Ana Marna - Seelenfresserin

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Seit Selina Serra denken kann, verbirgt sie ihre besondere Gabe. Doch dann tauchen im Waisenhaus unheimliche Frauen auf und sie muss um ihr Leben fürchten. Ausgerechnet ein Vampir verhilft ihr zur Flucht und führt sie in eine Welt ein, in der es nicht nur Hexen und Vampire gibt. Selina begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Gabe und erfährt, dass nicht nur Hexen allen Grund haben, Selinas Magie zu fürchten.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.

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Vor den fassungslosen Augen der Besucher zeigten sich sämtliche Bewohner der kleinen Glasbehälter.

Eine Wand von Spinnen schien sich vor ihnen aufzubauen.

Erste Handys blitzten auf, doch nur Sekunden später waren sämtliche Spinnen wieder verschwunden.

Selina zog sich zufrieden zurück. Das Grinsen war den Jungs vergangen. Vermutlich würden sie sich so schnell nicht mehr an ein Spinnenterrarium herantrauen, und das war auch besser so.

Montag, 20. Mai 2002

Sucherzentrale, Frankfurt am Main

„Hast du den Artikel schon gesehen?“

Cäcilia Hardenberger drehte den Monitor, um ihn ihrer Nachbarin zu zeigen. Melina Frey überflog den kleinen Artikel, und betrachtete dann mit gerunzelter Stirn das dazugehörige Foto.

Riesenspinnen greifen Besucher an

Das klang reißerisch, doch das Bild war beeindruckend. Es war unscharf, eindeutig ein hektisches Handyfoto, doch dass unzählige Spinnen an den Terrarienscheiben klebten, war deutlich zu erkennen.

„Wow“, meinte sie. „Sowas habe ich noch nie gesehen. Und auch noch nie davon gehört. Irgendwas muss sie aufgescheucht haben.“

„Meinst du, es ist was Unnatürliches?“

Melina hob die Achseln.

„Keine Ahnung. Wir sollten es Oberhexe Ohly hinlegen. Die kann dann ja entscheiden.“

Zwei Stunden später begutachtete Elvira Ohly das Bild und den kurzen Text dazu. In ihrem Bauch fing es an zu kribbeln, und das war nie ein gutes Zeichen. Sie brauchte mehr Informationen. Also beauftragte sie die beiden Mädchen mit einer intensiveren Recherche zu diesem Thema.

Mittwoch, 22. Mai 2002

Hexenzentrale, München

Zwei Tage später betrachtete Amalie Ahrendt, Vollstreckerin der siebten Stufe, die ausgebreiteten Bilder, die vor ihr lagen, und holte tief Luft. Etwa zwanzig Aufnahmen hatten die Sucherinnen im Internet gefunden. Die Zeitstempel verrieten, dass die Spinnen-Show innerhalb von zehn Sekunden abgelaufen war. Zehn Sekunden, in denen etwa vierzig Vogelspinnen nahezu synchron an die Scheiben sprangen und dann wie auf Kommando verschwanden. Das war keineswegs natürlich.

Spinnen! Ausgerechnet!

In ihrem Bauch bildete sich ein unangenehmer Knoten. Sicher, es konnte sich um einfache Tierbeherrschung handeln. Doch um so viele Spinnen gleichzeitig zu kontrollieren, gehörte einiges mehr als das. Sie waren Einzelwesen und zeigten kein Schwarm- oder Kollektivverhalten. Amalie Ahrendt kannte niemanden, der dazu in der Lage gewesen wäre. Aber, korrigierte sie sich, sie hatte zumindest schon einmal davon gehört. Doch diese Geschichte wurde von vielen in den Bereich der Legenden geschoben. Eine Gruselgeschichte, um kleine Hexenmädchen zu unterhalten.

Wie auch immer, sie würden dem Vorfall nachgehen müssen. Wer diese Spinnen kontrollierte, konnte gefährlich sein.

Entschlossen griff sie zum Telefon. Sie durfte keine Zeit verschwenden.

Sonntag, 26. Mai 2002

Hexenzentrale, München

Die Suche begann. Gezielt wurde nach allen Personen gefahndet, die sich zum Zeitpunkt der Spinnenattacke im Insektarium aufgehalten hatten.

Die Liste war lang, doch sie konnte schnell verkürzt werden. Nur eine begrenzte Zahl von Personen hatte sich in der Nähe der Spinnen aufgehalten, und männliche Besucher konnten von vorneherein ausgeschlossen werden. Nur Frauen verfügten über Hexenmagie. Das war schon immer so gewesen, und es gab keinen Grund anzunehmen, dass es diesmal anders war.

Übrig blieben etwa vierzig weibliche Personen unterschiedlichen Alters.

Die Hexen nutzen jedes Bild, das sie aus dem Netz laden konnten, und besorgten sich ebenfalls die Aufnahmen der Überwachungskameras, die im gesamten Insektarium verteilt waren, um die Besucher zu kontrollieren.

Geduldig selektierten fleißige Augen und Hände die Hinweise. Schließlich landeten die Ergebnisse wieder bei Amalie Ahrendt. Ihre Assistentin Nadin Hofstetter hatte das wichtigste Material auf einem großen Tisch ausgebreitet.

„Also folgendes wissen wir. An diesem Tag waren einundvierzig weibliche Personen in der Nähe der Spinnen, als das Phänomen auftrat. Fünfundzwanzig Personen konnten wir schon ausschließen. Allein ihr Gesichtsausdruck auf den Bildern zeigt deutlich Schrecken, Angst oder Überraschung. Bleiben also noch sechzehn Verdächtige. Wir haben ihre Namen, und auch schon Sucherinnen ausgeschickt, um sie zu überprüfen. Allerdings gibt es zwei Auffälligkeiten, die mich vermuten lassen, dass wir zumindest die erwachsenen Frauen ausschließen können. Zum einen haben wir die Aussage eines Angestellten. Er berichtete von einem Mädchen, welches kurz zuvor bei einer Spinnen-Demonstration aufgefallen ist.“

Sie legte ein Aufnahmegerät auf den Tisch und startete es. Eine Männerstimme schallte durch den Raum.

„Wissen Sie, ich mache ja schon länger solche Demonstrationen, aber so etwas habe ich noch nie erlebt. Meine alte Dame, also die Spinne, ist schon einiges gewöhnt und bewegt sich normalerweise nie, wenn ich sie auf eine Hand setze. Doch bei diesem Mädchen war sie so schnell, wie schon lange nicht mehr. Sie sprang ihr zack auf die Hand und rannte ihren Arm hoch bis zur Schulter. Es sah beinahe so aus, als würde sie die Kleine begrüßen.“

„Und wie hat das Mädchen reagiert?“

Amalie erkannte die fragende Frauenstimme nicht, aber das war auch nicht wichtig. Interessanter war die Antwort.

„Total cool. Sie hat sogar gelächelt. Kein Zucken, keine Angst, – absolut cool. Und dann hat sie sich lässig meine Dame gegriffen und mir zurückgegeben. Ehrlich, sowas habe ich noch nie gesehen.“

„Können Sie das Mädchen beschreiben?“

„Hm, na ja, sie war vielleicht zehn oder elf. Vielleicht auch etwas älter. So genau kann man das heute ja nicht mehr sagen. Lange dunkle Haare – glaub ich jedenfalls. Ehrlich gesagt habe ich mehr auf meine Dame geachtet. Und dann war sie auch schon verschwunden. – Ach ja, bedankt hat sie sich. Sehr höflich. Das kennt man von den Kindern heutzutage auch nicht mehr.“

Nadin stoppte die Aufnahme.

„Mehr war über das Mädchen nicht zu erfahren. Wir haben daraufhin alle Aufnahmen gecheckt. Aber man könnte ja sagen – es ist wie verhext.“ Sie verzog das Gesicht. „Wir haben keine Aufnahme gefunden, von der wir mit Sicherheit sagen können, dass sie von ihr ist. Lange dunkle Haare laufen viele herum und ausgerechnet im Spinnenbereich waren keine direkt zu sehen.“

„Was meinst du mit direkt?“

„Das hier.“

Sie schob ein Bild zu ihrer Chefin.

Amalie betrachtete es mit gerunzelter Stirn. Es waren einige Personen zu sehen, aber kein Kind. Doch dann sah sie, was Nadin meinte. Neben einer großen Palme stand halbverdeckt eine verschwommene Gestalt. Sie schien nicht groß zu sein, und die Silhouette deutete auf lange Haare hin.

„Wir haben mehrere solcher Bilder, aber auf keinem ist die Kleine zu erkennen. Sie ist entweder nur verschwommen oder mit abgewendetem Gesicht zu sehen.“

Amalie blickte nachdenklich auf das Foto. Der Knoten in ihrem Bauch wurde dichter.

„Ein Schattenkind“, murmelte sie. Nadin blinzelte irritiert.

„Was meinen Sie damit, Vollstreckerin?“

„Etwas, von dem ich hoffe, dass es nicht so ist.“

Amalie Ahrendt sah wieder auf.

„Also suchen wir ein Kind im Alter von zehn bis zwölf. Ihr habt eine Liste der anwesenden Mädchen?“

„Ja, und leider sind etwa hundertsechsundvierzig davon dunkelhaarig. Von denen haben dreiundneunzig lange Haare. Wir haben schon angefangen, sie zu überprüfen.“

„Zeig mir die Liste“, forderte Amalie und blickte kurz darauf über die Namen. Konzentriert las sie alle Angaben. Irgendwann stutzte sie und tippte mit dem Finger auf eine Adresse.

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