Attila Heller - R.O.M.E.

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R.O.M.E.: краткое содержание, описание и аннотация

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"Manchmal ist es besser, man opfert einige wenige, als dass die gesamte Herde zerstreut wird und verloren geht."
Als Jakob Lemmon, Elitestudent und Mitglied der Future Group of Europe, ganz zufällig Zeuge dieser Aussage wird, ahnt er noch nicht, dass er die Folgen davon bald am eigenen Leib zu spüren bekommt. Plötzlich wird er gejagt von Terroristen und dem Staat bis in die entferntesten Winkel der Ostkarpaten, wobei ihn nur eines davon abhält aufzugeben: seine Liebe zu Beth Cohen. Gefangen zwischen einer blutrünstigen Mordserie und seinem Platz im System, stellt er sich jedoch schon bald die Frage, welche Rolle dieses Mädchen mit der roten Lockenmähne tatsächlich spielt und was der heilige Mythos, der ihn umgibt, damit zu tun hat. Ein Wettlauf gegen die Zeit um Wahrheit, Freiheit und Gerechtigkeit beginnt, mit unabsehbaren Folgen …

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Von Erschöpfung übermannt, fingen seine Armmuskeln an zu verkrampfen. Sein Gesicht, gezeichnet und fahl, spiegelte seine Enttäuschung und Hoffnungslosigkeit wider. Innerlich am Ende und am Punkt angekommen, aufgeben zu wollen, überwältigten ihn Trübsal und Bestürzung. Doch urplötzlich beschwingte sein Gemüt ein wahrhaft schöner Gedanke und rückte den Sinn seiner Entbehrungen wieder ins richtige Licht: Er war einzig wegen ihr hier und er musste seine Schuld begleichen, das durfte er nie vergessen.

Der Verantwortung bewusst und wieder bereit, die heikle Herausforderung anzunehmen, die die Schlucht darstellte, stieg Jakob wieder ein paar Schritte die Felswand hinauf, sodass er höher als der Ausläufer auf der anderen Seite zu hängen kam. Er suchte nach dem bestmöglichen Platz für seinen kühnen Entschluss. Der Stand musste fest und absolut sicher sein, denn das war ausschlaggebend für den Erfolg. Nach einigen Fehlversuchen fand er endlich zwei perfekt geformte Auskerbungen im Felsen, die groß genug waren, um beiden Füßen Platz zu geben und einen Absprung zu gewährleisten. Er drehte sich vorsichtig auf seine Zehenspitzen, bis sein Körper mit dem Rücken zur Wand stand. Seine Hände, zur Seite gestreckt, suchten dabei nach Halt. Der Augenblick war gekommen.

Jakob ging in sich und mobilisierte alle seine Kräfte. Er konzentrierte sich nur noch auf seinen Sprung. Sein Kopf gab seinem Körper den Befehl, zu springen, und die aufgebaute Spannung verlagerte sich in seine Beine, die nun bereit waren loszulassen. Kraftvoll stießen sie sich am Stein ab und Jakob schwebte durch die Luft. Mit dem nächsten Atemzug landete er auch schon wieder sicher und erleichtert auf dem Felsvorsprung der andern Wand. Durch den Aufschlag seiner Körpermasse lösten sich einige lockere Steinchen, die nun in kleinen Gruppen den Felsen hinunterpurzelten und mit einem ungetrübten Platschen im Wasser versanken.

Vom Erfolg getrieben, machte sich Jakob sofort auf den Weg in die zweite Felswand, diesmal bergauf. Es fiel ihm nun leichter voranzukommen, da er seine Hände und Füße gleichzeitig zum Abschieben gebrauchen konnte. Es war angenehmer, die Schlucht hinauf- als in diese hineinzuklettern, und er sah schon den lang ersehnten Rand vor sich, als sein sicherer Griff sich unerwartet löste und er, wie von Geisterhand dazu gebracht, den Halt verlor. Er kämpfte um seine Balance, aber sein Ehrgeiz reichte nicht. Jakob verlor das Gleichgewicht und stürzte in die Tiefe. Das Letzte, was er wahrnahm, waren die unaufhaltsamen Sekunden vor dem Aufprall. Mit einem gedämpften Trommeln knallte sein Körper auf und blieb hinter einem Felsbrocken auf dem Vorsprung liegen.

4. Kapitel

Einige Monate zuvor …

Heute, am kürzesten Tag des Jahres, an dem die Sonne senkrecht über dem südlichen Wendekreis stand, lagen ungewöhnlich milde Temperaturen über der Stadt. An jeder beliebigen Straßenecke konnte man Menschen sehen, die, nur mit Strickjacke und Jeans bekleidet, ihre Weihnachtseinkäufe tätigten. Sie schlenderten, ihre Einkaufsbeutel fest umklammert, durch die überfüllten Passagen und spähten getrieben durch die Schaufenster der Läden, immer auf der Suche nach dem perfekten Geschenk. Die zahlreichen Alleen im Zentrum der City dufteten nach köstlichen hartgebrannten Mandeln und herb gerösteten Maronen. Lichterketten hingen in den Linden und wechselten ständig blinkend die Farben zwischen Violett, Grün, Rot und Gelb. Aus jedem Geschäft drang, schier nie endend, eine andere Weihnachtsmelodie auf die Fußgängerwege, unterstützt und getrieben vom Konsummissbrauch der Bevölkerung. Autos bahnten sich lärmend und hupend ihren Weg durch die bunten Massen, dicht gereiht, Stoßstange an Stoßstange klebend, im Schritttempo vorwärtsschleichend.

Mitten in diesem Gemenge, an der U-Bahn-Haltestelle Neue Wache, nicht weit vom historischen Reichstag und dem Brandenburger Tor gelegen, zweigte eine kleine Gasse ab. Unauffällig und eher schwach beleuchtet, passte sie so gar nicht in das Bild der umliegenden Einkaufsmeilen. Zu beiden Seiten ließen die Wände der mehrstöckigen Geschäfts- und Wohnkomplexe nur einen Hauch an Licht auf die gepflasterte Straße zu und jeder, der hier vorbeiging, ignorierte diesen unscheinbaren Seitenarm im Zentrum der stark pulsierenden Metropole. Ein perfekter Standort für die zukünftige Elite des Landes: zentral, voll im Geschehen und gut zu erreichen. Aber dennoch war man unter sich und effektiv isoliert.

Der kleine Durchgang namens Theodor-von-Meye-Gasse verlief etliche Meter zwischen den umliegenden Bauwerken hindurch, bevor er im rechten Winkel abknickte und hinter einer hohen Fassade, unsichtbar von der Hauptstraße aus, im Schatten verschwand. Erst jetzt teilte das Gässchen seine wahre Identität mit, den eigentlichen Grund seiner Existenz. Im Schutze der vielen Häuser lag ein etwa anderthalb Hektar großes, von einem Zaun umringtes Anwesen. Die Schule der Future Group of Europe, oder offiziell, wie im alten Stadtarchiv erwähnt: die Theodor-von-Meye-Universität.

Wie eine Oase ragte der Campuskomplex hervor, umringt von einer Mauer aus Stahl, Glas und Beton. Viele Bäume und Büsche verzierten die offen gestalteten Grünflächen und vermittelten so den Anschein einer grünen Lunge zwischen den dunklen Hinterhöfen der benachbarten Häuser. Der einzige öffentliche Zugang zur Universität verlief über die kleine Gasse, vorbei an einem Pförtner, entlang der wehenden Fahnen der Mitglieder des Neuen Europas – die Gründer und Förderer dieser Eliteschule – bis hin zum Aufgang des Hauptgebäudes. Vor den Treppen, die zum dreitürigen Eingangsbereich führten, posierte die protzige Bronzestatue Theodor von Meyes. Von der grünen Patina des Kupfers überwuchert, gezeichnet von Wind und Wetter, sah sie eher mitgenommen und heruntergekommen aus als ehrenhaft oder respekteinflößend. Die vielen Studenten beachteten sie kaum, nur dann, wenn sie eine Gelegenheit suchten, ihre Schulbücher oder ihren Kaffee abzustellen.

Auch Jakob und Andrej ignorierten die Statue. Im Eiltempo rannten sie an ihr vorbei, ohne einen einzigen Blick zu verschenken.

„Los Jakob, beeil dich gefälligst mal.“

„Du hast gut reden, Alter. Anstatt vorwegzulaufen könntest du mal mit anpacken“, flehte dieser außer Atem.

Außer seinem Rucksack, der schon halb an seiner Schulter heruntergerutscht war, hatte er noch einige Bücher und Papierrollen unter seinem Arm klemmen. Er stolperte hastig die Treppe hinauf, nahm zwei Stufen mit einem Mal und verlor dabei die ganze Ladung.

„Verdammt!“

Vom Gepolter gestoppt, drehte sich Andrej um und schaute hämisch lächelnd auf seinen Freund, der auf der Treppe kniete und seine Sachen zusammenkramte.

„Grins nicht so, sondern hilf mir mal.“

„Wieso packst du das Zeug nicht in deinen Rucksack?“

Andrej stieg zwei Stufen zurück und las einige Bücher über Kunstgeschichte und abstrakte Kunst vom Boden auf. Er schaute skeptisch auf die Literatur.

„Ich frag mich immer noch, wie du bloß an diese Schule gekommen bist?“

„Warum nicht?“, erwiderte Jakob. „Unsere Universität bietet das komplette Studienprogramm: Medizin, Wirtschaft, Sport, Architektur, Kommunikationstechnik und eben auch Kunst, wenn du das noch nicht bemerkt haben solltest.“

Andrej lachte.

„Und außerdem solltest du lieber die Klappe halten. Die Frage lautet doch, wieso du mit deinem Notendurchschnitt überhaupt noch hier bist?“

Andrej schluckte, denn Jakob hatte Recht. Nur seinem außerordentlichen Talent hatte er es zu verdanken, hier auf dieser Schule zu sein. An seiner Gelehrtheit konnte es nicht liegen, denn besonders befähigt fühlte er sich nicht, eher war er allzeit am Kämpfen um bessere Noten und abhängig von der Gnade der Mentoren, die immer öfters zwei Augen zudrücken mussten, damit er das Semester einigermaßen überlebte. Nachdenklich hob er den letzten Band auf.

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