80 n. Chr.
Unter Kaiser Claudius wird die Römerstraße "Via Claudia Augusta" fertiggestellt.
Sie führt von Oberitalien über Füssen und Augsburg bis an die Donau.
um 260
Einfall der Alamannen in das Gebiet westlich von Augsburg.
5. Jh.
Besiedlung durch die Sueben (Schwaben).
787
Karl der Große besiegt in der Nähe von Augsburg den Bayernherzog Tassilo.
915-955
Einfälle der Ungarn in das Gebiet.
955
Schlacht auf dem Lechfeld. Die Ungarn werden von dem Augsburger Bischof Ulrich und König Otto I. geschlagen.
1388
Städtekrieg: Zerstörung der Burg Zusameck bei Dinkelscherben durch die Augsburger.
1462
Zerstörung der Burg Wolfsberg bei Dinkelscherben durch Augsburger Truppen.
1525
Bauernkrieg: Aufgebrachte Bauern plündern das Kloster Oberschönenfeld.
1547/48
Schmalkaldischer Krieg.
1628-36
Die Pest wütet im Landkreis.
1633/34
Die Schweden besetzen das Gebiet.
1648
Letzte Schlacht des Dreißigjährigen Krieges in Zusmarshausen und Hainhofen.
1786
Erste Ballonfahrt des Barons von Lütgendorf von Gersthofen aus.
1802-1806
Säkularisation: Auflösung der kirchlichen Güter.
1805
Napoleon entwirft im Gasthof zur Post in Zusmarshausen den Plan für die Schlacht bei Elchingen.
1931
Prof. Piccard erreicht von Gersthofen aus mit einem Ballon die Stratosphere.
1972
Gebietsreform: Die Landkreise Schwabmünchen und Augsburg und ein Teil des Landkreises Wertingen werden zusammengeführt.
Plan des Landkreises Augsburg
00000101 - St. Felizitas, Bobingen
Pfarrkirche von Bobingen
Ort: |
Bobingen |
Art: |
Kirche |
Stil: |
Spätgotik |
Klasse: |
* - sonstige Sehenswürdigkeit |
Lage: |
Kirchplatz, Stadtmitte von Bobingen |
Parken: |
Rathausstraße oder Bahnhofstraße |
www: |
www.stadt-bobingen.de/index.php?id=1105,131 |
Geschichte:
Die Pfarrkirche von Bobingen wurde bereits im 11. Jh. erbaut.
Eine Urkunde aus dem Jahr 1180 belegt den Erwerb durch das Kloster St. Ulrich in Augsburg.
Der Turm und Teile des Langhauses stammen noch aus dem 13. Jh.
Im 15. Jh. wurde die Kirche vergrößert und erhöht.
1719 erfolgte eine umfassende Renovierung durch den Maurermeister Martin Holzapfel und im Jahr 1762 eine erneute Reparatur durch Hans Georg Kilian Holzapfel.
1880 wurde die Kirche regotisiert, dabei wurde das Gewölbe im Chor und Langhaus neu errichtet und die Fenster mit neuem Maßwerk versehen.
1931 und 1979 erfolgte die Restaurierung.
Äußeres:
Das einschiffige Langhaus der Kirche und der eingezogene, dreiseitig geschlossene Chor, haben ein Netzrippengewölbe und außen ein einheitliches Satteldach.
Der quadratische, achtgeschossige Turm auf der Südseite mit einem Spitzhelm über vier Giebeln, ist durch Rundbogenfriese und Deutsche Bänder gegliedert.

Innenraum:
Der Hochaltar von 1931 stammt von Hans Miller; das Altarbild ist eine Kopie der Kreuzigung von Peter Paul Rubens.
Die hölzernen Altarfiguren der Kirchenväter und der hl. Felizitas wurden um 1750 geschaffen, die Pieta ist ein Werk des Bildhauers Lorenz Luidl von 1690.
Am Aufgang des Oratoriums befindet sich ein epitaphartiges Votivbild aus Gips aus dem Jahr 1527 mit der Kreuzigungsgruppe und dem Stifter, Weihbischof Johann Laymann.
Die Ölberggruppe aus Sandstein außen am Chor stammt aus der 1. Hälfte des 16. Jh.
Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau, Bobingen
00000102 - Wallfahrtskirche Unsere Liebe Frau, Bobingen
Rokokobau der Füssener Schule
Ort: |
Bobingen |
Art: |
Kirche |
Stil: |
Rokoko |
Klasse: |
** - sehenswert |
Lage: |
Lindauer Str., im Süden von Bobingen |
Parken: |
Kornstraße |
www: |
www.stadt-bobingen.de/index.php?id=1110,131 |
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de.wikipedia.org/wiki/Wallfahrtskirche_zu_ Unserer_Lieben_Frau_(Bobingen) |
Geschichte:
Schon im Mittelalter stand hier eine einfache Kapelle, die 1472 erstmals erwähnt und im Jahr 1671 umgebaut wurde.
Zu Beginn des 18. Jh. war die "Muttergotteskapelle" mit ihrem Gnadenbild so ruinös, dass ein Neubau erforderlich war.
Der erste Entwurf für einen Kirchenbau von Franz Xaver Kleinhans wurde 1748 abgelehnt; nach geänderten Plänen ein Jahr darauf aber doch genehmigt.
Der Bau wurde 1751 vollendet. 1860, 1934 und 1973 erfolgten Restaurierungsarbeiten..
Äußeres:
Die Wallfahrtskirche zeigt mit ihrem eingezogenen, quadratischen Chor und der zentralisierenden Halbkuppel des Langhauses Ähnlichkeit mit Bauten der Füssener Baumeister Johann Georg Fischer und Johann Jakob Herkomer
Der quadratische Ostturm mit geschweifter Haube ist nur als Dachreiter sichtbar.
Auch die geschwungenen, vierteiligen Fenster deuten auf den Einfluss Dominikus Zimmermanns hin.

Innenraum:
Der hell beleuchtete Innenraum zeigt feinstes Rokoko.
Der graziöse Stuck auf rosa Grund stammt von Franz Xaver Feichtmayr d.Ä.
Die Fresken malte Vitus Felix Rigl; im Chor "die Wunderkraft Mariens" und "Errettung der Menschen aus der Not"; im Langhaus "Verherrlichung der Immaculata".
Der prächtige rot-blau marmorierte Hochaltar um 1750, stammt von Georg Einsle; in der Mittelnische befindet sich das Gnadenbild: eine Muttergottesfigur, seitlich die Figuren der hl. Anna und des hl. Joachim.
Die klassizistischen rot-grau marmorierten Seitenaltäre wurden 1781 von Philip Jakob Einsle geschaffen.
Zwischen den beiden Fenstergruppen ist die Stuckkanzel originell eingefügt.
In den Wandnischen befinden sich Holzfiguren der Schmerzhaften Muttergottes und Christus als Schmerzensmann, beide Mitte 18. Jh.
Das Gemälde "Hl. Aloisius" im Langhaus stammt von Johann Anwander (1755).
Die Wallfahrtskirche besitzt außerdem den größten zusammenhängenden Bestand an Votivtafeln im Landkreis Augsburg.
Königstherme, Königsbrunn
00000103 - Königstherme, Königsbrunn
Freizeitbad
Ort: |
Königsbrunn |
Art: |
Freizeiteinrichtung/Bad |
Stil: |
|
Klasse: |
** - sehenswert |
Lage: |
Königsalle 1 |
Parken: |
Parkplätze an der Königsallee |
www: |
www.koenigstherme.de |
Die Königsbrunner Königstherme ist ein Freizeitbad der ganz besonderen Art; sie folgt der Tradition antiker Thermen und stellt die moderne, weiterentwickelte Version des antiken Thermengedankens dar.
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