Das ist nämlich wichtig, dass die Seelen dorthin kommen. Es ist nicht gut für sie, hier im irdischen Bereich zu bleiben. Besser ist, wenn sie ins Licht gehen. Dort kommen sie an einen wunderschönen Ort, der so schön ist, so faszinierend, dass es keine Worte dafür gibt. Die vorausgegangenen Verwandten warten dort schon auf die gerade „übergegangene“ Seele und so können alle ein Wiedersehen feiern. Das ist aber noch nicht alles. Nein, dort kann sich der Neuankömmling auch erst mal von den Strapazen der vergangenen Zeit erholen und sich anschließend seinen Fähigkeiten gemäß entfalten und entwickeln und er wird weiterhin geschult. Erfährt dann auch, warum sein Leben so gelaufen ist, wie es gelaufen ist und wird vorbereitet für die Zeit, wenn die noch lebenden Angehörigen soweit sind, um zu sterben und ihren Körper zu verlassen. Damit sie ihnen dann wiederum behilflich sein können, schnellstmöglich ins Licht zu gelangen.
Das ist wirklich wichtig. Denn so viele von Euch wissen davon nichts. Möchten über den Tod nicht sprechen, behandeln es als Tabuthema. Und dann, wenn es eines Tages so weit ist, wissen sie nicht, was los ist, was auf sie zukommt und verfallen in Ängste. Und diese behindern dann den Sterbeprozess und das dazugehörige Loslassen.
Meine Chefin kann, wie schon gesagt, mit den Verstorbenen reden, ihnen helfen, ins Licht zu gehen. Das ist so wunderbar, sie freut sich mit jedem Einzelnen, der es wieder geschafft hat. Sie spürt dann oftmals sogar die Freude der Seelen, weil sie sich vom irdischen Bereich lösen können und sie auch merken, dass es keinerlei Angst bedarf.
Die aber den Sterbeprozess behindernden Ängste kann meine Chefin mit ihrer energetischen Arbeit auflösen. Das hat sie erstmals in den letzten Tagen ihrer Großmutti bemerkt und auch getan. Das war sehr sehr wichtig und wertvoll. Es tat der Oma gut, sehr gut: ganz ruhig ist sie geworden, ganz friedlich eingeschlafen…
Dies und die ständige Kommunikation mit ihr, auch während der Beerdigung, hat uns allen die letzte Zeit erleichtert und trotz der großen Trauer zu einer wundervollen und berührenden Geschichte werden lassen. Ja, es gibt eben doch viel Spannendes zwischen Himmel und Erde was wir nicht sehen können, aber trotzdem da ist.
3. Oktober 2012
Sind sie nicht herrlich, diese wunderschönen sonnigen Tage, ja mittlerweile schon Wochen? Einfach wunderbar, es kommt einem noch gar nicht vor, als wäre es schon Oktober. Die Sonne gibt noch mal alles und in der Natur werden die Farben jetzt immer schöner. Selbst kleine Schmetterlinge fliegen noch, allerdings so schnell und gewitzt, dass ich machen kann, was ich will: ich fang sie einfach nicht. Naja, vielleicht sollte ich noch ein wenig an meiner Technik und auch Strategie feilen. Bin wohl einfach noch zu verspielt, zu tapsig und schwups, sind ‘se weg und ich schau in die Richtung, in der sie schon lange nicht mehr sind.
Ja und mit Eicheln und Kastanien spiele ich für mein Leben gern. Wenn die so schön kullern, schnapp ich sie mir und lass sie wieder fallen und dann stups ich mal mit den Pfoten dagegen. Macht sich super in einer gefliesten Wohnung oder auf dem Laminat. Wunderbar! Freu mich jedes Mal auf’s Neue, wenn wieder eine von meiner Chefin geflogen kommt. Dann nix wie drauf und losgespielt…
Aber wieder zurück zum heutigen Thema: Jetzt ist ja nun die Zeit der Waage. In der Natur sehen wir es, wie schon eben erwähnt, an den wunderschönen Farben der Bäume. Allerdings hört nun das Wachstum auf, die Säfte ziehen sich immer mehr zurück. Die letzten Früchte, die nun ihre Süße so richtig entfalten, werden geerntet.
Wir finden aber auch die Harmonie und die Diplomatie in diesem Tierkreiszeichen. Menschen, die einen Waage-Aszendenten oder Waage-Mond haben, sind sehr harmoniesüchtig. Am liebsten hätten sie alles in ihrem Leben im „Friede-Freude-Eierkuchen-Prinzip“. Sie müssen lernen, dass das so nicht geht. Es gibt immer zwei Seiten, nicht nur die eine mit dem Licht und der Freude und dem Frieden. Nein, auch die andere, mit der Dunkelheit, dem Ärger und dem Streit. Nur eines zu leben ist nicht erstrebenswert. Dann meldet sich mit Vehemenz die andere Seite. Sicherlich haben genau diese Menschen immer mal wieder die Erfahrung gemacht, dass dann, wenn sie alles in Frieden und Harmonie wollten, mit einem Mal ein großer Streit vom Zaun bricht oder Ärger ins Haus kommt. Akzeptanz beider Seiten ist hier der Schlüssel.
Und da wir alle die zwölf Qualitäten des Tierkreises in uns tragen, fühlt sich zu diesem Thema sicher der Ein oder Andere von Euch angesprochen. Meine Chefin auch, die kennt das nur zu genau. Was hat sie sich in ihrem Leben schon über solche von ihr harmonisch gewollten und dann ins Gegenteil umgeschlagenen Situationen geärgert. Ja, das ist eine Lernaufgabe, nicht einfach, aber lösbar.
Bei mir muss sie das auch lernen. Ich bin auch nicht immer die Friedliche. Nein, ich will auch mal Mist bauen! Oder meine schönen Ohren anstatt Befehlsempfänger einfach nur schmückendes Beiwerk sein lassen… Da kann sie rufen wie sie will, phh, dann ist der glasklare Bach oder der Kuhfladen viel interessanter.
Im Endeffekt steht hinter diesem Harmoniebestreben natürlich eine Angst. Ihr wisst ja noch, im letzten Monat haben wir über die Ängste gesprochen. Sich der Angst bewusst werden, sie fühlen, dann wird es besser und wir sind nicht mehr so erpicht drauf, alles in (oft gespielter) Harmonie haben zu wollen.
Also, es gibt für alles einen Weg und eine Lösung, nur Mut!
7. Oktober 2012
Nach meinem grandiosen Spaziergang heute bei uns am See und einer anständigen Erholungspause möchte ich mich heute Abend noch zu Wort melden.
Wow, war das toll heute, ich kann gar nicht anders, als Euch davon zu berichten, sonst platze ich noch… Ich hab nämlich heute eine meiner Schwestern getroffen und durfte mit ihr und noch drei weiteren großen Retrievern zwei Stunden rennen, ins Wasser springen, rangeln – kurz, einfach wilde Sau spielen! Was gibt es Schöneres?! Nicht viel… eventuell ein opulentes Mal gemischt mit wunderbar zartem Fleisch und richtig nach Kuhfladen duftendem Pansen… Das wäre aber auch schon alles…
Nein, jetzt mal ehrlich, so unter uns zu toben, ist einfach Klasse. Das könnt Ihr wahrscheinlich nicht nachvollziehen. Wie auch, ich glaub, so richtig gehen lassen und im Sand und Matsch rumrennen, ist nicht so Euer Ding. Könnte ja was schmutzig werden oder kaputt gehen. Meine Chefin wird da langsam lockerer, bloß gut. Ansonsten würde sie sich ja auch bloß unnütz viel Stress machen, so mit ständigem Geputze und Gezeter, weil ja schon wieder Sand in den Schuhen, an den Hosen, in der Wohnung ist…
Nun möchte ich Euch aber nicht nur von meinem schönen Ausflug berichten, nein, es gibt auch noch etwas zum letzten Thema, dem Tierkreiszeichen Waage zu berichten. Zu ihr zählt nämlich auch die Authentizität. Und das ist jetzt nicht nur für die Waage-Geborenen gedacht, sondern für alle! Denn: Wer von Euch ist bitte authentisch? Sagt seinem Gegenüber immer die Wahrheit? Na?! Wohl die Wenigsten! Leider…
Ich bring Euch mal ein Beispiel: Ein Pärchen: er kommt nach Hause und sie stellt sich ihm völlig aufgeregt vor mit einem neuen Kleid. Schaut ihn erwartungsvoll an… Er denkt: Oh Gott, wie scheußlich! Sagt aber: „Wundervoll Schatz, wirklich zauberhaft!“ – Na, kennt Ihr solche Situationen?
Es ist so wichtig, die Wahrheit zu sagen, authentisch zu sein. Wenn Ihr Eure Meinung immer wieder runterschluckt, kann es zu einem Ungleichgewicht in Euch kommen, zu Unfrieden, innerer Unruhe. Da dies ja kein Einzelfall ist, sondern sich immer und immer wiederholt, bei unzählig vielen Menschen, summiert sich die Energie dieser Unruhe und dieses Unfriedens und was geschieht??!! Es gibt Unruhen und Krieg! Nicht nur in den Menschen, indem sie krank werden oder Schlafstörungen bekommen. Nein, es gibt wirklich Krieg, irgendwo auf der Erde!
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