Charlie Meyer - Killertime

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Dylan Crispin, ein Ex-Polizist, stolpert im Wald über zwei Leichen und gerät in Verdacht, selbst der Mörder zu sein. Von seinem Bruder, einem einflussreichen Politiker, erpresst, bleibt ihm keine Wahl. Er beginnt selbst zu ermitteln und gerät in ein tödliches Netz aus Intrige und Korruption. Währenddessen tötet der Serienmörder ungehindert weiter.

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Zwei Stunden später hatte ich mich durch die ersten hundert Seiten gekämpft, wenn auch stellenweise nur quer, und zog meinen Hut vor denen, die sie gefüllt hatten. Vor meinem geistigen Auge sah ich zwei Dutzend Kripobeamte nach ihrer nächtlichen Mammutarbeit im Akkord ausgelaugt über ihren Schreibtischen hängen.

In erster Linie ging es um das Mädchen. Rosanna Marquardt, einzige Tochter von Simone und Matthias Marquardt. Was für ein hohes Tier ihr Daddy war, stand nicht dabei, doch eigentlich interessierte es mich nur marginal und ließ sich wahrscheinlich jederzeit auf Google in Erfahrung bringen. Extremisten jedenfalls schloss ich aus. Sie hätten die beiden Opfer öffentlichkeitswirksam hingerichtet. Vorsichtig gedacht schien mir die Tat eher von einem sadistischen Psychopathen begangen zu sein, der starke Stimulanzien brauchte, um seinen Schwanz hochzukriegen.

Ich kramte nach der Telefonliste, rief in der Pathologie des hiesigen Krankenhauses an und ließ mich zu Frau Doktor Markowitz durchstellen, meiner Ansprechpartnerin laut Liste. Im Hintergrund jaulte etwas, das sich wie eine elektrische Säge anhörte, ohne, dass ich wissen wollte, was oder wen sie dort gerade zerlegten.

Als jemand ungeduldig Ja ? fragte, gab ich meinen Namen und meine ID-Nummer an und legte anschließend ohne Vorwarnung los.

»Hat sich der Mörder über den Leichen einen runtergeholt? Gibt es Sperma?«

Einen Moment lang blieb es still. Dann antwortete eine Frauenstimme ungehalten: »Hallo? Heiße ich Bibi Blocksberg und reite auf einem Besen? Darf man wenigstens mal eine Minute Luft holen, bevor ihr Ignoranten durchs Telefon geschossen kommt?«

»Entschuldigung, aber bei dem Tempo, das alle Beteiligten vorlegen, habe ich lediglich versucht, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Sich davorzuwerfen, schien mir wenig sinnvoll.« Ich lachte und sie stimmte mit ein.

»Kluge Entscheidung, ich habe mit den beiden hier schon überreichlich zu tun. Also, was genau wollen Sie?«

»Wie wär’s mit einer Sushi-Bar heute Abend?«

»Griechisch.«

»Pizzeria?«

»Mexikanisch, und das ist mein letztes Angebot. Ich hoffe, Sie sind jung, gut aussehend, und die Sorte Mann, vor dem mich meine Mutter gewarnt hat.«

Ihre Stimme war tief und ein wenig heiser, und ich merkte, wie es in meinen Lenden zu kribbeln begann. Du meine Güte, ich sollte das Telefonat in den nächsten zwei Minuten beenden, oder ich konnte für nichts garantieren.

»Mexikanisch und ja. Schwiegermütter mögen mich nicht. Hat es nun Sperma gegeben auf den Leichen?«

»Nein, hat es nicht. Entweder tut er nur so, als törnt ihn das Ermorden und Verstümmeln seiner Opfer an. Oder er hat wirklich gravierende Potenzstörungen. Jedenfalls hat er weder auf den Leichen noch in unmittelbarer Nähe zu ihnen ejakuliert. Keine Vergewaltigung oder Penetration mit irgendwas.«

»Also einfach nur ein Sadist?«

»Möglich. Oder jemand, der seine wahren Gründe, die beiden umzubringen, verschleiern will oder muss.«

Ich stöhnte. »Ein Auftragskiller der Russenmafia mit Schauspielausbildung?«

»Ein Mitglied der Familie? Ein Ehrenmord?«

»Och kommen Sie. Wenn das Mädchen Muslimin mit Kopftuch gewesen wäre, während der Junge mit Schläfenlocken und Jarmulke herumlief, dann vielleicht.«

»Ehrenmorde geschehen nicht nur aus religiösen Gründen. Ein sechzehnjähriges Mädchen aus einflussreichem Haus, das sich mit einem doppelt so alten russischen Asylbewerber einlässt? Skandale und Präsidenten vertragen sich nicht besonders. Vielleicht hat Papa jemanden losgeschickt, der Unzucht mit einer Minderjährigen ein Ende zu setzen. Die Macht dazu hätte er als Leiter des BND.«

Leiter des BND? Bundesnachrichtendienst? Präsident? Einen Moment lang verschlug es mir dann doch die Sprache. Kein Wunder, dass an unseren Bushaltestellen plötzlich Men in Black herumstanden und Maik Willem sich bedeckt hielt.

»Wenn Sie an Ihrem Job hängen, sollten Sie diese Theorie nicht allzu oft wiederholen«, sagte ich hastig.

»Ich sage, was ich denke. Ihre guten Ratschläge können Sie sich sonst wohin stecken.«

»Sachte, ich gehöre zu den Guten. Trotzdem klingt das für mich wenig überzeugend. In dem Fall hätte er Buran Jung umbringen lassen, nicht aber seine eigene Tochter.«

»Möglicherweise wollte er ihn gar nicht umbringen, sondern nur zusammenschlagen lassen oder erschrecken oder was weiß ich. Dann lief diese Bestrafungsaktion aus dem Ruder. Der Mann ist plötzlich tot, das Mädchen auch, und irgendein Jemand muss das Ganze so aussehen lassen wie ein Sexualmord, um von der Familie abzulenken. Wollen Sie immer noch mit mir ausgehen?«

Ich lachte.

»Nur, wenn Sie bei Tisch zur Unterstreichung Ihrer Theorien nicht gemeingefährlich mit dem Besteck herumfuchteln.«

»Um acht beim Mexikaner, und schließen Sie vorher eine Krankenversicherung ab. Ich würde Ihnen ja gern den Autopsiebericht mailen, aber alle Infos gegen direkt ans Ministerium.«

Damit drückte sie das Gespräch weg, und ließ mich mit breitem Grinsen in meiner Besenkammer zurück. Unabhängig davon, ob es mir gelang, sie abzuschleppen, versprach der Abend allein schon gesprächstechnisch ein Knüller zu werden. Ich liebe Frauen mit wachem Geist und flinker Zunge.

8

Der Bericht der Spurensicherung und der Autopsiebericht aus der Pathologie landeten beinahe gleichzeitig in meinem Postfach. Weiterleitung von Maik Willem. Geprüft und genehmigt. Ich las beide und wünschte, ich hätte es nicht getan. Um wieder runterzukommen, drehte ich eine schnelle Runde mit dem Mountainbike an der Weser entlang und reflektierte die Infos.

Aufgrund des Insektenbefalls der Leichen ging die Spurensicherung davon aus, dass die Morde am Mittwoch geschehen waren. Der Täter hatte mit einem scharfen Messer – möglicherweise einem Teppichschneidemesser – das Zelt von außen aufgeschlitzt, durchgefasst und den schlafenden Mann bewusstlos geschlagen. Das Mädchen war offenbar gerade austreten gewesen und hatte hinter einem Baum hervor beobachtet, wie der Mörder ihren Freund aus dem Zelt in die Mitte der Lichtung schleifte, lange Zeltheringe in den Boden trieb und ihn daran fesselte.

Dann hatte er sie gesucht und gefunden und neben seinem ersten Opfer festgebunden. Er hatte sie in Ost-West-Richtung platziert, den Kopf nach Westen, die Füße nach Osten. Zufall oder religiöser Brauch? Sie hatte offenbar keinen Fluchtversuch unternommen. Den Spuren nach hockte sie die ganze Zeit hinter einer dicken Buche. Hier hatte sie sich erleichtert, und hier hatte sich der Mörder von hinten an sie herangeschlichen.

Warum war sie nicht weggelaufen?

Sie war nackt gewesen und in Flipflops unterwegs. Nacktheit und das Gefühl höherer Verletzlichkeit gehen Hand in Hand. Also blieb sie einfach hinter diesem Baum hocken, in der Hoffnung, dem Mörder weismachen zu können, sie sei geflohen.

Oder weil eine namenlose Angst sie förmlich paralysierte.

War der Mörder so kaltblütig gewesen, ihren Freund vor ihren Augen zu quälen und zu töten, bevor er sie einfing? Weil er die Chancenlosigkeit ihrer Flucht erkannt hatte? Frühmorgens auf einer Lichtung an einem See. Jeder laute Atemzug, jedes Knacken eines Zweiges beim Versuch, sich in den Wald zu schleichen, hätte er so deutlich hören müssen, als wenn sie ihm Hier bin ich, fang mich doch zugerufen hätte.

Er wollte, dass sie zusah.

War das womöglich erst der Kick, den er brauchte? Nicht das Morden an sich, sondern sie zusehen zu lassen, wie er ihren Liebhaber entmannte und ihm anschließend die Kehle durchschnitt? Oder hatte er möglicherweise gehofft, sie würde weglaufen, damit er sie jagen und zur Strecke bringen konnte wie ein flüchtendes Reh?

In den achtziger Jahren hatten ein Ex-Marine und ein Vietnamveteran in den USA Frauen in einer Höhle gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Bei einigen von ihnen gönnten sie sich das zweifelhafte Vergnügen, sie freizulassen, um sie mit Nachtfernrohr und Präzisionswaffe durch den Wald zu jagen und erst Stunden später abzuknallen.

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