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Anstecken vermeiden – so geht‘s
Wenn die Nase des Gegenübers trieft, sollte man kein gemeinsames Telefon benutzen, die Fenster trotz der Kälte weit aufreißen und jeden Stress vermeiden. Anstecken bedeutet, dass Krankheitserreger den Wall der körpereigenen Abwehr überwinden und in den Organismus eindringen. Dadurch kommt es zu Schäden, zu Ausfallserscheinungen und – hoffentlich – zu einer heftigen Reaktion des Immunsystems. Ob und wie wir Menschen mit einem Krankheitserreger klar kommen, hängt unter anderem von der Menge der Erreger, ihrer Bauweise, aber auch der Stärke des eigenen Immunsystems ab. Letzteres wird auch durch das Gehirn gesteuert und ist deshalb anfällig für Launen. Folgendes ist wichtig:
Für die eigene gute Laune sorgen
Ausreichend lüften, um das Raumklima zu verbessern
Vor kalten Füßen hüten
Sport auch im Winter treiben
Mit Wechselduschen und Sauna die Durchblutung fördern
Viel Obst und Gemüse essen
Bei hoher Erkrankungsgefahr mit pflanzlichen Mitteln wie Echinacea das Immunsystem stärken
Antibiotika: Keine Einnahme mit Kaffee und Milch!
Wer ein Antibiotikum einnehmen muss, soll in dieser Zeit koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Cola meiden und keinesfalls das Medikament damit herunter spülen. Manche Antibiotika verstärken die Koffeinwirkung so sehr, dass es zu Herzflattern, Kopfschmerzen und Schwindel kommen kann. Zum Herunterspülen eignet sich am besten Leitungs- oder Tafelwasser, nicht aber kalziumreiches Mineralwasser. Kalzium, auch reichlich in Milch vorhanden, bindet einige Antibiotika und macht sie unwirksam. Auch Säfte sind manchmal problematisch. So kann Grapefruitsaft im Zusammenspiel mit Antibiotika starken Durchfall verursachen.
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Antibiotika: Einzigartiges Medikament mit breitem Wirkungsspektrum
REPLICor Inc., ein biopharmazeutisches Privatunternehmen, entwickelt gegenwärtig ein Antivirusmedikament mit einem breiten Wirkungsspektrum unter der Bezeichnung REP 9. Das Medikament besitzt die breiteste In-vitro-Aktivität, die je für einen einzelnen chemischen Wirkstoff gemeldet wurde. Es zeigt In-vitro-Wirksamkeit gegen 12 der 18 Virenfamilien, die den Menschen schädigen. Es bewies Wirksamkeit gegen viele der Viren in Milliarden-Dollar-Märkten, einschließlich HIV, Hepatitis B und Herpes. Es zeigte sich, dass REP 9 gut verträglich ist und eine signifikante In-vivo-Wirksamkeit besitzt bei Tiermodellen mit 6 verschiedenen Virusinfektionen. Dies legt nahe, dass es vermutlich auch im Menschen eine signifikante Wirksamkeit zeigen wird.
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Eine neue klinische Studie zeigt, dass sich die Endothelfunktion (Dehnbarkeit der Arterien) verbessern und sogar wiederherstellen lässt, indem die einfach-ungesättigten Fettsäuren einer mediterranen Ernährungsweise durch Walnüsse ersetzt werden. Walnüsse verringern zudem die Zahl schädlicher Zelladhäsionsmoleküle, die am Entstehen einer Atherosklerose (Verhärtung der Gefäßwände) beteiligt sind. Dieser doppelte Effekt wirkt sich günstig auf das Kreislaufsystem aus und trägt so zur Vorbeugung von Herzerkrankungen bei.
„Zum ersten Mal hat sich nicht nur ein isolierter Nahrungsmittelbestandteil, sondern das gesamte Nahrungsmittel als günstig für die Gesundheit der Gefäße erwiesen“, kommentierte Dr. Emilio Ros von der Hospital Clínic in Barcelona und Forschungsleiter der Studie am biomedizinischen Forschungsinstitut August Pi i Sunyer (IDIBAPS). „Im Vergleich zu einer am Mittelmeer üblichen Ernährungsweise ohne Walnüsse steigerte sich durch den Verzehr von Walnüssen die endothelabhängige Vasodilatation um 64 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich die Menge an vaskulärem Zelladhäsionsmolekül-1 um 20 Prozent. Wie schon in früheren Studien beobachtet, sanken unter der Walnussdiät zudem auch die Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinwerte.“
Dr. Ros führt die verbesserte Gefäßelastizität auf das einzigartige Nährstoffprofil der Walnuss zurück: „Walnüsse unterscheiden sich von allen anderen Nüssen durch ihren hohen Anteil an alpha-Linolensäure (ALA), eine pflanzliche Omega-3-Fettsäure, die vermutlich noch weitere antiatherogene Eigenschaften aufweist.“ Er unterstrich auch den hohen Gehalt der Walnüsse an der Aminosäure L-Arginin und an der Gamma-Tocopherol-Form des Vitamin-E, die gefährlichen Gefäßblockaden wirksam vorbeugen.
„Vereinfacht ausgedrückt ist eine gesunde Arterie wie ein elastischer Gummischlauch, der sich den Veränderungen der Durchflussmenge anpasst. Dagegen gleicht eine Arterie mit eingeschränkter Endothelfunktion eher einem starren Bleirohr, das nur ein gleichbleibendes Durchflussvolumen erlaubt. Die Walnussdiät in der Studie stellte die Elastizität der Arterien wieder her und ermöglichte daher bei Bedarf einen vermehrten Blutfluss“, so Dr. Ros.
„Jeder, der Risikofaktoren für Herzerkrankungen aufweist – ob es sich nun um Rauchen, hohen Cholesterinwert, Diabetes, Bluthochdruck oder Übergewicht handelt – ist damit konfrontiert, dass sich seine Arterien bei Bedarf nicht richtig ausdehnen können. Dies bezeichnet man als endotheliale Dysfunktion. Die Patienten in unserer Studie wiesen hohe Cholesterinwerte auf, eine bekannte Ursache für endotheliale Dysfunktion. Durch die Walnussdiät ließ sich diese Anomalie korrigieren. Die ermutigenden Ergebnisse dieser Studie verhelfen Ärzten und Patienten zu einem einfachen, aber wirkungsvollen Ernährungsinstrument im Kampf gegen Herzkrankheiten.“
Die Studie wurde in der Lipidklinik der Hospital Clínic der Universität Barcelona durchgeführt und trägt den Titel „A walnut diet improves endothelial function in hypercholesteremic subjects: a randomized crossover trial“ („Walnussdiät verbessert Endothelfunktion bei Hypercholesterinämie-Patienten: eine randomisierte Crossover-Studie“). 21 Männer und Frauen im Alter von 25 bis 75 Jahren mit hohen Cholesterinwerten nahmen entweder eine cholesterinsenkende Mittelmeer-Diät oder eine Ernährung mit ähnlichem Kalorien- und Fettgehalt zu sich, bei der jedoch die etwa 32% der Energie aus einfach-ungesättigten Fettsäuren durch ca. 40-65 Gramm Walnüsse täglich (8-13 Stück) ersetzt wurden. Nach vier Wochen wechselten die Patienten auf die jeweils andere Ernährungsform. Laut neuen Statistiken der Europäischen Union ist die Universität Barcelona eine der beiden produktivsten wissenschaftlichen Einrichtungen in Spanien. Im Hinblick auf seine wissenschaftlichen Ergebnisse ist die Hospital Clínic unter den zehn führenden Krankenhäusern der EU und steht unter den spanischen Krankenhäusern auf Rang 1. Allgemeine Informationen zu Walnüssen sowie allgemeine Walnuss Fotos finden Sie unter:
www.walnuss.de
Arthrose: Neuer Online-Service
Im März 2005 ging Deutschlands neue Internetplattform zu Arthrose und künstlichem Gelenkersatz online. Unter endoportal.de finden Interessenten umfassende Informationen über die Gelenkerkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten. Zusätzlich können Betroffene unverbindlich direkten Kontakt zu qualifizierten Medizinern in ihrer Region aufnehmen. Interessierte haben die Möglichkeit, zu jeder Zeit individuelle Fragen an endoportal-Ärzte zu richten, die diese innerhalb von 48 Stunden beantworten. Im Livechat stellen Mediziner ihr Fachwissen zu einem Thema zur Verfügung, das vom Userkreis bestimmt wird.
endoportal.de richtet sich gleichermaßen an Ärzte und die medizinische Forschung. Das Informationsportal gehört zu einem orthopädisch-chirurgischen Netzwerk, dessen aktive Mitglieder auf künstlichen Gelenkersatz spezialisiert sind. Die fachliche Qualifikation der endoportal-Ärzte soll einer stetigen Qualitätssicherung unterliegen. Die Informationsplattform wird ständig redaktionell gepflegt, erweitert und entsprechend den neuesten medizinischen Erkenntnissen aktualisiert. Weitere Informationen unter: www.endoportal.de.
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