Tilman Janus - Klasse Kerle
Здесь есть возможность читать онлайн «Tilman Janus - Klasse Kerle» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.
- Название:Klasse Kerle
- Автор:
- Жанр:
- Год:неизвестен
- ISBN:нет данных
- Рейтинг книги:5 / 5. Голосов: 1
-
Избранное:Добавить в избранное
- Отзывы:
-
Ваша оценка:
- 100
- 1
- 2
- 3
- 4
- 5
Klasse Kerle: краткое содержание, описание и аннотация
Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Klasse Kerle»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.
24 schwule Erotik-Kurzgeschichten, hart oder zärtlich, wild oder romantisch … -
Auch echte Kerle dürfen hier romantisch sein und sich in schöne Männer, handfeste Hünen oder bärige Burschen verlieben. Heißen Sex gibt es obendrein. Happy End ist natürlich garantiert!
Klasse Kerle — читать онлайн ознакомительный отрывок
Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Klasse Kerle», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.
Интервал:
Закладка:
»Ich will dich ficken!«, sagte er rau. Dieser harte Satz klang bei ihm wie eine Liebeserklärung. Ich wollte ihn haben, so nackt, reine Natur!
Er nahm mich von hinten, in der guten, alten Löffelchenstellung. So hatte ich es schon ewig nicht mehr gemacht. Grischa war geil und liebevoll zugleich. Er sammelte Mengen von Spucke und rieb uns damit ein. Vorsichtig ließ er seine heiße Eichel durch meine Spalte gleiten und drückte dann kräftiger nach. Mit einem Ruck war er bei mir drin. Mein eigener Bolzen zuckte hoch. Grischa schob sich tiefer zu mir hinein. Ich ächzte glücklich. Er hielt mich fest, dass ich kaum atmen konnte. Sein Rhythmus war langsam und schwerblütig wie seine Lieder. Ich gab mich hin mit allem, was ich hatte, und träumte, dass er mich lieben würde.
Da packte Grischa meinen Steifen und rubbelte ihn. So viel Gutes auf beiden Seiten hielt ich nicht lange aus. Der Samen schoss mir hinaus, aus Grischas Bettlaken. Ich stöhnte laut.
Er grunzte kehlig. Machtvoll stieß er zu und jaulte dann wie ein junger Wolf. Er kam, so lange und heftig, dass ich es kaum glauben konnte. Immer wieder stieß er nach.
Wir lagen dicht nebeneinander. Jeder hatte die Hand zwischen den Schenkeln des andern. Da küsste mich Grischa. Zärtlich. Das hatte mit Notstand nichts zu tun!
»Kommst du oft nach Kaliningrad?«, fragte er leise.
»Ich werde oft hier sein. Bei dir!«, gab ich zurück und umschlang ihn liebevoll.
***
Dem Himmel ganz nah
»Fallschirmsport ist nur was für richtige Männer!«, sagt Harald, setzt seinen Helm auf und rückt die Schutzbrille zurecht.
»Wozu erzählst du das?«, frage ich, während ich meinen roten Overall überziehe. Ich finde, dass Harald mit dem schmalen Oberlippenbärtchen und seinem dämlichen Grinsen wie ein verspäteter Clark-Gable-Verschnitt wirkt.
Harald linst kurz zu Robert hinüber, der gerade das Gurtzeug seiner Ausrüstung prüft, und antwortet nicht. Robert ist der Jüngste von uns vieren, gerade erst siebenundzwanzig, und sieht außerdem am besten aus. Deshalb stichelt Harald öfter, dabei ist Robert kein bisschen schlechter beim Springen als wir anderen. Er hat eine tolle Kondition und einen Superbody, das habe ich beim Duschen nach dem Springen schon öfter gesehen. Daran darf ich jetzt gar nicht denken! Und eigentlich ist er auch der Netteste von allen. Um ehrlich zu sein, ich bin total verliebt in Robert. Der Haken ist: Er weiß es nicht! Überhaupt weiß niemand hier, dass ich schwul bin. Ja, blöd, aber ich habe einfach Angst, dass sie mich dann rausekeln würden aus der Formation. Ich liebe den Springsport und gebe einen großen Teil meines Managergehaltes dafür aus. Dieses Hobby will ich mir nicht vermiesen lassen.
Nun raschelt Robert demonstrativ mit dem leuchtend gelben Verpackungssack seines Fallschirms.
»Der liebe Harald möchte mich gerne in den Kindergarten stecken!«, bemerkt er und lacht zu mir herüber. Meine Hose wird enger unter dem Overall, gerade jetzt, wo ich mir das Gurtzeug zwischen den Beinen festschnallen muss.
Da steckt Bernd, der Älteste von uns (er ist schon vierzig), seinen Kopf zur Tür des Umkleideraums herein.
»Wo bleibt ihr denn?«, poltert er mit seiner tiefen Stimme. »Die Maschine startet gleich! Der Pilot ist schon längst auf dem Rollfeld!«
Zu viert gehen wir über den Vorplatz des kleinen Flughafens. So richtig wohl fühle ich mich nicht mit meinem Geheimnis. Aber selbst wenn ich Robert alles gestehen würde, was könnte es bringen? Nur, weil er so wunderschöne, hellbraune Augen hat und seine lockigen Haare genau denselben Farbton haben und er so fantastisch zu mir passen würde (bilde ich mir ein), muss er ja nicht schwul sein! Ich achte immer darauf, dass niemand mich beobachtet, wenn ich Robert mit den Augen verschlinge. Obwohl er kräftig ist und ordentlich Muskeln zeigt, wirkt sein Gang leicht. Wenn wir zusammen springen, wir vier, sehe ich nur ihn, seine Eleganz, seinen durchtrainierten Körper. Er ist der geborene Himmelstaucher!
Wir klettern in den Hochdecker, der schon auf uns wartet. Unter meinem Gurtzeug drückt es im Schritt immer noch mächtig. Durch die V-förmigen Gurte wird das Schwanzpaket eines Springsportlers so richtig angehoben und präsentiert. Ich streife die dicke Beule von Robert mit einem raschen Blick … mir wird ganz komisch zumute.
Der Pilot lässt die kleine Maschine über die Startbahn holpern. Der Vogel hebt ab und gewinnt an Höhe. Der Motor ist zu laut, um sich zu unterhalten.
Ich hocke an der Luke. Der Höhenmesser an meiner Brust zeigt dreitausend Meter an. Bernd schiebt die Tür auf. Brüllend fährt der Wind in die Maschine. Einer nach dem anderen robben wir durch den Ausstieg zum schmalen Trittbrett auf dem Fahrwerk. Der Motor der Cessna dröhnt. Von der eisigen Kälte nimmt niemand Notiz.
Das Programm läuft immer gleich ab: Fünfunddreißig Sekunden lang freier Fall. Fünfzig Meter pro Sekunde stürzen wir in die Tiefe, bilden dabei Formationsfiguren, berühren uns gegenseitig, trennen uns danach und lösen den kleinen Bremsschirm aus.
Bernd nickt uns zu. Er rollt sich als Erster hinab, taucht ein in den Sturm, der an Overalls und Brillen zerrt. Sofort danach ist Harald dran. Ich fühle rasch noch einmal nach meiner Ausrüstung, ob ich in meiner Liebesumnachtung nichts Lebenswichtiges vergessen habe.
Robert stürzt sich hinaus in den tobenden Wind. Da passiert etwas Schreckliches: Sein Rückengurt bleibt am Trittbrett hängen! Noch nie ist so etwas vorgekommen! Er wird von der Cessna mitgezogen, kann sich nicht selbst befreien, und der Pilot kann nichts anderes tun als immer weiterfliegen.
Während Bernd und Harald ohne uns in die Tiefe sinken, arbeite ich mich auf dem Fahrwerk zu Robert vor. Trotz des Helms sehe ich seinen verzweifelten Gesichtsausdruck.
»Achtung!«, schreie ich. »Ich schiebe den Gurt jetzt runter!«
Aber Robert hört mich nicht im Getöse. Ich muss es einfach tun! Mit einem Ruck befreie ich ihn.
Roberts Körper löst sich vom Flugzeug. Hat er noch die Geistesgegenwart, an das Ziehen der Reißleine zu denken?
Mächtig stoße ich mich vom Fahrwerk ab und schieße mit dem Kopf voran wie ein Torpedo durch den Luftraum. Mit Armen, Beinen und Schultern versuche ich, meine Fallrichtung zu steuern, um Robert notfalls zu erreichen. Mit einer Geschwindigkeit von rund zweihundert Kilometern pro Stunde rasen wir in die Tiefe – wenn es Stunden gäbe. Aber es gibt nur Sekunden. Der Höhenmesser zeigt bloß noch tausend Meter an, zwanzig Sturzsekunden über der Erde!
Endlich wacht Robert aus seiner Schockstarre auf und fingert nach der Reißleine. Der Bremsschirm entfaltet sich, und ich atme auf. Jetzt kann auch ich meine Reißleine betätigen. Knatternd fahren die gelben Kappen, die Hauptschirme, aus den Hüllen. Ein Ruck fährt einem dabei durch alle Glieder. Erst jetzt spürt man wieder seinen Körper und hat das Gefühl, wirklich zu fliegen, ja, fast in der Luft zu stehen. Wir sinken die letzten paar hundert Meter zur Erde zurück. Robert scheint sich von seinem Schock erholt zu haben, denn er korrigiert mit routinierten Griffen in die Steuerleinen die Fallrichtung. Der Höhenmesser fällt auf Null.
Ich lande als Erster. Wir sind ein gutes Stück weit weg vom Flughafen, allein mitten auf einer einsamen Wiese. Kein Haus ist zu sehen, nur ein bisschen Wald. Ich klinke die Karabinerhaken aus, schiebe die Schutzbrille hoch und schnalle den Helm ab. Robert berührt nahebei den Boden, offenbar wohlbehalten. Ich sehe zu ihm hin. Als er den Helm abzieht, fällt ihm das braune Haar in die Stirn. Auf einmal kocht alles in mir hoch, die Leidenschaft für ihn, die überstandene Angst, der Gedanke, wie dumm es ist, das Glück nicht zu packen, wenn es sich bietet.
Robert hat sich auf die Wiese gesetzt, anscheinend muss er seinen Schrecken erst noch verarbeiten. Ich nehme meinen Nylonschirm über den Arm und gehe zu ihm hin. Ich denke den Satz richtig deutlich: Ich gehe zu ihm hin!
Читать дальшеИнтервал:
Закладка:
Похожие книги на «Klasse Kerle»
Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Klasse Kerle» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.
Обсуждение, отзывы о книге «Klasse Kerle» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.