.

Er dachte einen Moment lang schweigend nach.

»Nein, ich glaubte nicht. Keine Wut, sondern nur kalte Berechnung. Er muss den Ablauf akribisch geplant haben. Zelt aufschlitzen, Mann bewusstlos geschlagen. Dann ist er nach vorn, hat ihn an den Beinen herausgezerrt, in der Mitte der Lichtung festgebunden und dann …«, er schluckte, »… hat er ihn verstümmelt und getötet.«

»Und das Mädchen?«

Die Spinne landete dicht neben seinem Scheitel, kappte ihr Seil und verschwand im Rot seiner Haare.

»Der Mörder muss auf der Lauer gelegen haben. Er hat gewartet, bis die Kleine das Zelt verlassen hat, um … na ja, Sie wissen schon.«

»Pipi machen zu gehen? Sind Sie nicht mit Schwestern aufgewachsen?«

»Doch zwei, aber ich meine, na ja, wir haben nie im Zelt übernachtet. Oder im Wald. Wenn eine von ihnen … Pipi machen musste, ist sie in eins der Badezimmer gegangen.«

In eins der Badezimmer? Wie viele Badezimmer nannte seine Familie denn ihr eigen? Drei? Vier?

»Okay. Er verstümmelt und tötet also den Mann, während das Mädchen irgendwo hinter einem Baum hockt. Und dann?«

Ich deutete auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch und Bremersson setzte sich, wobei er gewissermaßen wieder in sich zusammenfiel. Die Schultern sackten nach vorn, er beugte sich vor, stützte sich mit den Unterarmen auf den Oberschenkeln auf und faltete zwischen den Knien seine Hände. Sein Blick fokussierte sich auf den Stapel Ausdrucke, der vor mir auf dem Schreibtisch lag, als er stockend weitersprach.

»Dann holt er sich das Mädchen und bringt es ebenfalls um, aber möglicherweise hat er dabei weniger Spaß als bei dem Mann.«

Ich starrte ihn überrascht an, bekam aber keinen Blickkontakt. »Warum? Er nimmt sich alle Zeit der Welt, er quält sie und weidet sich an ihren Schmerzen. Warum sollte es ihm weniger Spaß machen als bei dem Mann?«

»Es sieht keiner zu. Als er den Mann quälte und tötete, hat wahrscheinlich die Frau zugesehen. Jetzt quält er die Frau, aber der Mann kann nicht zusehen, weil er schon tot ist.«

Ich war wider Willen beeindruckt darüber, dass er dieselben Schlussfolgerungen zog wie ich selbst, und fragte mich erneut, was ich hier eigentlich sollte. Wenn schon Polizeianwärter Profile erstellen konnten, wozu brauchten sie dann mich. Die Antwort war simpel. Für nichts, außer natürlich Maik Willem, der meinen fragwürdigen Ruf als Entlarver eines Kindermörders als Sprungbrett benötigte.

»Okay, eine interessante Annahme. Wie kommen Sie darauf, dass er die Morde geplant hat. Vielleicht stieß er ganz zufällig auf das Liebespaar am See?«

Bremersson runzelte die Stirn und sah mich an wie den letzten Vollidioten.

»Irgendetwas muss er geplant haben. Er hatte Angelschnur, Zeltheringe und ein Rasiermesser oder so etwas dabei.«

»Dieser Waldsee liegt sehr abseits. Ich schwimme dort ab und zu. Vielleicht einmal in der Woche, aber gesehen habe ich dort nur zweimal jemanden. Das erste Mal einen Pilzsammler, der sich verlaufen hatte, das zweite Mal einen Förster auf der Suche nach einer angeschossenen Bache.« Ich kratzte mich nachdenklich am Kopf. »Der Mörder muss den beiden gefolgt sein, aber wie haben die den See gefunden?«

»Der rumänische Junge und seine Mutter waren doch auch da.«

Das stimmte natürlich. So wie es aussah, war der See ganz plötzlich in den Mittelpunkt des allgemeinen Interesses gerückt.

»Sie haben irgendwelche Beeren gesucht und sind wohl eher zufällig dort gelandet. Die Opfer haben dort aber gezielt gezeltet. Einer von ihnen muss das Gelände gekannt haben. Würden Sie für mich ein paar Dinge recherchieren?«

»Was denn?«

»Ich möchte alles über den Wald wissen, den See, die Zuwegung, die Dörfer ringsherum. Internet, Facebook, Twitter, alles, was Sie an Einträgen finden.«

Der rothaarige Polizeianwärter schaute skeptisch aus der Wäsche.

»Ich kenne ja nicht mal den Namen dieses verdammten Teichs. Falls er überhaupt einen hat.«

»Finden Sie’s raus. Man hat in der Nähe des Tatortes kein verwaistes Auto gefunden und keine Reifenspuren. Die Opfer werden wohl kaum ihre Campingsachen getragen haben. Wie sind sie dorthin gekommen, wo sie getötet wurden. Wie ist der Täter an den See gelangt?« Ich stand auf und streckte mich. »Okay, das sind Ihre Hausaufgaben für morgen. Punkt zwei in dieser Besenkammer, und ich will Resultate sehen.« Ich stockte. »Natürlich nur, wenn Ihr Chef Sie nicht dringender braucht.«

»Nein, nein, schon okay«, log er tapfer und sah enttäuscht aus, während sein Blick, aus dem die Hoffnung schon fast verschwunden war, meinen Stapel Computerausdrucke streifte. Sein Chef würde nicht begeistert sein, er kam mit leeren Händen zurück. »Hier ist ja nicht viel los außer gelegentlich einem Einbruch oder Handtaschenraub und so.«

Ich wollte gerade antworten, als mein Smartphone What shall we do with the drunken sailor dudelte. Unterdrückte Rufnummer. Ich scheuchte Bremersson aus dem Zimmer und ging ran. »Ist dein Profil fertig?« Maik Willems Stimme klang zwar ruhig, aber es war diese Art tödlicher Ruhe, die mich als Kind immer voralarmiert hatte, das es besser war, Reißaus zu nehmen. »Ich habe dich übrigens auf Lautsprecher gestellt, Doktor Marquardt und der Minister sitzen neben mir.«

Einen kurzen Moment lang verschlug es mir die Sprache, dann kondolierte ich dem Vater des ermordeten Mädchens und versprach, alles mir Mögliche zu tun, bei der Suche nach dem Mörder mitzuhelfen. Es war nicht einmal gelogen, sondern kam aus dem Bedürfnis heraus, einem Vater, der seine Tochter auf so grausige Art und Weise verloren hatte, Hilfe anzubieten.

Er bedankte sich mit brüchiger Stimme, dann übernahm der Minister und sicherte mir die Unterstützung des gesamten Regierungsapparates zu. Ich sah mich in meiner Besenkammer um und grinste. Vielleicht sollte ich ein Foto schießen und ihm aufs Handy schicken? Und gleich noch ein Foto von mir in Bermudashorts, T-Shirt und Sandalen, nur damit die Verhältnisse von Anfang an geklärt waren.

»Was haben Sie bisher herausgefunden?«, fragte der Minister.

Ich teilte ihm meine Überlegungen mit.

»Ich schätze, der Mörder ist entweder ein Durchreisender, der hier seinem Mordtrieb nachgegeben hat, bevor er weiterzieht, und in einem anderen Teil des Landes weitermordet, oder aber er stammt aus dem Landkreis.«

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