Wolfe Eldritch - Winterwahn

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Durch seinen Verlust an den Rand des Wahnsinns gebracht, begeht der junge
Jarl von Krakebekk eine Tat, die Norselund an den Rand eines Krieges bringt.
Während Varg av Ulfrskógr einen verzweifelten Versuch unternimmt, den außer Kontrolle
geratenen Jarl zur Vernunft zu bringen, kämpft Shaya am anderen Ende der Welt um das nackte Überleben.
Währenddessen nähern sich aus dem Osten unaufhaltsam Mächte, die das Königreich von Stennward ebenso ins Chaos zu
reißen drohen, wie Norselund und den Rest der bekannten Welt.

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Shaya wusste nicht so recht, warum der dicke Mann Interesse an ihr hatte. Sie vermutete, dass sie durch ihre Jugend und ihr schreckliches Gesicht eine Mischung aus Neugier und Mitleid in ihm hervorrief. Sorgen machte sie sich wegen seiner merkwürdigen Zuneigung jedenfalls nicht, laut Belandros beschränkte sich das einzige sexuelle Interesse, über das Pultiko verfügte, auf Männer jenseits der Vierzig.

»Es gibt seit drei Wochen einen neuen Kommandanten im nördlichen Hafenviertel«, begann der Händler, wobei er sich mit einem Seidentuch den Schweiß von der Stirn wischte. Ein sinnloses Unterfangen, denn es bildete sich sofort frischer und floss in Bächen über seine Schläfen. »Irgendein Baron oder Sohn eines Barons, so etwas in der Art aus dem Kontinent über dem Meer. Gerade dreißig Jahre alt, ein ziemlich finsterer Geselle, so sagt man. Hat von Anfang an Druck auf die Gilden gemacht und innerhalb von zehn Tagen genug Ausrüstung und Leute zusammenbekommen, um eine Strafexpedition zusammenzustellen. Also das zu tun, was dieses faule, gleichgültige Pack von Anfang an hätte tun sollen. Anstatt auf ihren Ärschen zu sitzen, den Wall auszubessern und zuzuschauen, wie das Ungeziefer aus dem Süden die umliegenden Dörfer verheert.«

Er hielt einen Moment lang schnaufend inne, um wieder zu Atem zu kommen. Shaya beobachtete ihn aufmerksam. Es war das erste Mal, dass sie ihn so erregt erlebte. Für gewöhnlich bedachte er seine Umgebung mit lethargischem Sarkasmus. Sie argwöhnte, dass er den örtlichen Dialekt der Dörfer möglicherweise deswegen so gut sprach, weil er aus der Gegend stammte. Er sprach ihn zwar nicht akzentfrei, aber er hatte auch die letzten zwanzig Jahre in der Stadt zugebracht. Vielleicht war eine der Siedlungen, welche von den Namenlosen vernichtet worden war, sein Heimatdorf gewesen oder er hatte Menschen gekannt, die dort gelebt hatten. Der Hass, der in seinen Worten mitklang, war völlig untypisch für ihn.

»Jedenfalls«, fuhr er mit gedämpfter Stimme fort, nachdem er sich mit seinem Tuch den Mund abgewischt hatte, »hat der Kommandant die Expedition dann selbst angeführt. Hatte eine Kompanie oder ein Bataillon oder wie sie das dort, wo sie herkommen nennen, eigene Soldaten dabei. Schwer gerüstet und mit riesigen Pferden, die sie wohl über das Meer mitgebracht haben. Mit den Männern, die sie in der Stadt zusammengetrommelt haben, waren sie fast vierhundert Mann. Knapp die Hälfte Söldner und übles Schlägerpack aus den Straßen der Stadt, aber immerhin. Sie haben die Umgebung im Westen durchkämmt und sind zehn Tage später auf die Reste der Namenlosen getroffen. Waren nicht sonderlich schwer zu finden, weil sie nur in der groben Richtung der zerstörten Dörfer suchen mussten.

Und dann sind sie auf eine Spur aus Leichen gestoßen. Überall lagen vereinzelte Tote in der Steppe herum, einfach zum Verrotten liegengelassen. Sahen ziemlich schlimm aus, heißt es, und nicht nur wegen der Verwesung. Offenbar hatte sich eine Krankheit in den Reihen dieser miesen Mörderbande ausgebreitet. Ob sie eine Seuche aus den südlichen Dschungeln eingeschleppt haben oder es von ihrem eigenen Dreck und der Menschenfresserei stammt weiß niemand. Tatsache ist jedenfalls, dass die Expedition nach einer Weile auf ein Lager gestoßen ist. Was sie da gefunden haben, habe ich aus erster Hand gehört, und zwar von mehr als einem Mann. Deswegen weiß ich, dass es wahr ist, auch wenn es klingt wie blutrünstiges Seemannsgarn. Ich habe mehr als einen der Söldner, die dabei gewesen sind, unabhängig voneinander abgefüllt und ausgefragt.«

Er machte erneut eine schnaufende Pause. Shaya wusste nicht, ob er die Dramatik seiner Geschichte erhöhen wollte oder einfach nur an der Kurzatmigkeit der übermäßigen Fettleibigkeit litt. In jedem Fall hatte er ihre volle Aufmerksamkeit, und dabei musste sie sich nicht einmal zur Geduld zwingen. Zu hören, wie diese Horde von Namenlosen langsam von innen heraus verreckt war, erfüllte sie mit einer stumpfen Genugtuung. Wenn diejenigen tot waren, die ihr Dorf vernichtet hatten, konnte sie mit einem weiteren Kapitel ihres alten Lebens endgültig abschließen. Vielleicht würden sogar die Träume irgendwann verschwinden, wenn sie wusste, dass die Mörder nicht mehr lebten. Was die Männer anging, die sie missbraucht und verstümmelt hatten, funktionierte die Sache freilich nicht auf diese Weise. Und das, obwohl sie selbst ihr Schicksal besiegelt, sie mit eigener Hand getötet hatte.

»Der Kommandant hat den Rauch ihrer Feuer gesehen«, fuhr Pultiko schließlich fort. »Hat seine Männer schon auf einen Angriff vorbereitet. Aber dann kam einer der Spähtrupps wieder, und es stellte sich heraus, dass kaum noch etwas da war, das sich anzugreifen lohnte. Der Trupp bestand aus einer Handvoll Söldner aus dem Hafen und ich habe einen von ihnen später in einer Taverne aufgegabelt. Laut ihm war es ein Bild wie aus den Gruben des Schaitans.

Es müssen noch etwas über zweitausend Menschen, wenn man sie so nennen will, gewesen sein. Ganz genau ließ sich nicht sagen, wer zu den Wilden gehörte und wie viele Körper von Gefangenen stammten. Aber das Lager, das im Grunde nur aus verstreuten Feuerstellen bestand, war ein einziger Seuchenherd. Die Körper, die sie unterwegs gefunden haben, sahen schon merkwürdig aus. Verformt und verwachsen, als ob irgendwelche Geschwüre unter der Haut wuchern. Die meisten sind wohl erschlagen worden oder man hat ihnen die Kehlen durchgeschnitten. Aber im Lager waren viele noch am Leben, obwohl auch schon völlig entstellt. Aber anders als bei der Faulseuche oder ähnlich widerlichen Krankheiten. Die Körper waren nicht verfault, jedenfalls nicht so. Sie waren verkrümmt und geschwollen, so wie die Beulenkrankheit die Leute manchmal zurichtet, wenn sie das Pech haben, so lange zu überleben.

Wer nicht tot war, hat sich in seinem Dreck gewunden, zwischen den Toten und Verwesenden. Der Kommandant ist gerade so weit herangeritten, um sich das aus der Ferne mit eigenen Augen anzuschauen. Dann hat er das Lager eine Stunde lang von Weitem mit Bögen beschießen lassen, bis ihnen die Pfeile ausgegangen sind. Danach waren wohl alle tot, hat sich ja keiner mehr wehren können. Anschließen hat er so viel Öl aus der Stadt holen lassen, wie er bekommen konnte. Sie haben ein paar primitive Schleudern aufgebaut und das Zeug in das Lager geworfen, bevor sie es mit Brandpfeilen entzündet haben. Ich habe mich später erkundigt, das waren mehrere tausend Schläuche Öl, die sie da rausgebracht haben. Die Steppe muss tagelang gebrannt haben.«

»Und das soll geholfen haben?«, murmelte Shaya skeptisch. Der Gedanke an eine Seuche ließ sie erschaudern. »Wenn die Leute so entstellt waren, wie du gesagt hast, kommt das bestimmt nicht vom Leichenfressen. Und das ist auch nichts, was sie sich in den Dörfern bei uns holen konnten. Wenn man schlechtes Fleisch isst, kann man davon sterben, aber man bekommt keine Geschwüre.«

Der dicke Mann zuckte mit den Schultern. »Ich glaube auch nicht, dass sie alle deswegen krank geworden sind. Diese Viecher sind es doch gewohnt, in ihrer eigenen Scheiße zu liegen und ihre Toten zu fressen. Wenn du mich fragst, haben die irgendeine götterverdammte Seuche aus ihren unheiligen Dschungeln tief im Süden hier eingeschleppt. Aus dem Land, wo sie mit Schaitan und seinen Dämonen hausen, weit hinter Sholah’aris. Wie dem auch sei, jedenfalls hat der Kommandant der Horde ihnen ihr letztes, flammendes Grab beschert. Insgesamt haben diese dreckigen Tiere siebzehn Dörfer zerstört. Verbrannt und entvölkert. Es wird nie jemand wissen, wie viele Menschen sie dabei ermordet und verschleppt haben. Zum Teil werden sie aufgefressen worden sein, der Rest hat sich mit der Krankheit angesteckt und war am Ende wohl nicht mehr von den Namenlosen zu unterscheiden.«

Er senkte die Stimme und trat einen halben Schritt näher an sie heran, wobei er immer noch auf einen gewissen Abstand achtete, damit sie nicht zurückwich. »Das Schlimmste daran ist, dass niemand weiß, was für eine Seuche oder Krankheit das ist. Man hat sich zwar vom Lager ferngehalten, weil der Kommandant sofort richtig reagiert hat und offenbar ein vorsichtiger Mann ist, aber das ist auch schon alles. Davor waren sie tagelang auf der Spur der Horde. Sie haben tagelang Leichen gefunden und was sie mit denen gemacht haben.« Er zuckte mit den Schultern. »Da hört man von einem das, von dem anderen jenes. Mal hat man sie angeblich begraben, mal verbrannt. Wieder einer erzählt, und das scheint mir am wahrscheinlichsten, man habe sie einfach liegengelassen. Und Schaitan soll mich holen, wenn niemand den einen oder anderen Körper von denen angefasst hat. Zumindest, bevor sie anfingen von irgendetwas entstellt auszusehen. Vor einem verwesenden Körper allein hat von den hartgesottenen Kerlen keiner Angst. Wenn das, was die Namenlosen hatten, ansteckend ist, dann Gnade uns Sholah 'aris.«

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