Ana Marna - Seelenfresserin

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Seit Selina Serra denken kann, verbirgt sie ihre besondere Gabe. Doch dann tauchen im Waisenhaus unheimliche Frauen auf und sie muss um ihr Leben fürchten. Ausgerechnet ein Vampir verhilft ihr zur Flucht und führt sie in eine Welt ein, in der es nicht nur Hexen und Vampire gibt. Selina begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Gabe und erfährt, dass nicht nur Hexen allen Grund haben, Selinas Magie zu fürchten.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.

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Selina schwieg und wartete darauf, dass sie endlich hinausgeschickt wurde.

Als sie irgendwann im Korridor stand, schritt sie zügig nach draußen in den kleinen Innenhof. Dort sah sie sich wachsam um und bückte sich. Aus dem Hosenbein kletterte die Spinne und erklomm ihre ausgestreckte Hand.

Selina hob sie dicht an den Mund.

„Danke, Wahrheitsfinderin“, flüsterte sie dem Tier zu und setzte es hinter einer Mülltonne auf den Boden.

Seit dieser Episode war sie nicht mehr gefragt worden und das war ihr nur recht. Heimleiterin Löw hatte ihr eine Standpauke in Sachen Anstand gehalten, der sie natürlich aufmerksam zuhörte. Höflichkeit und Unehrlichkeit lagen gemeinsam in einer Grauzone, hatte sie den Worten entnommen, und beschlossen, dass sie diese Grauzone nicht mochte.

Besser, sie kam ohne sie aus.

Nun, ein Jahr später, hatte sich ihre Meinung diesbezüglich immer noch nicht geändert. Sie fand es schwierig, Höflichkeit von Unehrlichkeit zu unterscheiden, und blieb lieber bei der Wahrheit. Da diese aber häufig zu Ärger bei den Erwachsenen führte, versuchte sie, alle Situationen zu vermeiden, die Höflichkeit erforderten. Meistens gelang es ihr.

Doch das Tischgebet war ein unangenehmer Kompromiss. Es widerstrebte Selina, so zu tun, als wäre ihr das Gebet wichtig. Doch dieses Ritual war in den Hausregeln fest vorgeschrieben. Es anzuzweifeln, würde langwierige Diskussionen und möglicherweise auch Bestrafung nach sich führen – und viel zu viel Aufmerksamkeit auf sie lenken.

Nach dem Mittagessen zogen sich alle auf ihre Zimmer zurück.

Hausaufgabenzeit.

Selina liebte die Phase der Ruhe und Konzentration. Dies war die einzige Zeit im Haus, in der es wirklich still war. Danach kamen Hausarbeit und Gartenarbeit an die Reihe, und die Lautstärke schwoll üblicherweise deutlich an.

Selina beschwerte sich nicht. Die Aufgaben waren nicht schwer und altersgemäß verteilt. Meistens musste sie in der Küche helfen und ab und zu den Hof fegen oder ein Beet von Unkraut befreien. Die Arbeit an der frischen Luft gefiel ihr am besten, doch da sie nicht die Einzige war, kam sie nicht allzu häufig dran.

Heute musste sie den Hof fegen und das steigerte ihre Laune etwas. Doch als sie danach wieder ihr Zimmer betrat, fand sie Lisa zusammengerollt auf ihrem Bett liegen.

Das war ungewöhnlich.

Sie hockte sich auf ihr eigenes Bett und sah zu ihrer Zimmergenossin.

„Bist du krank?“

Nur ein kaum wahrnehmbares Beben erschütterte den schmalen Körper. Selina sah genauer hin. Lisa weinte.

Langsam stand sie auf und trat zu ihr hin. Sie legte eine Hand auf Lisas Arm.

„Was ist los?“

Lisa krümmte sich noch mehr in sich zusammen und ein leises Schluchzen drang aus ihrer Kehle.

Selina setzte sich auf die Bettkante und wartete geduldig.

Es dauerte sehr lange, bis ein leises Flüstern an ihr Ohr drang.

„Er hat mir wehgetan.“

„Wer?“

„Arno.“

Der Name war nur gehaucht.

Selina runzelte die Stirn. Arno war der einzige männliche Betreuer in diesem Heim. Sie mochte ihn nicht besonders, hatte aber nur wenig mit ihm zu tun. Einmal hatte er sie lächelnd gefragt, ob sie ihm einen Gefallen tun wollte, und sie antwortete ihm mit Nein. Er war erst verdutzt, dann ärgerlich geworden, sprach sie dann aber nie mehr an.

„Was hat er getan?“

„Er – er hat mich angefasst. Da unten. Und mit seinem Mund. Und – und dann hat er sein Ding in mich gesteckt. Es hat so wehgetan.“

Stockend, und von vielen Schluchzern unterbrochen, erzählte Lisa, was ihr an diesem Nachmittag widerfahren war.

In Selinas Innerem wurde es immer kälter.

Auch mit neun Jahren wusste sie, was ihrer Freundin angetan worden war. Sexualität war ein offenes Thema unter den Heimkindern. Und dass es Erwachsene gab, die Kindern damit Gewalt antaten, war auch ihr zu Ohren gekommen. Einmal im Jahr wurde es von den Betreuerinnen thematisiert. Meistens kommentierten die Kinder diese Belehrungen mit Kichern und blöden Witzen, doch Selina hatte den Ernst, der dahinter stand, verstanden. Und jetzt, wo sie die bebenden Schultern ihrer kleinen Freundin sah, kroch Zorn in ihr hoch. Das würde sie nicht zulassen. Nicht noch einmal!

Sanft legte sie die Hand auf Lisas Stirn.

„Er wird es nicht wieder tun“, versprach sie leise und zog sich dann zurück. Sie musste nachdenken. Wie konnte sie Arno dazu zwingen, Lisa in Ruhe zu lassen, ohne ihre Freundin in Schwierigkeit zu bringen? Wenn sie die Heimleiterin darauf ansprach, würde Lisa mit Sicherheit ausgefragt werden, und das war nicht akzeptabel. Arno war noch nie auffällig geworden, und die Gefahr, dass man sie zu einer Lügnerin abstempelte, war groß. Nein, in diesem Fall musste sie sich eingestehen, dass die Wahrheit wenig hilfreich war. Arno musste verschwinden, ohne dass ein Zusammenhang mit Lisa hergestellt wurde. Doch zunächst wollte sie sicher sein. Sicher, dass Arno wirklich eine Gefahr für Lisa und andere Mädchen war.

Sie legte sich auf ihr Bett und schloss die Lider. Sie brauchte Informationen, und da gab es für sie nur eine Möglichkeit. Freundliche, hilfsbereite Augen.

*

Arno Stadtfeld seufzte genüsslich, während seine Hand über die zarten Pobacken strich, die sich vor ihm aufreckten. Langsam glitt sein Finger in die schmale rosa Spalte.

„Gefällt dir das, meine Süße?“

„Ja!“

Die Antwort war leise und zittrig, und ein Beben erschütterte die schmalen Oberschenkel. Arno beugte sich vor und tauchte seine Zunge tief in das süße Nass.

„Mir auch“, seufzte er und öffnete langsam seine Hose. „Glaub mir, es wird noch viel schöner für uns beide. Und wenn du brav bist, verspreche ich dir ein riesiges Eis mit allem, was dazu gehört.“

Er schob sich über den zuckenden kleinen Körper und versenkte sich tief in ihn. Die gedämpften Schreie nahm er kaum wahr. Sie waren Lustgewinn und steigerten seine Euphorie nur noch. Wieder und wieder stieß er vor und trieb sich in eine Ekstase, die so berauschend und beglückend war. Seine Hände strichen über die glatte nackte Haut, die sich unter ihm wand und zuckte. Dies war Glückseligkeit und Droge in einem.

Kleine aufmerksame Augen glitten die Wand entlang. Sinneshaare waren aufgestellt und registrierten jede Erschütterung, jede Schallwelle, jede Bewegung. Kleine Körper, die durch Schatten huschten und jede Deckung nutzten. Lautlos und unbemerkt. Sie erkundeten das Zimmer, und erst, als sie das tränennasse Kindergesicht registriert hatten, verschwanden sie wieder.

Arno Stadtfeld schloss zufrieden seine Hose und tätschelte ein weiteres Mal den nackten Kinderpo.

„Brave kleine Janina“, lächelte er. „Du hast dir dein Eis wirklich verdient. Aber vergiss unsere Abmachung nicht. Kein Wort zu irgendjemand. Du weißt, was sonst passiert!“

Janina nickte hastig und griff nach ihrer Hose, doch Arno hielt ihre Hand fest.

„Moment, meine Kleine. Lass mich noch einmal etwas Nachspeise genießen.“

Wieder beugte er sich vor und spreizte ihre Beine weit auseinander.

Janina schloss die Augen und stellte sich vor, dass sie weit, weit weg war. Weit weg von diesem Zimmer, von diesem Mann und dieser feuchten, gierigen Zunge, die tief zwischen ihren Beinen leckte und sie auszusaugen schien.

Nichts konnte schlimmer sein. Nicht einmal Spinnen.

*

Es war weit nach Mitternacht, als Arno Stadtfeld die Augen aufschlug. Irgendetwas hatte ihn aufgeweckt, doch kein Lärm war zu hören. Schläfrig lauschte er nach der Störquelle, bis er registrierte, dass es kein Geräusch war, das ihn geweckt hatte. Ein ungewohntes Kribbeln war auf seiner Haut.

Huschende Bewegungen, die er nicht sah, nur spürte.

Gänsehaut überzog seinen Körper und langsam tastete er nach der Nachttischlampe. Als das Licht aufglomm, fiel sein Blick auf seinen Arm und er erstarrte. Dunkle, krabbelnde Körper mit langen gliedrigen Beinen klammerten sich an ihm fest und färbten den Arm schwarz. Mit einem entsetzten Schrei fuhr er hoch und sah, dass der Albtraum noch weitaus schlimmer war. Sein Bett war dunkel von einer bewegten Masse. Kleine wimmelnde Körper bedeckten nicht nur die Bettdecke, sondern krabbelten an seinem Leib herum.

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