Ana Marna - Seelenfresserin

Здесь есть возможность читать онлайн «Ana Marna - Seelenfresserin» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Seelenfresserin: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Seelenfresserin»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Seit Selina Serra denken kann, verbirgt sie ihre besondere Gabe. Doch dann tauchen im Waisenhaus unheimliche Frauen auf und sie muss um ihr Leben fürchten. Ausgerechnet ein Vampir verhilft ihr zur Flucht und führt sie in eine Welt ein, in der es nicht nur Hexen und Vampire gibt. Selina begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Gabe und erfährt, dass nicht nur Hexen allen Grund haben, Selinas Magie zu fürchten.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.

Seelenfresserin — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Seelenfresserin», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Dort will ich sofort jemanden haben. Wir beide gehen auch hin.“

Nadin sah neugierig auf die Liste.

„Ein Waisenhaus?“ Sie nickte langsam. „Ich glaube, ich verstehe. Eine solch starke Magie bleibt in Familien nicht lange unentdeckt. In einem Haus mit vielen Kindern schon eher. Wie viele Sucherinnen soll ich anfordern?“

Amalie schürzte unbewusst die Lippen.

„Vier“, meinte sie schließlich. „Und sechs Kriegerinnen.“

Nadin Hofstetter blinzelte überrascht.

So viele Frauen für ein kleines Mädchen?

Aber die Vollstreckerin wirkte ungewohnt besorgt. Also sagte sie nichts und verließ eilig den Raum. Sie war ehrlich gespannt, was diese Suche ergeben würde. Eine Cogniti zu jagen, war immer eine ungewisse Sache. Niemand wusste, wie die Fähigkeiten einer wilden Hexe aussahen und wie stark sie war. Kinder waren normalerweise harmlos und unwissend. Sie verrieten sich nur durch Kleinigkeiten. Erwachsene Hexen konnten ihre Fähigkeiten aber durchaus gesteigert haben. Manche waren überaus gefährlich und nur schwer zu finden. Doch ein zehnjähriges Mädchen?

Nadin Hofstetter konnte sich nicht erinnern, dass jemals zehn Hexen ausgesendet worden waren, um ein Hexenmädchen zu finden.

Montag, 27. Mai 2002

Stylianos-Stift, Stuttgart

Selina hockte konzentriert am Tisch und arbeitete sich durch den Stapel an Übungsaufgaben. Mathematik gehörte nicht unbedingt zu ihrem Lieblingsfach, doch zumindest hatte sie den Eindruck, dass man es mit Logik und Fleiß bewältigen konnte. Also war sie bereit, Zeit dafür zu investieren.

Inzwischen wusste sie, was sie als Erwachsene tun wollte. Die Begegnung mit dem Biologen hatte ihr gezeigt, wie sie ihre Wünsche und Sehnsüchte befriedigen konnten. Sie würde Biologin werden. Diese durften mit Spinnen arbeiten und das war, was sie wollte. Also benötigte sie ein Abitur. Zwar hatte man sie auf die Realschule geschickt, doch dies war kein echtes Hindernis. Mit Fleiß und Konzentration würde sie es schaffen, davon war sie überzeugt.

Die Tür wurde ungewohnt heftig aufgestoßen, und Lisa stürmte herein. Sie war inzwischen nicht mehr ganz so klein und schüchtern. Tatsächlich überragte sie Selina um einige Zentimeter.

„Selina“, rief sie atemlos. „Stell dir vor, hier ist auf einmal richtig was los.“

Selina sah unwillig hoch.

„Was?“, fragte sie kurz angebunden.

„Da sind so seltsame Frauen. Sie kamen auf einmal zur Tür rein und haben sich Frau Löw gegriffen. Erika hat ein paar Worte aufgeschnappt. Die suchen offensichtlich ein Mädchen zur Ausbildung und wollen jetzt alle von uns interviewen, ob eine von uns zu ihnen passt.“

Selina schüttelte unwillig den Kopf.

„Ich will keine Ausbildung. Ich werde Biologin.“

Lisa lächelte.

„Ich weiß, das sagst du schon seit ein paar Tagen. Aber ist doch egal. Vielleicht ist die Ausbildung ja spannend.“

Der Lautsprecher im Gang klang auf.

„Alle Kinder versammeln sich bitte sofort im Aufenthaltsraum. Es gibt keine Entschuldigung für ein Fernbleiben.“

Die Stimme von Heimleiterin Löw klang ungewohnt steif, doch das fiel offenbar nur Selina auf. Lisa klatschte freudig in die Hände.

„Es geht los“, strahlte sie. Selina betrachtete sie mit einem gewissen Mitleid. Sie wusste, wie sehr sich Lisa wünschte, dieses Haus zu verlassen.

„Ich wünsch dir Glück“, sagte sie leise.

Lisa lächelte dankbar zurück.

„Danke, Selina. Du bist meine allerbeste Freundin. Ich weiß, dass du das wirklich ehrlich meinst.“

Selina stand nur unwillig von ihren Aufgaben auf. Doch die Anordnung war leider unmissverständlich. Also folgte sie Lisa in den Aufenthaltsraum, wo sich bereits die meisten Kinder versammelt hatten. Aufgeregtes Getuschel klang durch den Raum.

Selina hielt wie immer den Kopf gesenkt und beobachtete ihre Umgebung aus den Augenwinkeln. Zwei fremde Frauen standen an den beiden Zugangstüren und betrachteten jedes Mädchen genau.

Selina schrumpfte innerlich. Diese Blicke gefielen ihr gar nicht. In ihr wurde es still. Wie schon so oft leerte sie ihr Inneres und suchte nach dem Gefühl des nicht Vorhandenseins.

Tatsächlich glitt der Blick der Frauen über sie hinweg und Selina trat unauffällig zur Seite in eine Nische. Hier war sie den direkten Blicken entzogen und konnte selbst beobachten.

Je länger sie die Frauen betrachtete, desto unheimlicher wirkten sie auf Selina. Sie hatten einen seltsam suchenden Blick. Keines der anderen Kinder schien dies zu bemerken, doch auch sie wichen den fremden Augen unbewusst aus.

Das erste Mädchen wurde aufgerufen. Unbehaglich registrierte Selina, dass es Janina war. Sie konnte nur hoffen, dass dieses Mädchen nichts preisgab, was sie in Schwierigkeiten bringen würde.

*

Amalie Ahrendt, Vollstreckerin der siebten Stufe, wartete gespannt auf das erste Mädchen. Sie warf einen Blick auf die Heimleiterin. Diese saß mit abwesendem Gesichtsausdruck auf einem Stuhl. Hinter ihr hatte sich eine Sucherin aufgebaut und hielt ihren Verstand unter Kontrolle. Die Heimleiterin würde sich später an nichts Reales mehr erinnern können, nur daran, dass man ihre Mädchen wegen einer Ausbildung befragt hatte.

Janina trat neugierig herein. Etwas verwundert sah sie zur Heimleiterin, die nicht bei der Sache zu sein schien. Das kam selten vor, so dass es sofort auffiel, doch schnell konzentrierte sie sich auf die großgewachsene Frau, die sich vor dem Tisch aufgebaut hatte, und sie mit einem intensiven Blick musterte.

„Hallo, Janina. Wie geht es dir?“

„Gut“, murmelte Janina.

„Hat es dir im Insektarium gefallen?“

„Nein, nicht besonders.“

„Warum?“

„Ich mag keine Insekten und so’n Zeug.“

Amalie Ahrendt seufzte innerlich. Ihre Sinne und ihre Magie verrieten ihr zuverlässig, dass dieses Kind nicht log. Janina war eindeutig nicht die Gesuchte. Doch möglicherweise konnte sie Hinweise geben.

Sie trat vor und legte eine Hand auf Janinas Stirn. Das Mädchen erwiderte mit weit geöffneten Augen ihren Blick und wirkte mit einem Mal so abwesend wie die Heimleiterin.

„Janina, was ist das Schlimmste, was dir hier passiert ist?“

Das Mädchen zögerte. Ein sicheres Zeichen, dass es nicht nur ein Ereignis gab.

„Seine Zunge und seine Hände. Und sein Ding. Es tat weh“, flüsterte Janina schließlich.

Das war nicht das, was Amalie erwartet hatte, doch es löste in ihr sofort kochenden Zorn aus.

Diese Worte konnte sie sehr wohl einordnen.

„Wer hat dir das angetan?“

„Arno“, kam die leise Antwort.

„Wo ist Arno jetzt?“

„Er ist tot.“

Diesmal lächelte das Mädchen abwesend. Amalie holte tief Luft und sah zur Heimleiterin.

„Wer war Arno?“

„Ein Erzieher.“

Mathilde Löw antwortete ohne jegliches Zeichen einer Gemütserregung.

„Wie ist er gestorben?“

„Der Arzt sagte, an einem Herzinfarkt.“

„Wusstest du von der Kinderschändung?“

„Nein.“

Die Vollstreckerin blickte wieder auf das Kind.

„Was war dein zweitschlimmstes Erlebnis?“

Dieses Mal zögerte sie nicht.

„Spinnen.“

Diesmal zuckten alle Hexen im Raum zusammen.

„Erzähl mir davon“, forderte Amalie, und Janina berichtete mit gleichmütiger Stimme von ihren nächtlichen Träumen vor ein paar Jahren.

„Weißt du, wer in diesem Haus Spinnen mag?“

„Nein, niemand. Niemand mag Spinnen.“

Amalie überlegte. Anscheinend war dieses Kind ahnungslos. Immer noch brodelte in ihr der Zorn über die Kinderschändung. Doch das musste warten. Sie hatte das drängende Gefühl sich beeilen zu müssen.

*

Als Janina den Saal wieder betrat, beobachtete Selina sie sehr genau. Ihre alte Feindin wirkte verwirrt und orientierungslos. Doch sie traute sich nicht aus ihrer Nische heraus, um Janina zu befragen. Die Augen der suchenden Frauen waren immer noch unentwegt im Einsatz. Aber sie musste wissen, was im Büro der Heimleiterin passierte!

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Seelenfresserin»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Seelenfresserin» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Anaïs Nin - Delta of Venus
Anaïs Nin
Ana Marna - Aschenhaut
Ana Marna
Ana Marna - Rebellen
Ana Marna
Ana Marna - Wandlerin
Ana Marna
Ana Marna - Wächterin
Ana Marna
Ana Marna - Spurensucher
Ana Marna
Ana Marna - Fellträger
Ana Marna
Ana Marna - Seelenmalerin
Ana Marna
María Ana Hirschmann - Cuando murieron mis dioses
María Ana Hirschmann
Отзывы о книге «Seelenfresserin»

Обсуждение, отзывы о книге «Seelenfresserin» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x