Nina Saro - Der Terror in mir

Здесь есть возможность читать онлайн «Nina Saro - Der Terror in mir» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Der Terror in mir: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Der Terror in mir»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Lars, der als Luftfahrzeugführer des Kampfhubschraubers Tiger, seinen Dienst versieht, kehrt nach einem langen Winter in Afghanistan in seine Heimat zurück.Unfähig über seine Erfahrungen zu sprechen, versucht der Heimkehrer sein gewohntes Leben wieder aufzunehmen. Seine Familie spürt die Veränderungen. Lars lehnt die ihm angebotene Hilfe ab und appelliert einzig und allein an die Zeit. Dienstliche Herausforderungen nimmt er gerne an, den familiären Anforderungen dagegen fühlt er sich wenig gewachsen. Hier auftretenden Veränderungen steht er hilflos gegenüber. Seine Frau, Claudia, die ihn liebt und deren größter Wunsch es ist, Lars zu helfen, um weiterhin eine glückliche Ehe führen zu können, verliert mehr und mehr an Stärke. Sie fühlt sich ihrem schweigenden Ehemann gegenüber hilflos. Zu diesem Gefühl kommen nach und nach auch aggressive Empfindungen, da sie Lars immer distanzierter erlebt und keinen emotionalen Zugang zu ihm findet.
Lars, dem dies durchaus bewusst ist, nimmt dankbar eine erneute kurzfristige dienstliche Verwendung im Ausland an. Hier in Frankreich, weit weg von Frau und Familie, gelingt es ihm zum ersten Mal seit dem Einsatz unbefangen zu leben. In einem intensiven Gespräch mit einem Vertrauten öffnet er sich erstmalig und spricht über die Dinge, die ihn belasten. Gestärkt durch die Erfahrung, sich seiner Vergangenheit stellen zu können, kehrt er mit dem Vorhaben nach Hause zurück, sich auch hier von seinem seelischen Ballast zu befreien. Doch kaum in der Heimat angekommen, erkennt er, dass ihm hierzu weiterhin die Bereitschaft fehlt. Die Eheleute entfremden sich immer mehr. Erst durch Informationen von außen gelingt es Claudia, die Zusammenhänge zu verstehen und die Gründe für Lars Veränderungen zu erfahren. Erst ein intensives emotionales Erlebnis außerhalb seines familiären Alltags gibt ihm den Mut, sich dem Erlebten zu stellen und öffnet in ihm den Wunsch professionelle Hilfe anzunehmen, wenn es nicht hierfür schon zu spät ist....

Der Terror in mir — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Der Terror in mir», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

2

„Mama, können wir jetzt mal los, oder auf was wollen wir noch warten? Du siehst wirklich gut aus, daran wird sich auch nichts ändern, wenn du noch 10mal in den Spiegel guckst, Mensch, du bist ja aufgeregter als Tim bei seinem ersten Date.“ Carolina stand bereits seit fünf Minuten im Hausflur und wartete ungeduldig auf ihre Mutter. Auch sie war aufgeregt, ihren Vater endlich wieder zu sehen, im Gegensatz zu ihrer Mutter allerdings die Ruhe selbst. Tim, ihr 17jähriger Bruder, stand schlaksig am Türrahmen angelehnt und ließ sich keine Gefühlsregung anmerken. Er fand es einfach nur lustig, dass seine sonst so abgeklärte Mutter heute einfach nicht in mal dazu in der Lage schien, eine Entscheidung bezüglich ihrer Hosenwahl zu treffen. In der vergangenen Stunde war sie ungezählte Male zwischen Schlaf- und Badezimmer hin- und hergependelt, mal war die Frisur anders, mal das Outfit. „Ich bin sofort da“, kam nun die Stimme Claudias aus dem Keller, in dem sich das Schuhregal befand, „was meinst du Caro, soll ich Pumps oder Sneakers anziehen?“ „Dazu müsste ich ja erst einmal sehen, was du anhast, das hat sich ja im Laufe des Nachmittags doch einige Male verändert“, Carolina lachte und schüttelte den Kopf, „ na Brüderchen, so habe ich unsere Mutter auch nicht erlebt, du würdest wohl eher sagen, die ist ja völlig durch, oder? Ich find´s vom Prinzip ja echt klasse, dass sie sich über Papas Rückkehr so freut, aber jetzt können wir wirklich mal los“. „Ok, ok, ich bin ja schon da, kein Grund zur Panik, es dauert bestimmt noch eine Stunde bis der Bus in Fritzlar ankommt.“ Claudia eilte die Treppe herauf „Meint ihr nun, ich kann so gehen?“ Carolina und ihr Bruder schauten sich an und mussten lachen. „Eine Frage, was hast du eigentlich die ganze Zeit gemacht, du siehst doch aus wie immer, oder Schwesterherz?“ Tim wie immer herrlich direkt öffnete die Haustür und ging schon mal voran zum Auto. Claudia schaute betroffen an sich herab und wartete auf eine Antwort ihrer Tochter „Söhne sind doch echt eine Plage, oder Mama, hör nicht auf ihn, du siehst gut aus und genau so, wie Papa dich mag, also komm, steig ein.“ Die beiden Frauen gingen gemeinsam zum Wagen und Claudia nahm auf der Beifahrerseite Platz „Ist doch in Ordnung wenn du fährst, oder Caro, ich habe jetzt keinen Kopf dafür“. „Klar, Mama, entspann dich, für was hast du denn eine große Tochter.“ Carolina und ihre Mutter hatten schon immer ein sehr gutes Verhältnis zueinander gehabt. Carolina war immer ein unkompliziertes Mädchen gewesen, selbst in der Pubertät hatte sie ihren Eltern selten Kopfschmerzen bereitet. Die üblichen Zickereien und „Ihr habt mir gar nichts zu sagen-Kampagnen“ waren meist glimpflich verlaufen und recht schnell kam man immer wieder am Familientisch zusammen und konnte die aufkommenden Schwierigkeiten bereden. Auch Lars und Carolina standen sich sehr nah und obwohl die nun fast 24jährige ein relativ eigenständiges Leben führte, war ihr die Meinung ihrer Eltern und das Zusammensein mit ihnen immer noch sehr wichtig. „Los jetzt, holen wir den Vadder aus dem Krieg, dass der mal endlich wieder was Ordentliches zu essen bekommt und mich von meiner Holzholpflicht befreit“. Tim saß im Fond des Autos und brachte die beiden Frauen zum Lachen. „Ja echt, du armer Tropf, musstest ein halbes Jahr den Mann im Haus mimen und hast dich bestimmt überarbeitet“, Carolina schüttelte den Kopf, „meine Güte, 17jährige Kerle sind echt nicht so ganz einfach. Irgendwie hat man immer das Gefühl, man müsste dich mal schütteln, dass deine Synapsen so langsam wieder in die richtige Position wandern“. „Hört auf ihr zwei, heute bitte keine geschwisterlichen Reibereien, jetzt lasst uns einfach nur fahren und uns auf Papa freuen“. Eine halbe Stunde später kamen sie auf dem Militärgelände in Fritzlar an. Eine kleine Menschenmenge hatte sich bereits versammelt, alles Familienangehörige von Heimkehrern, alle nervös, gespannt und aufgeregt. „Hi, Claudi, na haben wir es endlich geschafft, ist doch echt der Wahnsinn, das unsere Männer gleich hier ankommen. Willst du auch noch schnell ne Zigarette, ich glaub, ich muss noch eine rauchen, ich halte das Warten sonst nicht mehr aus“. Marie, die Ehefrau von Sven, Cockpit- und Containerpartner von Lars, hielt ihr die Schachtel Zigaretten vor die Nase. „Nein danke, Marie, aber ich habe keine Lust beim Willkommenskuss nach Aschenbecher zu schmecken, Lars raucht doch nicht und da muss es wirklich nicht sein, dass ich jetzt qualme“. „Okay, du hast Recht, das ist ein Argument, also gewöhnen wir uns gleich mal wieder daran, dass unsere Männer wieder da sind und uns so manche Entscheidung abnehmen.“ Marie zwinkerte Claudia verschmitzt zu, klappte die Schachtel zu und verstaute sie in ihrer Handtasche. Wie Recht Marie doch mit dieser Aussage hatte, dachte Claudia das Warten und Alleinsein ist nun vorbei, ein ganzes Stück Eigenständigkeit aber auch. „Schaut mal, wer da um die Ecke kommt und wie immer ganz schön ihren Schaff hat“, Carolina schaute fast mitleidig der heraneilenden Helena entgegen, die hektisch einen Zwillingsbuggy vor sich herschob, aus dem lautes Geschrei tönte. Dem Buggy und seiner Mutter folgte der vierjährige Simon, der beleidigt aussah und sich der Geschwindigkeit seiner Mutter um keinen Preis anpassen wollte. „Simon, bitte nun komm endlich, deine Schwester hat die Hosen voll, und ich muss sehen, dass ich sie noch schnell gewickelt bekomme, bevor der Papa wieder da ist. Du kannst in der Zeit gerne hier bei Carolina und Claudia warten, zeig ihnen doch mal dein tolles Bild, was du für Papa gemalt hast“. Helena nahm die kleine Sophie aus dem Buggy und machte sich auf den Weg in das Gebäude, um Sophie frisch zu machen. Carolina übernahm den Buggy und beugte sich zu Meike herab, die friedlich in ihrem Wagen saß und an einem Keks knabberte. „Na Simon, nun zeig uns mal dein Bild, der Papa wird sich bestimmt riesig freuen, wenn er ein Geschenk von dir bekommt“, Claudia ging auf den Kleinen zu, der sich aber bockig hinter dem Buggy versteckte und so gar keine Lust zu haben schien, Konversation zu betreiben. „Ok, kleiner Mann, dann warten wir eben gemeinsam bis die Mama wieder kommt, vielleicht hast du ja dann Lust mit uns zu reden“. Claudia konnte den Jungen sehr gut verstehen. Er war im Moment wohl völlig überfordert. Alle um ihn herum waren aufgeregt, jeder aus seiner Familie und aus dem Bekanntenkreis seiner Mutter hatte in der letzten Zeit nur davon gesprochen, dass der Papa nun endlich wieder kommt. Nur er selbst konnte wenig mit dieser ganzen Aufregung anfangen und war eher verwirrt als begeistert. Papa, wer war das noch mal? Ein halbes Jahr hatte er ihn nicht mehr gesehen, am Anfang hatte er viel geweint und nach ihm gefragt. Immer wieder hatte er zur Antwort bekommen, Papa kommt bald wieder, aber das dauert noch, du musst noch ein bisschen abwarten. Dann hatte er sich daran gewöhnt, dass eben kein Papa da war und nun auf einmal sollte Papa gleich mit einem großen Bus hier ankommen. Das war ihm alles zu viel, und so versteckte er sich hinter seiner Bockigkeit und verweigerte einfach die gut gemeinten Annäherungsversuche. Seine Schwestern waren noch viel zu klein, mit ihren 15 Monaten wussten sie so gar nicht, was hier eigentlich los war und nachdem Sophie wieder frisch gereinigt in ihren Buggy zurückgekehrt war, saßen die beiden Schwestern nun beide friedlich in ihrem Kinderwagen und blickten neugierig in die Welt. Helena war wirklich nicht zu beneiden. Sie alle hatten ihre Männer und Lebenspartner vermisst, aber Helena war die Einzige im Kreis der Wartenden, die noch so kleine Kinder hatte. Sie und ihr Mann Mike hatten sich erst vor sechs Jahren kennen und lieben gelernt, zügig mit der Familienplanung begonnen und nach der Geburt des ersten Sohnes waren sie sich einig gewesen, noch ein Kind zu bekommen. Das aus diesem einen nun zwei geworden waren, war eine Laune der Natur und komplettierte die Familie auf einen Schlag. Aufgrund seiner Familienkonstellation war Mike auch nicht dafür vorgesehen im ersten Kontingent der Tigerpiloten in den Einsatz zu gehen, aber dann hatte es personelle Schwierigkeiten gegeben, und er war nachgerückt. Helena hatte ihm versichert, sie werde die Zeit schon meistern, und so war er mit seinen Kollegen in die ungewisse Welt gestartet. Helena hatte Wort gehalten: Sie hatte die vergangenen sechs Monate durchgehalten und alles gegeben. Unterstützung erhalten hatte sie durch ihre Freundinnen Marie und Claudia. Die drei hatten sich erst in den letzten sechs Monaten wirklich kennen gelernt und jede der drei wusste, dass man sich aufeinander verlassen konnte. So hatten sie auch regelmäßig alle 14 Tage einen gemeinsamen Abend verbracht. Meistens im Haus von Helena, da sie immer einen Babysitter engagieren musste, wenn sie abends das Haus verließ. Ihre Eltern und Schwiegereltern lebten zu weit entfernt um ihr kurzfristig beistehen zu können. Diese Treffen wollten die drei nach der Rückkehr ihrer Männer auch beibehalten, denn wie hatte es Marie so treffend formuliert: Glaubt ja nicht, dass die Probleme aufhören, wenn unsere Lieben wieder da sind, die fangen dann erst richtig an. Die drei hatten gelacht und sich gegenseitig versichert, weiterhin für einander da zu sein. Auch jetzt standen sie beieinander und warteten ungeduldig auf den Bus. Allein schon äußerlich betrachtet, waren es drei völlig unterschiedliche Frauen, die sich aber in ihrem Wesen so herrlich ergänzten, dass es ihnen immer wieder Freude bereitete, die Zeit gemeinsam zu verbringen. Marie, die eleganteste der drei, liebte ihren Job als Werbezeichnerin, ging darin völlig auf, hatte keine Kinder und kein Problem damit wöchentlich auch mal 50 Stunden zu arbeiten. Sie ging niemals ungeschminkt aus dem Haus, trug gerne und meist Markenklamotten und Schuhe ohne Absätze waren ihr ein Greul. Sie hatte Stil, wie Claudia immer wieder feststellte, sah dabei aber nie overdressed aus, alles passte einfach zusammen. Claudia, die bodenständigste des Dreigespanns, liebte die Natur und Tiere, besonders Pferde und wirkte auch in ihrer Kleiderwahl so wie sie war: unkompliziert und sportlich. Jeans waren ihr ständiger Begleiter, ebenso wie die zum Pferdeschwanz zusammengebundenen Haare. Ein Lidstrich, ein wenig Mascara fertig war das Makeup. Wenn es schon mal weiblichere Kleidung sein musste, durfte auch dann die sportliche Note nicht fehlen, in wirklich schicker Kleidung fühlte sich Claudia eher verkleidet als wohl. Helena, die jüngste der Frauen, war eine bunte Mischung aus allem. Hatte sie Zeit und Lust stylte sie sich gerne so richtig auf, mit toller Frisur, ansprechendem Dekolleté und Pumps, die in ihrer Farbe immer zum Oberteil passen mussten. Meistens fehlte ihr mit ihrer Kinderschar aber einfach die Zeit, so dass sie völlig unscheinbar in Jeans und T-Shirt durch die Gegend rauschte. Auch damit war sie absolut nicht unattraktiv, aber man sah ihr an, dass sie oftmals einfach viel zu viel um die Ohren hatte. Beruflich setzte sie im Moment noch aus, wollte aber, wenn die Mädels zwei Jahre alt waren, wieder einsteigen. Sie war einfach ein Wirbelwind und eine Powerfrau, die sich so schnell nicht unterkriegen lies. „Und doch“, dachte Claudia, als sie Helena so neben sich sah, „erschöpft siehst du aus und mindestens fünf Kilo zu mager, du wirst erst richtig merken, was du geleistet hast, wenn dein Mann wieder da ist und die Verantwortung für deine Rasselbande ein wenig von dir abfallen kann“. „Augen gerade aus“, Claudia schreckte aus ihren Gedanken auf, als sie die Stimme ihres Sohnes hörte, der in militärischem Ton verkündete, dass der Bus die Einfahrt der Kaserne erreicht hatte. Claudia kniff ihrem Sohn in die Rippen und schüttelte den Kopf. Doch dann richtete sie ihr ganzes Augenmerk auf den herannahenden Bus und in ihr machte sich eine unbeschreibliche Erregung breit. Sechs Monate lang hatte sie ihren Lars nicht gesehen, auf Skype und andere Raffinessen der Technik hatten sie und ihr Mann bewusst verzichtet. E-mails hatten sie genutzt um sich über das Alltägliche, zu unterhalten, über ihre Gefühle und ihre Sehnsucht hatten sie sich in handgeschriebenen Briefen ausgetauscht, auf Photos voneinander hatten sie gänzlich verzichtet. Ihre Freundinnen hatten dies nie verstanden, aber Lars und Claudia waren sich in dieser Entscheidung einig gewesen und alleine dieser Moment jetzt kurz vor dem Eintreffen ihres geliebten Mannes bestätigte ihr die Richtigkeit dieser Entscheidung.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Der Terror in mir»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Der Terror in mir» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Der Terror in mir»

Обсуждение, отзывы о книге «Der Terror in mir» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x