Armin Pangerl - Der absolute Wahnsinn

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Im vorliegenden Tagebuch erlaubt uns der Autor einen unverhohlenen Blick durch ein Schlüsselloch vom Ausmaß eines Scheunentors. Lässt uns partizipieren an seinen Gedanken, Phantasien, Tagträumen, seinen sexuellen Vorlieben und Wünschen. All das ohne ins banal pornographische abzuschweifen.
Etwas exhibitionistisch – Hose runter und «Seht her!» mit einem Hang nicht zu leugnender narzisstischer Selbstgefälligkeit: «Es ist Euer Problem, wenn Euch nicht gefällt was Ihr lest.». Und in der Tat – man müsste schon mit einem dicken Edding vor das Buch sitzen. Schon bevor man die Sätze zu Ende gelesen hat, die Zeilen fleißig schwärzen, wollte man sich, mit dem Buch «erwischt», den eigenen Voyeurismus vorhalten lassen müssen. Andrerseits: Ist das nicht der Kern, der eigentliche Spaß beim Lesen fremder Tagebücher – Voyeurismus?
Armin Andreas Pangerl jedenfalls trägt ihn uns nicht nach. Das Gegenteil ist der Fall: In immer neuen, eigentlich bekannten und dann überraschend doch ganz anderen Irrungen und Wirrungen verleitet er zum Weiterlesen. Da fragt man sich: Wann hat dieser Mensch eigentlich Zeit zum Malen gehabt?
Langeweile kommt beim Lesen so nicht auf. Man muss schon genau aufpassen, denn die Höhenflüge, Abgründe, Gedankensprünge und Beziehungskonstrukte des Autors sind verwirrend komplex oder, ehrlicher gesagt, ganz schön verzwickt.
Dieter Fettel
Freund und Nachbar

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Ein bisschen heftiger dürfte es ruhig noch werden. Und vor allem öfter.

Ich begreife nur nicht recht warum das so ist. Vielleicht ist eine Spekulation richtig d.h. hier an dieser Stelle angebracht.

Sie will nicht, daß sich alles gleich verbraucht, weil sie Angst hat mich zu verlieren. Ich erinnere mich daran, daß ich sie zum Max-Plank-Gymnasium fuhr; sie meine Aufforderung viel Spaß zu haben, missverstand. Aus Angst? Möglich ist vieles.

Mir hat ein Satz wehgetan und ein anderer Freude bereitet. Der Erste sprach von der Möglichkeit, daß sie vielleicht mal etwas mit einem anderen Mann hätte.

Der zweite erzählte wie niedergeschlagen sie war als sie an meinem Geburtstag ging. Es hat ihr zu diesem Zeitpunkt schon wehgetan.

Was meint sie damit: „ich soll ihr helfen keine Angst mehr vor ihr zu haben“? Die Angst nicht mehr respektiert zu werden? Sie möchte auch nicht, daß ich in ihren Freundeskreis eindringe. Es sind ihre Freunde.

Irgend etwas stimmt da nicht, obwohl daß in der Phase vielleicht eine natürliche Reaktion ist. Zwischen uns ist noch nichts so fest. Es beginnt gerade erst. Wir werden grade Freunde. Ich sollte warten mit dem Sex. Geduld. Ruhe bewahren.

Es ist so schön, wenn sie mich berührt und streichelt.

Wir waren beim Schult. In der Marktstraße. Pappschilder, Kartonagen kaufen, als sie mir unvermittelt an den Hintern mit beiden Händen griff. „Süß!!“ sagte sie. „Alles meins“

Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, habe ich E. noch nicht ganz vergessen. Man kann 14 Monate der Qual nicht einfach streichen. Und ich weiß nicht, ob ich für eine neue Beziehung schon reif und frei genug bin.

Scheiße. Aber jetzt ist es wenigstens Mal gesagt. Es macht z. Bspl. tierisch nervös, wenn sie in der Küche sitzt und mir zuschaut wie ich koche. Ri meine ich.

Ich werde ihr das mal sagen, genauso wie ich es sagen werde, daß ich es angenehm finde, daß sie in der Küche sitzen kann, ich in meinem Zimmer und überhaupt nicht an sie denke. Weil es schon gut ist, daß sie einfach in meiner Nähe ist. Das war total herrlich mit ihr am Rhein zu sitzen und die Stille zu genießen. Die Frösche quakten. Wir hörten die Enten und Gänse schnarren und plappern. Über uns Blitze und Donner. Ganz leicht. Ein Zug flog vorbei. Die Sterne.

Oder das andere Mal, wie wir am See waren und baden gingen. Ich war erregt, das habe ich ihr gestern erzählt und sie musste lachen. Es gibt so Vieles was ich mit ihr teilen möchte.

Nur Sex möchte sie scheinbar grad keinen. Vielleicht zu stark, zu kräftig, zu viel auf einmal. Ich vibriere bei dem Gedanken. Aber es gibt nur eine Direktive. Ich muss Ich bleiben.

Nacht 21.-22. Mai 1993

04.00 Uhr

Alex und ich waren grade noch im Barfly. Gary musste den blöden Künstler rausschmeißen der Stefan angegriffen hatte. Er lag auf dem Boden und war scheinbar bewusstlos. Wir sind dran vorbeigelaufen. Er ist ein Arschloch, es geschieht im Recht. (es war Zinger)

Den Tag genossen Ri und ich in Kippenheimweiler. Wir lagen rum und ließen uns die Sonne auf den Pelz brennen. Sie ist ja so lieb und so verspielt.

Und das ist wohl das Wichtigste: Wir sind Freunde geworden. Ich kann reden.

24. Mai 1993

Gestern war das beste und größte Fest das ich je erlebt habe 60 Leute waren da und haben gefeiert, was das Zeug hielt. Eine gelungene Feie. Eigenwillig, bedrohlich.

Ri hat dann die Nacht bei mir geschlafen. Stefan hat sie gefragt, ob wir zusammen wären. Sie hat lieb und süß genickt. Den Abend hat sie mit irgendwelchen Leuten verbracht. Ich war manchmal gar nicht für sie da. Aber ich glaube sie braucht diese Form der Freiheit und des Freiseins. Wir haben darüber geredet. Sie hat geäußert es gebe da so eine Sache die sie nicht mag und dabei gehe es um Abhängigkeiten die sie nicht akzeptieren kann.

Viele Dinge sind stark. Der Tod z. Bspl. von Gerd. Er hat mich mit E. verschweißt und trotzdem ist von meiner Seite die Beziehung nicht mehr tragbar gewesen. Verrückt, nicht?

Gerade erinnere ich mich an gestern Abend. Als Andrea grad kam. Ich habe sie unbewusst vereinnahmt. Sie sofort an meinen Tisch gezerrt. Mir wird das erst jetzt bewusst. Es war wirklich eine komische Reaktion von mir. Was Ri wohl gedacht hat? Den Abend ließ ich A. dann sitzen, dann redete ich mal wieder mit ihr.

Es war ein bisschen ein Abend der Selbstdarstellung von einigen Leuten. Einige protzten geradezu mit ihrer außergewöhnlichen Begabung sich selbst darzustellen. Laut und grell.

Im Moment: RH 1/Arbeit

Viel Stress. Alex will einen weiteren Mann für drei Monate in die WG aufnehmen. Das ist mir gar nicht recht.

An Ri habe ich einen Brief geschrieben. Es ist der wichtigste Brief. Sie muss sehr bald merken, daß ich sie will, daß ich auch meine Befriedigung brauche. Ich will nicht zu viele Kompromisse eingehen, für die ich dann wieder 1¼ Jahre brauche, um sie zu revidieren.

Mich stört dieser Zustand. Er bereitet mir Atemnot-Schmerzen. Ich will meinen Saft auch los werden. Es ist einfach ärgerlich.

Der große Kampf ist für mich Ris Sensibilität und Jungfräulichkeit. Ich kann doch nicht so wie ich will. Ach Scheiße. Jeder Tag ist anders.!

26. Mai 1993

Mein Leben ist ein offenes Buch, für den der zu Lesen verstehen mag.

Am heutigen Tag steige ich wieder in die Berufswelt ein. Der Job den ich habe ist irgendetwas mit Maschinen bei Firma Grohe. Vor Jahren habe ich da auch schon mal gearbeitet. Das war in der Galvanikabteilung. Ich erinnere mich schwach an den stumpfsinnigen Job den ich auszuführen hatte. Damals musste ich Kisten schleppen mit heißen frisch verchromten Teilen. Ri cremt mich gerade ein. Wir, Alex, Ri und ich, liegen in Kippenheimweiler am Baggersee und genießen den Tag. Es ist lustig die Nacht davor gewesen. Wir haben die Nacht gesoffen was das Zeug hielt. Der Tequila hat M. das Genick gebrochen. Die Arme muss jetzt malochen. Gott sei Dank muss ich jetzt nicht aufstehen. Die Hose platzt mir fast. Alex und Kirsche unterhalten sich nett. Die zwei bzw. drei verstehen sich echt gut. Mein Lebensgefühl wird dadurch positiv beeinflusst. Wir können alle offen miteinander reden. Über Probleme, Vorstellungen – es ist fast so, als ob wir nur gerade lebten. Für einen höheren Zweck, für etwas das wir selbst noch nicht kennen. Wir brechen die Regeln der Gesellschaft, machen was wir wollen.

Gestern Nacht zum Beispiel lagen wir zu dritt im Bett. Links Monika, in der Mitte ich und rechts Ri. Wir waren so blau das alles egal war.

Wir gehen in einer angenehmen, intensiven, eigenwilligen und bedrohlichen Form miteinander um. Ri lachte gerade als ich ihr diesen Satz vorlas. Ich frage mich gerade, ob es nicht interessant wäre, über diese schöne Zeit und ihrem Beziehungsgeflecht ein Buch zu schreiben. Obwohl ich es ja die ganze Zeit schon tue. Wichtig ist nur, daß es ein Buch ist, aus dem die Menschen lernen können. An uns, in uns, aus unserer Intelligenz.

Und ob die Offenheit die darin besteht, nicht für den ein oder anderen enttäuschend wäre. Verstehen sie mich nicht falsch: Es ist nicht meine Intention einfach nur zu erzählen, sondern zu bewältigen, zu begreifen und daran zu wachsen.

Ich glaube einfach fest daran, daß die großen Werke nur dadurch entstanden sind, daß die Leute die darin sind, tatsächlich existieren. Das heißt, daß sie real waren. Ri lachte noch lauter als sie diese Seite las.

„Wir, ihr, wir alle sind Teil eines Romans. Es ist nur schade, daß ich es nicht verstehe meine Gedanken und das Erlebte so minutiös darzustellen, wie ich es gern wollte.“ Zu viele Gedanken verlieren sich noch, gehen zwischen den Sätzen unter. Naja – manchmal schreib ich auch nur einfach Scheiße.

Das merke ich dann an meiner Schrift, ob sie verkrampft oder nicht. Es kommt auf meine Laune meine Haltung an.

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