Karina Förster - Spring!

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Die einundzwanzig jährige Ella ist ungebunden und, obwohl sie Kinder liebt und mit ihnen arbeitet, hat sie Mister Perfekt noch nicht gefunden. Als sie mit ihrer Freundin an einem stillen Nebenfluss badet, fährt ein Boot vorbei, auf dem zu lateinamerikanischer Musik gefeiert wird.
Ausgelassen tanzt sie an einem Steg zur Musik-und wird eingeladen an Bord zu springen.
Kurz entschlossen springt sie und erlebt auf der Geburtstagsparty der schwer reichen Zwillinge Lisa und Yanick den Nachmittag ihres jungen Lebens.
Dann scheinen sich auch noch beide für Ella zu interessieren.
Doch Ella erfährt die Hintergründe ihrer Einladung-von Yanick, den sie eben erst angefangen hat zu mögen …

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Es sei die Ehre nach den Taten erwiesen.

Ich erkenne, dass Yanick mehr ehrenvolle Taten vollbracht hat, als ich. Meine sind egoistisch. Eigennützig und gegen die Natur.

Play.

Auf dem Video nicke ich. Mir geht durch den Kopf, wie verblendet meine geistige Einstellung doch ist. Scham für jede Untat steigt in mir auf.

»Auf dem Steg heute Mittag wolltest du auf das Boot, noch bevor sie angehalten haben, damit du springen kannst.«

Nicken.

»Dann …«, Kai legt seinen Kopf in den Nacken. Die Handykamera blendet kurz die Leute ein, die auf der Sitzgruppe sitzen. Ich sehe Yanick. Er sitzt weit nach vorne gebeugt, gebannt auf mich sehend. Ninette kauert neben ihm und blickt finster und gelangweilt drein.

»… Dein Bikini war sicher preiswert, aber du bist alles andere als billig, so wie Ninette es gesagt hat …«

Plötzlich hellwach, strafft sich die Erwähnte. Sie wirft ihren Kopf ruckartig zu Yanick, als erwarte sie eine Reaktion von ihm. Ihre Augenbrauen zucken zusammen. Sie ist eindeutig schockiert und empört.

Yanick sieht jedoch immer noch zu mir und schüttelt abwehrend seinen Kopf in Ninettes Richtung. Er wartet begierig darauf, mehr zu hören. Alles an ihm ist in Anspannung.

»… Die sich wie eine Nutte vögeln lassen will. Sie hat nicht gemerkt, dass er es zu dir sagte. Ich habe übrigens daran gedacht meine Arbeitsplatte zu desinfizieren.«

Ninette springt hoch, doch ohne sie auch nur eines Blickes zu würdigen, zieht Yanick sie sofort wieder auf den Sitz zurück. Sein Mundwinkel geht hoch. Hochrot und wütend stiert Ninette zu mir.

Ich nicke und schmunzele mit geschlossenen Augen.

Yanick schmunzelt nun ebenfalls breit über sein Gesicht.

Kai fährt mit seinen Händen an mir hinab und sie ruhen nun auf meinen Unterleib.

Ein Schauer überfährt mich, denn ich stelle fest, dass Kai und ich damals auf seiner Terrasse so standen, wie Yanick und ich in Warnemünde vor dem Spiegel.

Kais Gesichtsausdruck verrät eindeutig hohe Erregung. Er sieht, wie Yanick damals, an mir herunter, lächelt und minimale Bewegungen seiner Augenbrauen deuten etwas sehr Schönes an. »Der Vater deiner Kinder liebt … Nein, vergöttert dich. Ein Junge …« Mir rollt stumm eine Träne die Wange hinab. Ich flüstere mit Kai synchron: »Dann. Später ein Mädchen.«

Kai hat alles gesehen und wollte mir etwas sagen. Aber ich habe es aus Hochmut ignoriert. Alle Hinweise.

Ninette springt auf und will tobend auf mich losgehen, um sich für ihre erlittene Schmach zu rächen. Doch Yanick hält sie zurück. Er lächelt dabei! Sie schreit hysterisch: »Fahr mich auf der Stelle weg hier! Sofort!« Dann wird der Bildschirm schwarz.

Ich sehe zu Boden. Zu viele Gedanken auf einmal. Wo soll ich anfangen zu sortieren?

Uta sitzt auch noch, um das Gesehene zu verarbeiten. »Das würde mir keiner glauben, wenn ich es erzähle. Die würden mich in die Klapse schicken. Er hat sich also entschieden die Augen zu öffnen.«

Einmal nicken.

»Und hat dich gesehen und dir geantwortet.«

Einmal nicken.

»Weil er wusste, dass dort die Elisa stehen würde, die gesprungen ist. Du. Kai hat ihm das alles 1994 …?«

»Prophezeit?«

»Genau. Wie sagte er: Lieblose Muschi vögeln, also Ninette. Oder Liebe, also du. Ergo: Es ging ihm noch nie um die Wette, sondern um Liebe.«

Weinend falle ich in Utas Arme. Mein Körper bebt und mein lautes Schluchzen erfüllt den ganzen Raum. Es verrät den inneren Kampf und die daraus resultierende Verzweiflung. All meine unehrenhaften Taten. Uta hält mich, bis ich wieder erschöpft ruhiger werde.

»Der Brief«, hauche ich und halte ihn Uta hin. Sie liest und weint Kullertränen.

»Ella. Mein Gott!«

Abwesend stehe ich auf.

»Ella!«

Ich will irgendwo im Boden versinken. Mein verletzter Stolz hat mich zwei Jahre meines Lebens gekostet. Zwei verdammte Jahre, in denen ich mit Yanick hätte glücklich sein können. Ganz zu schweigen von dem Unrecht, das ich ihn angetan habe. Und das, nur das, wiegt schwer wie Blei an mir.

Ich habe seine Gefühle getreten, wo ich nur konnte. Ich habe ihm immer miese Absichten, Dekadenz und Arroganz unterstellt. Dabei übersah ich, dass er mich aufrichtig liebt und es auch gezeigt hat. Er wollte mit mir zusammen sein und hat immer vergeblich versucht mir zu zeigen, wo mein Dorn sitzt. Zur Krönung für seine Bemühungen habe ich meine Schwangerschaft erschlichen, verschwiegen und ihm jede Möglichkeit einer Beziehung zu seinem Sohn beraubt.

Und dennoch …

Trotz allem …

Er hatte mich gebeten zu ihm zu kommen.

Das Arschloch von und zu.

Der Mann, der mich trotz meiner Schwächen, Eitelkeiten und Sturheit aufrichtig liebt, wie einen edlen, raren Tropfen, der einmalig ist und genossen werden muss, will mich. Egal wie exorbitant der Preis für ihn ist. Yanick hat der Preis nie gereut, den ich ihm in Form von Unrecht, Schmerzen und Leid zugefügt habe. Dornen über Dornen.

Wie soll ich je wieder in seine Augen sehen können?

Wie?

»Ella! Verdammt. Was machst du?«, fragt Uta.

Aus meinen Gedanken gerissen, drehe ich mich um und schlurfe in die Küche. »Ich suche mir jetzt ein dunkles Loch und versinke vor Scham darin«, murmele ich.

Uta springt hoch und holt mich ein. Sie hält mich am Arm und in ihrem Gesicht steht Sorge.

»Was?«, schreie ich. »Ich will jetzt sofort im Erdboden versinken! Ich suche mir jetzt verdammt noch mal eine tiefe Stelle, an der das möglich ist!«

Über meine Stimmgewalt selbst erschrocken, sehe ich in Utas weit geöffneten Augen. Sie werden weich. Seit zwei Jahren bin ich praktisch stumm. Und nun stehe ich hier und schreie, wenn auch heiser.

Mir verschwimmt alles vor lauter Tränen. Meine Nase läuft. Der Mund zittert. Ich habe unendliche Scham dem Mann gegenüber, dem ich so viel Unverzeihliches angetan habe.

»Gut. Mach das«, flüstert Uta besänftigend. Sie berührt mich an den Armen und schaut mich an. Mit beängstigend ruhiger Stimme fügt sie an: »Ich helfe dir beim Suchen. Aber erst erzählst du mir alles!«

Ich keuche und wische mit meinem Handrücken die Tränen aus der Nase fort. Nickend lächele ich meiner Freundin ins Gesicht. Sie freut sich, dass ich ruhig bleibe. Sie freut sich, dass ich wieder spreche. Mit ihrer besonnenen und liebevollen Art hat sie geschafft, mich wach zu küssen, ohne mich für meine Emotionen zu tadeln. Eine klasse Erzieherin.

Gemeinsam stehen wir in meinem Flur und lachen uns schlapp. Vor Schmerzen halten wir uns unsere Bäuche. Endlich wieder miteinander zu lachen ist ein sehr überwältigendes Gefühl. Ehrlich gesagt, ich habe es sehr vermisst.

»Komm! Wir sehen mal nach, ob klein Yanick sich über seine laute Mama erschrocken hat oder ob er wie ein braves Baby schläft. Danach mache ich uns was zu essen und du erzählst mir alles. Okay?«

Ich steuere auf das Schlafzimmer zu, öffne die Tür und gucke durch den Spalt in das Kinderbett. Alles ist still. Ich schlüpfe durch die Tür und schleiche zum Bettchen. Babygeruch steigt in meine Nase, als ich mich über das hübsche Kind beuge, dass ich so sehr liebe. Vorsichtig berühre ich ihn am Bauch und fühle, wie sich sein Brustkorb hebt und senkt.

Uta erscheint neben mir und sieht ebenfalls durch die Dunkelheit zu Yan hinab.

»Ein Goldkind«, stellt sie fest und zieht sich leise zurück.

»Ganz der Vater«, murmele ich und decke ihn zu.

Kapitel 16

In der Küche treffe ich Uta an, die begonnen hat zu kochen. Ich setze mich an den Tisch und helfe bei den Schneidearbeiten. Dabei erzähle ich Uta von den Ereignissen, nachdem ich vom Steg gesprungen war. Aufmerksam hört sie zu. Einiges ist ihr bereits bekannt und sie nickt dann. Jetzt erzähle ich im Zusammenhang und immer wieder sieht Uta verblüfft von ihrer Arbeit hoch.

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