Ana Marna - Seelenfresserin

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Seit Selina Serra denken kann, verbirgt sie ihre besondere Gabe. Doch dann tauchen im Waisenhaus unheimliche Frauen auf und sie muss um ihr Leben fürchten. Ausgerechnet ein Vampir verhilft ihr zur Flucht und führt sie in eine Welt ein, in der es nicht nur Hexen und Vampire gibt. Selina begibt sich auf die Suche nach den Ursprüngen ihrer Gabe und erfährt, dass nicht nur Hexen allen Grund haben, Selinas Magie zu fürchten.
Die Fantasy-Buchreihe «The Hidden Folks» spielt in der heutigen Zeit, in der neben den Menschen auch andere Völker existieren. Diese versuchen mit allen Mitteln ihre Existenz geheim zu halten und leben nach unerbittlichen Regeln. Doch dann werden in den USA einige ihrer Kinder entführt und es kommt zu brutalen Todesfällen. Das Geheimnis der «Hidden Folks» droht aufzufliegen und es beginnt die verzweifelte Suche nach den Verrätern und deren Verbündeten.

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„Wie war das?“

„Du kannst mich gerne Nana nennen. Dafür werde ich dich Jaja rufen. Das ist nur fair.“

Janinas Faust schoss vor. Aber Selina glitt zur Seite, so dass der Schlag ins Leere ging und das Mädchen nach vorne taumelte. Selina trat einfach einen weiteren Schritt von ihr weg und wartete ab. Eines hatte sie in ihrem kurzen Schulleben bereits gelernt. Konfrontationen klärte man am besten sofort. Lieber ein blaues Auge, als ständige Pöbeleien.

Lisa hatte sich in den hinteren Teil des Zimmers zurückgezogen. Mit großen Augen verfolgte sie die Auseinandersetzung.

Wütend ging Janina auf das schwarzhaarige Mädchen los. Diesmal wich Selina nicht aus. Sie war kleiner und offensichtlich schwächer, doch ihre Flinkheit war ein Vorteil.

Der Kampf war kurz, aber heftig. Selina verlor ein paar Haare und erhielt einige Kratzer im Gesicht, während Janina ein blaues Auge davontrug. Zum Schluss standen die beiden sich geduckt und wachsam gegenüber.

„Miststück“, fauchte Janina. Selina hob die Schultern.

„Lass mich einfach in Ruhe. Dann lass ich dich auch.“

Das blonde Mädchen presste wütend die Lippen zusammen und sah dann zu Lisa.

„Los, räum hier auf!“

Die Kleine zuckte zusammen und kam hastig angelaufen. Selina trat zu ihrem neuen Bett und warf den Rucksack darauf. Dann beobachtete sie, wie Lisa das Zimmer picobello aufräumte.

Janina zog sich ebenfalls zurück und schoss nur ab und zu finstere Blicke zu ihr hinüber. Der Kampf war nur unterbrochen, Waffenstillstand nicht in Sicht.

Sonntag, 21. Juni 1997

Stylianos-Stift, Stuttgart

Die schrillen Schreie gellten durchs Haus und ließen alle hochfahren.

Heimleiterin Löw rannte mit einem höchst ärgerlichen Gesichtsausdruck im Bademantel über den Gang und riss die Tür auf.

Janina sass auf ihrem Bett und schrie wie am Spieß.

Die Heimleiterin trat auf sie zu und umfasste ihre Schultern.

„Janina! Hör auf, was ist denn nun schon wieder?“

„Die Spinnen!“ In den blauen Kinderaugen las sie die nackte Panik. „Da waren überall Spinnen!“

Mathilde Löw sah unwillkürlich aufs Bett, doch nichts war zu sehen. Nur das geblümte Muster der Bettdecke.

„Jetzt beruhige dich, Janina.“ Sie schüttelte das Mädchen sanft. „Hier ist keine Spinne. Nicht eine einzige. Du hast wieder geträumt.“

„Hab ich nicht“, schluchzte das Mädchen. „Sie waren hier auf meinem Bett. Ganz viele. Bitte, Frau Löw, ich möchte hier nicht mehr schlafen. Nie wieder!“

Die Heimleiterin seufzte und sah zu den anderen beiden Mädchen. Lisa hatte sich ängstlich die Decke bis unter das Kinn gezogen. Selina lag völlig ruhig in ihrem Bett und zeigte überhaupt keine Regung. Wie immer.

Wieder sah sie zu Janina. Dies war schon die fünfte Nacht, in der das Mädchen mit ihren Schreien das gesamte Haus aufgeweckt hatte.

„Also gut“, meinte sie. „Morgen wechselst du das Zimmer. In Nummer Vier ist noch ein Bett frei.“

„Ich will hier nicht bleiben“, heulte Janina. „Ich will hier sofort raus!“

Es dauerte keine zehn Minuten, dann kehrte in Zimmer Zwei wieder Ruhe ein. Janina hatte den Raum gewechselt.

„Glaubst du, dass die Spinnen noch hier sind?“, flüsterte Lisa in die Dunkelheit hinein.

„Sie sind weg.“

„Also waren sie wirklich da?“

„Ja.“

„Werden sie wiederkommen?“

„Fürchtest du dich vor ihnen?“

„Ja.“ Lisas Antwort war leise, kaum mehr ein Hauch.

„Dann nicht.“

Lisa lag mit offenen Augen in ihrem Bett und überlegte, ob sie jetzt erleichtert oder besorgt sein sollte. Woher wusste dieses seltsame Mädchen, dass die Spinnen nicht wiederkehrten? Doch sie glaubte ihr. In Selinas Stimme hatte so viel Überzeugung gelegen, dass sie ihr einfach glauben musste.

Dienstag, 15. Juni 1999

Stylianos-Stift, Stuttgart

Selina beobachtete aus den Augenwinkeln ihre Tischnachbarn. Vierundzwanzig Kinder, so wie vier Erwachsene hockten an zwei langen Tischen und hielten die Hände zum Tischgebet gefaltet.

Selinas Gedanken waren nicht bei der Sache. Gebete hatten ihr noch nie gefallen. Sie erinnerte sich an die Versuche ihrer Mutter, sie abends zu einem Gutenacht-Gebet zu bringen, doch irgendwann hatte sie aufgegeben. Ihre Tochter verweigerte sich, indem sie einfach die Lippen zusammenpresste und die Hände offen auf die Bettdecke legte.

Hier im Heim würde sie das natürlich nicht tun. Nicht auffallen war wichtig, das hatte sie in den letzten zwei Jahren gelernt. Also faltete sie die Hände und hielt still. Ihr entgingen nie die anderen Augenpaare, die desinteressiert über den Tisch blickten. Gebete waren nicht nur ihr ein Gräuel. Doch sie vermied es, Blickkontakte herzustellen.

Es gab nur eine Person, der sie erlaubte in ihre Nähe zu kommen, und das war Lisa, ihre Zimmergenossin. Alle anderen waren unwichtig. Ein Jahr hatte es gedauert, bis die anderen Kinder dies begriffen hatten.

Selina Serra war keine Freundin. Sie war auch keine Feindin, solange man sie in Ruhe ließ. Sie verpfiff niemanden und hetzte niemanden auf. Sie ergriff keine Partei und hielt sich aus allem heraus. Manchmal schien es, als sei sie nicht existent. Nur wenn es um Lisa ging, stand sie da. Wachsam und präsent. Selbst Janina hatte gelernt, sich ihr gegenüber zurückzuhalten.

Die Erwachsenen waren noch einfacher zu händeln. Selina widersprach nicht. Sie redete überhaupt sehr wenig und wenn, dann nur leise und unaufgeregt. Nichts schien sie aus der Ruhe zu bringen und sie hielt sich immer am Rand der Wahrnehmung.

Die einzige Unruhe, die durch sie entstand, war vor etwa einem Jahr passiert. Ein Ehepaar wollte ein Mädchen adoptieren, und Selina war in die nähere Auswahl gekommen.

Stumm und mit gesenktem Kopf hatte sie vor dem großen Gesprächstisch im Büro der Heimleiterin gestanden. Das Ehepaar Danzig hatte ebenfalls dort gesessen und sie freundlich angelächelt. Sie erzählten ihr von ihrem großen Haus, dem schönen Garten, und dass sie viele Reisen unternahmen.

Selina lauschte schweigend und betrachtete die fahrigen Hände der Frau. Sie waren langgliedrig und gepflegt, doch sie wirkten unruhig. Beinahe hektisch.

Plötzlich schrie die Frau erschrocken auf und ihre Hände zuckten panisch zurück. Eine große Spinne lief quer über den Tisch, schnell und lautlos. Die Heimleiterin sprang erschrocken auf und der Mann griff nach einer Zeitschrift, die in der Mitte des Tisches lag.

Selina beobachtete Frau Danzig, wie sie mit ängstlichem und angewidertem Gesicht zurückwich. Als die Zeitschrift auf den Tisch knallte, hatte die Spinne bereits den Kurs gewechselt und fiel auf Selinas Seite über die Tischkante. Die Heimleiterin kam herumgelaufen und sah suchend auf den Boden. Doch das Tier war nicht mehr zu sehen.

„Wo ist sie hin?“

„Weg“, kam die ruhige Antwort von Selina, die sich nicht von der Stelle gerührt hatte.

Ruhe kehrte wieder ein. Nach einigem hin und her kam dann die Frage von Frau Danzig, auf die Selina ungeduldig gewartet hatte.

„Und Selina? Könntest du dir vorstellen, es mit uns zu versuchen?“

„Nein!“

Die Antwort kam ruhig und entschieden. Das Ehepaar Danzig starrte sie perplex an.

„Aber, - warum denn nicht“, fragte Frau Danzig fassungslos. Offensichtlich hatte sie nicht damit gerechnet.

Selinas schwarze Augen trafen die ihren.

„Ich mag Sie nicht.“

Die Frau schnappte nach Luft. Heimleiterin Löw sah sie ärgerlich an.

„Selina! Das war nicht sehr höflich!“

Das Mädchen blickte nun sie an.

„Aber es ist die Wahrheit.“

Mathilde Löw stieß einen lauten Seufzer aus.

„Mag sein, aber man kann so etwas auch netter sagen.“

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