Wolf Schreiber - Drachen

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Tauchen Sie ein in die spannende Welt der Drachen und erfahren Sie mehr über diese Wesen in den Mythologien verschiedenster Kulturen. Außerdem erwarten Sie Portraits von Tieren mit Drachennamen sowie allerlei unterhaltsames rund um Drachen und ähnlichen Fabelwesen.

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DrachenkampfDer Drachenkampf ist der häufigste mit dem Drachen verbundene literarische Topos. Dabei lassen sich mehrere Typen von Erzählungen unterscheiden, etwa nach dem Stand des Helden oder dem Schauplatz (konkret oder undefiniert). In der Antike überwiegt der heroische Kampf, als Drachentöter treten Götter oder mächtige Helden auf. Der christlich-legendäre Drachenkampf, der in der Hauptsache der biblischen Tradition entstammt, schildert die Auseinandersetzung der Heiligen mit dem Bösen, der Drache dient dabei als Allegorie. Ausschlaggebend ist hier nicht Körperkraft oder Geschicklichkeit, sondern der Glaube; oft verhilft schon ein Gebet zum Sieg. Auch andere Untiere wie riesige Wildschweine können die Funktion des Drachen übernehmen. Einen weiteren Typus bildet der ritterlich-adlige Drachentöter, der den Drachen im Zweikampf erschlägt. Zwar verfügen diese Heldenfiguren meist über Stärke, Mut und hohe Moral, müssen jedoch aufgrund der körperlichen Überlegenheit des Drachen oft auch auf eine List zurückgreifen. Im bürgerlich-bäuerlichen Bereich der Märchen und Sagen werden die bedrohlichen Untiere oft überlistet, vergiftet oder verzaubert. Hier zählt nur das Resultat. Die Plage muss beseitigt werden, die Eigenschaften des Drachentöters sind nebensächlich. Bis in die Gegenwart wird das Bild des Drachen verwendet, um die Auseinandersetzung von Gut und Böse darzustellen, den Gegner zu dämonisieren und den Sieger als übermächtigen Helden erscheinen zu lassen.

DrachenhortEin Drachenhort ist eine Ansammlung von Schätzen in der Obhut eines meist feuerspeienden Drachen. Solche Horte finden sich in Märchen, Legenden, Erzählungen, Sagen und in der modernen Fantasy-Literatur, wie beispielsweise in dem Roman Der Hobbit von J. R. R. Tolkien. Meistens liegt der Drachenhort in einer Höhle, in der er von dem Drachen argwöhnisch bewacht wird. In einigen Legenden bricht ein Drachentöter auf, um den Bewacher zu erschlagen und den Schatz an sich zu bringen. Manche dieser Schätze sind fluchbeladen und bringen Unglück über den Helden: Etwa das Niflungenerbe in der altnordischen Edda, das den Vatermörder Fafnir in einen Lindwurm verwandelt. In der Völsunga saga ist es ein Goldschatz, der sich in einem Otterfell befindet, welches aufgestellt und zusätzlich nochmals mit Gold bedeckt werden muss, bis nichts mehr von dem Otter sichtbar ist. Im Beowulf befinden sich in einem solchen Hort goldenes Geschirr, Banner, Helme und Ringe.

II. Verbreitung von Drachenmythen II-A. Klassische Drachen Vorderer OrientDie ältesten sumerischen Darstellungen von Drachen finden sich auf Rollsiegeln aus der Uruk-Zeit. Sie gehören zu den Mischwesen, die in einer Vielzahl im Bilderrepertoire des alten Orients vertreten sind. Die älteste schriftliche Erwähnung eines Drachen findet sich in der Keš-Tempel-Hymne von ca. 2600 v. Chr. Es lassen sich zwei drachenartige Grundtypen identifizieren: Schlangendrachen (Ende des 4. Jahrtausends v. Chr.), die mindestens zum Teil einer Schlange ähneln, und Löwendrachen, die zumeist aus Elementen von Löwen und Vögeln zusammengesetzt sind (Anfang des 3. Jahrtausends v. Chr.). Wie alle Mischwesen sind die altorientalischen Drachen weder Götter noch Dämonen, sondern gehören zu einer eigenen Klasse übernatürlicher Wesen, deren Namen und Gestalt auf einen Zusammenhang mit dem Tierreich oder mit den Naturgewalten hinweisen. Sie sind nicht eindeutig negativ besetzt. Es gibt Ausnahmen, wie die feindlichen vielköpfigen Schlangen, die der frühdynastischen Zeit entstammen. In der Regel treten die frühen Drachen in Text und Bild als mächtige, manchmal gefährliche, manchmal aber auch beschützende Wesen auf.

Die Drachen stehen zunächst in loser Verbindung mit Gottheiten. In der Akkad-Zeit werden sie den Göttern als Diener beigesellt, manchmal sind es Rebellen und besiegte Gegner. Auf Siegeln aus der Zeit um 2500 v. Chr. erscheint das Motiv des Drachenkampfes, das aber erst Jahrhunderte später in mythologischen Erzählungen überliefert ist. Als Drachentöter treten in mesopotamischen Texten des späten 3. Jahrtausends zunächst lokale Götter auf. Vereinigt werden die Traditionen um 2100 v. Chr. im Anzu-Mythos: Der Kriegergott Ninurta aus Nippur siegt über den Löwenadler Anzu, der die Schicksalstafeln gestohlen hat, und löst in der Folge Enlil als obersten Gott des sumerisch-akkadischen Pantheons ab. Die Ninurta-Mythologie verbreitete sich im 1. Jahrtausend mit dem Aufstieg des assyrischen Reiches im ganzen Vorderen Orient; als Nimrod fand er Eingang in die biblische Überlieferung. Während der Anzu-Mythos den Generationswechsel in der Götterhierarchie zum Thema hat, beschreibt ein zweiter orientalischer Typus den Kampf des Wettergottes mit der Urgewalt des Meeres, symbolisiert durch die gehörnte Meeresschlange. Dieses Motiv findet sich im hethitischen Illuyanka-Mythos, der um 1700 v. Chr. entstand, in dem um 1600 v. Chr. niedergeschriebenen ugaritischen Baal-Zyklus und in dem Kampf Marduks, des babylonischen Hauptgottes, gegen die Meeresgottheit Tiamat. Im Gefolge der Tiamat befinden sich wilde Schlangendrachen (ušumgallē nadrūti), die Schlange Basmu und der Drache Mušḫušḫu. Die facettenreichen altorientalischen Mythen schufen ein Bild des Drachen, das bis heute sichtbar ist, denn sie flossen in die Texte des Alten Testaments ein. Der Drache der christlichen Tradition hat im alten Vorderen Orient seinen Ursprung.

BibelDie hebräische Bibel benutzt das Wort tannîn für Landschlangen und schlangenartige Meeresdrachen. Daneben kennt sie mit Leviathan und Rahab zwei individuelle, besonders gefährliche Schlangendrachen. Beide kommen aus dem Meer, und in beiden lebt die vorderasiatische Erzähltradition fort. Leviathan ist mit Litanu, dem Widersacher Baals, verwandt, der Name Rahab hat wohl mesopotamische Wurzeln. Im Alten Testament tritt der Gott JHWH in die Fußstapfen der orientalischen Wettergötter, zerschmettert den Drachen, zähmt das Meer (Hab 3:5 EU) und wird damit zum Begründer der kosmischen Ordnung. Auch der ägyptische Pharao als der Feind Gottes wird mit einem Drachen (tannîn) verglichen:

„Du bist gleich wie ein Löwe unter den Heiden und wie ein Meerdrache und springst in deinen Strömen und rührst das Wasser auf mit deinen Füßen und machst seine Ströme trüb.“ – Ez 32:2b–8 EU

Der biblische Drachenmythos gibt die altorientalischen Vorbilder aber nicht nur wieder, er entwickelt sie weiter. Der Drachenkampf ist nicht mehr nur eine Tat des Anfangs, sondern wird auch zu einer Tat des Endes. Bereits das Buch Daniel schildert Visionen endzeitlicher Löwendrachen, und die Offenbarung des Johannes lässt den Erzengel Michael mit dem großen feuerroten, siebenköpfigen Schlangendrachen kämpfen. Michael siegt im Himmelskampf, und

„[…] es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt, und er wurde auf die Erde geworfen, und seine Engel wurden mit ihm dahin geworfen.“ – Offb 12:9 EU

In den Bildern der Johannes-Apokalypse wird der Drache endgültig zum personifizierten Bösen, der nach seinem Sturz vom Himmel für alle Gewalt verantwortlich zeichnet. Seine Vernichtung fällt mit dem Ende der Welt zusammen.

Griechische und römische AntikeBei den griechischen Drachen überwiegt der Schlangenaspekt, so dass nicht bei allen Nennungen zu unterscheiden ist, ob von dem Fabelwesen oder einer Schlange die Rede ist. Die Ungeheuer der griechischen Mythologie kommen aus dem Meer oder hausen in Höhlen. Sie sind oft mehrköpfig, riesig und hässlich, besitzen einen scharfen Blick und einen feurigen Atem, haben aber selten Flügel. Bekannte griechische Drachen sind der hundertköpfige Typhon, die neunköpfige Hydra, der Schlangengott Ophioneus und Python, Wächter des Orakels von Delphi. Ladon bewacht die goldenen Äpfel der Hesperiden, und auch in der Argonautensage taucht das Motiv des Bewachers auf. In dieser Version des Mythos ist es nicht nötig, die Bestie im Kampf zu töten. Bevor Iason das Goldene Vlies raubt, wird der Drache von Medea eingeschläfert. Aus der griechischen Sage stammt die Konstellation von Drache, Held und der schönen Prinzessin, die dem Untier geopfert werden soll. Die Rettung Andromedas vor dem Seeungeheuer Ketos durch Perseus ist seit der Antike ein beliebtes Motiv in der Kunst.

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