Ehem. Wohnsitz der Familie Imhof
Ort: |
Untermeitingen |
Art: |
Schloss |
Stil: |
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Klasse: |
* sonstige Sehenswürdigkeit |
Lage: |
Gegenüber der Kirche |
Parken: |
Parkplatz am Schloss |
www: |
www.lechfeld.de/index.php?id=0,54 |
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www.schloss.net/schloss.htm |
Geschichte:
Das Schloss in Untermeitingen ging 1592 beim Verkauf der Herrschaftsrechte und Güter durch Emanuel Welser in den Besitz des Augsburger Bürgermeisters Raimund Imhof über.
Sein heutiges Aussehen erhielt es unter den Imhofs in der zweiten Hälfte des 17. Jh. und Anfang des 18. Jh.
Die Umfassungsmauern des ehemaligen Schlossgartens stammen noch aus dem 16. Jh.
Heute befindet sich im Innern eine Brauerei sowie ein Gasthof.
Äußeres:
Das Schloss besteht aus zwei, im rechten Winkel zueinander stehenden Gebäudetrakten von verschiedener Höhe.
Der Nordtrakt ist auf der Straßenseite vier-, auf der Hofseite zweigeschossig und hat ein hohes Walmdach.
Der Ostflügel mit seitlichen Eckrisaliten hat südlich eckturmartige Anbauten.
Auf der Südseite befindet sich das Zufahrtstor zwischen dreiseitigen Schalentürmen.
Inneres:
Im Innern des Nordtraktes findet man ein bemerkenswertes Treppenhaus um 1750 mit zweiseitiger Rampentreppe, die als Steg zum ersten Obergeschoss weitergeführt wird, sowie Ölgemälde aus dem 17. und 18. Jh.
St. Stephan, Untermeitingen
00000109 - St. Stephan, Untermeitingen
Pfarrkirche von Untermeitingen
Ort: |
Untermeitingen |
Art: |
Kirche |
Stil: |
Spätgotik |
Klasse: |
* - sonstige Sehenswürdigkeit |
Lage: |
Gegenüber dem Schloss |
Parken: |
Parkplatz am Schloss |
www: |
www.lechfeld.de/index.php?id=0,54 |
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www.lechfeld-pfarreien.de/historisches1.html |
Geschichte:
Die Pfarrkirche St. Stephan in Untermeitingen wurde 1158 erstmals urkundlich erwähnt, die Kirchengründung geht aber auf das 8. Jh. zurück.
Die ältesten Teile aus romanischer Zeit (12./13. Jh.), sind die unteren Geschosse des Turms aus Tuffstein.
Um 1500 wurde die Kirche neu errichtet, 1677 der Turm von Jörg Wörle um ein Oktogon und Zwiebelhaube erhöht.
1720 sowie 1891/95 erfolgten Umbauten, dabei hat man das Langhaus verlängert.
1946, 1965 und 1997 fanden Renovierungen statt.
Äußeres:
St. Stephan hat ein einschiffiges Langhaus mit Korbbogenwölbung und Stichkappen.
Der Chorraum ist eingezogen, mit dreiseitigem Schluss und spätgotischen Netzgewölbe.
Unter dem Chor befindet sich die heute geschlossene Gruft der Familie Imhof.
Vor der Mitte der südlichen Langhauswand steht der sechsgeschossige Turm mit Rundbogenfriesen, Oktogon und Zwiebelhaube.
I nnenraum:
Der Hochaltar mit einem lebensgroßen Holzkruzifix stammt von 1510; seitlich Holzreliefs der Vierzehn Nothelfer.
Die Beichtstühle sind Arbeiten von Johann Einsle um 1736.
Im Langhaus befinden sich Grabsteine der Familie Imhof aus dem 18. Jh., an der Ostseite des Turmes eine Grabplatte des Gastwirts Matthias Gogel von 1576.
00000110 - Museum Schwabmünchen
Museum der Stadt Schwabmünchen
Ort: |
Schwabmünchen |
Art: |
Museum |
Stil: |
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Klasse: |
* - sonstige Sehenswürdigkeit |
Lage: |
Holzheystraße 12 |
Parken: |
Parkplatz gegenüber dem Museum |
www: |
www.schwabmuenchen.de/index.php?id=0,52 |
Geschichte:
Das Museum der Stadt Schwabmünchen wurde 1909 auf Anregung des Bezirksamtsmannes Dr. Wegele gegründet und 1913 als Bezirksmuseum im Wasserturm eröffnet.
In den 20er Jahren kamen, durch einen Tausch mit der Stadt Augsburg, zahlreiche Werke des schwabmünchner Malers und Spätnazareners Ferdinand Wagner (1819-1881) in den Besitz des Museums und bildeten den Grundstock der Galerie.
1984 wurde die Sammlung im umgebauten, ehemaligen Schulhaus mit ca. 1000 m² auf vier Geschossen als Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen wieder eröffnet.
Erdgeschoss:
Vor- und Frühgeschichte, Archäologie: römische Töpfersiedlung Rapis und Schwabegg (1.-3. Jh.) mit Töpferwaren (Reibschüsseln und Henkel-Dellenkrüge).
Stadt- und Regionalgeschichte: Handwerk, Zunft, Vereinswesen, Feuerwehr, Militär, Justizgeschichte, Uhren.
Dokumentation über einen berühmten Schwabmünchener, Leonhard Wagner (1454-1522), einer der bekanntesten Schönschreiber seiner Zeit und Schöpfer der Fraktur.
Erstes Obergeschoss:
Malerei des 19. Jh.: Werke der Nazarener Ferdinand Wagner (1819-1881), Joseph Kober (1824-1877) und Leonhard Thoma (1864-1921).
Zweites Obergeschoss:
Objekte der Volksfrömmigkeit, Skulpturen aus dem kirchlichen und weltlichen Bereich, Hinterglasmalerei, Krippensammlung (darunter eine wertvolle Sudetenländer Papierkrippe mit mechanischem Werk).
Dachgeschoss:
Möbel, Kunsthandwerk, Hauswirtschaft, Textilien sowie Objekte der schwabmünchner Heimindustrie, der Strickerei und Weberei.
Kapelle Zu Unserer Lieben Frau, Schwabmünchen
00000111 - Kapelle Zu Unserer Lieben Frau, Schwabmünchen
Ort: |
Schwabmünchen |
Art: |
Kapelle |
Stil: |
Spätgotik |
Klasse: |
* - sonstige Sehenswürdigkeit |
Lage: |
Ulrichsberg 1 |
Parken: |
Parkplatz vor der Kapelle |
www: |
www.schwabmünchen.de |
Geschichte:
Die Kapelle "Zu Unserer Lieben Frau in Schwabmünchen" wurde in den Jahren 1486-1489 erbaut.
Im Jahr 1494 erfolgte die Weihe, 1507 die Errichtung des Chores.
1893 und 1865 wurden Umbauarbeiten durchgeführt und 1994 eine Restaurierung.
Äußeres:
Das einschiffige Langhaus hat eine flache Bretterdecke und doppelte Westempore.
Im eingezogenem, dreiseitig geschlossenem Chor ist ein feines Netzrippengewölbe sichtbar.
Außen am Westgiebel des Daches wurde ein quadratischer, zweigeschossiger Dachreiter mit einem Zeltdach angebracht.
I nnenraum:
Der barocke Choraltar ist ein Werk von Jörg Pfeiffer um 1675.
Die Figuren wurden von einem Vorgängeraltar übernommen.
Es sind Spätrenaissancearbeiten von Christoph Rodt (Verkündigungsgruppe, Anbetung der Hirten, zwischen den Säulen Hl. Severin und die Hl. Katharina) sowie Werke von Lorenz Luidl um 1676 (Tragengel, Christuskind, Hl. Ursula und Hl. Appollonia).
Die Seitenaltäre und die Kanzel wurden 1675 von einem einheimischen Künstler errichtet.
Im Chor befinden sich Gemälde von Johann Joseph Anton Huber um 1770: Ölbergszene, Kreuzigungsgruppe und Auferstehung sowie weitere Holzfiguren von Lorenz Luidl.
Eine Grabplatte im Fußboden des Chores erinnert an den Stifter Severin Fugger (gest. 1601) sowie im Langhaus an seine Frau Ursula (gest. 1607).
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