Johannes Hahn - Die Erdrakete

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Der Kinderroman «Die Erdrakete» von Johannes Hahn spielt in der Niedersächsischen Kleinstadt Rotenburg an der Wümme. Er erzählt die Geschichte der 10-jährigen Tina, die in ihrem Garten einen geheimnisvollen Apparat entdeckt. Zusammen mit ihrem Freund Carlos findet sie heraus, dass die zigarrenförmige Maschine sich wie eine Rakete fortbewegen kann – allerdings nicht durch die Luft, sondern durchs Erdinnere.
Da diese Art der Fortbewegung deutliche Spuren hinterlässt, sehen sich Tina und Carlos bald von Eltern, Lehrern, Polizei und Geheimdienst verfolgt. Die Erdrakete zerfurcht aber nicht nur die Gärten Rotenburgs, sondern auch das Wohlbefinden von Tinas Papa, der durch die Vorgänge an die Zeit erinnert wird, in der seine Eltern auf mysteriöse Weise verschwanden.
Bei dem Versuch, sich der Erdrakete zu entledigen, stoßen die Kinder auf einer Nordseeinsel auf Tinas verschollenen Opa Hans. Der ist als Erfinder nie um eine Lösung verlegen und hat auch für diesen Fall die rettende Idee. Zusammen mit den inzwischen eingeweihten Eltern inszenieren die Kinder und Opa Hans als großes Finale den Abflug der vermeintlichen Außerirdischen – welche man, mangels anderer Erklärungen, in Tinas Heimatstadt für die Verursacher der geheimnisvollen Spuren hält.
Das finale Ablenkungsmanöver gelingt und die Kinder bleiben als Verursacher der großflächigen Untertunnelung von Rotenburg unerkannt. Sie können die Erdrakete behalten und haben nebenher die drei Generationen von Tinas Familie wieder vereint.

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Tut mir leid, so richtig kann ich das nicht beantworten. Ich denke, ihr habt keine Hausaufgaben übers Wochenende auf? Und was bekommt ihr denn da für Aufgaben in der Schule, das ist ja schlimmer als eine Steuererklärung!”

Die Rakete

Die Rakete

Am Samstagmorgen hatte Tina es eilig mit dem Frühstück. Sie wollte so schnell wie möglich aus dem Haus, um mit Carlos die Maschine weiter freizulegen und zu erforschen. Tinas Eltern wollten wie üblich am Samstagvormittag einkaufen - und diesmal auch noch irgendwo einen Kaffee trinken. Für dieses Kaffeetrinken musste Papa seine geliebte Sperrmülltour ausfallen lassen, was ihm sichtbar Unbehagen bereitete. Ein bisschen genießen, wie Tinas Mama sagte. Es sei ja schließlich das letzte Urlaubswochenende, bevor am Montag für sie wieder der normale Arbeitsalltag beginnen würde.

Na endlich gehst Du wieder arbeiten, dachte Tina, und räumst nicht immer vor Langeweile ungefragt mein Zimmer auf. Laut sagte sie: “Ich geh´ raus und treff´ mich mit Carlos, bis später!”

Carlos, der es auch eilig gehabt hatte, von zu Hause wegzukommen, stand schon vor ihrer Tür. Sie schlichen in den Garten und gelangten, von Tinas Eltern ungesehen, hinter Opas Werkstattschuppen.

„Wieso heißt der eigentlich Opas Werkstattschuppen?”, fragte Carlos. „Du hast hier doch gar keinen Opa mehr.“

„Aber es war eben sein Werkstattschuppen“, sagte Tina. „Er war wohl Erfinder und hat hier gearbeitet. Und ob er nun wirklich tot ist weiß ich gar nicht. Papa redet nicht drüber und Mama scheint auch nicht wirklich etwas zu wissen.“

„Mensch, dann ist das vielleicht eine Erfindung von ihm“, sagte Carlos.

Tina überlegte. “Daran habe ich noch gar nicht gedacht. Gestern Abend habe ich sogar plötzlich Angst bekommen, es könnte eine Bombe sein. Von wegen Rakete ohne Antrieb, weißt Du. Manchmal werden doch heute noch Bomben aus dem zweiten Weltkrieg gefunden - und so was ist natürlich ziemlich gefährlich. Wenn das Ding von meinem Opa ist, würde das zumindest erklären, warum es hier liegt. Egal ob es nun ein U-Boot oder eine Rakete oder eine Zigarrenrollmaschine ist.”

“Oh nee, mein Vater ist der erste und einzige Erfinder der Zigarrenrollmaschine! Ich hätte in echt ja auch niemals seinen Plan dieser Maschine irgendjemandem in die Hand gedrückt, solange er noch kein Patent angemeldet hat. Aber Patent anmelden ist verdammt teuer. Vielleicht ist die Maschine wirklich gut und trotzdem kann mein Vater sie nicht anmelden. Aber jetzt sollten wir uns erstmal mit diesem Gerät beschäftigen.

Rakete ohne Antrieb - tolle Erfindung von deinem Opa!”

Tina beugte sich zu der Maschine hinunter. “Da sind doch Öffnungen, Luken oder so was. Die müssen doch irgendwie zu öffnen sein”:

Carlos kniete sich nun ebenfalls auf den Boden und fuhr mit dem Finger an der ovalen Naht entlang, die kaum wahrnehmbar die Außenhaut der Maschine unterbrach. Es war ganz offensichtlich eine Öffnung, und die Tür oder Luke verschloss diese Öffnung so perfekt, wie er es noch nirgendwo anders gesehen hatte.

“Wie soll das denn aufgehen?” fragte Carlos. “Da ist kein Griff, kein Knopf, rein gar nichts.”

Tina begutachtete gerade die kleine Rückenflosse, die zwischen den beiden perfekt verschlossenen Luken emporragte. “Guck mal„, sagte sie, „hier ist doch irgendetwas.“ Sie deutete auf eine runde Stelle direkt hinter der Rückenflosse, die sich farblich vom metallischen Blau der Außenhaut abhob. “Nicht gerade eine Türklinke, aber vielleicht ein Sensor oder ein Schalter“. Tina drückte mit dem Daumen kräftig auf die Stelle. Das Material gab zwar nicht nach, so wie man es bei einem Druckknopf erwartet hätte. Plötzlich ertönte aber aus dem Innern der Maschine ein Klicken, als ob etwas entriegelt würde und mit einem leisen Seufzen öffnete sich die Luke und klappte zur Seite.

Tina starrte fasziniert auf die sich öffnende Luke, während Carlos beim ersten Klicken schreiend weggelaufen war.

Tina blicke in das Innere der Maschine und winkte Carlos heran, der stirnrunzelnd hinter der Ecke von Opas Werkstattschuppen hervorguckte. “Angst gehabt?” fragte sie nach hinten, ohne den Kopf zu drehen.

“Nein!”, sagte Carlos. “Es ist nur, also ich meine wir wissen ja gar nicht was das ist. War das nicht dumm von Dir, so gar nicht in Deckung zu gehen? Ich muss immer noch daran denken, was mein Papa gesagt hat mit Torpedo und so. Könnte doch auch ne Bombe sein!”

“Jaja”, sagte Tina, “Du hast schon recht, es hätte auch schlimm enden können. Aber nun kuck doch mal, dann siehst Du, dass es keine Bombe sein kann. Da ist ein Sitz drin.”

Nun trat Carlos näher und blickte auch in die Maschine. Auch er sah einen kleinen Sitz, ein paar Knöpfe und Anzeigen. Es sah aus wie das Cockpit eines der alten, kleinen Flugzeuge, die er mal im Technischen Museum gesehen hatte. Eng, und nur mit den allernotwendigsten Geräten ausgestattet.

Vielleicht war es ja eine Rakete, ein altes Flugzeug-Cockpit oder der Führerstand irgendeiner anderen, sich bewegenden Maschine, von dem aus Dinge gesteuert oder überwacht wurden. Das war alles denkbar. Carlos aber war sich sicher: “Das ist eine Rakete! Kann gar nichts anderes sein.“

Rätselhaft war nur, dass die Knöpfe und Anzeigen alle erleuchtet waren, dass sich die Luke auf Knopfdruck öffnete. Was auch immer es für eine Maschine war, sie schien betriebsbereit zu sein.

“Tina, Carlos!” tönte die Stimme von Tinas Mutter durch den Garten. Tina und Carlos sahen sich erschreckt an. “Geh vor“, sagte Carlos und versuchte hastig, die Luke wieder zu verschließen. Tina klopfe sich etwas Erde von den Klamotten und rannte hinter dem Werkstattschuppen hervor. Sie ging in Richtung Terrasse, wo Mama stand.

“Na, spielt ihr schön?”, fragte Mama. Und ohne auf eine Antwort zu warten fuhr sie fort: “Ich habe Euch etwas trinken gebracht. Mein Gott, wie siehst Du denn schon wieder aus! Deine Hose!”

Nun kam auch Carlos dazu, zwinkerte Tina zu und sagte “Hallo Frau Greese.”

“Na immerhin, Du siehst auch nicht besser aus“, sagte Tinas Mutter und deutete auf die schwarzen Erdflecken auf Carlos´ Hose.

“Ja, Frau Greese, Kinder brauchen das. Dreck härtet ab, so von wegen Immunsystem und so. Das muss so sein.”

“Aber Dreck muss auch weg“, sagte nun Tinas Vater, der auch auf die Terrasse gekommen war. Mit einem säuerlichen Blick zu seiner Frau sagte er: “Meine Sperrmülltour musste heute ja ausfallen und da sollte ich wenigstens mal den Müll hinter dem Werkstattschuppen hervorholen.”

Tina und Carlos blickten sich entsetzt an und Tina stammelte: “Papa, ähhh…, Du kannst den Krempel doch nicht im Vorgarten lagern bis zum nächsten Wochenende, was sollen denn da die Nachbarn von uns denken! Und außerdem muss ich noch eine Strafarbeit machen, da brauche ich unbedingt deine Hilfe!”

“Strafarbeit?” Das ließ Papa zunächst mal alles andere vergessen. “Dann essen wir gleich erstmal und dann kümmern wir uns um deine Strafarbeit. Carlos, Du musst dann leider erstmal gehen. Schule geht vor, in diesem Fall auch am Wochenende!”

Tina brachte Carlos noch zur Gartentür und er flüsterte ihr zu: “Die Luke lässt sich nicht einfach so zudrücken. Man muss wieder auf diese Stelle drücken, diesen Knopf oder was immer das ist. Dann verschließt sich die Luke von alleine.”

“Alles klar“, sagte Tina. “Ich hoffe nur, dass mein Papa nicht in den Garten geht. Aber die Strafarbeit von Dr. Spaßfrei ist heftig genug, die wird uns schon eine ganze Weile beschäftigen. Machs gut Carlos!”

Nach dem Essen fragte Papa erstmal gründlich nach, wie Tina zu der Strafarbeit gekommen war. Er stöhnte leise auf, als das Thema “Grundlagen des Koordinatensystems der Erde” hörte. “Das kann dauern“, sagte er und holte ein Lexikon, einen Atlas und ein Geographiebuch aus dem Regal.

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