Armin Pangerl - Der absolute Wahnsinn

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Im vorliegenden Tagebuch erlaubt uns der Autor einen unverhohlenen Blick durch ein Schlüsselloch vom Ausmaß eines Scheunentors. Lässt uns partizipieren an seinen Gedanken, Phantasien, Tagträumen, seinen sexuellen Vorlieben und Wünschen. All das ohne ins banal pornographische abzuschweifen.
Etwas exhibitionistisch – Hose runter und «Seht her!» mit einem Hang nicht zu leugnender narzisstischer Selbstgefälligkeit: «Es ist Euer Problem, wenn Euch nicht gefällt was Ihr lest.». Und in der Tat – man müsste schon mit einem dicken Edding vor das Buch sitzen. Schon bevor man die Sätze zu Ende gelesen hat, die Zeilen fleißig schwärzen, wollte man sich, mit dem Buch «erwischt», den eigenen Voyeurismus vorhalten lassen müssen. Andrerseits: Ist das nicht der Kern, der eigentliche Spaß beim Lesen fremder Tagebücher – Voyeurismus?
Armin Andreas Pangerl jedenfalls trägt ihn uns nicht nach. Das Gegenteil ist der Fall: In immer neuen, eigentlich bekannten und dann überraschend doch ganz anderen Irrungen und Wirrungen verleitet er zum Weiterlesen. Da fragt man sich: Wann hat dieser Mensch eigentlich Zeit zum Malen gehabt?
Langeweile kommt beim Lesen so nicht auf. Man muss schon genau aufpassen, denn die Höhenflüge, Abgründe, Gedankensprünge und Beziehungskonstrukte des Autors sind verwirrend komplex oder, ehrlicher gesagt, ganz schön verzwickt.
Dieter Fettel
Freund und Nachbar

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Ebenso ist zu viel Intellektualität voll Scheiße. Es begreift doch sonst kein Mensch mehr, was ich meine. Am liebsten nörgele ich halt – und suhle mich in meinem eigenen Mitleid, wenn es mir mal nicht so gut geht. Ein zweiter Aspekt ist der: Angst vor der Zukunft.

28. Mai 1993

Es ist spät am Abend. In sechs Stunden sollte ich aufstehen und in der RH arbeiten.

Mein Auto hat gestern den Geist aufgegeben. Heute haben Monika und ich es geholt. Sie hatte tolle American-Fly-Hosen an und ihre Tage.

Meine Mutter musste ich um Geld anpumpen, weil mir einfach der Dampf ausging.

„S´lobi isch hald ebbis.“

Heute Nacht habe ich nicht geschlafen.

Ri kam ziemlich spät und unerwartet. Wir haben „die wunderbare Welt der Schwerkraft“ angeschaut und danach 2 Stunden geplaudert, bis wir uns endlich in den Armen lagen und – liebten(!).

Das erste Mal. Das allererste Mal in ihrem Leben hatte sie mit einem Mann Geschlechtsverkehr.

Sie zitterte am ganzen Körper. Ihre Hände waren nasskalt geschwitzt. Ihre Vagina war eng.

Sie kam nicht. Überhaupt ist sie noch nie gekommen. Wie sie mir gestand.

Als es schon hell war, bin ich aufs Fahrrad und habe Brötchen geholt. Leider war um diese Uhrzeit keine Leberwurst zu besorgen. Soviel zum Thema Lieblingsgericht.

Es war auch verdammt kalt in kurzen Hosen und

T-Shirt. Mein Kreislauf kippte gegen 06:45 Uhr um. Ich musste schlafen gehen. Als ich aufwachte war Ri weg. Nur ein Zettel hing an der Tür für Alex, daß er mich schlafen lässt. Er fuhr mich dann in die Arbeit. Wo ich glücklicherweise früher gehen konnte.

Die Arbeit ist insgesamt leicht. Keine Klopperei, kein Stress. Nur fix muss man sein.

Nacharbeiten von gespritzten Kunststoffteilen (Brausen)

Zurück zu Ri und der Nacht. Für sie wird diese Nacht bestimmt mehr in Erinnerung bleiben als bei mir. Einen Moment lang, heute Morgen, saß sie nur so da und ich dachte sie prägt sich den Augenblick für immer in ihr Gehirn ein. Es war so süß, wie sie mich fragte und sagte: „Hast du ein Kondom da?“

Ich hatte.

Später lag sie auf dem Bauch. Ihr Hintern ist prächtig gebaut. Das eine Bein hatte sie zur Seite gespreizt. Wie auf meinem Werk „MMOK“.

Wie ich nach Hause kam fand ich einen Brief vor in dem sie schreibt, daß es schön ist „Freunde zu sein“

Gestern erzählte ich ihr viele Geschichten, auch die über [n.N.] und daß ich sie nie bekam (vielleicht ist das der Grund warum sie sich mir hingab…).

Daß sie es tat ist ein so wunderbares Geschenk an mich. An mich als Mensch.

Nicht weil ich ein Mann bin, das ist sekundär, sondern daß ich vertrauensvoll, offen und ehrlich zu ihr bin.

29. Mai 1993

Den Abend habe ich ihr geschenkt. Sie hat nicht angerufen. Sie braucht vielleicht ein bisschen Zeit für sich. Einen Moment der Konzentration auf sich selbst. Einen Augenblick des Umbruchs.

Die Überlegung endlich ganz Frau zu sein, die vielen Jahre, der Moment der Entscheidung. Ich bewundere ihren Mut.

Ihr Vertrauen in mich.

Und die Ruhe die sie mir schenkt, ist das Beste.

01. Juni 1993

Endlich ein wenig Ruhe. Das Wochenende war voller Arbeit in der RH 1. Gott sei Dank keine zusätzliche Schicht unter der Woche.

Mein Stift! Mein schwarzer Pelikan ist verschwunden. Ri‘s Haare überall. Sie war die Nacht hier und hat genächtigt. Sie konnte nicht schlafen. Seit wir miteinander geschlafen haben ist es anders. Neu.

Heute haben wir „Zweiwöchiges und einen Tag“. Wie die Zeit an mir vorbeirauscht.

Ri haut mich ab und zu. Aber im selben Moment tut es ihr schon wieder leid. Und sie streichelt mich.

Sie ist auf dem Rage Konzert in Stuttgart. Alex auch. Na vielleicht tauchen sie die Nacht noch auf.

Ich bin schrecklich müde.

Ri sagte sie würde die Beziehung schon abgebrochen haben, wenn wir nicht miteinander schliefen.

Ob es jetzt nur noch verlängert ist, das „sich lieben“?

Wieder viel Ärger um die Arbeit. Geld, Geld, Geld.

8.000,- DM Schulden.

Sie drücken mächtig aufs Gemüt. Ich frage, mich wie ich das alles regeln soll, bis in den Oktober. Jede Rechnung im Kopf ist eine Milchmann-Rechnung. Das Beste wäre das Studium sausen zu lassen und in die Fabrik malochen zu gehen, bis der Finanzhaushalt geregelt ist.

Vielleicht rede ich nochmal mit Siggi vielleicht weiß er Rat. Denn ich bin ratlos.

04. Juni 1993

Die Nacht war ich im „Pyjama“, Madis Kneipe. Puh waren viele Leute da.

Ri hat gestern die ganze Wohnung gemacht. Es war ein riesiger Berg Geschirr. Sie ist ganz doll lieb.

Ich hadere ein bisschen mit meinem Schicksal: Ich weiß nicht wie es weiter gehen soll. Na ja, laufen lassen.

Es gibt noch einiges zu erledigen. Mal sehen, ob ich das alles in den Griff bekomme. Mein Kopf zerfällt allmählich. Als ob schon alles vergessen wäre. Die Zeit vergeht auch so abartig schnell. Ich streichle Ri und spüre wie alt ich bin. Meine Falten im Gesicht werden Tag für Tag größer. Besonders die an den Augen. Vom Lachen.

Das ich zurzeit nicht so gut kann.

To much problems.

Ich werde B. mal schreiben. Damit ordne ich einiges denke ich mal.

Ich habe von Ri einen Masupilami gekriegt. Er ist ganz doll süß. Sie hat von mir eine Haarspange geschenkt bekommen. Ob sie es erträgt, daß ich so viel Freundinnen habe? Jeder für sich.

[schwarzes Herz]

Ich will mehr von ihr. Obwohl wir wenig Sex miteinander haben, fehlt mir nichts. Ich schlafe dann halt bei Monika und bin bis auf‘s Äußerste erregt, wenn sie sich neben mich hinlegt oder ankuschelt. Ihre Brüste sind süß. Wir schlafen aber nicht miteinander. Ob ich es wollte? Susi spinnt. Versucht es sogar bei Domeniko. Die hat `nen Vogel!

Mein Arsch ist zu dick. „Jetzt hör aber auf“ das war in Offenburg nach dem Chinesischen Essen. Montag war das. Wir waren in Ottenhöfen beim Edelfrauengrab. Monika war gestern mit ihrem Chef essen. Sie war vollkommen happy und verknallt. In den letzten Tagen komme ich nicht mehr zum Gitarre spielen. Ach du Scheiße wegen der Kohle. Warum baue ich immer so´n Mist. Aber wenn ich gar nicht schaffen gehe kommt die Krise erst richtig. Also heißt es jetzt halt. Durchstehen! Nett zu den Leuten sein. Fragen, wenn man etwas nicht weiß. Maßhalten, und schlafen damit Kraft da ist.

Mein Pelikanfüller ist wieder da!

05. Juni 1993

Der Tag war recht erfolgreich. Ich habe die hübschen Bilder geholt von Ri-Baby und der Party. Dann habe ich telefoniert und die „Geldverwicklungsangelegenheit mit dem Sozialverversicherungsfreibetrag“ geregelt. Auch die Geschichte mit der AOK habe ich geklärt. Endlich.

Ri kam dann gegen Mittag, hat die Bilder angeschaut und mit mir gelacht.

Dann hat sie mir ihre Theorie von „frei und unabhängig sein“ erzählt und abends hat sie sich beschwert ich wäre zu rasch verschwunden bei Madis Kneipeneröffnung. Es heißt: „Nachtcafé Pyjama“. Lustig. Die zwei Typen die am Nebentisch saßen, gingen mir auf den Keks. Über irgendwas muss man sich ja aufregen. Manchmal ist mein Gehirn so klein wie ein Bagger.

Und ich bin so müde, daß ich mich erst noch 2½ Stunden hinlegen musste. Die Schicht hier in der RH 1ist wieder unheimlich „stressig“. Mmh. Lust auf ein Hähnchen hätte ich jetzt auch. Ich werde noch die Wurst von Mutter (Salami olé ) holen. Heute Abend ist Spanferkelessen beim Kiosk von gegenüber. Da wird ordentlich was gesoffen. Wahrscheinlich sehe ich mein „Baby“ erst wieder Sonntag. Egal wann das ist nicht wichtig. Jeder von uns ist nicht irgendwie Besitzer von jemand. Und ich muss mein Gehirn ja auch wieder mal benutzen.

08. Juni 1993

Frühmorgens

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